Atomkraftwerke weiter laufen lassen - das fordern führende deutsche Wirtschaftsforscher

Atomenergie

Ökonomen fordern längere Laufzeiten für Kernkraftwerke

Führende Wirtschaftsforschungsinstitute fordern Korrekturen am geplanten Atomausstieg - allen voran Ifo-Präsident Sinn. Auch die anderen Institute sehen Vorteile im „Ausstieg aus dem Ausstieg“. Allerdings müssten Sicherheitsaspekte beachtet und die Präferenzen der Gesellschaft respektiert werden.

Lesermeinungen zum Beitrag

08. Januar 2009 12:35

"Billiger" Strom aus Kernenergie ist ein Ammenmärchen - Fakt sind 2 € / kWh

Dietrich Chrzünsz (4DADDY)

Die Atomindustrie behauptet ungerechtfertigt, billigen Strom zu produzieren. In Wahrheit handelt es sich um eine Branche, bei der trotz Privatisierung in realsozialistischer Manier immer noch der Staat haftet, falls etwas schief geht. Diese externen Kostenfaktoren bei der Erzeugung von Kernkraftstrom hat, übrigens schon unter der Regierung von Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl, das damalige Bundeswirtschaftsministerium 1992 durch die renommierte Baseler PROGNOS AG berechnen lassen. Diese Studie der PROGNOS AG trägt den Titel: "Identifizierung und Internalisierung der externen Kosten der Energieversorgung." Aus ihr geht hervor, daß bei Berücksichtigung der externen Gesamtkosten der wirkliche für die deutsche Volkswirtschaft entstehende Preis einer kWh Kernkraftstrom schon damals circa 4 DM betragen hat. Das wären heute circa 2 Euro. Die günstigen Produktionskosten für Ökostrom betragen bei Windkraftstrom nur 0,06 Euro/kWh. Wie man effektiv unter dem lustvollen Motto „Abschalten & genießen“ Schmutzfinken und andere Plagegeister aus den eigenen 4 Wänden vertreibt, steht hier: http://www.webnews.de/kommentare/298468/0

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03. Januar 2009 02:20

@Herrn Trummler

Paul Rabe (heidelpaul)

Die natürlich vorkommenden Alphastrahler sind zwar nicht ungefährlich aber verglichen mit denen aus Atomanlagen doch recht harmlos. Im Schwarzwald werden Sie eben kein Cäsium 137 finden, weil es so ein Element nur aus Atomanlagen gibt. Dieses lagert sich (ähnlich wie das bei Atombombenexplosionen frei werdende radioaktive Strontium 90) anstelle von Kalzium in den Knochen ab. Aber es ist auch müssig darüber überhaupt noch zu streiten, selbst die Atomindustrie selber bestreitet ja gar nicht die Gefährlichkeit der Partikel, sie bemüht nur die Illussion es könnte nichts passieren. Was ihre (etwas seltsame) Rechnung von Andasol 1 angeht so ist ihre Annahme über den Eigenverbrauch ziemlich an den Haaren herbei gezogen. Wozu wollen sie Rohre von einem Solarkraftwerk heizen ? (durch die fließt heißes, von der Sonne erhitzes Öl) Und welche Stellmotoren sollen für wenige Zentimeter Bewegung pro Stunde hunderte von Kilowatt Leistung benötigen ? Mit der Leistung könnte man ganze Lastwagen über die Autobahn beschleunigen, aber es werden nur ein paar Glasrohre gedreht....

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02. Januar 2009 16:53

Herr Rabe, Solarenergie ist auf diesem Planeten nicht geeignet

Horst Trummler (Vandale6906)

Ich hatte es mir kuerzlich erlaubt auf meiner Homepage die umweltschaedlichen Solarkraftwerke in Andasol mit einem EPR (Kernkraftwerk) zu vergleichen. Hierzu hatte ich die Zahlen der Homepage des Betreibers und Studien der DLR herangezogen. Hinsichtlich des Anlageneigenverbrauchs herrscht Schweigen. Hinsichtlich der R&E Kosten gleichfalls. Aufgrund der mehrere hundert Km langen Rohrleitungen, 10000 Stellmotoren und der Beheizung der Rohre schaetze ich den Eigenverbrauch vorsichtig auf 18%. Es bleiben 148 GWh/a. Die R&E Kosten schaetze ich auf 2% in den Anfangsjahren bis 4% nach 25 J. (Es gibt Angaben wie 0,5% der Anlagekosten was eine Komponentenlebensdauer von 200J ergibt) Die Stromerzeugungskosten liegen in den ersten Jahren bei 22c vs. 3,5c (KKW). Nach dem beide Kraftwerke abgeschrieben sind 10c (Solar) zu 1,3c (KKW). Der Bauaufwand fuer derartige Kraftwerke betraegt ein 10-faches des sehr aufwaendigen EPR. Es ist davon auszugehen das es mehr Energie bedarf ein derartiges Kraftwerk zu errichten und zu betreiben als es je erzeugt. Letztlich ist das wie das Gold in Rhein. Es gibt viel davon nur ist die Konzentration des Goldes, bzw. die Sonneneinstrahlung zu gering um sinnvoll auf diesem Planeten genutzt zu werden. Vandale

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02. Januar 2009 16:37

Herr Raabe, ich lebe schon seit Jahrzehnten mit Alphastrahlern im Koerper

Horst Trummler (Vandale6906)

Uran und Thorium sind haeufige natuerliche Minerale in der Umwelt. In manchen Regionen wie dem Schwarzwald oder Erzgebirge liegen die Werte ein Vielfaches hoeher als in anderen Regionen. In der natuerlichen Zerfallskette von Uran u. Thorium sind Alphastrahler inbegriffen. Demzufolge hat jeder Mensch mehr oder minder viele Alphastrahler im Gewebe. Die Lebenserwartung ist im Schwarzwald oder Erzgebirge nicht wesentlich anders als im Flachland. Auch mit den Alphastrahlern im Koerper haben wir als Maenner gem. Bundesamt fuer Statistik eine Lebenserwartung weit ueber 70 Jahre. Vandale

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02. Januar 2009 16:11

Einfach richtig rechnen hilft.

