Neulinge im direkten Vergleich: Rainer Brüderle (l.) und Norbert Röttgen

Röttgen und Brüderle

Die Energieminister

Direkter Vergleich im Bundestag: Erst durfte Rainer Brüderle, der neue Wirtschaftsminister der FDP, ans Rednerpult und blieb blass. Danach kam der andere Newcomer, Umweltminister Norbert Röttgen (CDU), an die Reihe - und lieferte einen beeindruckenden Auftritt. Von Konrad Mrusek

Lesermeinungen zum Beitrag

16. November 2009 13:18

Herr Trummler,

Christian Sperling (ecofin)

Nun, wenn neue Grundlastkraftwerke so viel wirtschaftlicher (als z.B. Windenergie) sein sollen, warum werden dann so wenige davon geplant?! Und die Projekte, die geplant waren, wurden in den letzten Wochen reihenweise zurückgestellt oder sogar ganz gestrichen. Die Gründe: keine Fremdfinanzierung, zu geringe erwartete Auslastung, nicht wirtschaftlich! Dass der erwartete Ausstiegsentscheid hier seinen Teil zu beigetragen hat, ist eine Binsenweisheit. (Neue) Großkraftwerke sind nur dann noch wirtschaftlich, wenn Ihnen eine (hohe) Mindestauslastung zugesichert wird. Ihre Forderung (Festlegung auf bestimmte Großkraftwerkstypen) hätte zur Folge, dass die Stromerzeugung wieder monopolisiert werden müßte. Und ich kann mich nicht daran erinnern, dass die Kunden (vor 1998) davon preislich profitiert hätten. Strompreise haben nicht nur etwas mit Erzeugungskosten, sondern auch viel mit Marktmacht zu tun

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15. November 2009 17:04

Vielen Dank Herr Trummler,

Philippe Jaeck (Chintamon)

dass Sie Ihre Rolle so hervorragend spielten.
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Ich sprach nicht von Speicherung. Das ist in der Tat ein größeres Problem. Die Nachkommentatoren, Herren Sperlich und Lieb, haben Möglichkeiten gezeigt.
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Halten wir fest:
Jede Energieerzeugung hat ihre Vor-, aber auch Nachteile.
Daher finde ich es sinnvoll, möglichst wenig Energie überhaupt zu brauchen.
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Versorgungssicherheit. Davon gibt es zwei, die gerne bunt gvermischt werden. Erstens die Aufrechterhaltung der der Netzspannung. Kann Deutschland dieser Aufgabe in einem europäischen Netz gerecht werden? Jain, da das Netz in Teilnetze geteilt ist, aber dennoch zusammenhängt. Die zweite Versorgungssicherheit ist die Sicherheit des Nachschubes. Muss man sich heutzutage darüber Gedanken machen? Dann ist Deutschland leider arm dran. Viel Energie gibt's hier nicht. Über 70 % davon muss importiert werden. Nicht importiert werden Braunkohle und EE (Steinkohle und Gas haben wir noch etwas).
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Halten wir fest:
Um diese Versorgungss. zu gewährleisten, ist es also sinnvoll, die EE zu erweitern.
p.s.
Biomasse kann auch auch aus Möbeln, Lebensmittelresten, Bauholz, Paletten, Laub, gewonnen werden. Sie stehen nicht in Konkurrenz zu Lebensmitteln.

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14. November 2009 15:19

Herr Wackermann, danke für ihren Kommentar! Endlich bringts mal einer auf den..

Andreas Lieb (Andol)

..Punkt! Ich bezweifele zwar stark, dass Herr Trummler verstehen will, was Sie hier sehr klar und deutlich gesagt haben, aber die Zeit wird es schon zeigen. Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. Zum Glück gibt es auf unserem Planeten noch Menschen, die auch weiter denken als nur an die aktuelle Generation, die gesellsch. Reichtum nicht nur über persönliches Vermögen definieren, sondern durchaus auch gewillt sind, dass zukünftige Generationen auch noch die MÖGLICHKEIT haben, in Wohlstad zu leben. Herr Trummler kann noch so viel Ideologie an den Tag legen, Fakt ist, dass Öl ist in allerspätestens 50 Jahren weg, Gas wird auch nicht viel länger halten, und Uran reicht nur noch für 40 Jahre. Selbst Kohle wird in 200-300 Jahren ausgegangen sein. Wenn er hier also die Versorgungssicherheit anführt, dann meint er Versorgungssícherheit JETZT, was in 1-2 Generationen ist, das ist ihm schlichtweg egal. Das ist seine Definition von Nachhaltig. Und dabei sind die rapiden Preissteigerungen von fossiler Energie noch gar nicht einberechnet. Wer sagt denn, dass das nicht bald unbezahlbar ist? Und warum wir durch heimische erneuerbare Energien abhängiger sind, als vom Import von Kohle, Gas, Uran und Erdöl, das versteht wohl nur er selbst...

