Pro und Contra

Sollen Politiker den Dalai Lama treffen?

Das geistige Oberhaupt der Tibeter ist zu seinem Besuch in Deutschland gelandet, und ranghohe Politiker wie etwa Außenminister Steinmeier zieren sich, ihm die Hand zu schütteln - Zeichen weitsichtiger Diplomatie oder Kniefall vor Peking? Zwei F.A.Z.-Redakteure laden zur Diskussion ein!

Lesermeinungen zum Beitrag

16. Mai 2008 21:55

glückwunsch!

Gabriele Nolte (gano)

nachdem ich die meisten kommentare zu diesem thema gelesen habe, komme ich zu dem schluss, dass die leser offensichtlich klüger sind als die journalisten. es wäre schön, wenn die faz dem thema tibet / china mal eine ehrliche berichterstattung widmen könnte, fernab von dem hollywood-tibet-mythos (brad pitt als heinrich harrer; shangri-la, richard gere usw.) es ist china hoch anzurechnen, dass man sich dort die mühe gibt, dieses mythenumwobene drecksloch auf dem dach der welt zu modernisieren und mit einer unter strapazen gebauten eisenbahn an den rest von china anzuschliessen! was würden wir denn sagen, wenn die chinesen von uns verlangten, den osten deutschlands als ostalgie-museum für durchreisende chinesen zu gestalten, und das ganze möglichst unter leitung eines ehemaligen SED-bonzen??

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16. Mai 2008 17:36

Besonderer Draht zu China

herbert scholl (32602)

Das heutige China war und ist eine Diktatur,man kann es auch jetzt erleben in der Art, wie die Führung mit dem Drama nach dem Erdbeben umgeht.Die Schuldigen werden auf der unteren Führungsebene gesucht,bei Bauunternehmen,nicht in der Pekinger Clomenmatura. Warum blieben die Gebäude der Partei fast unbeschädigt,warum jetzt die Furcht vor Dammbrüchen ? Wer hat die Staudämme angeordnet und Millionen Menschen umgesiedelt ? Und nun gibt es einen besonderen Draht zu diesen Machthabern,nicht zur Bevölkerung. Doch nur aus wirtschaftlichen Interessen für den deutschen Export und für den Import von Produkten,für deren Herstellung die Menschen Hungerlöhne bekommen.. Chamberlain und Daladier lassen grüssen,wenn man an unsere Vergangenheit denkt.

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16. Mai 2008 17:00

Dalai Lama

Hans H. Bender (hannibal6)

Der D.L. ist ein geistiger Führer einer für uns fremden und wenig bedeutenden Religion. Evangelische Bischöfe und selbst der Pabst reisen auch nicht ständig in der Welt herum und lassen sich von politischen Führern empfangen. Was treibt den D.L. an ? Was vor allem bewegt westliche Politiker um diesen Herrn ein solches Aufheben zu machen ? Ich vermisse Hintergrund-Berichte in den Medien ! Wer lädt den D.L. alle paar Monate nach D. ein ? Wer bezahlt die Reisen und Aufenthalte (wie z.B. vor 1 oder 2 Jahre eine 25.000 € teure Geburtstagsfeier für den D.L. in Wiesbaden durch den hess. Landtag getragen wurde) ? Der D.L. erhielt schon in den 70er Jahren von der Regierung Nixon/Kissinger ein persönliches Salär von 180.000 US-Dollar/Jahr ! Dies und mehr zum Thema "armes Tibet"nachzulesen in T. Weiner's Buch über die Geschichte der CIA. Nach dieser Lekture liegt die Vermutung nahe, daß die Proteste so genannter Exil-Tibeter gegen den olymp. Fackellauf auch ein von der CIA angezetteltes Unterfangen mit dem Ziel, China zu schwächen, war und ist. Wird der D.L. evtl. von Deutschland (Regierung, BND) unterhalten ? Das ganze scheinheilige Menschenrechtstheater deutscher Politiker ist nicht zu fassen.

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16. Mai 2008 16:19

Den Dalai Lama treffen?

Dr.Joachim Hacker (johacker)

Natürlich sollen die Politiker den DL treffen! Wo sonst sollen sie sich denn aus erster Hand über die Probleme der Tibeter informieren, etwa bei der chinesischen Regierung? Die Politiker jeglicher Couleur haben ja auch sonst keinerlei Hemmungen sich mit den Lobbyisten jeder Richtung zu treffen. Warum dann in diesem Falle nicht? Die Aussenpolitik darf nicht nur von wirtschaftlichen Interessen bestimmt werden!