Maria Gruber (marilu1)

Die gesamte deutsche Stromproduktion stieg 2006 um 2,6 Prozent auf .. .. 596 Milliarden KWh.. .. Vorjahr (2005: 581) Milliarden Kilowattstunden (Mrd. kWh) . . Davon 6,6 % Wind = 38,3 Milliarden bei 12 % Zuwachs nun also nun auf 43 ,0 Milliarden KWh.. .. das heißt dem Anstieg beim Verbrauch von rund ... ... .. 15 Milliarden KWh steht ein Anstieg durch mehr Windräder von knapp einem .. .. Drittel .. ..( 4,7 Milliarden KWh ) gegenüber. . Und wer deckt die immer größer werdende Lücke? Das Verhältnis bleibt also selbst dann wenn der Mehrverbrauch jährlich geringer ist er läßt sich niemals durch Alternative außér Wasserkraft decken. .. ..Hase und Igel das gibt es nur im Märchen

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02. Januar 2009 14:43

Gut Herr Quentmeier . .Wind 6,6 % (aus 20.000 Windrädern) mit 2 stelligem Zu-

Maria Gruber (marilu1)

wachs sind das also sagen wir 12% Zuwachs jährlich.. .. sind das dann 6,6 mal 1,12 = 7,39 und wieder 12 % Zuwachs 8,27 % der Gesamteinspeisung würde der Verbrauch und damit die Einspeisung jährlich um viel mehr nämlich um etwa 2,5 % steigen... .. Also die Steigerungsraten bei Wind müßten jährlich mehr als 30 % ausmachen nur um den Mehrbedarf zu decken und zwar nicht als Zufallsenergie die ja zufällig ausfallen kann. Bitte rechnen und zwar in konkreten Zahlen weil ein Zuwachs in 3 stelliger Größenordnung von 5 % ist dann zwar 10 % aber eben immer noch kein maßgeblicher Anteil wenn der Verbrauch um das Doppelte wächst.

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02. Januar 2009 12:09

zu Paul Rabe (heidelpaul) es darf ja jeder träumen nur irgendwie

Maria Gruber (marilu1)

sollte jeder mal wach werden. Wind und Sonne sind eben nur Zufallsenergie in Mitteleuropa und um die Industriestandorte und Städte (Rhein Neckar mit BASF ) zu versorgen hilft eben auch kein dreistelliger Zuwachs bei der Windenergie. . , Das mit dem Zuwachs ist ja schon ein sich selbst belügen. .. .. Denn 12 % Zuwachs ( zweistellig) durch nur Windnenergie bei der Windenergie ist eben bei einen Anteil an der Gesamtversorgung von 7 oder 8 % nicht einmal 1% Erhöhung... .. gemessen an der gesamt Erzeugung und ändert nichts daran dass die Kraftwerke alle weiter in Betrieb sein müssen und so parallel nichts an Emmisionen eingespart wird. Selbst eine Zunahme über 3 Jahre im jeweils 2 Stelligen Bereich sind insgesamt maximal 3 % an der gesamten Stromeinspeisung bezogen auf das Ganze und bleibt eben immer Zufallsenergie. Die auch zufällig ausfällt. Theoretisch macht ein Zahlenspiel eben keinen Sinn solange Strom nicht gespeichert werden kann und nur durch Kraftwerke in hinreichender Qualität zu sichern ist. Wind der nur für Minuten ausfällt ist nicht nutzbar zumindest nicht in einem hoch technologie Land.

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01. Januar 2009 22:57

@Herrn Quentmeier thermische Sonnenkraftwerke sind grundlastfähig

Paul Rabe (heidelpaul)

Wie Sie richtig festgestellt haben hat die Kernkraft einen relativ geringen Anteil an der deutschen Stromversorgung, der Atomausstieg ist schon deshalb leicht machbar. Was die regenerativen Energien angeht, so sind die Potentiale bei weitem noch nicht ausgereizt. Offshore Windanlagen oder auch die Erdwärme bieten noch gigantische Möglichkeiten und damit auch viel Möglichkeiten für die deutsche Industrie (die schon heute Windkraftanlagen OHNE(!) Subventionen in die ganze Welt verkauft). Was die Grundlastfähigkeit angeht so liesse sich das leicht durch europäische Fernnetze ('HGÜ' gibts längst in China, gebaut von Siemens) und Sonnenstrom aus dem Süden von Europa herstellen. Große thermische Sonnenkraftwerke (wie z.B. Andasol 1 in Spanien) sind grundlastfähig weil sie die Energie (=Wärme) in Flüssigsalz Tanks speichern und damit auch Nachts sehr zuverlässig Strom liefern. Erdwärmekraftwerke sind auch grundlastfähig.

