Das wird teuer: Ob Philipp Lahm sein Interview nun bedauert?

Die Bayern-Krise

Alle auf den Kleinen

Viel Lärm um Lahm, der das ganze Dilemma des FC Bayern anprangert: Die Krise ist bei den Münchnern angekommen - und der Kritiker wird bestraft, mit der höchsten Geldbuße der Klubgeschichte. Von Christian Eichler, München

Lesermeinungen zum Beitrag

09. November 2009 17:53

Alles bleibt beim Alten... gähn!!

Mogens Kragh (mo193)

Dass Lahm die Wahrheit skizziert und wohl auch laut Öffentlichkeit und einigen Insidern trifft, ist mutig und richtig, aber wird nichts an der Sache ändern, das Bayern vorerst kaum Chancen auf nachhaltigem Erfolg in Deutschland und in Europa haben wird. Denn die Verursacher der reformbedürftigen Strukturen, Beckenbauer Hoeneß und KHR werden sich wohl niemals aus dem Machtzentrum des FCB diskutieren lassen. So wundervoll und aufopfernd sie diesen Club über Jahre hinweg an der Weltspitze etabliert haben, so sind sie es auch, die in neuen Zeiten durch die ihr angeborene grantelnd verachtende Skepsis die Reform ihres Clubs verhindern bzw. wie in Klinsmanns Fall kranken Auswüchsen vertrauen.
Während in Europa die Jagd nach den Kron-Juwelen der Zukunft (Aguero, Silva, Villa, Mascherano, Fabregas) in die entscheidende Phase gehen wird, verkündet Hoeneß wie jedes Jahr, es bedürfe keiner qualitativen Verstärkung, um dann entweder Panikkäufe tätigen oder überschätzte und europäisch noch nicht gestandende Spieler absolut überteuert zu holen. Vor drei Jahre ist Bayern gegen den AC Milan mit Lell und Ottl auf den "offensiven" Flügeln ausgeschieden, dieses Jahr gegen Bordeux mit Tymoschuk. Bayern ist der DFB vor 10 Jahren: undynamisch

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09. November 2009 12:08

Betonköpfe säbeln sich selbst ab

Susanne Gnauk (SusanneGnauk)

Die Geldstrafe wird Lahm insgeheim wohl genüßlich verschmerzen. Ich glaube eher, dass er es schon vorher intern versucht hat und auf Mauern gestoßen ist. Die Betonköpfe wurden jedenfalls "abgewatscht". Denn frühere Erfolge hin oder her: es ist offensichtlich an der Zeit, einmal auch ganz oben umzudenken - oder zu gehen. Sonst wird man gegangen, wie man sieht, wenn man heute 20 Jahre zurückblickt. Hoffentlich dauert es bei den Bayern nicht so lange wie in der DDR. Dem deutschen Fußball ist jedenfalls zu wünschen, dass endlich wieder ein deutscher Verein international so erfolgreich spielt, wie es die Bayern einst taten.

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09. November 2009 10:45

Selbstverliebt

Andreas Winkler (fonzie)

Hoeneß ist ohne Zweifel der beste Manager der Bundesliga und hat den FC Bayern dahin geführt, wo er jetzt steht. Beckenbauer ist schon lange der Winkepräsident mit Narrenfreiheit und Rummenigge ein arroganter Schnösel von Hoeneß Gnaden. Dazu noch Typen wie Marquardt, Zehtmaier oder Uns-Ede Stoiber - das ist der geballte Sachverstand ... Nein, FC Bayern = FC Hoeneß. Und der hat in den letzten Jahren anscheinend sein gutes Näßchen verloren. Trainer-Flops, Spieler-Flops, kein Konzept - Lahm hat doch offenbar Recht! Trotz Audi-Millionen ist auch der FC Bayern nicht unverwundbar. Und Hybris kommt vor dem Fall. Vor allem, wenn Hoeneß irgendwann doch mal ganz in Rente geht.

