Bayerns Finanzminister Huber stellt das Steuerkonzept der CSU vor

Steuer-Konzept

Rürup: Sozialabgaben senken – nicht die Steuern

Die CSU hat mit ihren Steuerplänen eine Debatte ausgelöst. Der Wirtschaftsweise Rürup schaut lieber auf die Sozialabgaben, dafür schlägt sich Industriepräsident Thumann auf die Seite der steuerzahlenden Arbeitnehmer. Von Manfred Schäfers, Berlin

Lesermeinungen zum Beitrag

09. Mai 2008 16:09

@Herrn Gereke - ihr Vorschlag stammt aus der 'linken' Ecke !

Paul Rabe (heidelpaul)

Die Idee bei der Rentenformel die Anzahl der Kinder zu berücksichtigen halte ich für eine ausgezeichnete Idee ! Es sind ja auch wirklich nur(!) die Kinder welche einmal für eine Rente sorgen werden. Dieser Vorschlag wurde daher von 'linken' Kreisen auch regelmäßig vorgebracht und nicht etwa von den Grünen etc. sondern vor allem aus der neoliberalen FDP Ecke torpediert. Kein Wunder, denn einkommensschwächere Schichten haben (statistisch klar nachweisbar !) in den letzten Jahrzehnten deutlich mehr Kinder pro Familie als wohlhabendere Bürger. Wer Kinder zu versorgen hat der ist eben kein FDP-Yuppie, der hat andere Sorgen als seine persönliche Ego-Karriere und die richtigen Alu-felgen für sein Trendautomobil. Gescheitert ist diese Kinderbezogene Umverteilung bei den Rentenansprüchen an jenen welche dabei die Verlierer sind, nämlich die wohlhabenden Kinderlosen, dioe als Rentner mal große staatliche Transfers vom Staat bekommen werden. Diese Edel-Transferempfänger welche ihre Zeit nicht mit der Kindererziehung sondern mit dem erarbeiten von Transferansprüchen verbracht haben (=Rentenpunkte) haben kein Interesse daran, daß das momentane System der Renten-Transferzahlungen geändert wird.

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09. Mai 2008 12:08

@Rabe

Lars Gereke (Der_kleine_Amrumer)

Herr Rabe. mir ist das Rentensystem als Umlagesystem schon bekannt, aber um im allgemeinen Sprachgebrauch zu bleiben. Renter die Ihr leben lang fleissig waren und gearbeitet und eingezahlt, eben in der Regel die "spiessigen" Unionswähler, für die würde der Rententopf reichen. diese Bürger haben vornehmlich auch Kinder gross gezogen, also diejenigen die die aktuellen Beiträge erarbeiten bzw. erwirtschaften. Es sind und waren die Linken, die Begriffe wie Familie,Verantwortung etc. schlecht und kaputt gemacht haben. Es wäre ganz einfach im umlagesystem. Keine Kinder keine Rente (man ja keine Beitragszahler gross gezogen!!) aber nein all die Selbstverwirklicher, Abtreibungsfreunde,Schwulen und Lesbenkreise, die wollen auch alle Rente...Alles Sozialistenklientel!! Rüttgers kürzt/schafft die Subventionen vielleicht nicht noch mehr/schneller ab. Aber meinen Sie denn ohne die CDU/Regierung(sbeteiligung) in NRW hätte überhaupt mal jemand damit angefangen? Das der Prof aus HD auch innerhalb der Union nicht nur beliebt war (leider leider) und auch dort torpediert wurde, da haben Sie allerdings recht.Aber von wem denn?Auch wieder von den "Sozialisten" in der UNION !!!