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01. Januar 2009 18:15

@Herrn Trummler Alphastrahler sind tödlich, auch für Sie

Paul Rabe (heidelpaul)

Es ist ein sehr naives (und eben auch unwissenschaftliches) Denken, wenn man glaubt nur weil man radioaktive Stoffe nicht schmeckt, riecht oder fühlt seien diese nicht so gefährlich. Das Gegenteil ist der Fall. Schon in winzigsten Mengen sind Alphastrahler, wenn diese in ihren Körper gelangen, tödlich. Die Frage ist nicht ob sondern nur wann der Krebstod eintritt. Das ist ja das tückische, was radioaktive Stoffe so viel gefährlicher macht als alle anderen Gifte. Bei einem herkömmlichen Gift gibt es eine letale Dosis unter der das Gift nicht tötet. Bei einem Alphastrahler gibt es keine untere, letale Dosis. Jede noch so winzige Menge wird früher oder später Krebs verursachen, nur die Wahrscheinlichkeit den Krebs früh zu bekommen sinkt mit der Menge. Wenn sie einen Alphastrahler, z.B. durch verseuchtes Wildfleisch in ihrem Körper aufgenommen haben, so ist der sehr wahrscheinlich gar nicht messbar, weil die Dosis viel zu gering ist. Trotzdem wird der Krebs auslösen, jede Körperzelle in der unmittelbaren Nähe entartet langfristig nämlich unter Ionen-Dauerbeschuss. Die einzige Möglichkeit diesem Krebs zu entgehen ist an einer anderen Todesursache früher zu sterben.

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01. Januar 2009 14:21

Wer von Wind, Wasser und Sonne zur Stromversorgung traeumt:

Armin Quentmeier (thiotrix)

Hier noch einmal die Fakten zur Stromerzeugung im vergangenen Jahr: In 2007 wurde die Stromversorgung in Deutschland durch folgende Energieträger gesichert: Braunkohle 24,0% Kernenergie 22,3 % Steinkohle 22,3 % Erdgas 12,0 % Heizöl/Sonstiges: 5,1 % Wind 6,6 % (aus 20.000 Windrädern) Biomasse 3,7 % Wasser 3,4 % Photovoltaik 0,5 % Konventionelle Energien: 85,8 % -Erneuerbare Energien: 14,2 %. Die Beitraege der sog. alternativen Energien sind trotz zweistelliger Zuwachsraten in den vergangegen Jahren und ebenso atemraubend steigender Milliardensubventionen immer noch bescheiden. Windkraft und Sonnenenergie sind weder grundlast- noch spitzenlastfaehig. Konventionelle Anlagen muessen immer in Reserve gehalten werden. Es waere daher dringend geboten, die deutschen Kernkraftwerke laenger am Netz zu lassen und in spaetestens 10 Jahren ueber Neubauten nachzudenken. Wer glaubt, mit Turbinen an Staustaufen einen nennenswerten Beitrag leisten zu koennen, sollte auf den gegenwaertigen Anteil der Wasserkraft an der Stromversorgung in Deutschland schauen: 3,4% - aus allen grossen Talsperren und Laufwasserkraftwerken zusammen. Wieviel 1000 Staustufen muessten neu errichtet werden, um diesen Anteil auch nur zu verdoppeln?

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01. Januar 2009 12:30

Herr Rabe - Von Oekologen gewuenschte Atomkatastrophe

Horst Trummler (Vandale6906)

Natuerlich kann ein grosses Passagierflugzeug wenn es ein KKW metergenau mit einer Turbinenwelle, auf den Reaktor gezielt, trifft, die Huelle, den biologischen Schild senkrecht trifft (5m Beton) und nicht abgelenkt wird und wiederum den Reaktordruckbehaelter senkrecht trifft, 25cm Stahl, durchschlagen und in Folge mehrere Hundert Menschen toeten und einige Mrd. Euro Schaden verursachen. Die wahre Dimension erhaelt ein derartiger Unfall jedoch erst durch die Oekopanik. Nach Tschernobyl wurden die von Experten gegebenen Empfehlungen mit dem Faktor 10 - 100 umgesetzt. Obwohl die Radioaktivitaet im Land gerade auf das Mass der fruehen 60er Jahre (Dutzende offene Atombombenversuche) gestiegen war wurden Obst und Gemuese umgepfluegt und Milch als Sondermuell entsorgt. Als mein Vater einem Jaegerverband sagte ihnen wuerden vom Wildgenuss eher die Baeuche platzen als das sie Krebs bekaemen, erhielten wir mehrere Rehhaelften. Heute ist die Situation noch problemtischer weil die Spitzen der Atomaufsicht mit Oekologen (Berufe Landschaftsgaertner, Dachdecker) besetzt sind. Sinnlose Evakuierungen und Massnahmen koennen das gesamte Land lahmlegen und viele 100 Mrd euro kosten. Notwendig ist Aufklaerung statt Religion!! Vandale

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31. Dezember 2008 12:45

Stromverbrauch steigt bis 2025 um 30 Prozent Nur extrem mehr Effizienz könnte

Maria Gruber (marilu1)

den Trend der nach wie vor besteht, nämlich jedes Jahr etwa doppelt soviel Verbrauchssteigerung wie bei dem Zuwachs von Alternativen wie Wind möglich ist. .. .. http://www.vde.com/de/Verband/Pressecenter/Pressemeldungen/Fach-und-Wirtschaftspresse/Seiten/2008-03.aspx .. Man muß wissen dass die Ersparnisse im Haushalt eben nur einen kleinen Teil ausmachen. Und um bei den Glühlampen zu bleiben erst wenn sie durchgebrannt sind und keine im Vorrat im Haushalt vorhanden wird sich das nach und nach und zwar nach Gebrauchsgewohnheit ändern.

