
Mal abgesehen vom Inflationsausgleich - selbst 42% von 0,5 Mio Jahreseinkommen sind 210.000 Euro. Vergleichen wir das mal mit ca. 6000 Euro Einkommensteuer bei einem unteren Normalverdiener - und der "Reiche" zahlt für den selben Service, Bürokratieapparat etc. (den er übrigens wohl auch weniger in Anspruch nimmt) das 35-fache des nicht mal richtig armen Normalverdieners. Gerecht ist da gar nichts dran - sozial ist es wohl - aber trotzdem auch nicht gerade einzusehen. Ein mir bekannter Manager sagte sehr treffend vor einigen Jahren, er hätte kein Problem damit, neben seiner Familie noch 10 bis 20 Leute über Steuern und Sozialabgaben mit zu ernähren - aber irgendwo hört der Spass auf, was man sich per Staatsbefehl an Sozialverhalten gefallen lässt.

Das glaubt keiner? Dann beweise ich es Ihnen nachfolgend. Der Spitzensteuersatz in der Einkommensteuer betrug
bis 1989 = 56%
ab 1990 = 53%
ab 2000 = 51%
ab 2001 = 48,5%
ab 2004 = 45%
ab 2005 = 42%.
Diese Reichen sind normal nicht die SPD-Wähler.
Folglich gilt für die SPD, diesen Spitzensteuersatz prozentual und den Eingangsfreibetrag betraglich zu erhöhen.
Und nicht die Vermögensteuer einzuführen, die ehemals schon bei einem Vermögen ab 80.000 DM anfiel und im Prinzip jeden Häuslebesitzer erfaßte.

Meine Zustimmung haben Sie. Wenn ich mir den Koalitionsvertrag der schwarz-gelben Regierung ansehe, dann fällt mir dazuz ein Artikel vom 02.11.2009 von Manfred Schäfers ein. "Mit Vollgas in den finanzpolitischen Nebel"
...Union und FDP sind zu einer riskanten Fahrt ins Ungewisse aufgebrochen. In der schwarz-gelben Finanzpolitik passt nichts zusammen. Im Bundeshaushalt fehlen in den kommenden vier Jahren mehr als 250 Milliarden Euro. Zumindest die nächste Steuerschätzung wird das triste Bild nicht wesentlich aufhellen können. Gleichwohl wollen Union und FDP die Steuern um rund 24 Milliarden Euro im Jahr senken. Das Publikum reibt sich verwundert die Augen und fragt sich, wie das funktionieren solle. Die Regierung ist fatalerweise nicht in der Lage, eine plausible Rechnung vorzulegen. Man müsse in der Krise auf Sicht fahren, beschwichtigt die Bundeskanzlerin. Angela Merkel täuscht damit über die wahren Verhältnisse hinweg. Schwarz-Gelb bewegt sich im finanzpolitischen Nebel – und das mit Vollgas. Der Crash liegt da nicht fern...

nicht entronnen und hat Probleme, der aktuellen wirtschaftlichen und finanzpolitischen Entwicklung im Zuge der Globalisierung gerecht zu werden. Er dient allenfalls als Überlebender einer verflossenen Ära. Dass er es nur zum "Vordenker" und Entwicklungshilfeminister gebracht hat, ist kein Ruhmesblatt, mit dem sich wuchern lässt. Für mich war er immer ein Theoretiker und ein kleiner Spinner, der die Welt verändern wollte.

Selbstverständlich läuft ob nun Links oder Rechts alles darauf hinaus den Leutchen weiters oben das Geld hinterherzuwerfen.
Bis heute gab es noch keine Linke Gesellschaft die das Volk nicht ausgebeutet hat,genausowenig gabs eine Rechte oder sogenannte Mittlere Gesellschaft bei der das anders gehandhabt wurde.
Ist eher eine Frage der Rhetorik,und da ist nunmal mehr Auswahl ok.
Diejenigen um die es eigentlich geht..nicht die Arbeiter, Unternehmer, Hilfsbedürftige sind die paar Prozent wirklich Vermögenden ganz oben...und die haben es sich rund um die Welt sensationell eingerichtet und genießen meinen Respekt, genau deswegen.Wenn man bedenkt wer bei dem Wort Vermögenssteuer dagegen schreibt...das sind nicht die paar Prozent,sondern die ne Etage tiefer.Clever
Geld das investiert wird in die Gesellschaft sollte auch nicht belastet werden,aber große Vermögen das einfach vor sich hingammelt und vermehrt kann man eigentlich anzapfen ohne großes Geschrei...das wird so oder so immer mehr.
Naja,schön wenn man wenigstens drüber streiten kann.
Was die SPD angeht..die hat Deutschland schon immer gebraucht und wird es weiterhin,da mache ich mir keine Sorgen...
Welche Partei traut sich sonst gegen das eigene Klientel Politik zu machen?