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09. November 2009 10:01

sirvantes,

Theo Schönburg (kleio62)

sicher konnte das verhalten lahms nicht ohne sanktionen bleiben, insofern gibt es offensichtlich auch keine öffentliche stimme, die die strafmaßnahme als ungerechtfertigt ansieht. doch ganz abgesehen davon, daß die kritik an der verfehlten und von mangelndem fußballsachverstand (!) gekennzeichneten personalpolitik des fcb-managments in den vergangenen jahren allemal fällig ist und hier die verantwortlichen längst aufgefordert sind, stellung zu beziehen, bleibt nur noch die kalte arroganz eines uli hoeneß, der keine anderen argumente mehr besitzt, als einem seiner leistungsträger brutalstmögliche konsequenzen anzudrohen, weil der sich erdreistet hat, seine stimme öffentlich zu erheben. wer weiß, welchen dienst lahm seinem club geleistet hat?
die zeit von uli hoeneß ist längst abgelaufen und wer sein mißmanagement in den letzten jahren nüchtern beurteilt, fragt sich mittlerweile, ob der aufstieg des fcb zur nahezu unangefochtenen größe des deutschen fußballs tatsächlich auf seine fähigkeiten zurückzuführen ist, oder ob nicht doch andere wirkungsmächtigere ursachen dazu beigetragen haben. er bringt es so weit, daß kaum jemand sein scheitern bedauern würde

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09. November 2009 09:54

Warum hat Lahm so gehandelt?

Los Närgli (lma666)

Entweder weil er "mediengeil" war und auch mal "in die Schlagzeilen wollt.
Die einfache Erklärung.
Oder, weil er es oft genug "intern" versucht hat, aber eben nie gehört/wahrgenommen/verstanden wurde.
Da es sich nit um Lothar Matthäus handelt, nehme ich eher letzeres an. Und das setzt dann die "Führungriege" des "deutschen Rekordmeisters" in ein entsprechendes Licht.
Zumal die Ergebnisse auf dem Platz Lahms Aussagen zu bestätigen scheinen. Aber mit Kritik konnten die Herrenin München noch nie gut umgehen.
Es bleibt zu hoffen, daß mal zu Abwechslung statt auf Spielr- oer Trainer-Ebene ein Austausch auf Management-Ebene statt findet. Aber dazu ist der FBC wohl viel zu verkrustet, die Strukturen erinnern an die der CSU...

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09. November 2009 09:04

Hoeneß hat RECHT

Berthold F. Sindermann (Sirventes)

Der Manager des FCB hat Recht wenn er die Äußerungen seines Angestellten Lahm sankioniert. Wäre ich an seiner Stelle gewesen, ich hätte Lahm ob seines Interviews sofort vom Training freigestellt und auf die Bank gesetzt.
Dabei geht es gar nicht darum, dass Lahm vielleicht mit seinen Äußerungen den wunden Punkt getroffen hat und dass er mit seinen Äußerungen richtig liegt dürfte auch jedem klar sein.
Doch so wie er sich verhalten hat, darf man sich als verantwortungsvoller Angestellter in dieser Preisklasse seinem Arbeitgeber gegenüber nicht verhalten. Die Geldstrafe erscheint mir da noch sehr gering.
Man überlege sich einmal, was mit einem Angestellten eines anderen mittelständischen Unternehmens in diesem Land geschähe, der sich derart verhielte.
Dann wären Trennungswochen, oder glaubt irgendjemand, dass das Vertrauensverhältnis durch derartiges Verhalten nicht nachhaltig gestört wird.
Nur damit das ganz klar ist: nach meiner Einschätzung hat Herr Lahm mit seinem Ergebnis vollkommen Recht, doch Recht zu haben reicht nicht. Es gehört mehr dazu als seine Geschäftsführung abzumeiern, um als verantwortungsvoller Spieler in Erscheinung treten zu können.

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09. November 2009 09:02

Meinungsgleichheitsbrei

Marwin Sonnleitner (Marwin0815)

