Unterhalten, scherzen, drohen: Sigmar Gabriel

Sigmar Gabriel

Der Anführer

Sigmar Gabriel war der gelehrigste Schüler Gerhard Schröders - von ihm schaute er sich nicht nur das Auftreten ab, sondern auch die Mischung aus Machtbewusstsein und Kumpelhaftigkeit. Nun muss er zeigen, dass er mehr kann als „Basta“. Von Günter Bannas

Lesermeinungen zum Beitrag

18. November 2009 02:42

Warum gibt es keine schliche, inhaltliche Auseinandersetzung?

Jens Humrich (Katzmann83)

Ich vermisse in diesem Artikel die Inhalte. Was wurde gesagt? Was wurde angegriffen? Toll er hat zwei Stunden gesprochen... aber anscheind hat ihm die FAZ nicht zugehört.
Es geht der SPD mit einem Parteitag nicht darum nur SPD interne Probleme und Politik zu machen. Warum geht es dann an diesem Artikel nur darum?

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17. November 2009 11:18

Eine Führungspersönlichkeit mit so vielen Facetten ist schwer einzuschätzen.

Silvio Tederahn (Silvio.Tederahn)

Nach dem Artikel zu urteilen ist Gabriel in der Lage nahezu jeden Führungsstil in Perfektion anzuwenden. Welche Persönlichkeit aber steckt nun dahinter? Eine Führungskraft mit festem Machtwillen, die Fähigkeit jeden so zu nehmen wie er ist und zu lenken wie es gebraucht wird hat Vorteile. Zweifellos. Worauf ich gespannt bin ist die Substanz. Die wird sich erst noch zeigen müssen. Gabriel mag eine Führungspersönlichkeit sein - was die SPD jetzt aber viel dringender benötigt ist die strategische Ausrichtung. Das was in der Wirtschaft von Managern erwartet wird muss auch Herr Gabriel jetzt leisten. Er muss die Strategie festlegen und die SPD muss sich auf den Weg machen. Kenntnisse in Menschenführung sind zwar wichtig für jede Führungskraft - je höher man in der Hierarchie ist um so wichtiger ist eben auch die Fähigkeit die Richtung zu bestimmen und taktische Maßnahmen einzuleiten. Genau in diesem Punkt bin ich gespannt was Herr Gabriel zu leisten vermag - und wie die Basis ihren Vorsitzenden stützt. Ich Ende mit dem Zitat von D. Trump: "Entscheidungen sind keine Teamaufgabe". Als "Manager" der SPD wird es mehr brauchen als Führungsfähigkeit! In diesem Sinne.

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16. November 2009 08:12

blendender Rhetoriker...

Heinrich Locher (henryman)

In mehreren einschlägigen Medien wird die Rede von Gabriel als blendende, hervorragende Rhetorik bewertet. Deren Inhaltslosigkeit wurde meistens nur diskret am Rande vermerkt. "Blendend" hat ja auch im Zusammenhang mit Gabriel eine
eigene Bedeutung. Ich meine hier, seine bisher erbrachten Leistungen. Er
wird, wie viele andere seines Faches, den Menschen etwas zu erklären versuchen,
was er selber nicht versteht.

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16. November 2009 07:51

@Martin Enzinger - von 82 - 89 ist die Neuverschuldung deutlich gesunken

Erwin Dufner (victor-d)

gegenüber der SPD-Regierungszeit. Und Hans Apel, ein ehemaliger SPD-Finanzminister, der jetzt in St. Gallen wieder als ´Prof. für Volkswirtschaftslehre arbeitet, hat schon lange gesagt, dass er die dummen Sprüche der SPD betreff Verschuldung nicht verstehen kann. Denn er hat damals ohne Not, d.h. ohne Wiedervereinigung eine Rekordverschuldung als Finanzminister erzielt. Würde er heute nie wieder tun.

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16. November 2009 00:37

@Georg Kirchner (zockfried)

Martin Enzinger (FlorianGeyer)

Kohl hat es aber auch vor der Wiedervereinigung nicht geschafft, eine schwarze Null zu erreichen.

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15. November 2009 23:26

Ein toller Kerl....

wolf haupricht (emilgilels)

wie er im Bilderbuch steht. Er kann alles, weiß alles und hat alles schon immer gewusst. Außerdem ist er flexibel wie eine Weidengerte. Solche Leute braucht das Land. Aber war da nicht auch seine (kurze) Präsenz als Min Präs in Niedersachsen, die allerdings kein Stehvermögen auswies. Na, denn....Hauptsache er hat ein neues Amt. Und wer eint Amt hat, dem gibt Gott auch Verstand......

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15. November 2009 21:25

@ ferdinand reemtsma

Georg Kirchner (zockfried)

Man darf nicht vergessen, dass in die Amtszeit der Kohlregierung die Wiedervereinigung fiel, eine ziemlich außergewöhnliche Belastung der Staatsfinanzen. Auch eine SPD-geführte Regierung hätte das nicht anders gestemmt.