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14. November 2009 06:59

Herr Sperling - Eine wohlhabende Industriegesellschaft ist nicht Ihr Ziel

Horst Trummler (Vandale6906)

natürlich können Schwankungen durch die Zufallseinspeisung von Wind- und Solarenergie durch Bioenergie und Erdgasverstromung ausgeglichen werden. Die von Ihnen genannten Entwicklungen bedeuten:
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Geringere Betriebsstunden für KKW und Kohlekraftwerke erhöhen die Stromerzeugungskosten sehr.
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Die Erzeugung von Energie aus Biomasse, wie man dies in vorindustriellen Zeiten praktizierte, steht in Konkurrenz zur Herstellung von Nahrungsmitteln, Baumaterial und Papier.
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Die vorindustriellen Energiequellen Wind u. Sonne sind nicht nur unstetig, sondern auch umweltschädlich und sehr teuer..
..
Erdgas ist in Deutschland sehr teuer. Die Erdgasversorgung hängt von Staaten ab die die Erdgasversorgung ggf. als politisches Druckmittel einsetzen.
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In der Summe erreichen Sie eine sehr teure, von politischen Abhängigkeiten gekennzeichnete und ziemlich umweltschädliche Energieversorgung. Die Abwanderung energieintensiver Fertigungsbetriebe und Industrien beschleunigt sich.
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Mit einer Erzeugung bestehend aus sehr umweltfreundlichen KKW für die Grundlast, preiswerter Braunkohle für die Mittellast und minimalem Erdgaseinsatz zur Abdeckung von Lastspitzen erreichen Sie eine umweltfreundliche, preiswerte und sichere Versor
Vandale

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13. November 2009 20:00

Revolution fällig?

Ralf Wackermann (RWackermann)

Es ist immer wieder erstaunlich, mit welcher Ignoranz und Dreistigkeit manche Foristen hier einer Energiegewinnung das Wort reden, die ausschließlich eine Einbahnstraße ist.
Ganz nach dem Motto "Nach mir die Sintflut" wird munter den kommenden Generationen ein Berg von Hypotheken hinterlassen - Altlasten die irreparable Schäden verursachen.
Wir vergiften ihre Luft, ihre Flüsse, Seen, Meere und letztendlich ihren Boden u.A. mit Atommüll, wir fischen ihre Meere leer, schmelzen ihre Gletscher und Polkappen ab, wir setzen gentechnisch veränderte Organismen aus, von denen kein Mensch weiß, wie sie sich in der Zukunft verhalten.
Und zu guter letzt, um dem Ganzen die Krone aufzusetzen hinterlassen wir ihnen einen nie dagewesenen Schuldenberg.
Ich hoffe nun, daß die jungen Leute mehr Erbarmen mit uns haben, als wir mit ihnen.
Ich hoffe, diese jungen Menschen werden uns im Alter trotzdem durchfüttern, statt zu sagen: "Keinen Cent. Ihr habt bereits viel zu lange auf unsere Kosten gelebt!"
Ach, wenn die jungen Leute uns "nur" unsere Rente verweigern, wären wir noch gut 'dran.
Es gab schon Revolutionen aus geringerem Anlass - in der Vergangenheit hingen zynische egoistische Verbrecher an den Bäumen...

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13. November 2009 16:44

Biomasse kann Schwankungen von Windenenergie ausgleichen

Andreas Lieb (Andol)

Wir könnten auch einen großen Teil Primärenergie einfach dadurch einsparen, dass wir statt großer Kraftwerke ohne Kraftwärmekopplung einfach normale Heizungen mit wärmegeführten Blockheizkraftwerken benutzen. Deren Wirkungsgrad liegt mit 90% nämlich fast doppelt so hoch wie der von Wärmekraftwerken, wo die Hälfte der zugeführten Energie sinnlos verpufft, wodurch wir schon eine gewaltige Menge Primärenergie einsparen könnten (und eingesparte Energie ist schließlich die günstigste Form der Energieerzeugung). Zudem hätten solche Kraftwerke, wenn sie mit Speicherungen kombiniert würden, den großen Vorteil, dass sie die Energie immer dann liefern könnten, wenn sie gerade benötigt würde. Ob das nun ist, um die Spitzenlast zu decken, oder Tage mit wenig Wind auszugleichen.
Gleichzeitig könnte für solche BHKW auf Biomasse zurückgegriffen werden, wodurch sie noch umweltfreundlicher würden. Derzeit wird Biomasse zumeist konstant ins Netz eingespeist, doch viel sinnvoller wäre es, wenn man mit ihr gezielt die Schwankungen von Wind- und Solar ausgleichen würde. Letztere darf man nämlich nicht für sich alleine betrachten, sondern nur im Mix mit anderen Energieformen. Ein AKW ohne regelbare Spitzenlastkraftwerke funktioniert auch nicht.

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13. November 2009 14:04

In der Tat ist es möglich,

Christian Sperling (ecofin)

Erneuerbare Energien (EE) so zu kombinieren, das eine gesicherte Leistung dauerhaft zur Verfügung steht. Natürlich werden dafür auch Reservekraftwerke gebraucht. Die Notwendigkeit von Reservekraftwerken ist allerdings kein neues Problem. Mal zur Erinnerung: die gesamte Kraftwerksleistung in Deutschland (ohne Windenergie und Photovoltaik) betrug 2008 über 120 GW [BDEW], bei einer Spitzenlast von weniger als 80 GW! An diesem Verhältnis wird sich nicht so viel ändern, denn eine Stromversorgung ausschließlich aus Wind- und Solarenergie kommt in keinem Szenario vor! Allerdings muss der gesamte Kraftwerkspark flexibler werden und in der Zukunft mit einer niedrigeren Auslastung rechnen. Die Volllaststundenzahlen der Grund- und Mittellastkraftwerke sinken seit Jahren stetig [2008: AKW 7.690h, BKW 6.710h, SKW 4.320h], eine Garantie von 8000 Volllaststunden wird es in der Zukunft nicht mehr geben . Damit werden Kraftwerke mit hohen Investitionskosten per se unwirtschaftlich(er). Die reihenweise Aufgabe von Kohlekraftwerksprojekten (nicht dagegen von Gaskraftwerken!) nach der zu erwartenden Aufkündigung des Atomausstiegsbeschluss ist nur ein weiteres Indiz für die absehbare weitere Entwicklung.