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08. Mai 2008 15:28

@Herrn Gereke und Herrn Frieling

Paul Rabe (heidelpaul)

Selbstverständlich sind alle(!) Rentner Transferempfänger, denn sie bekommen alle einen gewaltigen Zuschuss aus Steuermitteln für ihre staatliche Rente. Auch die vielen, vielen Unionswähler unter den Rentnern bekommen diesen Zuschuss, der relativ gesehen umso höher ist je höher auch der Rentenanspruch ist. Mal angenommen sie hätten recht und "Unions-Rentner" hätten eine durchschnittlich höhere Rente als "SPD-Rentner", dann bekommen diese natürlich auch mehr von den steuerfinanzierten Transferzahlungen welche jählich in den Rententopf fließen, sind also 'mehr' Transferempfänger als die von der SPD. Bekanntermaßen wählten Beamte in der Vergangenheit besonders oft bürgerlich. Die leben sogar zu 100% nur von staatlichen Transferzahlungen ! Mir ist auch neu, daß Erwin Huber (CSU) die Subventionen für 'seine' Bauern kürzen lassen will und ich habe auch nicht gehört, daß Rüttgers (CDU) besondere Anstrengungen unternommen hätte die Subventionen für den NRW Bergbau noch stärker als ohnehin schon beschlossen zu streichen. Im Gegenteil beide Unions-Landesfürsten verkünden ständig neue Wohltaten für ihr Klientel. Daran hätte auch ein, politisch unerfahrener, Professor aus Heidelberg nichts geändert

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08. Mai 2008 11:21

Rabe und Frieling

Lars Gereke (Der_kleine_Amrumer)

Herr Frieling, Her Rabe bezeichnet Rentner wohl aufgrund des Bundeszuschusses aus Steuermitteln als Transferempfänger. Das ist insofern auch nicht falsch, weil es relativ egal ist, ob man offizielle Transferleistungen wie Sozialhilfe/Harz VI etc bekommt und weniger Rente oder eben "normale" Rente durch den Zuschuss. Falsch Herr Rabe ist, dass die Mehrheit der Union anhängenden Rentner Nutzniesser dieser Transferleistungen sind. Denn diese gehörten i.d.R. zu den fleissigen und sparsamen Spiessern die früher viel gearbeitet/gespart etc. haben,fleissig warne, pünklich waren etc!! Dazu gehörte im christilichen Sinne auch, Kinder in die Welt zusetzen!! denken Sie nur an die Geiselung der Pille durch die kath. Kirche. Chick war es nur bei den Roten, nichts zu lernen, sich zu verwirklichen, keine Zwänge und und und um dann später Leistungen für früher nicht erbrachte Leistungen zu beziehen. haben Sie z.B. Lafontaines Schähungen der deutschen Sekundärtugenden vergessen? Oh was wurde da Beifall geklatscht!! Un nun? bitte schön dann gibt es eben wenn überhaupt nur ne Grundrente !!

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07. Mai 2008 21:08

Herr Gereke, Herr Rabe und Her Kirchhof

Thomas Frieling (TFrieling)

Erstens sind Rentner keine "Transferempfänger". Sie erhalten im Gegenzug für die während ihres Erwerbsleben gezahlten Beiträge ihr Altersruhegeld. Wegen der Kinderlosigkeit, die sich heute viele auferlegen, geht das Rentensystem gerade den Bach herunter, aber das ändert nichts an dieser Tatsache. - Und zweitens wer was glaubt, ist nicht das Thema. Fakt ist, die Union hatte sich zu Herrn Kirchhof durchgerungen, ebenso wie es Fakt ist, daß Herr Schröder Hern Kirchhof ad personam angegangen ist und inhaltlich wenig gegen ihn zu setzen hatte. Dies ist nun schlechterdings schon traditionelle Praxis bei der SPD (Strauß, Kohl, Koch, Krause). TF

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07. Mai 2008 17:47

@Herrn Gereke sie irren Transfer- und Subventionsempfänger sind Unions Klientel

Paul Rabe (heidelpaul)

1.) Die größte Gruppe von Transferempfängern sind die Rentner, das zeigt ein einfacher Blick in den Bundeshaushalt. Die Gruppierung mit den meisten Wählern in dieser Gruppe war schon immer(!) die Union. Deswegen ist die Union auch die Transferempfängerpartei Nr. 1 2.) Der Herr Professor wollte seine Steuergeschenke vor allem auch durch die schöne Sprechblase "Subventionsabbau" bezahlen. Nun, wer bekommt denn Subventionen ? Schlecht verdienende SPD Arbeitnehmer oder Niedriglohnempfänger ? Nein, die bekommt vor allem das typische CSU Klientel (größter Posten im EU Haushalt), nämlich Landwirte. Glauben sie ernsthaft der Herr Professor hätte sich da gegen die CSU durchsetzen können, wenn die ersten Rüben vor dem Kanzleramt abgeladen wurden ? Wohl kaum....