Die Umverteilung, die vor allem von der SPD und den Linken, aber lange (und teilweise immer noch) auch von der CDU aus betrieben wurde und wird, ist ganz anders, als es im Ideologiegefasel behauptet wird: nachweislich läuft sie in erster Linie von allen anderen Gesellschaftsschichten in die Taschen derer, die beim deutschen Staat arbeiten. Das begreifen intuitiv inzwischen auch viele frühere SPD-Wähler und viele "einfache Leute" - und dementsprechend verloren alle linken Parteien zusammen bei dieser Wahl deutlich Stimmenanteile. Der normale Nicht-Staatsbedienstete kann sehr wohl erkennen, wo das Geld aus einer Vermögenssteuer oder aus Erbschaftssteuer hingehen soll - in noch mehr Staatsjobs oder höhere Gehälter der Staatsbediensteten. Ein vielversprechenderer Ansatz wäre, wenn eine Partei mal konkret sagen würde, wie viel sie mit Bürokratie-Abbau und anderen Sparmassnahmen (Entwicklungshilfe, Fahrradbeauftragte, Ministeriumspöstchen etc.) einsparen würde und das in einem Gesamtplan mit Summen zur Diskussion stellt.

deshalb wählen diese eben immer weniger SPD. Die schauen sich nämlich die Versprechen der SPD der Vergangenheit an und dann schauen sie in ihren Geldbeutel. Seit dort immer weniger drin ist, nachdem Sozialisten regiert haben, wählen sie was anderes. Kann ich verstehen. Ich komme auch aus einer Arbeiterfamilie.
Allerdings hat mein Vater schon immer grosse Sympathien für die Wirtschaftspolitik eines Ludwig Erhard gehabt.

Warum alle gleich..?...bissle AUswahl hat noch niemand geschadet.
Also dürfen die sogenannten Bürgerlichen weiter Polemik und Umverteilung von unten nach oben betreiben und die Linkslastigen machen Polemik und Umverteilung von oben nach unten...
Das ist doch ne gute Auswahl....
Jeder kann sich ausmalen wo er sich eher präsentiert fühlt...
Die Einzigen die sich beinahe immer ins Fäustchen lachen,sind die 10% ,die 80% des Vermögens ihr eigen nennen und der Rest haut sich gegenseitig eins auf die Mütze.
Ich liebe dieses Land und seine unbegrenzten Möglichkeiten .......

Lieber Hr. Schlichtenbrede.
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Die letzten 11 Jahre waren die Sozialdemokraten an der Regierung. Die Schulden gingen weiter nach oben, auch unter einem sozialdemokratischen Kanzler (7 Jahre) und unter sozialdemokratischen Finanzministern (11 Jahre).
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Fazit 1: Wer 11 Jahre lang Zeit hatte, die Schulden abzubauen und in dieser Zeit die Schulden erhöht hat, hat wohl keine Kompetenz, die Schulden abzubauen!
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Fazit 2: Es sind neue, auch unkonventionelle Strategien nötig. Die sozialdemokratischen Strategien des letzten Jahrhunderts funktionieren nicht. (Hoffen wir mal, dass auch die sozialdemokratisierte Union das noch verstehen wird).

Der SPD werden von ganz allein wieder Wähler zugelaufen kommen. Sie sollte sich deshalb jetzt nicht in blindem Aktionismus aufreiben. Ein Treffen der neuen Parteispitze pro Woche reicht völlig. Denn wenn sie nur täglich die Zeitungen liesst, in denen das Schwarz-Gelbe Koalitionsprogramm zerpflückt wird und erstmal nur vornehm schweigt, dann wird der Wähler schon von allein merken, was ihm durch seine Gutgläubigkeit alles geraubt wird. Auf den Protest kann die vereinigte Linke dann ja auch gemeinsam reagieren, denn die GRÜNEN werden die FDP sonst niemals ersetzen können.