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16. Mai 2008 16:11

Gewiss,

Maurice Hauss (MauriceH)

es reicht, einen Religionsrepräsentanten auftreten zu sehen und Politik zu meinen; es reicht, von einem geistigen (so! nicht etwa geistlichen) Oberhaupt der Tibeter zu reden und einen der Buddhisten zu meinen, die ihre Religion gegen andere brutal durchgedrückt haben; es reicht, scheinbar friedfertig, aber völlig unspezifiziert reden zu lassen während die tatsächliche Praxis keine andere Vorstellung wie Unterordung bis zur Leibeigenschaft kannte und kennt. Es reicht diese Fortsetzung des religiösen Elends.

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16. Mai 2008 15:38

Außenpolitik, Diplomatie, Kompromisse und Opportunismus

Dominik Karos (d.chaos)

Wenngleich die Haltung Steinmeiers fragwürdig ist, gilt es dennoch, den Einfluss Chinas im Rest der Welt - sei es in Burma, Nordkorea oder Sudan - zu berücksichtigen. Die innenpolitischen Ideen Chinas hinken seiner globalen Stellung weit hinterher. Bevor diese jedoch von Deutschland - das mit Sicherheit eine weltweite Verantwortung für die Wahrung von Menschenrechten trägt - offen und scharf kritisiert werden kann, müssen die hierfür Verantwortlichen ihr Verhalten in einen geostrategischen Kontext stellen: Was passiert, wenn sich die diplomatischen Beziehungen Deutschlands oder Europas zu China verschlechtern? Oder andersherum: Ist es möglich, einen Einfluss auf China zu haben, wenn die diplomatischen Beziehungen weiter verstärkt werden? Wenn dem so wäre, wären wir auf dem Weg zur einheitlichen Politik gegenüber China ein gutes Stück weiter, leider lassen die Erfahrungen aus der Vergangenheit kaum Hoffnung für derartige Träume. Bei allen Kompromissfindungen darf das Rückrat des Deutschen Demokratieverständnisses nicht gebrochen werden. Es ist einfach, eine "mutige" Außenpolitik zu betreiben, wenn es keine Krisen gibt; es stellt sich lediglich die Frage, wo genau die Grenze zwischen guter Diplomatie und leichtem Opportnismus liegt.

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16. Mai 2008 14:49

Mob ist nicht gleich Mob

Winfried Wies (wwies)

In Tibet randalierte der Mob. Zum groessten Teil unbewaffnete Polizei ging gegen diese Randalierer und Mordbrenner vor. Die westlichen Medien sehen diese aber als friedliche Demonstranten. Am 1. Mai randalierte der Mob in Deutschalsnd, z. B. in Hamburg. Schwerbewaffnete Polizeieinheiten wurden eingesetzt. Kann mir jemand erklaeren, warum Mob in Deutschland Mob ist, in China, autonome Provinz Tibet, aber friedliche Demonstranten? Ich habe mir kuerzlich eine neue Brille in Beijing gekauft. Wahrscheinlich ist diese so "kommunistisch" beeinflusst, dass sie mir Filmberichte so suggeriert, dass sie friedliche Demonstranten selbstaendig in Gewalttaeter umwandelt. Komisch, sie hat es nicht fertiggebracht, Randalierer aus Deutschland in friedliebende Demonstranten zu verwandeln. Es muss also doch an meinen Augen liegen - oder an denen der westlichen Medien- und Politikwelt, den selbsternannten Gutmenschen.

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16. Mai 2008 14:32

Ja! - Aber auch Steinmeier setzt sich für Tibet ein

Oskar Geri (Oskar1a)

Der Dalai Lama sollte auch von Regierungsvertretern der SPD empfangen werden. Ganz besonders nach März/April 2008 ist das wichtig, um den nötigen Druck aufrechtzuerhalten endlich einen Kompromiß zwischen der chinesischen KP und den Tibetern herbeizuführen. Wie lange soll die Ungerechtigkeit und das Leiden in Tibet noch dauern? (???) Es geht auch darum im Olympischen Jahr der Welt Hoffnung zu einer positiven Entwicklung zu machen. Eine Entwicklung zu forcieren hinzu Menschenrechten und Demokratie. Wenn aber unser Außenminister schon bald nach China aufbricht, dann kann es für Ihn und seine Politik besser sein diesmal den Dalai Lama nicht zu treffen. Ich nehme Ihm ab, daß Er sich für Tibet so gut und effektiv wie möglich einsetzen will. Unsere Entwicklungshilfeministerin ist eingesprungen. Und das ist auch gut so! Beide ergänzen sich. Beide Entscheidungen können richtig sein. Ganz besonders war unsere Bundeskanzlerin 2007 im Recht, als Sie den Dalai Lama in Bundeskanzleramt empfangen hat!