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07. Mai 2008 10:27

@Rabe

Lars Gereke (Der_kleine_Amrumer)

1. Na das beim Kirchhoff Konzept steigende Staatsverschuldung rauskommen sollte, ist ja absolut hahnebüchen !!! 2. die grösste Klientel der Transferempfänger hatte bis vor kurzem die SPD. wobei die nun massiv an die linke, auch bekannt als Stasipartei der Mauerschützen etc. =SED 3. Marktregularien wie z.B. Schornsteinfeger, oder früher Gebietsschutz bei Apotheken verdanken wir Menschen und Parteien die das Wort sozialistisch gern betonen bzw. betonten. Im ersteren Fall den NationalSOZIALISTEN !!! und nicht der FDP oder deren Vorgängern !! Recht haben Sie, dass sich bei solchen Regularien die CDU bisher auch nicht mit ruhm bekleckert. Aber wie schon gesagt: Wer wählt schon gern Parteien, die einem was wegnehmen wollen, da wähle ich doch lieber die , die immer mehr anderen wegnehmen, wenn ich schon selbst nichts habe... PS. Haben Sie schon die Gehälter erhöht?

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06. Mai 2008 23:15

@Herrn Gereke

Paul Rabe (heidelpaul)

Die Konzepte des Herrn Proffessor wären doch auch nur ein Schritt in Richtung höhere Staatsverschuldung gewesen. Die Steuersenkungen wären bejubelt worden aber sobald die Union ihrem Stammklientel von Transferempfängern (= Rentner = größter Posten im Bundeshaushalt) die Rente hätten kürzen wollen wäre der Herr Professor von den eigenen Leuten versenkt worden.(z.B. von Rüttgers) Es ist eben kein Zufall, daß Nebenerwerbsabgeordnete wie Merz (der Mann hatte vor lauter Nebenjobs ja kaum Zeit für den Bundestag) bei der Union keine Chance mehr haben Die Neoliberalen von der FDP sind da übrigens auch nicht besser, probieren sie da mal die Privilegien für Apotheker, Schornsteinfeger oder Anwälte (Gebührenordnung statt freier Markt...) zu streichen. Da hört bei denen dann auch schnell der Spaß auf.....

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06. Mai 2008 18:28

genau...Herr Rabe

Lars Gereke (Der_kleine_Amrumer)

Lesen Sie mal das Konzept des Proffesors aus Heidelberg, dann wissen Sie wo das Geld hätte herkommen sollen!! Aber Sie haben nicht völlig unrecht; mit der aktuellen Berliner Führungskraft mit den umfassenden Kenntnissen in den Bereichen Staatswirtschaft, Dirigismus, etc Names Frau Merkel musste der arme Mann ja Schiffbruch erleiden... da brauchte es gar nicht den haarfärbenden Aufscheider aus Hannover für.... Frau Merkel, Deutschland und viele dumme wähler haben 2005 eine einmalige Chance vergeigt...

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06. Mai 2008 18:18

@Rabe

Lars Gereke (Der_kleine_Amrumer)

1. ich würde nie behaupten, dass bei CDU/CSU alles perfekt war und vor allem zur Zeit ist (wenn ich da an eine gewisse Frau mit grosser Osterfahrung denke, graust es mir). 2. wo das Geld hätte herkommen sollen, wüssten Sie wenn Sie mal nachlesen was Kirchhoff (und auch März) wollte(n) aber leider auch in der CDU (siehe Punkt 1) wenig Rückhalt 3.Steuergeschenke, Umverteilung, soziale Gerechtigkeit bla bla bla entspringt alles dem Wortschatz von Gutmenschen, die sinnigerweise immer bei anderen wegnehmen und umverteilen 4. Die Lösung heisst Freiheit und Eigenverantwortung der Bürger!! Ich brauche keinen der mir ständig sagt, was gut für mich ist, und mir aus der linken Tasche das doppelt nimmt, was er als Geschenk rechts hinein legte...