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13. November 2009 08:57

Herr Jack - Sie beleidigen keine Ingenieure - Sie blamieren Sich lediglich

Horst Trummler (Vandale6906)

Sie behaupten, daß die Speicherung des unregelmaessig anfallenden Ökostroms gelöst sei.
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Nach herkömmlichem technischem Verständnis läßt sich Strom kaum speichern. Die einzige großtechnisch angewandte Methode der Stromspeicherung ist Überschussstrom in ein höher gelegenes Becken zu pumpen und bei Bedarf dieses Wasser wiederum durch Turbinen nach unten strömen zu lassen. Bei diesen Speicherkraftwerken geht etwa die Hälfte des Stroms durch Zu/Ableitung, Umspannung, Pump-,Turbinen und Strömungswiderstand verloren. Dieser Strom ist sehr teuer. Wenn Sie mit diesem Verfahren die Ökostromproduktion glätten wollen, so müßten Sie die Nordseedeiche um 100m erhöhen und den Rhein bis Frankfurt aufstauen.
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Entweder Sie haben ein ganz neues Verfahren entdeckt, Patente angemeldet und werden die Welt mit Ihren Erkenntnissen überraschen, oder repetieren die euphorischen, phantasievollen Berichte mancher Deutscher Medien.
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Die Propagierung mittelalterlicher Methoden der Energieerzeugung (Wind, Sonne)ging ursprünglich nicht von Ingenieuren aus, sondern von -logen (Pädagogen, usw..) die die Meinungshoheit haben. Die Ingenieure versuchen lediglich den Blödsinn umzusetzen.
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Technisch gesehen sind Ihre Aussagen blamabel!
Vandale

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13. November 2009 00:53

@ Herrn Dufner

Philippe Jaeck (Chintamon)

Zu Ihrer Überschrift: Nein, ich möchte die Meinungsfreiheit weder abschaffen, noch beschränken. Im Gegenteil, sie ist mir sehr wichtig.
Die Beleidigung der Ingenieure stammt nicht einem bestimmten Kommentar. Daher brauchen Sie sich weder entschuldigen, noch bei jemandem um Entschuldigung bitten. Ich sehe Ingenieure mit der Behauptung beleidigt, EE seien sinnlos, weil sie nicht ständig verfügbar wären. Das ist per se zwar richtig, aber wie viele vorgeschobene Probleme ist auch dieses gelöst.
Mein Beitrag sollte verdeutlichen, dass seit Jahren die selben Argumente (von zum Teil den selben Leuten) ausgetauscht werden, ohne dass neue Erkenntnisse gewürdigt werden (Außer, sie bestätigen die eigene Meinung), oder das jemand von einem Gegenargument überzeugt würde. Das steht der Meinungsfreiheit nicht entgegen. Mit neuen Erkenntnissen ändert sich auch die Meinung. Als Beispiel sollte die Unstetigkeit der EE dienen. Ja, die Sonne scheint nicht immer, ja der Wind bläst nicht immer. Aber es ist regelbar, wie Herr Lieb darlegt.
Die Frage von Herr Lieb an Herrn Trummler unterstütze ich! Scheinbar möchte er in einer Höhle hausen (ohne Dämmung) mit einer Luft wie in London am 5. Dezember 1952. Umweltmaßnahmen nützen ja gar nichts!

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12. November 2009 22:02

@A. Lieb, Gegen Umweltschutz hat doch niemand was - das sollten ise mal zur Ken

Erwin Dufner (victor-d)

tnis nehmen.
Genau das ist es, was man den Linken immer vorwerfen muss. Leider. Sie lesen die Beiträge anderer nicht odr sie wollen sie nicht verstehen.
Die Frage ist doch vielmehr, ob mit diesen angeblich so umweltfreundlichen Energieträgern wirklich die Umwelt geschont wird.
Denken sie mal drüber nach, bevor sie anderen Schlechte Dinge unterstellen.

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12. November 2009 21:11

Frage an Herr Trummler

Andreas Lieb (Andol)

Herr Trummler, es geht nicht in meinen Kopf hinein, wie man Umweltschutz derart verdammen kann, wie Sie es hier tun. Erklären Sie mir bitte, was so schlecht daran sein soll, die Umwelt zu schützen, dass Sie sich derart vehement gegen alles auflehnen, was nur so klingt, als würde man damit der Umwelt einen Dienst erweisen. Erklären Sie mir bitte, wie eine Welt aussehen soll, in der Sie leben möchten. Ich versteh Sie nicht. Es ist ja nicht nur, dass Sie Erneuerbare Energien rigoros ablehnen (was ich ja als Meinung durchaus toleriere, auch wenn ich sie für grundfalsch halte), sondern Sie wettern ja auch gegen Umweltschutzauflagen für die Industrie, gegen Mülltrennung, gegen schadstoffarme Heizungen usw. In welcher Welt wollen Sie leben? Sie können unmöglich behaupten, dass das, würden ihre Vorstellungen durchgesetzt, nicht einen gravierenden Einfluss auf die Natur und die Umwelt und auch uns Menschen hätte. Ob wir jetzt unter massiven Atembeschwerden und Folgekrankheiten leiden würden wie die Menschen in den industrialisierten Regionen Chinas oder in Wäldern spazieren gehen müssten, die mehr grau als grün sind. Was ist Ihnen derart wichtig, dass alle Umweltschutzbemühungen derart schwachsinnig sind??

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12. November 2009 20:55

Wir sollten auch mal an die Zukunft denken...