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31. Dezember 2008 12:32

zu Strom überproduktion und verkauf ins Ausland Herr Rabe zum Verständnis.

Maria Gruber (marilu1)

Wir haben in "D" bekanntlich das stabilste Strom-Netz und warum weil alle Kraftwerke überall in D eine ganz genaue Spannung bei genau 50 Hertz einspeisen muß und gleichsam einem Druckbehälter dieses Qualitätsniveau nie und nirgends unterschritten werden darf. Es wird also immer mehr vorgehalten als abgerufen. Die Windkraft oder Solar speisen dann und wann zusätzlich ein das aber ändert nichts daran dass alle Kraftwerke parallel weiter laufen. Und nun sind eben die Netze in Belgien oder Polen nicht so stabil da fällt halt mal für 10 Minuten oder auch Stunden der Strom aus und woher wird der dann ausgeglichen? . . . Aus den Netzen die eben stabil sind und genau so werden wir immer Nettostromliefrant bleiben. Und wenn wir grünen Strom aus Norwegen einspeisen weil Grüner Strom mehr gewinn bei EON bringt dann fließt genau diese zusätzliche Einspeisung auf direktem Wege in die schwachen Netze ins Ausland und die Preisdifferenz zahlen die unwissenden Meiers oder Rabes.

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31. Dezember 2008 08:08

Strom Export - Import

Horst Trummler (Vandale6906)

Im europeaischen Verbundnetz wird Strom ueber die Grenzen ex- u. importiert. Am Besten kann man dies in den UCTE Statistiken sehen. Deutschland erzielt noch einen geringen Ueberschuss. Davon ist jedoch ein Teil umweltschaedlicher und wertloser Windstrom der den Hollaendern (teilweise wird draufgezahlt um Windstromueberschuesse los zu werden) in das Netz gedrueckt wird. Frankreich besitzt sehr reichliche Kapazitaeten an umweltfreundlichen KKW. Diese liessen sich durch Leistungssteigerungen (Tuning) an bestehenden Kraftwerken noch erhoehen. Engpass sind die Leitungskapazitaeten nach D. Es ist auch kaum moeglich weitere Verbindungen (EDF, ENBW) in Suedbaden der Hochburg der Oekoreligion zu bauen. Im Osten sieht es aehnlich aus. Russland hat mehrfach die Absicht bekundet KKW in Koenigsberg zu errichten um den Strom nach D zu exportieren (buchhalterisch koennte dies als oeko Strom aus Sibirischen Wasserkraftwerken deklariert werden). Dazwischen liegt jedoch P das seine Hand weit aufhaelt. Warscheinlich wird der Stromverbrauch in D nur unwesentlich zunehmen. Bedingt durch die horrenden Energiepreise werden hierzulande energieintensive Betriebe abgebaut. Die oekologische Vision einer mittelalterlich verarmten Gesellschaft naht Vandale

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30. Dezember 2008 23:43

Atommuell ein oekologisches Problem, Herr Reimann

Horst Trummler (Vandale6906)

Jedes Jahr werden werden einige 100.000 to Giftmuell, darunter die Arsen. und Cadmium haltigen Abfaelle aus der Solarzellenfertigung in D im Untertagesalzbergwerk Herfa Neurode abgelagert. Der Abfall aus KKW betraegt gerade 1500 to davon etwa 400 to hochradioaktive Abfaelle. Es ist lediglich oekologisch verstehen das ausgerechnet Atommuell eine derartiges Aufsehen geniesst. Der hochradioaktive Atommuell laesst sich durch einen hoeheren Abbrand der Brennelemte um weitere 20% reduzieren. Die abgebrannten Brennelemente lassen sich durch zusaegen auf 50cm und wiederverschliessen in Candu Reaktoren die mit einem D2O Moderator arbeiten weiter nutzen und weitere 20 % Energie aus den Brennelementen gewinnen. Dieser Muell lesst sich durch Wiederaufabeitung (z.B. F, GB), Nutzung des verbliebenen Urans und Pu, auf 1/20 reduzieren. Dies wurde in D aus oekoreligioesen Gruenden verboten. Die Reststoffe aus der Wiederaufarbeitung lassen sich auch vielfach nutzen. Japan plant in der dortigen Wiederaufarbeitungsanlage seltene Metalle wie Rhodium zu gewinnen. Atommuell ist ein rein oekologisches Problem. Vandale Vandale

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30. Dezember 2008 22:26

@Frau Gruber

Paul Rabe (heidelpaul)

Momentan exportiert Deutschland Strom. Wegen der Einführung von energiesparenden Techniken dürfte das auch in Zukunft so bleiben. Von der Glühlampe (bald verboten) über den Fernseher bis zum Kühlschrank sinkt der Verbrauch von privaten Elektrogeräten. Gleichzeitig steigt die jährliche Produktion von Strom aus Windkraft, Bio- und Sonnenenergie mit zweistelligen Zuwachsraten. Deutschland wird deshalb auch in Zukunft keinen Strom aus dem Ausland benötigen.