Wenn ein Vorsitzender der SPD, Herr Wehner, seine Stieftochter heiratet, damit sie sozial abgesichert ist und somit der Allgemeinheit ihre Alimentierung aufbürdet, dann ist das für mich kein sozial korrektes Verhalten! Welch sozial korrektes Verhalten, sollen wir denn beigebracht bekommen? Gilt Wehner hier als Vorbild? Man sollte doch meinen, daß Herr Wehner in der Lage gewesen sein mußte, für seine Stiftochter eine Lebensversicherung abzuschließen, und sie somit abzusichern, wie das viele kleine Leute auch tun!
Karin Brunner

ab 2016 wird die dann zustaendige bundesregierung nur noch 0,35 % des bruttoinlandsproduktes als neuverschuldung aufnehmen koennen. dies waeren aktuell etwa 8 bis 9 milliarden euro.
diese fuer die gesellschaft wichtige regelung des grundgesetzes kann nur eingehalten werden, wenn neben ausgabenkuerzungen auch moderat steuern erhoeht werden.
eine verfassungskonforme vermoegenssteuer ist - auch aus gruenden der gerechtigkeit - sinnvoll. die sozialdemokraten sind hier durchaus auf einem richtigen weg.

Ihre bemitleidete SPD hat in den letzten Jahren lange genug in der Regierung gesessen, um ihre Vorhaben zu verwirklichen. Warum hat sie keine Vermögenssteuer eingeführt, warum musste sie das Rentenalter auf 67 heraufsetzen? Die Unfähigkeit der SPD - man denke nur an den Skandal von Ypsilanti, die Demontage von Beck, das wilhelminisch-martialische Auftreten von Steinbrück gegenüber demokratischen Ländern wie der Schweiz, die offen zur Schau gestellte Affinität Schröders zum Geld und zur Macht der russischen Nomenklatura, wie die SPD-nahen Gewerkschaften eine Unternehmen nach dem anderen in den Sand gesetzt haben (Neue Heimat usw.) - verhindert, dass ihr die Bürger weiterhin glauben.
Die schwarz-gelbe Koalition mag ähnliche Fehler machen, aber die SPD als das Heil Deutschlands hinzustellen, zeugt von wenig Urteilsfähigkeit.

tja, dann müssten wir sofort den Biosprit verbieten. Dieser ist ökologisch totaler Unsinn und sozial eine Katastrophe für die Armen der Ärmsten. Denn dieser Biosprit ist massgeblich für die starke Erhöhung der Lebensmittelpreise in den dritten Weltländern verantwortlich.
Meinen sie also das, mit "mehr Anreize zu sozial und ökologisch korrektem Verhalten setzen". Dann hören wir also spätestens morgen von Ihnen, dass die SPD gegen Biosprit ist.

Das hätten diese beschränkt weitsichtigen Genossen auch vor der Wahl überlegen können. Da hatte aber die FDP schon den Platz Steuereformer besetzt. Wenn wir so arbeiten wpürden würden wir wegen Unfähigkeit im Job ganz schnell entlassen. Aber das ist hier nicht zu befürchten und die Pensionen sind sicher.

Die Vertreter der neuen Bundesregierung sollten cool bleiben... Wichtig für die "Bürgerlichen" - ich ziehe den Begriff "leistungbereit" vor - ist doch nicht, wie sich die drei linken Parteien ihren wohl immer vorhandenen Kuchen von max. 45 % aufteilen und welche abstrusen Forderungen sie in der Opposition aufstellen, um ihren jeweiligen Teil möglichst aufzublasen - nein, wichtig ist, daß besagte "Bürgerliche" durch Leistung so überzeugen, daß sie in summa +/- 50 % erreichen; hierbei ist es dann wiederum nebensächlich, wie das Stimmenverhältnis CDU/CSU : FDP ist. Solange dies sichergestellt ist, sind die Gruselforderungen der neualten SPD lediglich "Laborkuriositäten", wie die Chemiker sagen.

"....für Bürger und Firmen mehr Anreize zu sozial und ökologisch korrektem Verhalten setzen."
Die SPD pachtet anmassend für sich die Deutungshoheit über "sozial und ökologisch korrektes Verhalten". Andere totalitäre Staaten wie die DDR und UdSSR sind bereits daran gescheitert.

Die Rede von Erhard Eppler ist der eigentliche Beweis für das Versagen der SPD Politik der letzten 12 Jahre. Wer diese falsche Politik mitvertreten hat, wäre eigentlich heute nicht mehr für eine Führungsposition tragbar. Erhard Eppler hat sehr zwischen den Zeilen gesprochen und die Manager für die falsche Politik haben sich gefreut und geklatscht. Die sind schon sehr weltfremd. Sie haben nicht bemerkt, dass ihre Politik hier kritisiert wurde.