Andreas Lieb (Andol)

Manche Meinungen kann ich hier beim besten Willen nicht nachvollziehen. Selbst wenn es stimmen würde, dass kein eines konventionelle Kraftwerk ersetzt würde, den reduzierten Brennstoffverbrauch kann hier niemand wegdiskutieren. Und das ist ein Ziel, für das es sich durchaus zu kämpfen lohnt. Und wo liegt das Problem dabei, wenn vorhandene Kraftwerke ab und zu einmal einspringen müssen, wenn gerade wenig Wind weht? Wir haben so viele alte Kraftwerke, die problemlos als Kaltreserve zur Verfügung stehen. Wenn sich wirklich einmal eine sehr windarme Zeit ankündigt (und das kann sehr wohl vorausgesagt werden), dann werden die halt in Warmreserve hochgefahren und gut ist. Nur dürfen dann die alten Blöcke nicht stillgelegt werden, sondern müssen für die seltenen Fälle der Windknappheit als Reserve eingeplant sein. Abgeschrieben sind die auch, es würde als nicht mal viel Geld kosten (wäre halt auch nicht so lukrativ wie einen neuen Gigawatt-Kohleblock zu bauen). Zumal rein Preisorientiert zu argumentieren extrem kurzsichtig ist. Uns gehen einfach bald (je nach Energieträger 30-200 Jahre) die Energieträger aus, und dann brauchen wir ZWINGEND Alternativen. Das sollte man auch bedenken, wenn man mit Versorgungssicherheit argumentiert.

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12. November 2009 19:47

@Ph. Jaeck - wollen sie die Meinungsfreiheit abschaffen? oder was soll ihr Beitr

Erwin Dufner (victor-d)

Und in welchem Beitrag wurden Ingenieure beleidigt?
Sicher nicht von mir. Ich habe nur geschrieben, dass diese Berufsgruppe einer der ganz grossen Gewinner, dieser angeblich so umweltfreundlichen Branche ist. Wobei die regenerative Energiebranche alles andere als umweltfreundlich ist, wenn wir bedenken, wieviel Energie zur Erzeugung erst reingesteckt wird. Aber das ist ja egal.
Meinen sie das mit Beleidigung? Dann entschuldige ich mich ganz klar.

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12. November 2009 19:44

An den Taten kann man sie messen !! bisher kaum was passiert

stefan pauly (stefano2051)

Verbrauch Autos: seit 30 Jahren bei 7 bis 8 Litern pro 100 km
Wo bleibt eine einheitliche Spritbesteuerung gegen Tanktourismus und Verschwendung?
Strom: Verbrauch pro Einwohner steigt seit 30 Jahren
Wo bleibt der intelligente Stromzähler?
Wann kommt eine konsistente Strombesteuerung für weniger Verbrauch?
Kerosin, Heizöl, Erdgas: Warum werden die bevorzugt gegenüber dem Autofahrer?
Warum wird der Luftverkehr vom Autofahrer subventioniert?
Und warum wird der Bereich Immobilien mit dem größten Einsparpotential seit 35 Jahren so dumm geschont?
Energiesanierte Immobilien spielen die Kosten wieder ein und der Ölpreis wird dadurch nicht höher sondern niedriger.
Arbeit wird für den privaten Verbraucher höher besteuert als Energie.
Wir haben wohl keine Arbeitslose und das Öl kommt armdick an jeder Ecke aus dem Boden ?!?
Diese Fragen sollten die Kommentaristen diskutieren und nicht in den Krümmeln der verfehlten Energiepolitik von gestern suchen. Die Kuchenstücke sind viel interessanter:
Einfach 50% Primärenergie einsparen: dann sind automatisch 80% CO2 gespart.
Ui, das sieht dann aber ganz schlecht aus für RWE, EON, SHELL, Ölscheichs u. a..
Der FAZ-Index würde auch noch leiden unter der neuen Effizienz.

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12. November 2009 19:41

Röttgen lobt Gabriel + Trittin-Wo bleibt die Wirtschaftskompetenz dieses Mannes?

Armin Quentmeier (thiotrix)

Offenbar ist die CDU dabei, sich von ihrer Rolle als ernstzunehmende Partei zu verabschieden, wenn der neue Umweltminister lobende Worte für zwei fanatische Anti-Kernkraft-Ideologen findet, welche die Grundlagen einer sicheren Energieversorgung unseres Landes systematisch zerstören wollen. Bei Trittin kommt noch sein ans Pathologische grenzender Kampf gegen Kohlekraftwerke hinzu. In 2008 kamen 67% des in Deutschland verbrauchten Stroms aus Braun- und Steinkohlekraftwerken sowie aus Kernkraftwerken und 13% aus Erdgas-Kraftwerken. Die Grundlast kommt zu über 90% aus Kohle- und Kernkraftwerken. Die hochgelobte Windkraft, erzeugt mit über 23000 häßlichen, landschaftsverschandelnden Windmühlen, lieferte 6,3%, Solarkraftwerke gerade einmal 0,6%! Und selbst dieser geradezu lächerliche Beitrag ist nur möglich, weil konventionelle Kraftwerke immer bereitstehen, um die stark schwankende Leistungsabgabe der sogenannten alternativen Energien auszugleichen. Einziger meßbarer Effekt: Netzinstabilitäten haben enorm zugenommen. Da gibt es nichts zu loben; hier wäre der Mut zu harscher Kritik an den rot-grünen energiepolitischen Geisterfahrern zwingend geboten!

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12. November 2009 19:37

@Joscha Hanke - Kurzsichtigkeit - aha - früher haben die Freund der Atomenergie

Erwin Dufner (victor-d)

genau gleich argumentiert - gegenüber der Kohle. Haben allerdings weniger Subventionen erhalten als Solarenergie und Windenergie. Und schon gar keine überhöhte Einspeisevergütung.
Welche Argumentation hinkt also?
Zur Erhöhung der Preise von Agrarprodukten in den 3. Weltländern haben sie lieber gleich gar nichts gesagt. Ist wohl auch besser so.