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30. Dezember 2008 18:14

@Herrn Weimann - In Atomkraftwerken arbeiten auch nur Menschen

Paul Rabe (heidelpaul)

Das wirklich ärgerliche an der Diskussion um den deutschen Atomstrom ist, daß seine wirkliche Bedeutung weit geringer ist als die Panik welche darüber künstlich erzeugt wird, was alles angeblich passieren würde, wenn wir den Atomstrom nicht hätten. Momentan EXPORTIERT Deutschland Strom, das sollten wir nicht vergessen ! Und vergessen wir auch nicht, daß all der schöne Atomstrom in keinster Weise verhindern konnte, daß die Strompreise in den letzten Jahren explodiert sind. Da wurde ja noch kein KKW abgeschaltet, offensichtlich scheint der preisstabile Atomstrom auf die Märkte wenig Eindruck zu machen.... Was das Gefahrenmoment angeht so sagt mir meine langjährige berufliche Praxis, daß alles was theoretisch schief gehen kann auch wirklich irgendwann schief geht. In Atomkraftwerken arbeiten auch nur Menschen. Wie aufmerksam ist wohl jemand der seit 30 Jahren Sicherheitseinrichtungen warten muss die noch nie gebraucht wurden? Wie 'kampfbereit' und 'aufmerksam' ist eine KKW Wachmannschaft die seit 30 Jahren nicht das Geringste zu tun hatte, die nichtmal einen Falschparker überführen musste ? Woher wissen wir, daß ausgerechnet in deutschen KKWs nur Menschen arbeiten die völlig unbestechlich, ehrlich und gesetzestreu sind ?

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30. Dezember 2008 17:14

sind diese Ökonomen von gestern? oder gar Lobbyisten?

Wolfgang Reichelt (wrbrk)

Fakt ist doch: die meisten KKW's sind überaltert und werden instabiler. > 500 neue KKW's müßten global gebaut werden. Planungszeiten > 10 Jahre. Projektgröße jedes KKW's kaum mehr beherrschbar (s. das finnische, welches total aus dem Ruder läuft, zeitlich und finanziell). Kein KKW kann die Abwärme nutzen. Keine neuen Arbeitsplätze (AP). Dagegen: Intelligente Nutzung heutiger Ressourcen (intell. Zähler, Verbraucher) reduzieren die Bedarfsspitzen und den Duchschnittsverbrauch. Schaffen neue (deutsche) Technologien und AP. Dezentraler Einsatz von Blockheizwerken (BHW) schafft SCHNELL neue AP, nutzt dezentrale Leitungen und Abwärme, kann in intelligente Stromnetze einspeisen und Spitzenlast abdecken helfen - Ziel sollte sein, Neubaugebiete, Schwimmbäder, Schulen.. nur noch mit BHW zuzulassen. Dto schnell einsetzbar und AP schaffend: Wind, Solar (Aqua und Strom) Aber diese Überlegungen würden die 4 Monopolisten einem Wettbewerb aussetzen. Und so kamen wohl die Aussagen dieser Ökolobbyisten zustande! Die Taten sprechen für sich: EON bietet zb keine intelligenten Zähler an, bei Yellow(ENBW) ist der Einspareffekt bei Niedertarif abschreckend klein. BHW werden bekämpft ... alles für Gier und gegen AP & die Zukunft! W. Reichelt

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30. Dezember 2008 17:13

der Ausstieg aus dem Ausstieg kommt oder die Stromerzeugung geht ins Ausland

Maria Gruber (marilu1)

Vattenfall E.ON RWE und ENBW sind frei Unternehmen und niemanden verpflichtet. Wenn der Ausstieg aus dem Ausstieg politisch nicht geht, dann werden alle Investitionen eben nur noch im Ausland erfolgen ( Kraftwerke Aufbau im Ausland geht schneller und ist weniger reglementiert) und die Kraftwerke auch Kohle Kraftwerke werden in „D“ insgesamt nach und nach abgeschaltet... .. Dass die Stromerzeuger weiter stillhalten ist nicht zu erwarten... .. Warum auch wenn das Geschäft im Ausland leichter geht. Wird das schön wenn der Strom nur noch aus der Steckdose aus dem Ausland kommt.... .. Klimakönig Deutschland einfach einen wunderbare Vorstellung... Da kommt dann bei allen richtig Freude auf wenns uns nichts mehr angeht. No risk viel fan

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30. Dezember 2008 16:16

@Herrn Rabe

Alfred Weimann (GigaroCDA)

Was bringt es dann, wenn wir in Deutschland alle KKW abschalten und zurückbauen, wenn es diese begehrten hochintelligenten Studenten mit Terrorabsichten gibt? Wir haben große Chemiewerke, die ebensogut als Anschlagsziel herhalten können und großen, wenn auch räumlich begrenzteren und -trotz Sesshaftigkeit der Chemikalie(n)- nicht so nachhaltigen Schaden anrichten können. Was ist mit der Wasserversorgung? Was ist mit schmutzigen Bomben aus radioaktivem Material aus ehemaligen Ostblockstaaten? Die Terrorismusgefahr als Argument gegen AKW ist meiner Meinung nach alleine nicht ausreichend, da wären die Kosten höher als der Nutzen. Allein die immer noch ungelöste Frage der Entsorgung ist ein Argument, dass für sich alleine so viel Gewicht hat, dass man mehr als ein Pro-Argument braucht, um es zu entkräften. Es ist äußerst ärgerlich, dass wir durch den steigenden Import von (Atom-)Strom (bedingt durch den eigenen Ausstieg) den Bau neuer KKW in Ländern provozieren, die nicht über so gute Sicherheitstechnik/-auflagen verfügen, wie wir!!!