Wenn ich mir die Kommentare so anschau, dann sind durchwegs alle Leser derselben Meinung. So was lässt macht mich grundsätzlich aufhorchen. Fakt ist: Herr Lahm hat gegen einen nicht unwichtigen Bestandteil seines Vertrags verstoßen: Ein nichtautorisiertes Interview. Ob er mit seiner Kritik recht hat oder nicht, ist dabei völlig nebensächlich. Wenn ich abends beim Stammtisch Betriebsinternas ausplaudere oder über meinen Chef herzieh, dann werde ich gefeuert, sollte das mein Chef erfahren. Und zwar zurecht. Auch hier ist es nebensächlich, ob meine Kritik gerechtfertigt war oder nicht. Man darf sich gewiss sein, dass sich die Führungsriege des FC Bayern so ihre Gedanken zur derzeitigen Situation des Vereins machen. Ob sie diese Krise beenden kann, sei dahingestellt. Eine konstruktive Krisenbewältigung bei einem Unternehmen, das derart unter öffentlicher Beobachtung steht wie der FC Bayern, wird aber ganz sicher nicht erleichtert, wenn deren Spitzenpersonal Firmenpolitik über die Presse macht, das vor allem, wenn solches nicht intern abgestimmt ist. Vielleicht will Herr Lahm ja einfach nur aus seinem Vertrag raus in Richtung Spanien, England oder Italien, und das ist der wahre Grund für sein Vorgehen? Ein Schelm, der Böses denkt.

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09. November 2009 08:05

Arroganz der Macht

Carlo Rabatto (Rabatto)

Sie mögen gute Fußballer gewesen sein. Gute Fußballmanager sind sie deshalb noch lange nicht, die alternden ehemaligen Fußballstars, die heute dabei sind, den FCB zu ruinieren.
Tödlich verletzte Eitelkeit, insbesondere bei Hoeness. Blanker Hass sprach aus den Worten (und dem Ton), das werde PL noch bereuen. Glaube ich nicht, Herr Hoeness. SIE haben Ihren "Traum" nie erreicht. Vom Prager Nachthimmel bis zum Abschlussjahr Ihres Managerdaseins schließt sich der Kreis: In entscheidenden Momenten Ihrer Karriere verpassen Sie den Eintrag in die "Fußballgeschichtsbücher".
Allein deshalb faselt man von der höchsten Geldstrafe aller Zeiten. Und? Ein Wochenlohn, oder gar weniger. Für den Durschnittsbürger wären das also rund 500 €.
Ihre Arroganz der Macht hat vielen Spielern die Karriere zerstört. Wieviel erstklassige Spieler haben Sie eingekauft und demomtiert? Zuletzt Podolski; zuvor unzählige andere. Kein deutscher Veein hat diesbzüglich derartig versagt, wie der FCB. Sie mögen Manches auch aufgebaut und erreicht haben. Die Spuren der Verwüstungen zeichen Ihren Weg unbestreitbar.
Wie sachlich und beschaulich, wie ruhig und vornehm, wie sparsam und erfolgreich ist da ein Verein zu dem Sie aufschauen sollten: Werder Bremen

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09. November 2009 06:17

Herr Lahm...

Patrick Müller (pazi63)

.... Sie haben Recht daran getan. Lassen Sie sich keinen Maulkorb verpassen. Wer zu seinen Verein steht muss die Wahrheit sagen dürfen. Wenn intelligente Fußballer in Deutschland nicht erwünscht sind dann hätte man längst den Matthäus als Trainer holen können.

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09. November 2009 00:13

Geldstrafe

David Lukas Wachter (haudejen)

Die 50000 übernimmt doch sowieso die Süddeutsche...

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09. November 2009 00:07

50.000 Tausend Euro Strafe für was gutes.....

Reiner Luecker (Reinerluecker)

ich glaub der Uli hat es an der Raffel! Vielleicht muss der FC erst absteigen damit die Führung wach wird. Aber in Bayern da ist der Holländischer Käse schon eingeschritten.....

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08. November 2009 22:53

Fünfzigtausend Euro

Josef Heinzelmann (JosefHeinzelmann)

Wenn Spielervertrag usw. die Strafe rechfertigen, mag sie bleiben.
Aber wie wärs mit hunderttausend Euro Honorar für Lahms vorzügliche Beratertätigkeit?
Josef Heinzelmann

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08. November 2009 22:33

Krise des Vorstandes

Bruno Hollnagel (Dr.Hollnagel)

Wer sachliche Kritiken bestraft, dem mangelt es offensichtlich an Führungsqualitäten. Das gilt auch für den Bayern-Vorstand.

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08. November 2009 20:32

Lahm konnte mit seiner Meinung offensichtlich nicht zu Hoeneß gehen....