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12. November 2009 18:18

@Christian Sperling

Michael Clemens (MichaelClemens)

In der Realität wird durch Windenergie tatsächlich kein Kraftwerk ersetzt (ca. 10
Tage im Jahre beträgt die Leistung < 2,5 % und 100 Tage im Jahr <10 %). Der betriebswirtschaftliche Wert der erzeugten Windenergie (analog Photovoltaik) entspricht nur den eingesparten Brennstoffkosten (ca. 2 ct/kWh elt bei Steinkohle) abzüglich Regelenergie u.s.w.. Da ist ein Wert von 1 ct/kWh (Trummler) realistisch.
Der Marktwert der EE bemisst sich ab 2010 recht transparent nach den Börsenerlösen. Der EEG-Strom wird von den Netzbetreibern am Spotmarkt verkauft. Die Differenz des Börsenerlöses zu den gesetzlich höheren Vergütungen der EE-Betreiber (Windstrom ca. 9 ct/kWh) wird auf die Allgemeinheit umgelegt. Und das sind nach aktueller Prognose mindestens 8 Mrd. EUR/a. Hier irgendjemanden Windfallprofits zu unterstellen, ist unredlich.
Für den Endkundenpreis ist nicht der Spotmarkt-, sondern der Terminmarkthandel maßgebend. Und auch hier hat der durch die EE-Einspeisung erzwungene Strukturwechsel in der Energieversorgung weg von der Grundlast höhere Endkundenpreise zur Folge.

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12. November 2009 16:34

@Trummler

Christian Sperling (ecofin)

Vor Jahren wollte uns ein Stromhändler beibringen, dass die Farbe des Stroms "gelb" sei. Sie behaupten jetzt, der Marktpreis für Windstrom beträgt 1 cent/kWh. Beides ist natürlich Unsinn! Genausowenig wie es für Atomstrom einen Marktpreis gibt, existiert ein Marktpreis für Windenergie. Es gibt nur einen Marktpreis für Stromenergie (an der EEX). Auch dieser entspricht allerdings nicht der reinen Lehre, da weder die gesamte Nachfrage, und schon gar nicht das gesamte Angebot dort gehandelt wird. Dennoch kann man sehr gut verfolgen, welche Wirkung ein größeres Windenergieangebot auf den Börsenstrompreis hat, nämlich ein geringerer Preis! Allerdings wird dieser Preis nicht an die Endkunden weitergegeben, wie es bei einem Markt eigentlich richtig wäre, sondern verbleibt bei den Akteuren. Das ist deshalb besonders ärgerlich, weil die Höhe der EEG-Umlage sich genau an diesem Börsenstrompreis bemisst. Ergo, die Vorteile (der niedrigere Spotmarktpreis) kassieren die Akteure (in der Regel die Stromkonzerne), die Nachteile (die höhere Umlage) trägt der Endkunde. Ähnlich ist es übrigens bei den CO²-Kosten, die Windfall-Profits haben die Konzerne, die höheren Kosten die Kunden. Das ist das Problem!

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12. November 2009 07:56

Herr Schnappe - Meine Zahlen

Horst Trummler (Vandale6906)

Ich hatte den Importsteinkohlepreis mit 70 Euro/to SKE angegeben. Der Steinkohlepreis ist natuerlich erheblichen Schwankungen ausgesetzt. In den Einkaufsabteilungen der Energieversorger koennte man vermutlich eine 100 Seiten Praesentation hierzu erhalten. Wenn ich die Preise der letzten 3 Jahre mittle dann scheint dies ein realistischer Preis zu sein. Diesen Preis in KWh umzurechnen halte ich aufgrund der unterschiedlichen Kohleverwertung nicht fuer hilfreich. Realistisch erscheint mir ein Preisverhaeltnis zwischen Weltmarktkraftwerkskohle und Ruhrkohle von 1:3.
.
Einen Marktpreis fuer Zufallsstrom aus Wind und Sonne gibt es nicht. Aufgrund der im EEG vorgesehenen Zwangseinspeisung zu einem zig-fachen des vermuteten Marktwertes kann es diesen nicht geben. Die Schaetzung von 1c/KWh beruht auf veroeffentlichten Aussagen von Energieversorgern und der Plausibilitaet. Der Energieversorger muss den Verbrauch jeden Augenblick genau decken. Das hiesse wenn Sie Windstrom mit Lieferung in beliebiger Menge kaufen koennten, so muessten sie auch noch befeuerte Reservekapazitaeten hinzukaufen. Windstrom wuerde demzufolge einen Betrag erloesen der einem Teil der Brennstoffkosten entspricht.
Vandale

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12. November 2009 04:38

Mal etwas Neues, bitte!

Philippe Jaeck (Chintamon)

Hier sind sie alle wieder Vertreten. Die guten, alten, bekannten Kommentatoren für und wider effizientes Wirtschaften. Da will ich nicht fehlen.
Sagen Sie mir meine Damen und Herren, glauben Sie wirklich, man könne sich gegeneinander umstimmen? Und das noch mit den immer gleichen Argumenten? Das sieht manchmal lustig aus. Herr Trummler bezichtigt jeden und die ganze Welt gleich der "Ökoreligion". Andere werfen mit Zahlen umher, die von wieder anderen gleich angezweifelt oder widerlegt werden. Ob 25.000 MW oder 17.000 MW aus Windkraftanlagen spielen ebenso wenig ein Rolle, wie die genaue Gigawattzahl, auf die die 200 Mrd. Euro Atomsubvention gezahlt worden sind. Sehr geehrte MitstreiterInnen, seien Sie doch nicht kleinlich, wie Sie es von anderen auch nicht erwarten. Natürlich ist es schwer sich in einem solchen "Forum", wie der Kommentarfunktion einer Tageszeitung zu streiten oder besser noch den anderen von seiner Meinung zu überzeugen.
Besonders missfällt es mir, dass Ingenieure stets beleidigt werden. Das Problem, dass einige Energieformen (Wind und Sonnenenergie) nicht stetig verfügbar sind, ist schon alt. Meinen Sie nicht, dass daran gearbeitet wird? Warum wird das Problem immer noch aufgeführt? Es ist eigentlich gelöst.