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30. Dezember 2008 14:26

Fakt ist wir brauchen mehr Strom. KKW in F/ CH/ CZ/ P werden an unseren Grenzen

Maria Gruber (marilu1)

liefern und weit billiger als unsere Kohlekraft. . . . Und da haben wir dann keinen Einfluß auf die Terroristen oder Juboabstürze... ... Die Diskussion ist einfach unehrlich. .. Bauen wir keine neuen dann baut die RWE und EON eben im Nachbarland und beliefert uns, wo ist das Problem?

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30. Dezember 2008 13:48

@Herrn Trummler Terroristen sind kreativ

Paul Rabe (heidelpaul)

Niemand kann ernsthaft behaupten er wüsste was passiert wenn ein A380 ein Kernkraftwerk trifft. Selbst die von ihnen angeführten Starfighter Tests waren nur höchst theoretische Annahmen, abgeleitet aus modellhaften Versuchen. Um ein seriöses Urteil darüber abzugeben müsste man sämtliche KKW Bauformen in Deutschland mehrfachen Versuchen in der Praxis aussetzen( mit echten!Flugzeugen), denn je nach Anflugwinkel, Beladung, thermischer Belastung (brennendes Kerosin) etc. gäbe es ein anderes Szenario. Die schlichte Wahrheit ist: Wir kennen die Größe der Gefahr nicht ! Noch viel weniger kennen wir die Terroristen ! Der Anführer der 9/11 Terroristen war ein völlig unbescholdener Student an einer deutschen technischen Universität mit Bestnoten. Was wenn der Kernkrafttechnik studiert hätte ? Solche Absolventen sind momentan hoch begehrt. Der hätte problemlos sämtliche Sicherheitsüberprüfungen bestanden (es lag nichts gegen ihn vor) und einen Job INNERHALB(!) der KKW Sicherheitszone bekommen können. Jemand mit dessen Intelligenz, Kreativität und Skrupelosigkeit hätte dann auch Mittel und Wege gefunden für einen effzienten Terroranschlag, wenn er erstmal selber Teil des Sicherheits-Systems geworden ist.

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30. Dezember 2008 13:30

zu Konstantin Schneider (bundesboy)

Maria Gruber (marilu1)

Es ist schon unglaublich wieviel Unkenntnis dahinter stecken muß um den ständig wachsenden Bedarf an Strom zu negieren. Wer morgen mit Elektroautos fahren will ( Vorstellung der Regierung 2020 etwa 1 Million Elektroautos auf deutschen Straßen muß eben heute schon die Erzeugung Kraftwerke bauen. Da die Wirkungsgrade der Autos eben nicht schlechter sind wie der Gesamtwirkungsgrad in Großkraftwerken bis zum Elektroauto ist also der um einen Millionen Fahrzeuge höhere Energiebedarf und nun also Strom ein fast unlösbares Problem. Was eben nicht mit alternativen zu decken ist und mit Kohlekraftwerken eben auch nicht. Herr Schneider Sie sollten wisssen dass immer mehr Strom eingespeist werden muß als abgenommen wird weil die Qualität nämlich die 50 Herz das wichtigste Kriterium ist und nur ein starres Netz unsere Stromversorgung sichern kann. Deshalb brauchen wir sicheren Strom und den liefern nur Großkraftwerke und ohne Atomkraft ist eben nur Klimaschaden sicher weil es eben immer noch keine andere Emission freie / arme neben der Kernkraft gibt.

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30. Dezember 2008 10:28

Herr Rabe, KKW sind fuer Terroristen undankbare Objekte

Horst Trummler (Vandale6906)

KKW sind mit die massivsten Bauwerke die es in der BRD gibt. Sie wurden gegen den Absturz eines Starfighters (aeltere KKW) bzw. eines Phantom/Tornado geschuetzt, ausgelegt. Es ist korrekt das eine MIG oder Tornado mit einer bunkerbrechenden 1000Kg Bombe ausgestattet ein KKW zerstoeren kann. Der Sprengstoffanteil einer derartigen Waffe betraegt lediglich 10% so das nur ein sehr geringer Anteil des Reaktorinventars in die Umwelt geriete. Derartige Waffen sind ueblicherweise in der Hand von Staaten wie R,F,GB, Is die einfacher eine Atombombe gezielt auf das gewuenschte Ziel werfen koennen. Ein Passagierflugzeug ist groesser als eine Tornado und koennte wenn eine Turbinenwelle den Reaktorkern trifft (geringe Warscheinlichkeit) diesen zerstoeren. Alles in Allem gibt es fuer Terroristen wesentlich dankbarere Ziele mit aehnlichem Effekt als ausgerechnet ein KKW. Vandale

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30. Dezember 2008 09:39

@Herrn Trummler Kernschmelze kann Austritt von Nukliden bedeuten

Paul Rabe (heidelpaul)

Herr Trummler, sie liegen (leider) völlig falsch. Wie sie richtig bemerkt haben kann es auch bei Reaktoren 'deutscher' Bauweise zu einer Kernschmelze und Dampfexplosion kommen. Es könnte aber auch passieren, daß ein Terrorist mittels einer Bombe oder z.B. eines A380 das Containment eines KKW bewusst zerstört (gegen diesen Großraumjet ist kein KKW sicher). Sobald größere Mengen Nuklide in die Umwelt gelangen und durch den Wind verteilt werden, wären große Teile der deutschen Heimat unbewohnbar. Die Alphastrahler bekommen sie aus der Umwelt nicht mehr weg und deren Halbwertszeit übersteigt unser aller Lebenserwartung um ein Vielfaches. Dabei geht es nicht um die messbare Strahlung, die ist im Zweifel geringer als die natürliche Strahlung, sondern um die Gefahr (die dann sehr hoch ist) solche Alphastrahler mittels Nahrungskette oder Atmung in den Körper aufzunehmen. Dort angelangt verursachen schon winzigste Mengen an Nukliden mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit tödlichen Krebs. Wollten Sie ihre Kinder in einem Land spielen lassen wo überall der Krebstod lauert ? Wohl kaum, das Land wäre unbewohnbar.