Sehr schnell und sehr Nachhaltig , konzepte von Gestern sind heute nicht mehr
vermiddelbar , das Volk erwartet gerechtikeit dazu zählt eben eine Finanziele
beteidigung der Schadensverursacher weiter so wie gehabt wird nicht mehr
funktionieren demnächts 80 Milliarden Euro Zinsen jede Jahr bei 650 Milliarden
Steuereinahmen bei Bund , städte ,länder und Geimenden entweder Inflation oder
eine Schmerzhafte Radikale umkehr bei der jeder zu gunsten der nachfolgenden
Generatione verliehrt . Eine Klientel und Lobbyisten Politik wie sie derzeitig betrieben
wird hat absolut nichts mehr mit realität zu tun und ist nicht vermiddelbar .

In der Regierung- hatte SPD nichts anderes zu tun- als die Mehrwert Steuer ( welche Wort Vergewaltigung) zu erhöhen. Sozial Leistungen wurden gekürzt. Nun als Opposition- drehen die sich mal eben um 180 Grad und fordern---- Schlimm, wenn die irgendwann mal Regieren werden. dann müssten sie entweder Ihre Forderungen selber einführen- oder aber wiedermal Wortbruch begehen. Wie es von SPD seit Schröder eigentlich Standard ist.
Wer glaubt SPD Vertretern, die soziales Reden... aber im Bauch immer noch Schröder Politik haben.
Nur weil die Wahlstimmen anders ausfielen- wird keiner sein Denken ändern. Nur sein reden.
Deshalb sollte SPD sich überlegen- Steinmeier weiter im Boot zu halten. Er hat mit Schröder das alles verbrochen. Und heute will er anders sein? Kreide fressen und weiter....???? Da glaubt doch niemand mehr. Was SPD braucht, sind sozial denkende Köpfe. Menschen, die selber bereits gearbeitet haben.
Keine Wendehälse.
In Gewerkschaften hat man den Fehler zwar auch schon erlebt, und nichts draus gelernt. Da reden Agitatoren über Schichtarbeit und haben ihr Leben lang nicht gearbeitet. Frisch von der Uni in die Politik.

in die die Linken immer wieder als allein selig machendes Rezept zur Zustimmungsheischung verfallen.
"Vermögenssteuer", was für ein einfältiges Rezept aus dem vorletzten und wieder aufgewärmten letzten fin de siecle. Fällt euch nichts Dümmeres ein?
Die beste Vermögenssteuer ist die, die sich aus dem Bestreben altreicher Unternehmer als bescheidener, aber ausreichender Verdienst für die in Arbeit genommenen Arbeiter und Angestellten ergibt.
Die kommunistisch/sozialistische Phantasie, man brauche nur "den Reichen" genug Vermögen enteignen und auf das Volk rieseln lassen, um allgemeinen Wohlstand herzustellen, hat sich im Großen und Kleinen in eineinhalb Jahrhunderten als wirklichkeitsfremd erwiesen. Es hat nie geklappt und wird nie klappen.
Die Partei des demokratischen Sozialismus ist am Ende und hinterläßt einen Trümmerhaufen eines 30 Jahre prosperierenden, wohlhabenden Staates.
In Zeiten ihrer Macht hat sie mit Habgier und Experimenten das Sozialwesen und die Kultur des Landes mutwillig zerstört und oligarchisch und hedonistisch wie die Made im Speck gelebt. Daraus wird nie mehr ein Phönix emporsteigen, höchstens der leise Rauch aus der Asche verbrannter Werte, die mehrere Generationen schufen.

Es wird eine schwieige Aufgabe werden, nach ca. 4 Jahren einer schwarz-gelben Koalition dann wieder Regierungsverantwortung zu übernehmen.
Wir wissen aus Erfahrung, dass sowohl die Staatsschulden als auch die Arbeitslosigkeit nach einer CDU/FDP geführten Regierung im Bund stark ansteigen.
Hier bedarf es dann klarer Strategien und Lösungsmodelle, um das "Schiff Deutschland AG", im Sinne der Bürger, dann wieder auf (Reform)-Kurs zu bringen.
Die Sozialdemokraten sind hier, in weiser Voraussicht, schon heute gefordert.