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11. November 2009 23:39

Ressourcenverbrauch steigt und steigt und die Herren Minister erzählen ...

stefan pauly (stefano2051)

von dem was sein sollte.
Vor 35 Jahren hieß es "weg vom Öl".
Deutschland verbraucht mehr heute als 1973.
Wie immer in den letzten Jahrzehnten BLA BLA und einfach weiter so.
Wo bleibt die Energiepolitik aus einem logischen Guss ????
Wo bleibt die Kerosinsteuer, eine Erhöhung der Heizölsteuer und der Gassteuer auf 3 cent/ KWh und logische Ermäßigungen für erneuerbare Energien und nicht unsinnige Subventionen bei denen wir chinesische Steinkohle mit Hlfe von Voltaikmodulen einführen für sehr teures Geld.
Energieeffizienz ist das große Thema für Deutschland. Bei halbem Verbrauch wird automatisch der Anteil der erneuerbaren Energien verdoppelt.
40% unseres Verbrauchs verursachen Immobilien, die in den letzten 35 Jahren nur unzureichend saniert wurden oder gleich falsch gebaut wurden.
Versagen im Sagen und Tun seit 35 Jahren!!!
Welcher Staatsraison folgt die Schröder-Pipeline mit Merkel-Anlandestation? Sind die Umsätze der Gaswerke in Deutschland systemrelevant?
Kohle, Öl und Gas sowie der Strom kommen ja armdick aus dem Boden an jeder Ecke. Und Arbeitslose gibt es auch keine?
Dekadenz einer Geld-Schein-Elite

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11. November 2009 23:08

Kleine Ergänzung

Andreas Lieb (Andol)

Der Korrektheit wegen möchte ich anmerken, dass ich unten die Zahlen der Windenergie von 2008 mit der Einspeisung von Biblis aus dem Jahre 2006 verglichen habe, da ich auf die Kürze keinerlei neuere Daten gefunden habe.

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11. November 2009 22:44

CDU - Die Ökomacher

Horst Trummler (Vandale6906)

es ist in der Tat richtig, daß die CDU, obwohl sich dies in der veröffentlichten Meinung nicht wiederfindet, die Öko- Macher Partei ist.
Mit der ersten großen Ökokatastrophe, dem Waldsterben - angeblich verursacht durch SO2 - wurde die BIMSCH verschärft. Preiswerte Kohle und Schwerölfeuerungen mußten auf teures Erdgas, oder Leichtöl umgestellt werden, oder es mußten die Produktionsstätten aufgegeben werden. Eine weitere Errungenschaft diverser CDU Umweltminister ist es die einst funktionierende Deutsche Müllabfuhr durch Grüne Punkte und andere Untaten kollabieren zu lassen. Es ist die Ökokanzlerin Merkel die in ihrem Glauben an CO2 eine knappe Zuteilung von sog. CO2 Zertifikaten für die Deutsche Industrie gesorgt hat und eine Finanzierung von CO2 Projekten der ganzen Welt in Gang gesetzt hat. Wenn man dies mit dem SPD Ökominister Gabriel vergleicht, der zwar seinen Streit mit Vattenfall öffentlichkeitswirksam zu zelebrieren wußte, sich öffentlichkeitswirksam vor die Ruine von Tschernobyl zu stellen wußte, aber kaum etwas zu Wege brachte, oder Trittin der lediglich die Deutsche Atomaufsicht mit fachfremden Personen besetzte, kann man schliessen, daß die CDU die Ökomacher Partei sind.
Vandale

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11. November 2009 22:41

@ Horst Tümmler

Ullrich Schnappe (JohnBrown)

Sie führen bei Durchlesen Ihres Beitrages Werte an, die nicht vergleichbar sind.
Ich bin nicht gewillt, nachzuforschen wie die Vergleichswerte aussehen.
Natürlich weiß ich, daß eine to Steinkohle viele kw/h liefern können. Nur wäre es für die Mitforisten hilfreich, wenn Sie eine echte Vergleichbarkeit liefern würden.

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11. November 2009 22:26

Frau Gruber, Ihre Zahlen sind stark veraltet

Andreas Lieb (Andol)

Mittlerweile sind 25.000MW Windenergie am Netz, nicht 17.000. Und 2008 lieferte die Windenergie nicht weniger Energie als Biblis, wie Sie behaupten, sondern mit über 40.000 GWh knapp 3 mal soviel bei die beiden Biblis-Blöcke. Es stimmt zwar, dass Windenergie nicht konstant zur Verfügung steht, aber wenn ich mir die von Ihnen vorgeschlagene Studie so betrachte, dann wird deutschlandweit eine Mindestleistung von 2 GW, also ein Zehntel der Installierten Leistung, nur an wenigen Tagen im Jahr unterschritten. Diese 10% erfüllen also praktisch die Definition der Grundlast, zumal auch Atomkraftwerke über das Jahr gerechnet etwa für einen ähnlichen Zeitraum vom Netz sind. Dazu kommt, dass Windenergie bei weitem nicht so unplanbar ist wie häufig dargestellt. Man braucht zwar Regelenergie, allerdings schwankt die Einspeisung, wenn man genügend große Räume betrachtet (Deutschland/Europa) in einem Rahmen, den man problemlos mit Spitzen- und Mittellastkraftwerken regeln kann. Gerade Atomkraftwerke sind dazu aber nicht in der Lage. Dazu kommt, das Atomkraftwerke praktisch unversichert sind (für 2,5 Mrd, das geschätze Schadenspotential liegt aber bei 4-6 Billionen). Würde man diese Zahlen einrechnen, würde Atomstrom 2,00 - 2,70 Euro kosten...