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15. November 2009 21:22

Mit Sigmar Gabriel die SG-Deutschland renovieren

Konstantin Schneider (bundesboy)

Renovieren statt endlos weiterreformieren, das wird mit Sigmar Gabriel gehen, denn so wie eine Renaissance immer eine Wiedergeburt ist, so ist ja auch eine Erneuerung ohne Besinnung auf die Wurzeln nicht machbar. Die Sozialdemokratie in Deutschland wurde am 27.9.2009 derart zurechtgestutzt, dass sie nach menschlichem Ermessen im Frühjahr 2010 eigentlich nur neu ausschlagen kann. Ausschlaggebend dafür, damit dies auch eintreten wird, ist eine ordentliche Rückbesinnung auf die soziale Gemeinschaft, die, wenn es nach den Menschen geht, keinesfalls liquidiert werden darf. Sie soll nur nicht so sozialistisch sein, wie Merkel es u.U. sogar zuliesse, nur um sich die Macht zu erhalten und nicht so liberal, wie Rösler es gern hätte. Das SPD-Bashing jedenfalls, wie wir es 2009 erlebt haben, als fast alle im Chor sangen, dass die Menschen keine SPD mehr brauchen, weil die anderen so sozial sind, wird 2010 nicht mehr verfangen.

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15. November 2009 19:42

Mr. @ERICH HUMPLIK (fuechsin) - Verursacher der Schulden ist schwarz-gelb

Ferdinand Reemtsma (Reemtsma)

Um die aktuelle Situation zutreffend einschätzen zu können, bedarf es einer Gedamtsicht der Dinge. Dazu gehören insbesondere auch die "Altlasten" von "Schwarz/Gelb der Jahre 1982-1998"!

Zunächst einmal ist zu erwähnen, daß im Zeitraum von 1982-1998 die ''Schwarz-Gelbe-Koalition'' unter Helmut Kohl für Deutschland einen Schuldenberg in Höhe von ca. 852 Milliarden Euro hinterlassen hatte. Dies entspricht etwa der Hälfte der Gesamtverschuldung Deutschlands seit Gründung der Bundesrepublik.

Dafür müssen die Bundesbrüger heute bei einem angenommenen Schuldzins von
ca. 5 %, jährlich ca. 42 Milliarden Euro an Zinszahlungen zahlen (plus Zinseszins). Jedes kommende Jahr wohlgemerk, bis zur Tilgung der Schulden.

Diese 42 Milliarden Euro fehlen jedes kommende Jahr für Ausgaben wie etwa Wirtschaftsförderung, Soziales, Forschung und Bildung uswusf....

Es ist eine permanente ''Wachstumsbremse''.

Wer nicht in der Lage ist, aus Fehlern der Vergangenheit zu lernen, verspielt letztendlich ein Gutteil der Zukunft. das gilt für die scharz-gelbe Regierungskonstellation.

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15. November 2009 18:41

Was hat die SPD d. Volk bisher gebracht:SCHULDEN + eine unbezahlbare Bürokratie

ERICH HUMPLIK (fuechsin)

die bereits über 50% der Steuereinnahmen ausmacht. Dazu kamen bereits 2006 fast 360 Milliarden an Zins und Tilgung. Spätestens 2010 werden es knapp 500 Milliarden sein! Dann gehören wir zu den höchst verschuldeten Ländern der Welt.
Sich selbst haben sie hohe unbezahlbare Pensionen zugeschanzt. Dafür glänzen sie mit undurchdachten kernigen Worten. Dabei könnte genug Geld da sein. Doch die Landesbanken haben es unter Aufsicht der Politiker verzockt. Wohlgemerkt - Steuergelder!
Bei uns gab es bereits eine staatliche Kontrolle, die BaFin mit gut 1700 Mitarbeitern, teils sehr hoch bezahlt. Geleitet von Herrn Sanio (SPD, Frau Mattäus-Meier (SPD) war Vorsitzende der KfW, Herr Steinbrück, als Finanzminister oberster Aufseher der Landesbanken. Alle ausgewählt nach parteipolitischer Farbenlehre ohne jegliche finanzpolitische Ausbildung. Und die Landesbanken haben den größten Teil der Milliarden verspekuliert. Dafür haben sie bereits seit 2003 alle möglichen Steuern erhöht, erst mit Hilfe von den Grünen, dann mit der CDU. Selbst glaube ich, sie können nur Steuern erhöhen und das Wahlvolk hinters Licht führen, da ihnen eine fundierte Ausbildung fehlt. Und das Volk benötigt die besten Fachleute, wenn der Lebensstandard sich verbessern soll.

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15. November 2009 18:32

Kanste vergessen

Rolf-Peter Lacher (Ganbat)

Wer nicht die Kraft und nicht das Verantwortungsbewußtsein, die notwendig sind, um Familie und Beruf, Familie und Politik mit einander zu vereinbaren, der ist moralisch nicht legitimiert, die Lebensverhältnisse anderer Menschen zu gestalten.Es ist dummes Gerede, dass das Privatleben von Politikern niemanden etwas angeht. Deswegen hat man auch Adenauer, Ehrhard, Kiesinger, Schmidt vertraut. Sie verdienten Vertrauen.Leute wie Gabriel verdienen kein Interesse.

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15. November 2009 16:01

Come back der SPD?

A Schmidt (SDT)

Schön, daß er ein paar hundert Parteitagsdelegierte begeistern konnte. Das gelang Frau Y in Hessen ja auch immer. Jetzt müssen halt nur noch ein paar Millionen Wähler überzeugt werden.
.
Für mich war auf dem Parteitag noch nichts Interessantes im Angebot.

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