Die Raucherecke der Weiterbildungs- und Berufswahlschule in Küssnacht, die die Schüler besuchten

München

Schweizer Schüler misshandelten auch Körperbehinderten

Die drei Schweizer Schüler, die vor rund einer Woche zwei Männer in der Münchner Innenstadt brutal zusammengeschlagen haben, haben auch einen Behinderten misshandelt.

Lesermeinungen zum Beitrag

09. Juli 2009 12:21

Die drei Täter sollen angeblich keine Schweizer, sondern

TOBIAS RÜGER (t.ruger)

Chilene, Italiener und Mazedonier sein. Stimmt das, faz.net?

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07. Juli 2009 16:03

Mike B.: Fassungslos und am Boden zerstört

Bea Meister (wipkingen)

Der Vater von Mike B. hat seinen Sohn besucht und berichtet, dass dieser „Reue zeige“ und „am Boden zerstört sei“. Und der Rechtsanwalt sagt, Mike sei „fassungslos“ - das glaube ich gern, schliesslich hat er seinem Mandanten mitgeteilt, dass die Anklage auf versuchten Mord lautet und ihm eine Gefängnisstrafe von mehreren Jahren sicher ist. Ganz und gar unglaubwürdig ist für mich, dass der Vater, der seinen 16-jährigen Sohn als „ganz brav“ bezeichnet, nichts von dessen Vorstrafe gewusst haben will. Wie hoch die Strafe auch immer sein wird, sie wird dem Leiden der Opfer niemals angemessen sein können. Trotz gegenteiliger Meinungen: mich interessiert schon, wo diese Schweizer ihre Wurzeln haben, es gibt immerhin einige Unterschiede in der Mentalität.

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07. Juli 2009 13:37

Kriminell bleibt kriminell!

Reinhard Ettel (FredIV)

Egal, woher die Täter stammen und welcher Nationalität sie sind. Für eine solche Tat gilt nur ein Massstab, die Schwere.
Ich halte es schon lange für bedenklich, wenn in solchen Berichten so vordergründig auf Nationalität oder Herkunft der Täter verwiesen wird. Welcher Zweck wirde denn damit verfolgt?
M.E. ist das doch in jedem Falle der Statistik geschuldet, denn wir sind nicht berechtigt, in Fragen der Kriminalität anderen den Spiegel vorzuhalten, unter dem Motto: Ein Deutscher tut das nicht, aber z.B. der Türke!
Grausamkeit ist auch bei uns zu Hause.

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07. Juli 2009 10:42

wie auch immer...

Uwe Wagner (view)

... sperrt diese Kanaillen weg für immer. Egal ob mit Immigrationshintergrund, oder ohne. Egal ob Schweizer oder Deutscher, oder Türke, oder Tscheche, oder Bulgare oder oder oder.
Diese abscheuliche Tat muss bestraft werden, mit aller Härte, so wie heute so auch morgen. Es gibt kein zweierlei Maß!

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06. Juli 2009 22:08

Immer die Nationalität...

Sebastian Paulussen (S.Pa)

Ein Leserkommentar bemerkt, daß mit zweierleir Maß gemessen würde. Wenn in Deutschland lebende Ausländer brutal zuschlagen, kramt jeder die These vom "kriminellen Ausländer" hervor, aber wenn eine Gruppe Schweizer die Täter sind, bleibt es still. Und tatsächlich finden sich hier wesentlich weniger Leserkommentare, als im Fall der Münchener U-Bahnschläger. Vielleicht ändert sich das durch eine Zusatzinformation, die zwar in den schweizer -, aber nicht in den deutschen Medien auftaucht. Die besagte "Gruppe Schweizer" bestand nämlich u. A. aus einem Slowenen, einem Portugiesen und einem Schweizer mit nicht näher bezeichneten Migrationshintergrund. Wie die Tatsache zu interpretieren ist, sei jedem Leser selbst überlassen.
SPa

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06. Juli 2009 21:23

@Menseke

Erwin Dufner (victor-d)

Lieber Herr Menseke,
die Empörung über die Schweizer Jugendlichen ist genauso gross wie bei dem Türken und Griechen. Da gibt es gar keinen Unterschied. Höchstens bei ihnen.

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06. Juli 2009 21:22

@Menseke

Erwin Dufner (victor-d)

Lieber Herr Menseke,
die Empörung über die Schweizer Jugendlichen ist genauso gross wie b

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06. Juli 2009 17:11

Keine Tatbeteiligung?

Charlotte Simmens (Charlet)

Unterlassene Hilfeleistung dürfte für die beiden in die Schweiz zurück gekehrten Jugendlichen noch das geringste Vergehen sein, welches man ihnen vorwerfen kann. Auch diese Jugendlichen dürften nicht ungestraft davon kommen. Was die drei Haupttäter angeht, kommt in mir das absolute Entsetzen hoch. In diesen Momenten wünschte ich mir, dass solche Typen tatsächlich mal an den Falschen geraten, der ihnen dermaßen den Unverstand aus dem Körper prügelt, dass sie das im Leben nicht mehr vergessen würden. Allerdings glaube ich, dass derjenige danach große Probleme mit unseren Strafverfolgungsbehörden hätte. Es urteilt auch in Deutschland die Kuscheljustiz, welche die armen jugendlichen Menschen vor den brutalen erwachsenen Schlägern schützen muss.

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06. Juli 2009 15:45

Zweierlei Empörungsmaß

Joachim Mense (JMense)

Es ist doch erstaunlich: Schlagen zwei Türken einen Rentner zusammen, so überschlägt sich die Bürgerseele vor lauter Empörung. Ziehen dagegen drei Schweizer Jugendliche eine blutige Spur hinter sich her, bleibt es recht still... Das gilt nicht nur für die Kommentare hier, das gilt auch für die sonst allseits schnell-hörbare Politikerreaktion. Sei es drum. Man kann nur hoffen, dass die verkappten Totschläger eine harte Strafe erhalten. Eine die genauso weh tut wie ein auf Lebenszeit entstelltes Gesicht.

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06. Juli 2009 15:34

FAZ vs SPIEGEL

Fritz Vandermöhlen (FritzV)

So steht es in der FAZ: "Wie die Polizei am Montag mitteilte, verbrachten die Beschuldigten den Tatabend am vergangenen Dienstag vor ihren Angriffen Alkohol trinkend und Marihuana rauchend in einem kleinen Park. Noch in diesem Park hätten zwei 16-Jährige eine Gruppe aus drei arbeitslosen Männern im Alter von 43 bis 64 Jahren angegriffen und die Männer mit Faustschlägen und Fußtritten gegen den Kopf traktiert." Und so steht es im SPIEGEL:" Den Ermittlungen zufolge verbrachten die Beschuldigten den Tatabend am vergangenen Dienstag vor ihren Angriffen Alkohol trinkend und Marihuana rauchend in einem kleinen Park. Noch in diesem Park hätten zwei 16-Jährige eine Gruppe von drei arbeitslosen Männern aus Mazedonien angegriffen und sie mit Faustschlägen und Fußtritten gegen den Kopf traktiert." Ich frage: Was machen Schweizer Schläger in Deutschland? Was machen arbeitslose Mazedonier in Deutschland? Kann es sein, daß die FAZ ein kleines Problem mit der Wahrheit hat? Und Deutschland ein großes?

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