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11. November 2009 22:21

Die Kosten - Frau Gruber

Markus Teuber (arathorn)

des Nichthandelns gegenüber der Klimakatastrophe -ja ,ich weiß :der reine "Öko-Aberglaube" - werden die der Einspeise-Vergütung wie die berühmten "Peanuts" erscheinen lassen. Und natürlich profitieren bei den altbackenen Energieträgern -der Kohle,dem Erdöl und der stets hochgefährlichen Atomkraft- vorallem die Allgemeinheit,aber natürlich KEINE Aktionäre und Ingenieure,nicht wahr ,Herr Dufner ! Und daß Ihre Stromrechnung ohne die alternativen Energien günstigerwäre,das glauben auch nur Sie .Da müßte dann ja das Erdgas,so ganz ohne Einspeisung alternativer Energien,für ein "Appel und ein Ei" zu haben sein.

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11. November 2009 21:34

Herr Lieb, Subvention von Kohle und Kernenergie

Horst Trummler (Vandale6906)

In der Tat wurde die Deutsche Steinkohle seit Ende der 50er Jahre subventioniert. Derzeit kostet 1 to SKE ex. Duisburg etwa 70 Euro, 1to Ruhrkohle 220 Euro/to . Das ist nicht wünschenwert. Verglichen mit den Öko Energien ist dies jedoch harmlos. Eine KWh Wind, oder Solarstrom hat etwa einen Marktwert von 1c/KWh. Vergütet wird der umweltschädliche Ökostrom mit 9,7c Wind On Shore, 15,5c/KWh Offshore und 43c/KWh Solar.
Die kommerzielle Kernenergie hat keinerlei Subventionen erhalten. Seit den 80er Jahren wird diese jedoch von der Politik massiv behindert. Schikanöse Aufsichtsbehörden (Gabriel - Krümmel) (J. Fischer -Biblis) führen zu hohen Kosten. Die Industrie mußte etwa 1 Mrd. in die Erkundung von Gorleben stecken - um dann Zuschauer eines politischen Spektakels zu werden. Bis in die 80er Jahre floss ein erheblicher Teil des Forschungsbudgets in die Kernenergie. Die größten Projekte waren der Schnelle Brüter, der HTR und die Wiederaufbereitung. Nachdem man diese Techniken mit viel Geld nahezu marktreif entwickelt hatte wurden diese aus religiösen Gründen eingestellt. Eine Subventionierung sieht anders aus!
Vandale

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11. November 2009 21:20

Herr Hanke - Umstellung auf "Erneuerbare Energien"

Horst Trummler (Vandale6906)

Die direkten Subventionen sog. "Erneuerbarer Energien" betragen gem. BDEW dieses Jahr bereits über 10 Mrd. Euro und werden bis 2014 auf 25 Mrd. Euro ansteigen. Hinzu kommen Kosten für den Netzausbau und den Anschluß umweltschädlicher Offshore Windmühlen in Milliardenhöhe. Hinzu addieren sich subventionierte Kredite der KfW, Forschungsgelder, Teile des Entwicklungshilfebudgets das für sehr umweltschädliche Solarzellen in anderen Ländern ausgegeben wird.
Dafür erhält die Gesellschaft Monumente ökologischen Glaubens die die Gläubigen zum Gebet einladen sowie wertlosen Zufallsstrom.
Aufgrund der hohen Kosten, die ein Vielfaches einer modernen Energieerzeugung ausmachen und bedingt dadurch, daß die meisten der sog. "Erneuerbaren Energien" lediglich Zufallsstrom liefern, hätte, oder hat eine Umstellung eine Deindustrialisierung und Verarmung der Gesellschaft zur Folge.
Vandale

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11. November 2009 20:57

Diese Kleinkarrierte Rechnung @Andreas Lieb (Andol)

Marie Gruber (mariluI)

was wollen Sie damit?
Wieviel Megawattstunden wurden bis heute geliefert und wenn man da dann die Subventionen umlegt dann macht das nicht einmal 0,5 Cent / kWh aus.
Nur diese Rechnung ist wenn man Subventionen dem Ergebnis gegenüberstellt richtig.
Das ist der qualitative Unterschied und vor allem der quantitative.
Niemals wird eine der Alternativen zu so geringen Kosten zu produzieren sein.
Ein Vergleich Biblis braucht in 14 Monaten 30 Tonnen Uranbrennstäbe.
Aber das bedeutet für ein Kohlekraftwerk gleicher Leistung 30.000 Tonnen Kohle pro Tag um nur eine einzige Zahl zu nennen.
Ja und die zur Zeit installierten Windkraftwerke in ganz Deutschland rund 21.600 MW installierte Leistung liefern alle zusammen nicht einmal mehr Strom als der Kraftwerkspark Biblis.
Vielleicht schauen Sie mal im Netz nach "Ganglinien der Windenergie-Stromerzeugung in Deutschland von der Fachhochschule Aachen"
Sie werden sehen dass jeder Cent an Subvention für Windenergie schlicht wegen der unstete Unsinn ist.
Wenn es über Wochen oft nicht zu 1 % Leistung der installierten Leistung reicht.
Und auch seltene Spitzen bis zu 17.000 MW jeden vernünftigen Einsatz zunichte machen.