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06. Mai 2008 17:21

@Herrn Gereke Wo steht denn der Goldesel von der Union ?

Paul Rabe (heidelpaul)

Keine Partei konnte bisher darlegen wo genau sie ihre Steuergeschenke einsparen will. Die Union schon gar nicht, denn lustigerweise kam aus der Union fast zeitgleich mit dem Vorschlag der Steuersenkung auch noch der Vorschlag zu einer Rentenerhöhung... Wo steht denn der Goldesel von der Union ?

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06. Mai 2008 13:29

Steuern und Abgaben sind zu hoch gestiegen.........

wolf haupricht (emilgilels)

Der Präsident des BVI , J. Tumann u.a. haben Recht. Hauptgewinner war im Steueraufwuchs der letzten Jahre der Staat, der durch die immense Verschuldung keinen Handlungspielraum mehr hatte und sich diesen durch Steuermehreinnahmen nunmehr so verschafft hat, dass es reichen muss. Steuerliche Tarifabsenkungen bis in die Mittelschicht und auch Sozialabgabensenkungen sind gemeinsam notwendig, um eine breite Schicht zu erreichen. Nach 18 Jahren Soli muss dieser sofort halbiert bzw in 2 Jahren vollständig wegfallen, weil mittlerweile auch westdeutsche Regionen sanierungsbedürftig sind. Dazu müssen SPD und CDU/CSU dies als Gemeinschaftsaugabe - wie bei den Erhöhungen zu Beginn der Legislaturperiode- begreifen und handeln. Alleingänge aus wahltaktischen Erwägungen helfen da nicht weiter, sondern verlaufen im Sande und schaden somit.

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06. Mai 2008 13:25

@Rabe

Lars Gereke (Der_kleine_Amrumer)

Und die Schuldenmacherei fing an mit der grossen Koalition und in die Vollen 1969 mit dem Ende der 1. grossen Koalition !!!Die Belastungen durch die deutsche Einheit ( dort lief zugegebener Maßen viel Falsch, aber immerhin gab es einen Grund/Ziel!!) ist wohl nicht mit den grundlosen Schuldenbergen der Sozis zu vergleichen!!!

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06. Mai 2008 12:46

Sozialsteuern?

Jens Harke (jha2000)

Die Welt der Sozialversicherung , insbesondere die deutsche, ist sehr verworren. Keine Sozialkasse kommt ohne Steuerzuschuss aus! Wer Sozialabgaben senken will, befürwortet noch mehr Steuern für dieses marode System. Es erfordert zunächstmal eine Befreiung der Sozialkassen von politisch motivierten Wohltaten (wie die jüngste Rentenerhöhung). Danach kann man entscheiden, was durch Steurern, also durch Umverteilung von oben nach unten, unterstützt weden soll. Hier sehe ich einzig die FDP, die den ganzen Sozialwust zusammenfassen und somit mehr Tranzparenz schaffen will. Ohne diese Tranzparenz ist die Diskussion um die Verwendung von Steurgeldern und letztlich um deren Senkung dem Populismus ausgeliefert und völlig sinnlos.

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06. Mai 2008 12:38

Die Union war schonmal Schuldenweltmeister

Paul Rabe (heidelpaul)

Der CSU Vorschlag ist auch schon deswegen gefährlich weil er direkt in eine neue Mega-Verschuldung führt. Man erinnere sich, der gegenwärtige Schuldenberg wurde auch zu Zeiten aufgebaut als die Union in Bonn aleine regierte ! Wenn sich Huber durchsetzt dann werden die Staatsschulden massiv steigen, denn die Union wird kaum die Ausgaben kürzen. Wen wunderts, schließlich sind die größte Gruppe an Transferempfängern (der größte Posten im Bundeshaushalt ist der steuerfinanzierte Rentenzuschuss) auch gleichzeitig die treusten Stammwähler der Union.

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