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16. Mai 2008 12:45

Freiheit fuer wen

Winfried Wies (wwies)

Ich verfolge interessiert (verstaendnislos) die Hetze gegen China. Unter dem Dalai Lama als Staats- und religoesem Oberhaupt galt noch das Sklaventum und die Leibeigenschaft in Tibet. Tibet wurde beherrscht unter der Fuehrung des Dalai Lama von feudalistischen Machthabern. Ist das vergessen oder will man es nicht wahrhaben in den ach so demokratischen westlichen Laendern (u.a. den "Erfindern der Demokratie, den Englaendern, die Tibet bestzten, um ihr Kolonialreich Indien/Pakistan abzusichern). Wird ein Turann Mugabe, sollte er sich von der Macht verabschieden und sich ein religoeses Maentelchen umhaengt, dann auch so hofiert? Welch eine Verlogenheit auch der Medien, Tatsachen ueber die wirklichen Verhaeltnisse vor 1959 (bewusst ??) zu verschweigen. Und was der im "pro" benannte R. Koch betrifft: nicht er oder sonstige Politiker haben die Freundschaft und wirtschaftliche Zusammenarbeit der Deutschen und Chinesen aufgebaut, sondern deutsche Mittelstaendler, woran sich dann anschliessend die Grosskonzerne und Politiker anschlossen. Um ein Geschaeft mit chinesischen Partnern abzuschliessen, brauche ich/wir Geschaeftsleute keinen R. Koch oder sonstwen aus unserer politischen Klasse. China verdient Vertrauen, kein Mistrauen!

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16. Mai 2008 11:48

Wieso?

Ruth Meyer-Belardini (ruth100)

Ich habe immer noch nicht so recht verstanden, wieso ausgerechnet eher links situierte Politiker und Meinungsmacher die Gründung eines theokratischen Staates in Tibet unterstützen. Welche politische Legitimität hat das geistiger Oberhaupt der Tibetaner?

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16. Mai 2008 11:21

Der Öffentlichkeitsfetischismus ist das Dilemma

carsten jung (cjung)

Vielleicht sollten wir endlich wieder einmal von dieser unsäglich biederen, puritanischen Art der Realpolitik abkehren, die uns ausschließlich korrektes Verhalten abverlangt und wieder mehr Politik als Dialog verstehen. Realpolitik führt schnell auch dazu, daß man sich von einem anderen Staat an der Nase herumführen läßt. Dieses Spiel spielen die Chinesen schon immer sehr gerne, insbesondere mit westlichen Staaten. Die Chinesen sind geborene Kaufleute und im Verhandeln und in der Durchsetzung ihrer eigenen Positionen sehr gewieft. Reine Realpoliitk wird immer nur Verlierer dieser Situation sein. Wir müssen wieder zurück zur geschickten Außenpolitik Hans-Dietrich Genschers. Dieser hat äußerst erfolgreich bewiesen, daß man mit Gesprächen sehr viel erreichen kann. Genscher traf sich dabei mit allen. Und er traf sich dabei vor allem nicht zwangsläufig immer vor laufenden Kameras mit allen. Merkel versucht ein wenig, dem zu folgen und bezieht immer auch Minderheiten in ihre Politik mit ein. Das ist richtig und gut, denn nur Gespräche führen langfristig zum Wandel. Wer heute ein Treffen mit dem Dalai Lama ablehnt, tut die deswegen, weil es vermeintlich unbedingt öffentlich sein müßte.

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16. Mai 2008 10:01

Die Qual der Wahl

tom zachmeier (HHK17)