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30. Dezember 2008 07:37

Lobbyisten !

heinz herzing (heinz48)

Herr Müller , Clement , Sinn usw haben mit zuhielfenahme der Politik dafür gesorgt das der Strompreis explodiert ist , hier wird nur ein Grund für die nächsten Preis - erhöungen gesucht und sonst nichts wann wird endlich mit dieser Lobbyisten Kapitalvernichtung schluss gemacht , gerade herr sinn liefert völlig unbrauchbare ergebnisse die selten der wahrheit entsprechen . Wieso gibt es nicht eine Gesetzesnovelle die jede Staustufe zur Stromgewinnung zwingt . Strom aus Wasserkraft würde die rechtfertigung erschweren klein und dezentral bedeutet schwindende Gewinne der 5 grossen . Die von unseren Kapitalmarionetten selbst abgeschaffte genemigungsflicht bei strompreiserhöhungen zur gunsten der Strommarktliberalisierung hat für einen 50% höheren strompreis gesorgt und das ohne Not der Erzeuger . Nochmals vielen Dank für diese möglichkeit der Abzocke , nur durch diese wahren unsere Milliarden gewinne in so kurzer zeit möglich wir werden uns selbstverständlich bei gegebenen anlass erkentlich zeigen . Vielen dank für die gute zusammenarbeit . So darf man das ruhig sehen und nicht anders .

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29. Dezember 2008 12:02

Führende WifoI fordern Sinn in die AKW

KLAUS Krueger (sopher)

Drei Panzerfäuste reichen um den Traum von der sauberen Atomenergie zu beenden. Jeder weiß es, aber alle ignorieren auch diese Gefahr. Und die richtig gefährlichen Unfälle der letzten 10 Jahre in Europa werden unter den Tisch gebügelt! "Es bestand zu keiner Zeit eine Gefahr für die Zivilbevölkerung." Ja, denkste aber nur. Du Naivling! Wie in Tschernobil. Alles totsicher. Auch der Handel mit "Derivaten" war für alle Bangster top sicher und top lukrativ. Und jetzt? Es werden schon wieder welche angeboten! Und Herr Sinn ist in meinen Augen nur ein Lobbyist und was die wollen wissen wir. Nur unser Bestes...

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29. Dezember 2008 09:55

Der oeko Traum von der Atomkatastrophe

Horst Trummler (Vandale6906)

Hauefig wird der Oeko Traum von der Atomkatastrophe genutzt um die Menschen zu veraengstigen, wie z.B. der Kommentar des Herrn Rabe. In der technischen Realitaet ist das Unfallpotential eines Leichtwasserreaktors, wie in D, F oder der Tschechei genutzt, sehr gering. Durch den negativen Dampfblasenkoeffizienten kann die Leistung derartiger Reaktoren, im Gegensatz zu dem zu den auf Bombenplutoniumproduktion ausgelegten RBMK (Tschernobyl) Reaktoren in Russland, nicht ueber die Nennleistung steigen. Er kann nicht explodieren. Wenn der Reaktor irgendwie verletzt wird, so geht das Wasser als Moderator verloren, die Kernspaltung erlischt unverzueglich. Der groesste anzunehmende Unfall ist die Kernschmelze, das Schmelzen des Reaktors aufgrund nicht abgefuehrter Nachwaerme (es gibt in D 4 Notkuehlungspumpen). Ein derartiger Unfall ereignete sich 1979 in den USA. Der Schaden war weitgehend auf das Kraftwerk beschraenkt. Das Risikopotential eines KKW ist nicht groesser als das einer Fleischkonservenfabrik. Das ist einer der Hauptgruende das sich der Greenpeace Gruender Moore, nachdem er seinen gruenen Glauben durch Kenntnisse getruebt hat, mittlerweile zu einem oeffentlichen Befuerworter der Kernenergie gewandelt hat. Vandat

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29. Dezember 2008 07:04

liess lange auf sich warten

Erwin Dufner (victor-d)

Endlich äussern sich auch die Wirtschaftsforschungsinstitute zu diesem Thema. Denn schon alleine aus ökologischen Gesichtspunkten (Treibhausgasen) ist es Unsinn, die Atomkraftwerke abzuschalten und diese Drecksschleudern in Grevenbroich und anderswo weiter zu betreiben. Und dass ein Abschalten unserer relativ sicheren Kernkraftwerke gleich zwei negative Seiten bewirkt: 1. wird der Strom bei uns teurer und benachteiligt die heimische Industrie, was sich in höherer Arbeitslosigkeit auswirkt. 2. werden wir Strom aus den unsicheren Kernkraftwerken Frankreichs und Tschechien importieren, was unser Risiko stark erhöht.

