...da ja Ihrer Ansicht nach der persönliche Energiehunger keine Grenzen kennt, sollten wir ganz in Ihrem Sinne wieder die Stromsperren (wie z.B. zu Zeiten des Krieges) einführen.
Wo kämen wir denn da hin, wenn die Reichen Ihre Glühbirnen den ganzen Tag aus Jux und Tollerei brennen ließen...
Und solche Autos wie den von Ihnen erwähnten Porsche Cayenne einfach verbieten. Die arbeitslosen Ingenieure bei Porsche können dann ja (fürs gleiche Gehalt selbstverständlich) Fahrkarten im ÖPNV kontrollieren.
Jegliche Diskussion um Steuersenkung ist hinfällig, wenn der "natürlichen" Gier der Energiekonzerne kein Einhalt geboten werden kann.
Die Endpreise hätten m.E. in kürzester Zeit wieder das heutige Niveau erreicht - und die Pressemitteilungen mit den bekannten, fadenscheinlichen Begründungen können bereits heute getippt werden.
"Kein Mensch soll hungern und frieren" hieß es vor langer Zeit aus dem Mund eines deutschen Regierungsoberhauptes. Aber auch nach so langer Zeit sind die heutigen Regierenden nicht in der Lage, dieses Mindestmaß, auf dem Stand der möglichen Technik, dem Bürger zukommen zu lassen.
Lebensmittel ohne nennenswerten Nährwert kann ich "an jeder Ecke" kaufen, wärend das wirklich handgemachte Brot schnell 7-8 € kosten kann.
Frieren werden wir auch nicht, solange wir uns bei inzwischen 17°C im Wohnzimmer noch schicke Pullover chinesischer Fertigung leisten können, wärend aus ideologischen Gründen von den ehemaligen Steinewerfern unsere Kraftwerke verschrottet werden.
Außer den enormen Steuereinnahmen, die dann wieder für sinnlose Prestige-Objekte verbrannt werden können, sehe ich keinen Sinn bei diesen offensichtlich gewollten Eingriffen in die Lebensweise der deutschen Bevölkerung...
Die FDP betätigt sich ja intensiv und an vorderster Front, wenn es um Schaffung und Erhöhung von (völlig ungerechtfertigten, weil jeder sachlichen Begründung entbehrenden) Nebenabgaben auf Energieeinsatzkosten geht. Die maßlose Ausdehnung von irrwitzigen Abgaben für die Subventionierung von Stromerzeugungen mittels Windkraft- und Photovoltaik-Anlagen, welche hoffnungslos unwirtschaftlich und ohne jede Aussicht auf unsubventionierten Fortbestand installiert werden, ist doch wohl erklärtes FDP-Ziel. Die Steigerung der Fortleitungskosten im Stromnetz durch die weder verbrauchsorientierte Einfügung solcher Erzeugungsanlagen in die vorhandenen Netze, noch durch den nicht bedarfsorientierten Einsatz derselben Anlagen und zusätzlich noch durch die Favorisierung von künftigen unterirdischen Leitungen an Stelle von kostengünstigeren Freileitungen gehen in dieselbe Richtung. Und das alles in einem Stromversorgungssystem, das keine nennenswerten Absatzsteigerungen ausweist, das bei zweckmäßiger Erneuerung mit vergleichsweise bescheidenen Mitteln sehr gut funktionstüchtig erhalten werden kann.
0803mi0926
Aber Hallo, liebe Mit-Leut,
was der/die Westerwelle da fordert ist nichts weiter als die Subvention der Aktionäre und der Gehälter der "Akteure", wenn sie überhaupt im Sinne ihrer Kunden agieren.
Als ich 1967 nach Berlin kam, wurde die immerhin relativ kleine "Koch-Gage" auch damit begründet, daß es ja eine staatliche Zulage auf die selbe gibt.
Schlüsse muß ein jeder selber ziehen - am besten, die richtigen!!