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11. November 2009 20:18

@Erwin Dufner (victor-d)

joscha hanke (trade-star)

Ihre Argumentation ist fehlerhaft und von jener Kurzsichtigkeit geprägt, von welcher Norbert Röttgen sprach.
Die erneuerbaren Energien werden lediglich über die im EEG festgeschriebene Einspeisvergütung und nicht mit Steuergeldern finanziert. Dies bedeutet für die Privathaushalte keine Mehrkosten, die nicht vertrtbar wären; denn hier gilt das Verursacherprinzip: wer mehr Strom verbraucht - und sich dies leisten kann/will - zahlt einen kleinen Beitrag zur Umstellung auf die erneuerbaren Energien.
Diese sind gerade für Deutschland in Zukunft essentiell wichtig, da sie die Abhängigkeit von Öl- und Gasimporten drastisch reduzieren und mittelfristig womöglich billiger sein werden. Allerdings ist ihr momentaner Anteil an der Energie gewinnung noch relativ gering, wobei sich die Windkraft auf einem guten Weg befindet und fast zu den Kosten produziert wie der Strom an der Börse gehandelt wird.
So wird es möglich sein in einigen Jahrzehnten mit (heimischer) Kohle und erneuerbaren Energien einen weit höheren Bedarf günstiger und unabhängiger zu decken als es heute der Fall ist.
Darüberhinaus machen gerade die erneuerbaren Energien von großen Versorgern unabhängiger, da sie die Dezentralisierung befördern und Monopolstrukturen aufbrechen.

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11. November 2009 19:53

Ökobashing fehl am Platz

Andreas Lieb (Andol)

Herr Dufner,
ihr Öko-Strom-Bashing ist genauso kurzsichtig wie inhaltlich daneben. Es ist einfach, immer nur von den teuren Erneuerbaren Energien zu sprechen. Dabei vergessen Sie allerdings, dass Kohle und Atomkraft noch deutlich stärker subventioniert sind. Alleine der Atomkraft wurden bisher rund 200 Mrd. Euro in den Rachen geworfen (das meiste Geld davon zu Beginn des Atomzeitalters in den 60er, als das Geld noch deutlich mehr wert war als heute) und die Kosten der praktisch ewigen Endlagerung trägt nach 30 Jahren auch der Staat, als die Allgemeinheit. Plus die rund 90 Mrd., die nach einer Prognose zufolge in Zukunft noch anfallen werden. Auch die Kohlesubvention läuft schon sehr lange und wird auch noch 10 weitere Jahre laufen. Die Kosten des Klimawandels tragen auch alle Menschen, genauso wie die Kosten für das Gesundheitssystem, die durch die Schadstoffbelastung von Kohleverstromung entstehen. Die Kosten für die Pumpen, die in Bergbaugebiete auf ewig weiterlaufen müssen, um keine Wasserschäden zu haben, die trägt auch die Allgemeinheit. Von daher ist nur richtig, dass endlich auch ein CDU-Umwelt Minister umdenkt. Man darf nicht immer nur die internen (Strom-)Kosten anführen, sondern muss auch die Externen einberechen....

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11. November 2009 19:43

Mehr Gemeinsamkeiten zwischen schwarz/grün als zwischen schwarz/gelb

Paul Rabe (heidelpaul)

Die schwarz/grünen Koalitionen in Hamburg, Frankfurt oder jetzt auch im Saarland funktionieren völlig geräuschlos. Da hat sich ein wahrhaft konservativ , bürgerliches Lager gefunden bei dem es keinen Streit gibt. Die schwarz/gelbe Koalition streitet hingegen vom ersten Tag an, die Tinte unter dem Koalitionsvertrag ist noch nicht trocken da gehen schon Anschuldigungen los, der jeweils andere würde das Vertragswerk falsch auslegen. Dies zeigt, daß Grüne und die Merkel-CDU viel besser zusammen passen als die jetzige Regierungskoalition. Ein Trittin klatscht Beifall für einen CDU Mann. Umweltschutz ist die Idee der "Bewahrung der Schöpfung", Grüne sind also schon immer die wahren Konservativen gewesen. Die CDU bewegt sich nun wieder zurück zu den konservativen Wurzeln.

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11. November 2009 19:11

Brüderle ist ein Fehlgriff.......

wolf haupricht (emilgilels)

und sein Amt in Berlin eine Nummer zu groß für ihn. Wenn er in den Verhandlungen mit GM ebenso auftritt, ziehen ihn die Manager von GM über den Tisch. Gab es keinen besseren Mann in der FDP?

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11. November 2009 18:13

die Union nun noch mehr den Grünen nacheifern will - das ist ernste Drohung

Erwin Dufner (victor-d)

Haben wir nicht den Grünen zu verdanken, dass wir einen hohen Anteil Biosprit im Benzin haben. Verursachte nicht gerade dieser Schwachsinn zu steigenden Preisen für Agrarprodukte in den Entwicklungsländern? Was besonders die "armen" dort traf. Sehr sozial dieser Schwachsinn.
Und die Sonnenenergie und Windenergie in Deutschland. Wird die nicht von Steuergeldern subventioniert, dass es nur so kracht. Und auch mit hohen Einspeisepreisen quersubventioniert.
Und wer sind die Gewinner? Aktionäre, vor allem grosse Energiekonzerne und die Beschäftigen in der alternativen Energiewirtschaft - vor allem gut ausgebildete Ingenieure.
Wer darf das ganze bezahlen? Die Steuerzahler und die Haushalte mit ihren Stromrechnungen. Wunderbar, diesen Schwachsinn muss man wirklich loben.

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