Mona Vogelsang (Aghapi)

da dieser nicht für die Spieler zugänglich ist, oder: grundsätzlich allein weiss, was richtig ist, oder .... ?
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Ohne etwas von Fußball zu verstehen noch mich dafür zu interessieren, kriegte ich einen Lachflash, als ich von dem Interview hörte. Natürlich ist so etwas ein Grund zur Kündigung durch den Arbeitgeber, doch man ist auf Lahm angewiesen, deshalb Pönale.
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Machtkampf? Ich glaube nicht. Als fähiger und engagierter Mitarbeiter sieht man häufig unglückliche Entwicklungen viel besser als die Verursacher, die die eigenen (Fehl-) Entscheidungen immer als richtig hinbiegen wollen.
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Hoeneß tritt nun ab. In seinem Gefolge dann wohl auch der hübsche, angenehmere Gesprächspartner Rummenigge. Denn von ihm kommen keine strukturellen Marginalien. Bb zählt lange nicht mehr, hat wichtigere Dinge im Kopf und alles erreicht, was möglich war, wenn nicht mehr. Bei allem Respekt für die Lebensleistung von Hoeneß, er hätte einen früheren Rückzugs-Zeitpunkt wählen sollen. Und sich auf einem neuen Terrain tummeln, so überschüssige Energie vorhanden.
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Außerdem: vielleicht hat bald auch Borrussia MG wieder eine Chance? Typen wie Netzer haben mir immer schon besser gefallen, nicht nur dumpfe Befehlsempfänger. Steinzeit.

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08. November 2009 18:39

Spieler-Führung beim FCB - was ist das?

Michael Meier (never1)

Natürlich wissen alle, daß Lahm inhaltlich Recht hat. Lahm wußte auch vor dem Interview von seinem formellen Fehlverhalten. Nur ist Lahm wohl der intelligenteste Spieler beim FCB und in der Bundesliga. Eher braucht derzeit der FCB den Lahm als umgekehrt. Wenn die Oberen beim FCB keine Gespächsbereitschaft mit Lahm signalisieren, sondern ihn wie einen Schütze-Arsch behandeln, stellen sie sich und dem FCB ein sehr schlechtes Zeugnis aus. Platz 8 ist da wohl noch geschmeichelt. Hoeness sagt, daß Lahm das Interview noch sehr weh tun werde, Rummenigge will eine Entschuldigung..mir scheint, da agieren Sonnenfürsten.

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08. November 2009 18:31

Rummenigge muss weg!

Marcel Meier (MarcelMeier)

Seit seiner führenden Position geht es abwärts mit dem FCB.

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08. November 2009 18:31

Lahm ist mutig

Marco Zeino (Zeini)

Er sprach die Wahrheit aus. Das Problem des FCB sind nicht der Trainer oder die Spieler, sondern die Führung. Wirtschaftliche Kompetenz mag man der FCB-Führung ja zweifelsohne zugestehen, aber dass drei egomane Exspieler auch in sportlichen Fragen jeweils stets ihr eigenes Süppchen kochen und regelmäßig Existenznachweise liefern müssen, kann auf die Dauer nur in die Hose gehen. Hoeneß, Rummenigge und Beckenbauer wirken wie ein aufgescheuchter Hühnerhaufen. Keiner der drei genialen Halbgötter hat ein Konzept, aber Schuld sind immer die anderen. Dass diese Herren offensichtlich nicht auch nur annähernd eine Selbstreflexion betreiben und IHRE Fehler erkennen, ist schon krankhaft. Der arme Herr van Gaal wirds wieder ausbaden müssen. Ihm wird vom Golfplatz gekündigt werden.

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08. November 2009 18:25

ganz arm

Pro Lant (ossendorf)

man darf ja bei diesem verein nicht mal als fan seine meinung sagen. als ich im forum einen beitrag mit dem titel "ist kahn zu alt?" schrieb, wurde der umgehend gelöscht und ich vom Mod und anderen "Fans" übelst beleidigt. seitdem können mir die den buckel runterrutschen. und wenn man 50 Euro für ein Ticket zahlt, darf man nicht pfeifen wenn die einen dreck zusammenspielen.