Mit herzlichem Gruß und kühl-rauchendem Kopfe
Ihr Mit-Leid, äh, Mit-Leut
Klaus Wagner
Sicher kann so argumentiert werden, daß nach einer Steuersenkung sich die Preislücke für Energie recht schnell wieder schließen könnte, weil dann die Energieversorgungsunternehmen an die Stelle des langfingerigen Staates treten könnten. Entscheidend ist, WER unser Geld zugespielt bekommt, der Staat oder die Wirtschaftsunternehmen. Der Staat stellt sich in langjähriger Erfahrung nicht als zuverlässiger Investor dar, sondern als Geldvernichter, der nicht mit Geld umzugehen versteht und mit unseren Steuern auch noch Schuldentürme aufbaut. Die Unternehmen dagegen investieren ihre Einnahmen wieder in Infrastruktur und Effektivitätssteigerung; denn es stellt sich doch mittlerweile selbst für die überzeugtesten alternativen Energievertreter ganz klar heraus, daß sie mit Wunderkerzen und Windmühlen nicht nur ins eigene Verderben geraten, sondern daß ihnen der Staat auch noch dabei hilft, indem er ihnen für die Subventionierung teurer politischer Kinderspielzeuge auch noch das Geld aus der Tasche zieht. Je weniger der Staat an Steuern erhält, umso besser geht es den Menschen. Das ist eine Weisheit seit dem Altertum. Doch Menschen haben leider kein Gedächnis. Die PISA Studien zeigen, wie hart der Staat seit 30 Jahren daran gearbeitet hat.
19% Umsatzsteuer ist sowieso schon viel zu viel. Den Bürgern eine Steuer über ein Fünftel des Preises aber auch auf Grundbedarfsprodukte wie Heizöl, Windeln, Glühbirnen usw. usf. aufzuerlegen ist illegtim - als es Anfang des 20. Jahrhunderts mit einem Satz von 0,5% (!) losging, ahnte man vermutlich nicht, dass es einmal 19% werden könnten.
Die Umsatzsteuer muss wieder auf ein realistisches Maß, z.B. 10%/5%, zurückgeführt werden und der ermäßigte Satz auf alle Artikel des Grundbedarfs strikt angewandt werden.
Und was würde passieren wenn man die Energiepreise senkt ? Im Gegensatz zum Brot, dessen Nachfrage ganz natürliche Grenzen kennt, ist dem persönlichen Energiehunger keine Grenze gesetzt.
Der Sozialhilfeempfänger der sich sowieso kein Auto leisten kann wird davon nicht so sehr profitieren, aber das FDP Klientel welches überlegt sich den neuen Porsche Cayenne (Verbrauch bei Vollgas 66,7 Liter !) zuzulegen wird sich über viel zusätzliches Geld freuen, daß dem Staat dann fehlt um z.B. umweltfreundlichen und günstigen öffentlichen Nahverkehr für alle Menschen anzubieten.
Nicht ist wicxhtiger als das! Wenn schon die verrückte Kopplung des Gaspreises an den Ölpreis nicht aufgehoben wird, dann muss man eben die verdammten Steurn senken, die zusammen mit den Abgaben die Bürger ersticken, ja, nicht mehr leben lassen auf einem bescheidenen aber auskömmlichen Niveau des Lebensstandards.
Aber jetzt kommt die SPD wahrscheinlich wieder und stellt die unglaublich unverschämte Frage "Wer das denn bezahlen solle"? So wie sie dies jetzt beii der Pendlerpauschale als Argument anführte. Dabei wird, wie bei den meisten Knebelsteuern, ganz selbstverständlich Vorausgestzt, daß jegliche Abzocke niemals wieder zurückgenommen werden darf. Dabei wird der BGH die quasi Aufhebung der Pendlerpauschale ohnehin kassieren bzw. deren Wegfall rückgängig machen.
Es geht nur noch mit Hilfe von Gerichten, dem Staat wieder erpresste Steuern zu entreissen und der/DIE sind so unverschämt zu fragen, wer denn "den Verlust" ersetzen solle. Deutschland ist schon soweit, daß 50-60% der Arbeiitnehmer nicht mehr von ihrem Einkommen leben können. Garnicht zu reden von den Arbeitslosen und RENTNERN, die seit Jahren keinen Inflatonsausgleich beommen und jetzt sogar 1,1% !!! Erhöhung versagt bekommen.
Die Bayern kommen bei der Berechnung der Stromkostenerhöhung aber billig davon. Im logischen Schluss bezahlen sie allgemein deutlich weniger für Strom. Entweder stimmen hier die Daten nicht oder ich sollte überlegen bayrischen Strom nach Sachsen zu importieren. Kurz nochmal die Zahlen: Im Beitrag steht geschrieben, dass die Stadtwerke Reichenbach (Sachsen) ihren günstigsten Tarif um 14,1% - um 186€ - erhöhen. In Bayern steigt der Grundtarif um 18,2% - um 136€. Hier fällt schon auf den ersten Blick auf, dass trotz prozentual geringerer Steigerung von 14,1% in Sachsen - im Gegensatz zu 18,2% in Bayern - die Sachsen dennoch mit 186 € mehr draufzahlen müssen als die Bayern mit 136€. Kurz gesagt: In Bayern kostet die Erhöhung um 1% 7,47€. In Sachsen hingegen kostet die Erhöhung um 1% 13,19€. Das ist fast doppelt so viel!!!