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29. Dezember 2008 01:12

Nun trommeln sie wieder

Konstantin Schneider (bundesboy)

Es ist schon atemberaubend, mit welcher Frechheit sich die Atomenergiebefürworter die Feiertage und die kleinen Krisen zunutze machen, um die Menschen mürbe zu machen. Fest steht, dass kein einziges Aztomkraftwerk gebraucht wird und man sich angesichts des weltweiten Energienachfragemangels auch in Zukunft keine Sorgen zu machen braucht. Die vorsätzlichen gegenteiligen Behauptungen des Herrn Sinn sind ein Skandal allererster Klasse.

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28. Dezember 2008 19:50

Endlich sagt jemand mal die Wahrheit...

Michael Fichtner (ebaristo)

als Betriebswirt kann man die Entscheidung, der damaligen Rot-Grünen Regierung sowieso nicht nachvollziehen! In den 60iger und 70iger Jahren werden Unsummen in die Entwicklung und den Bau von Kernkraftwerken gesteckt und jetzt, wo die Investitionen beginnen Gewinne zuerzielen, will man die Kernkraftwerke abschalten, da diese unsicher sind! Dies will ja auch keiner bestreiten, aber man sollte die Technik heute für Weiterentwicklungen nutzen, um die Technik sicherer zumachen, bspw. auch beim Produktionsprozess, das man immer kleinere Mengen an Material zur Energieerzeugung braucht und auch beim Thema Entlagerung, könnte man die Forschung und Entwicklung vorantreiben. Schizofren wird die Sache erst dann, wenn man zwar die eigenen Kraftwerke verteufelt, aber billigen Strom aus französsischen und osteuropäischen Kraftwerken bezieht und sich dabei noch politisch abhängig macht!

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28. Dezember 2008 16:02

Den fehlerlosen Menschen gibt es nicht

Paul Rabe (heidelpaul)

Das Grundproblem der Kernkraftnutzung ist der Mensch. Egal wie perfekt auch immer die Technik sein mag, der Mensch wird sich nicht verbessern, er wird ein von unkontrollierbaren Emotionen gesteuertes, unberechenbares Wesen bleiben, ein nicht auszuschaltendes Gefahren-Moment. Und was besonders schlimm ist, der Mensch ist nicht berechenbar ! Bei einem elektronischen oder mechanischen Bauteil wissen wir nicht WANN es genau ausfällt, aber wir wissen recht genau mit welcher Wahrscheinlichkeit es ausfällt und können deshalb die Sicherheit von technischen Anlagen für ein akzeptables Rest-Risiko auslegen. Die Wahrscheinlichkeit mit der ein Mensch 'ausfällt' bzw. 'unkontrolliert' wird kennen wir nicht. Wir wissen nicht wie wahrscheinlich es ist, daß eine ganze Betriebsmannschaft eines KKW kollektivem Wahnsinn verfällt. Oder wie wahrscheinlich es ist, daß einer von denen zum Terroristen wird. Wir HOFFEN nur, daß diese Wahrscheinlichkeit sehr gering ist, mehr nicht. In Anbetracht dessen, daß der Austritt von größeren Mengen an Nukleiden unsere deutsche Heimat für hunderte von Jahren unbewohnbar machen würde ist "Hoffnung" aber etwas zu schwach, wie ich finde.

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28. Dezember 2008 15:55

Medienberichterstattung als Ursache fuer mangelnde Akzeptanz der Kernenergie

Horst Trummler (Vandale6906)

Wenn man die D Medien betrachtet hat man den Eindruck man koenne mit Wind Strom erzeugen. In der Realitaet ist der Wind viel zu schwach und unstetig. Die Kosten gem. EEG ab 01.01.09 9,2c liegen jenseits jeglicher Vernunft. Der Strom ist als Flackereinspeisung weitgehend nutzlos. Man koennte meinen das irgendwann Solarkraftwerke in der Wueste Strom fuer D produzieren koennten. . Ich hatte es mir erlaubt die im Bau befindlichen, umweltschaedlichen Solarkraftwerke in Andasol mit einem Kernkraftwerk zu vergleichen (leider darf man hier keinen Link zur Homepage setzen). Das Ergebnis ist noch ernuechternder. Der Materialaufwand steht in keinem Verhaeltnis zu dem bescheidenen Ertrag. Es bedarf mehr Energie solch ein Kraftwerk zu errichten als es je erzeugt. Wenn man die Medien verfolgt meint man das Atommuell ein grosses Problem sei. In der Realitaet verursacht die Kernenergie die geringsten Mengen an toxischem Muell. Gem. der spaerlichen verfuegbaren Infos verursachen Solarzellen je KWh 10000 mal mehr Arsen und Cadmiumhaltigen Sondermuell der ohne Medienaufsehen in Untertagedeponien entsorgt wird. Hauptgrund der mangelnden Akzeptanz der Kernenergie in Deutschland ist die verzerrte Berichterstattung der Medien. Vandale

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28. Dezember 2008 13:53

Krise bietet Gelegenheit zum Umdenken

Gerhard Dünnhaupt (dunnhaupt)

Die weltweite Wirtschaftskrise bringt große Probleme mit sich. Sie bietet jedoch auch eine einmalige Gelegenheit zu radikalem Umdenken. Ideen, denen man zu guten Zeiten feindlich gegenüber stand, klingen plötzlich attraktiv. Eine Krise kann viele alte Hindernisse und Bedenken beseitigen und einen Neuanfang bringen. Man sollte also die Gelegenheit zum Umdenken beim Schopfe fassen, nicht nur in der Wirtschaft, auch in der Politik.

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