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08. November 2009 18:02

Geldstrafe ist berechtigt

Lutz Kleemann (eluutz)

Herr Lahm hat in seinem Interview nicht nur Interna ausgeplaudert, es hat auch direkt seinen Arbeitgebern Unfähigkeit unterstellt. Selbst wenn das richtig ist in Bezug auf die Transferpolitik des FCB, so ist das doch ein ziemlich heftiger Vertrauensbruch, der in anderen Brachen eine fristlose Kündigung nach sich gezogen hätte.
Fußball ist aber ein seltsames Geschäft, bei dem immer alle zu glauben scheinen, sie müssten nicht nur das Spiel kommentieren - was jederzeit gerechtfertigt ist, denn das gehört zum Handwerk - sondern auch alles andere. Stellen wir uns mal kurz vor, es wäre nicht der FCB sondern z.B. ein beliebterer Club wie Werder oder Schalke und ein Spieler erklärt in einem Interview, die Vereinsspitze sei in ihrer Geschäftsidee total überfordert ...
Trotzdem hat man von außen den Eindruck, dass Herr Lahm mit seiner Kritik Recht hat, viel bezeichnender noch, er hat wohl keine Möglichkeit, seine Kritik intern anzubringen. Das spricht für eine überaus bescheidene Mitarbeiterführung (oder Mannschaftsgeist?).

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08. November 2009 17:48

Philipp Lahm verlasst den FC Bayern nach Saisonende ...

Peter Slater (Wales-Rhondda)

... weil er bestraft wurde und sein Mund offnete und Misstande angeprangert hat, die fur ein Club wie Bayern Munchen unhaltbar sind und als durchaus verdienter Nationalspieler und als langjahriger Stammspieler, hat er sich das Recht erarbeitet, etwas zu analisieren, wenn etwas nicht stimmt. Die Vereinsfuhrung kritisieren ja auch Spieler unverhaltnismassig, wenn deren Leistungen mehr als zu wunschen ubrig lassen. Philipp Lahm muss die Geldstrafe zur Kenntnis nehmen und Bayern Munchen wird den Weggang hinnehmen mussen. Die Antwort der Bayernetage hatte anders sein mussen, namlich zu Erklaren, das es Verbesserungen im management und auf dem Spielfeld bedarf. Eine Geldstrafe zu verhangen, ist ja deswegen lacherlich und auch die Bestrafung von Luca Toni, der offentlich schon mehrfach erklarte, das er weg wolle. Ausserdem hat Lahm uneingeschrankt recht, denn wenn Bayern `Oben` durchbrechen will, mussen alle Positionen doppelt gut besetzt sein und Barca, Real und british teams machen das vor. Bayern Munchen gewann viele Meisterschalen in den 80\90ern, weil deren Ersatzbank einfach uberdurchschnittlich und langfristig besetzt waren. So, wie Bayern Munchen sich insgesamt jetzt prasentieren, gewinnen sie erstmal garnichts.

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08. November 2009 17:20

Getroffene Hunde bellen....

Dieter Kahlmann (DKEH)

Nun es ist offensichtlich, das P. Lahm mit seiner offenen Analyse den wunden Punkt genau getroffen hat. Daher die überzogene Reaktion. Als Herr Rummenigge seinerzeit einen über jeden Zweifel erhabenen, extrem erfolgreichen und kompetenten Trainer wie O. Hitzfeld unqualifiziert und polemisch kritisiert, dann ist das (seiner Meinung nach) ok, die Äußerungen von Herrn Beckenbauer ebenso, aber die Spieler sollen Duckmäuser sein....so geht es nicht. Was Herr Lahm gesagt hat war sachlich und konstruktiv, eben kein Gestänker, hier sollte auch das Management vom FCB zu differenzieren wissen aber da gibt es leider nur Fehlanzeige. In diesem Sinne: Fußball ist kein Kasernenhof meine Herren. Ein konstruktiver Dialog mit Führungsspielern wäre sicher erfolgversprechender als das ewige Gepolter aus der Cheftage, das von der eigenen Verantwortung und den eklatanten Fehlern der Herrschaften ablenkt. Wer nichts dazu lernt, braucht sich später auch über den dauernden Misserfolg nicht zu wundern. Der FCB kann ja PL an Barca verkaufen, die nehmen ihn mit Kusshand!