so ganz recht haben sie nicht. Die EU gib jedes Jahr Milliarden aus um Lebensmittel zu vernichten damit der Preis stabil und oben bleibt. Also auch wenn wir tausden kernkraftwerke haben würden alle nur mit 10% laufen damit weniger Strok produziert wird. Die großen Öl Firmen lassen ihre Tanker langsamer fahren um das Öl künstlich zu verknappen (daher gibt es auch keine Preisabsprachen bei den Tankstellen). Ich gebe Ihnen recht, dass das Senken der Steuer nur den Firmen hilft aber unsere Atommeiler stehen zu lassen (ich denke da auch an Brunsbüttel) ist keine Lösung.
Die Energiepreise getrieben durch die hemmungslose Besteuerung haben den "Kleinen Mann" fest im Würgegriff. Wer täglich mit dem Auto zur Arbeit fahren muss (solange man noch arbeit hat - darf!) kann ein schauriges Lied davon singen. Wenn man dann noch etwas Wärme und Licht in seine Behausung bringen möchte, kommt der nächste Schock. Dann wird wieder zugelangt, denn der Profit muss ja jedes Jahr um mindestens 100% zum Vorjahr steigen, Und wieder reibt sich der Staat die Hände. Zumindest bei der häuslichen Wärme gibt es einen Ausweg aus der Öl-Gaspreissteigerungsorgie. Heizen mit Holz ist die Alternative. Ich habe einen schönen Kachelofen, hole das Holz selbst aus dem Wald (kostet keine MwSt, Ökosteuer usw.) und habe es umweltfreundlich,preiswert und auch "schön" Warm. So gehts!
was passiert, wenn man in einer theoretischen Annahme den Mehrwertsteuersatz von 19 auf 7 % senken würde. Auf der einen Seite sehr schön, würde mich auch freuen, aber das Problem ist, das sich die Menschen mittlerweile an die höheren Preise gewöhnt haben und es würde nur ein paar Wochen oder Monate dauern, bis die Preise wieder auf dem alten Stand, wie heute wären, da die Produzenten, die Lieferanten und die Versorger die Preise anheben würden, und wir bei den gleichen Preisen wie heute wären. Die Energieunternehmen wissen, das die Leute drauf angewiesen sind. Eine Mehrwertsteuersenkung für Energie wäre nur ein Aufschub der Problematik der Preissteigerungen.
Und danach? Leider kann man diesen Kartellen mit ihren mafiosmethoden doch nicht mehr trauen. Selbst wenn die Mehrwertsteuer -egal wie hoch- minimiert würde, hätte dieser Effect die nächste Erhöhung 6 Monate später wieder alles
wie vorher gleichgestellt.
Es ist sinnlos die MwsT zu minimieren. Sie wird keine Preisanhebung aufhalten. Auch nicht bei Lebensmittel. Daher liegen schon die Pläne in der Schublade, die
MwSt auch in diesem Bereich auf 19% anzuheben.
Und, lieber Herr Westerwellchen, hören Sie doch endlich einmal auf immer vom Schnee von gestern zu reden. Setzen Sie doch lieber einmal, nur einmal, etwas
wichtiges durch in der Politik. Aber Ihre Partei ist mittlerweile so unnötig wie ein
Kropf. Ich war früher sogar einmal lange Zeit FDP-Wähler, als Ihre Partei das "Zünglein an der Waage" war. Aber heute? Ihre Partei springt doch mit jedem ins "Bett", der ihr ein klein bisschen Überleben garantiert.
So sehr ich die Idee begrüße und de Argumentation zustimme (Heizen, Licht, Kochen sollten nicht anders besteuert sein als Lebensmittel, wenn der Grundgedanke ist, die Lebensgrundlagen "ermäßigt" zu besteuern.)
Aber da sich die Verbraucher an die hohen Preise "gewöhnt" haben, wird das Delta sicherlich ganz schnell mit durch "Erzeugerseitige Mehrkosten" begründeten Preiserhöhungen von den Energieversorgern aufgefressen werden, es würden also doch wieder nur die Konzerne profitieren.
Solange der Preiswillkür in diesem Markt nicht konsequent Einhalt geboten wird, sind derartige Maßnahmen Geschenke an diese Industrie.
Aber unabhängig davon: Energie wird grundsätzlich teurer werden, und solange wir weiterhin intakte Kraftwerke aus politischen Gründen dicht machen, werden wir dieser Entwicklung auch wenig entgegen zu setzen haben.
