Rede in Berlin vor mehr als 200.000 Zuhörern

Obama wirbt für transatlantischen Neuanfang

Bei seiner Rede an der Berliner Siegessäule benutzte der amerikanische Präsidentschaftskandidat Barack Obama die Luftbrücke zur Rettung der Stadt 1948 und die Berliner Mauer als Leitmotiv. Anders als die Präsidenten John F. Kennedy, Ronald Reagan und Bill Clinton verzichtete er darauf, einen Satz auf Deutsch zu sagen.

Lesermeinungen zum Beitrag

24. Juli 2008 23:01

Du bist Deutschland...

Till Diesing (Zabel24)

Wenn ich meine Vorkommentatoren lese muß ich lachen... da wird der Mann mit Hitler verglichen, Deutschland als Armenhaus hingestellt etc.. Ich hab eher den Eindruck daß manche Leute sich damit schwertun daß es auch für eine Supermacht möglich ist, mit Idealen und Visionen anzutreten und nicht nur mit dem Schüren von Angst vor "dem Russen" oder "dem Terrorismus" oder "den Massenvernichtungswaffen". Gut, daß dies nicht die Mehrheit der Deutschen widerspiegelt sondern nur ein paar Betonköpfe die lieber einen Militärgreis an der Spitze der USA sehen möchten. Gruß, Diesing

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24. Juli 2008 22:41

bush II abwasch - die rede zeigt und das genau , den STAND der DINGE

thomas neeb (orant)

Hat er sich doch echt Muehe gegeben. Ob nun Jimmy Carter oder ein wenig oder auch viel irgendwer Anderer der ehemaligen Praesidenten der U.S. ihm den Weg vorgeebnet haben ? Ist das nun denn eine Frage ? Er faengt da an , wo die Anderen aufgehoert haben. Redliches Werk. Nunmehr den ganzen "credit"-Kram, dass ist fuer mich , fuer dich. Ein wenig Liebseelei in fast geschiedenen Ehen traegt meist doch zu einer besseren Situirung der verkrachten Lebenslagen bei. Das der Alaskabaer kein Schmusekuddel fuer die Kleinkinder , auch der Historie , sein kann ... hoffen wir mit Ihm auf ein Gelingen , wenn er denn tatsaechlich im Sessel des U.S. Praesidenten Platz nehmen sollte.

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24. Juli 2008 22:32

Tokio Hotel

günter ganivet (F451)

Vor 14 Tagen musste ich meiner 11jährigen, französischen Enkelin unbedingt ein Tokio Hotel-T-shirt aus Deutschland schicken. Heute hat sie mich angerufen und gebeten, ihr ein Shirt von B.Obama (soooo süß!) zu besorgen.

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24. Juli 2008 21:58

Für die deutsch-amerikanischen Beziehungen wäre ein Präsident McCain segensreich

Sönke Peters (soenkepeters)

Die quasi schon Anbetung von politischen Heilsbringern durch gewisse Kreise in Deutschland, auch wenn diese zumeist gar nichts über das politische Programm der Gefeierten wissen, ist symptomatisch. Offensichtlich sind in manch deutscher Seele der Wunsch nach einem politischem „Heilland“ und der blinde Glaube an einen solchen tief verwurzelt. Ausgerechnet diejenigen Bundesbürger, die George W. Bush bar jeder Selbstreflexion und völlig enthemmt mit Hitler vergleichen, tun sich bei diesem „Führerkult“ um Obama aber (oder gerade deswegen!) besonders hervor. Und so, wie die wegen eines „Politikwechsels“ einst umjubelte österreichische Lichtgestalt vom beliebtesten Politiker zum meist gehassten in Deutschland wurde, bleibt zu befürchten, dass wenn die heutige Hysterie sich angesichts der Alltagspolitik in Luft auflöst und aus Frust darüber, Obama (ähnlich Kohl in den neuen Bundesländern) als Präsident der USA den Amtierenden auf der Beliebtheitsskala noch unterbieten könnte. Der durch typisch deutsche Überlegenheitsgefühle und manisches, oberlehrerhaftes Weltverbessertum getragene Antiamerikanismus in der Bundesrepublik würde dann ein noch unerträglicheres Maß erreichen. Sönke Peters

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24. Juli 2008 21:31

Und wenn Obama die Wahlen verliert?

Tomek Ochalski (zuza)

Hoffentlich wird das für Deutschland kein casus belli?

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24. Juli 2008 20:18

Und was sehen die Völker der Welt,

Michael Müller (Michael_Mueller)

wenn sie auf Berlin blicken? Sie sehen Neu-Kölln, Kreuzberg und Wedding, sie sehen ein verkommenes, etwas groß geratenes, Dorf mit einem Bürgermeister, der an Lächerlichkeit und Lasterhaftigkeit nicht zu überbieten ist. Obama würde sich hier sicherlich wohl fühlen, nicht aber die Mehrheit der US-Amerikaner. "Berlin ist arm, aber sexy." Das sagt der regierende BM von Berlin, das Armutszeugnis einer kaputten Existenz. Berlin ist nicht Deutschland, zum Glück nicht. Ach so, ich vergaß mich vorzustellen, ich bin der Stammtisch.

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24. Juli 2008 20:06

Medienhystery

peter höpner (linkehoeppi)

was soll diese Medienhystery bezwecken? Die Deutschen auf Kriegskurs bringen? Es ist kein Geheimnis mehr, was der Auftrag Obamas ist. Es wird um eine stärkeres deutsches Engagement in Afghanistan gehen und um ein künftiges im Iran.

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24. Juli 2008 19:53

Davon redet kein Politiker dieses Landes,

Frank Badenstein (Badenstein)

vom deutschen Volk. Die armen deutschen Soldaten werden darauf noch vereidigt, aber die politische Klasse, die nimmt so etwas niemals in den Mund. Die Grünen sind bestimmt blau angelaufen. Der Herr Obama ist der richtige Kanzler für die Deutschen. Oder Deutschland sollte eine US-Bundesstaat werden und bei der EU austreten.

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24. Juli 2008 17:59

Ein "Greenhorn", welches hohle Phrasen von sich gibt....

Kevin Alonso (Ayers.Rock)

"Der designierte amerikanische Präsidentschaftskandidat fordert die europäischen Staaten zu einem größeren Engagement in Afghanistan auf." Mr. Obama sollte sich darueber im Klaren sein..... ...dass es nicht die Aufgabe Deutschlands ist, den "Wirtschaftskrieg" der ''Amerikaner'' in Afghanistan finanziell zu unterstuetzen. Denn um nichts anderes geht es dort. Deutsche Truppen, welche dort eingesetzt werden, entlasten das hoch verschuldete Amerika (es sind wohl bereits fast 10.000.000.000.000 $ an Staatsschulden) finanziell. Wer eine Pipeline quer durch Afghanistan bauen will (ca. 850 km) gegen den offensichtlichen Mehrheitswillen der dortigen Bevoelkerung und deswegen diese unterdruecken muß, der soll den Preis auch selbst bezahlen. Wer Bush "manipuliert und steuert" ist offensichtlich - aber, wer "manipuliert" ,oder, besser gesagt, "positioniert" hier Obama??? Mein aufrichtiges Beileid 'Amerika'!

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24. Juli 2008 16:37

Kooperation statt Konfrontation

Gerhard Dünnhaupt (dunnhaupt)

Neue Anfänge stimmen immer hoffnungsvoll, doch sollte man nie zu viel erwarten. Immerhin sind die Namen Bush und Schröder nun jedenfalls mit Sicherheit der Vergangenheit zugeordnet.

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