Politiker haben's nicht leicht. Sie koennen nicht immer tun, was sie wollen. Oft koennen sie nicht mal tun was menschlich moralisch richtig ist. So auch im Falle des Dalai Lama. Natuerlich will man da als Regierungschef(in) sagen: "Ja ich treffe ihn gerne. Schliesslich ist er ja Friedensnobelpreistraeger und ein Vorbild und Symbol fuer Gewaltfreiheit ueberhaupt. Und wenn wir schon mal dabei sind, erkennen wir auch gleich an, dass Tibet ein von China besetztes Land ist, in dem die Menschenrechte taeglich verletzt werden und wo ein kultureller Voelkermord an den Tibetern stattfindet..." Aber so laeuft das leider nicht. Da werden die Interessen der Nation bedacht und die Folgen eines solchen Treffens auf die Aussenhandelsbilanz hochgerechnet... Tja. Und schon sagt keiner mehr die Wahrheit und keiner tut mehr, was das Herz verlangt. Und all das im Zuge von Realpolitik. Kann man ja verstehen. Aber waere es nicht schoen, wenn die Politiker dieser Welt nicht der Politik verpflichtet waeren, sondern der Wahrheit? Wenn sie tatsaechlich das tun wuerden, was richtig ist? Waere das nicht auch im Interesse der Nation? You may say I'm a dreamer. But I'm not the only one. I hope some day you will join us. And the world will be as ONE. (J.L.)

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16. Mai 2008 09:31

Souveränität! Eigene Außenpolitik! Hart bleiben! Nicht einschüchtern lassen!

Hisako Garanda (Hisako)

Alles richtig, China darf nicht bestimmen welche Gäste unsere Politiker wie und wo empfangen. (Tun sie auch nicht, sie reagieren lediglich konsequent im Sinne ihrer eigenen Interessen, dass sind wir nur von unseren Politikern nicht mehr gewohnt.) Das bedeutet wie hier schon öfters genannt, dass allein die Tatsache der verärgerten Reaktion Pekings kein Grund für ein Ignorieren des Dalai Lama sein kann. Das bedeutet aber auch, dass allein die Tatsache der verärgerten Reaktion Pekings kein Grund für ein Treffen mit dem Dalai Lama sein kann. Zwischen den Zeilen gelesen erscheint mir letzteres aber bei vielen Befürwörtern der Treffen die Hauptmotivation zu sein - politische Gründe, Abwägungen des Nutzens für Deutschland und seine Ziele sind egal, hauptsache die KPCh regt sich auf! Allein schon die Ablehnungen der Treffen als Kniefall oder Kotau zu bezeichnen, zeigt dass es vielen nur darum geht. Ich weiß nicht ob es Minderwertigkeitskomplexe vor dem als bedrohlich empfundenen Aufstieg Chinas sind oder eine spätpubertäre Freude darüber den als schlechten Umgang eingestuften Nachbarsjungen zu treffen, aber das ist billiger Aktionismus und vor allem keine vernünftige Grundlage für Politik, schon gar nicht für Außenpolitik.

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16. Mai 2008 07:41

Tibet

Per Knudsen (per3)

Es reicht! Dieser Tibetrummel wird langsam unerträglich. Eine gut geölte Marketingkampagne ist vor Monaten angelaufen. Der Dalai Lama hat die Protestbewegung im eigenen Land nicht mehr im Griff. Man darf nicht vergessen, dass das tibetische Hochland auch vor der chinesischen Okkupation ganz und gar nicht eine Musterdemokratie war. Es gibt wichtigere politische Themen in dieser Welt als Tibet.

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16. Mai 2008 05:49

Herr Zeino

Peter Graf (Peter_Graf)

Ich glaube Sie bringen da einige Sachen durcheinander. Zunächst einmal heißt der von Ihnen etwas abfällig titulierte "Chinesenführer" Hu Jintao und Wen Jiabao. Soviel Zeit muss sein. Dann verstehe ich nicht ganz warum sich die Chinesen nicht mit Kim Jong-Il treffen dürfen? Der chinesischen Führung geht dieser kleine Wicht nämlich genauso auf die Nerven mit seinen Atom Ambitionen wie dem "Westen". Zudem spielt China eine wichtige und konstruktive Rolle als Vermittler bei den "Six Party Talks". Zum Schluß kann ich nur nochmal darauf hinweisen das es nicht darum geht, sich von China irgendeine Außenpolitik diktieren zu lassen. Worum es aber sehr wohl geht ist die Frage, wie man die Tibet Frage nachhaltig lösen kann? Zu hoffen, dass, nur weil sich der DL einmal mehr mit einem dt. Außenminister trifft, die Tibet Frage gelöst wird, ist eine Torheit. Oberstes Ziel sollte der dt. Außenpolitik sollte es sein, die Chinesen und den DL zu konstruktiven Gesprächen an einen Tisch zu bekommen. Eine Außenpolitik die nicht auf kurzlebige Effekte sondern auf Ergebnisse ausgerichtet ist - SO schärft man das Profil dt. Außenpolitik.

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