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08. November 2009 16:07

Die Bayern-Krise

Gerd Schäfer (K.G.Schaefer)

Es ist absolut unverständlich, daß ein Herr Rummenigge, der den Weggang von Herrn Hitzfeld zu verantworten hat und damit direkt verantworlich ist für den Abstieg der Bayern in die Zweitklassigkeit, nicht nur nach wie vor auf seinem Pöstchen ist, sondern auch weiter dafür sorgt, daß Bayern weiter abwärts driftet! Wenn es schon diesen Ehrenkodex gibt, dann hätte er eigentlich längst mit einer Strafe in Millionenhöhe bestraft werden müssen!
Gerd Schäfer

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08. November 2009 15:41

Vorhersehbare Reaktion

Markus Kahl (Celica)

Der Vorstand des FC Bayern München hat gehandelt wie er handeln musste. Eine Rekordgeldstrafe für Philipp Lahm aufgrund eines nicht autorisierten Interviews. Unter arbeitsrechtlichen Gesichtspunkten hat der Verein natürlich recht. Lahm hat gegen seinen Arbeitsvertrag verstoßen und das muss geahndet werden. Aber diese Reaktion zeigt auch: Die Entscheidungsträger haben nichts, aber auch gar nichts verstanden. Lahm will wachrütteln, für die Nichteinhaltung von Formalien ist er nun bestraft worden. Die Bayern Bosse werden weiterwursteln wie bisher. Die Konsequenz für Lahm kann nur heißen, so schnell wie möglich nach Barcelona zu entschwinden.

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08. November 2009 15:32

Sorry Herr Lahm, ein gutes Interview sieht so aus :

Hohenlohe- Bockenfeld (Hohenlohe-Bockenfeld)

Wir haben beim FC die besten Manager weltweit.
Unsere Manager kaufen die besten Spieler und
die fähigsten Trainer. Der FC Bayern ist auf dem
besten Weg. Wie es 2010 ohne Hoeness weitergehen
soll, können wir uns nicht vorstellen. Gott sei Dank
bleibt Rummenige auf seinem Posten. Ich bedanke
mich bei allen, vom Zeugtwart bis zum Präsidenten.

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08. November 2009 15:15

Effektiv nur 25k dank Steuerstaat

Juri Garkov (JuriGarkov)

50k weniger Einkommen heißt auch 25k weniger Steuerlast. Lahm wird's ärgern, aber er wird's verkraften. Die Probleme des FCB bleiben. Und Lahm ist ein bundesweit beliebter Spieler. Seine Meinung hören sich viele an. Das Fuchst das FCB Management wenn einer der ihren ihnen sagt dass sie Fehler begehen. Die ganzen Fehlkäufe können nicht durch Strafen finanziert werden - Herr Wurstl.

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08. November 2009 15:09

Eine armselige Führung

Hans Rabe (hansrabe)

Jetzt fehlt nur noch die Einführung der Prügelstrafe beim FCB!

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08. November 2009 14:58

Geldstrafe für Lahm

Paul H. Peiseler (paolo5)

"Wer die Wahrheit geigt, dem schlägt man die Geige auf den Kopf!!!"
Ohne jegliche Frage: Herr Lahm hat Recht. Und da das die Bayen-Management-(Lehrlinge) -Oberen genau wissen, handeln sie so!!! Sie sind nichts Anderes als "Circus-Direktoren!"
Paul H. Peiseler

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08. November 2009 14:48

Wirkliche Problemlösungen sehen anders aus..

wolf haupricht (emilgilels)

Wenn man beim FCB meint, mit einer Geldstrafe die tatsächlich existierenden Führungsprobleme lösen zu können, irrt man gewaltig. Diese "Strafe" zeigt vor allem das Unvermögen, den Ursachen für den Frust von erfahrenen Spielern wirklich auf den Grund zu gehen. Wenn eine Führung nicht homogen ist-Beckenbauer, Hoeness +Rummenigge- und ein stringentes Vereinskonzept fehlt, bleiben die Irritationen nicht aus. Darunter leidet mittlerweile das gesamte Erscheinungsbild einschl. das Leistungsvermögen. Ich bin gespannt, ob man beim FCB lernfähig ist. Wahrscheinlich nicht.

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