In Handschellen beim Prozess: der Messerstecher, der den Rabbiner angegriffen...

Prozess um Attacke auf Rabbiner

Messerstecher hatte Cannabisspuren im Blut

Bei der Messerattacke auf einen Frankfurter Rabbiner waren sowohl beim Angreifer als auch beim Opfer Drogen beziehungsweise starke Medikamente im Spiel. Demnach hatte der Angeklagte zuvor Haschisch geraucht und das Opfer Anti-Depressiva genommen.

Lesermeinungen zum Beitrag

21. Mai 2008 14:34

Mordversuch

lu fauk (Fauck)

Unverständlich das ganze Verfahren. Wer einem anderen ein Messer in den Bauch sticht, versucht immer, ihn umzubringen, denn jeder weiß, dass man daran sterben kann, wenn einem ein Messer in den Bauch gerammt wird. Ob man dann zurücktritt, ist nach dem Strafgesetzbuch eigentlich egal, weil man schon alles getan hat, um den Tötungserfolg herbeizuführen.

Diese Lesermeinung bewerten Belanglos Lesenswert
15. Mai 2008 23:14

Opfer wird Täter

Karl Kaes (KarlKaes)

Ich stimme den drei vorherigen Leserbriefschreibern zu. Es ist inakzeptabel daß ich mich rechtfertgen muß daß ich Antidepressiva genommen habe. Schlimm daß es in dem Bericht so hingedreht wird, daß aus einem Opfer ein Täter wird.

Diese Lesermeinung bewerten Belanglos Lesenswert
15. Mai 2008 15:40

Wie lautet die Message?

egon sunsamu (sunsamu)

Cannabis ja oder nein, Medikamente ja oder nein, was soll das? Wenn mich einer mit dem Messer angreift, muss ich annehmen, dass er mich umbringen will. Ob ich vorher Medikamente genommen habe, spielt dabei keine Rolle. Ein Drogenkonsum des Täters darf sich nur dann urteilsmildernd auswirken, wenn ihm die Drogen gegen seinen Willen verabreicht wurden (!!!) Die gewalttätige, deutschenfeindliche Vorgeschichte muss im Strafmass zu erkennen sein! Also: hart abstrafen, dann Flugticket nach Kabul....

Diese Lesermeinung bewerten Belanglos Lesenswert
14. Mai 2008 16:48

Was soll die reisserische Überschrift ?

Frank Stephan (cdis)

Mal davon abgesehen, daß Antidepressiva Medikamente sind und nicht Drogen, was soll dieser Artikel und vor allem die Überschrift bewirken? Wird jetzt der Rabbiner zum Täter, weil er Medikamente einnahm und der Messerstecher ist nur das Opfer? Der Sinn und Zweck dieses Artikels erschließt sich mir nicht.

Diese Lesermeinung bewerten Belanglos Lesenswert
14. Mai 2008 16:14

Aussage?

Sebastian Distler (irenicus)

Wird hier ein offensichtlich depressiver Mensch, der auf Medikamente angewiesen ist mit einem Drogenkonsumenten gleichgesetzt? Die Artikelüberschrift suggeriert fast eine Mitschuld des Rabbi... Intention?

Diese Lesermeinung bewerten Belanglos Lesenswert
1 - 5 von 5 Lesermeinungen
Suche in Beitrag Lesername oder Login
Datum bis
FAZ.NET Suchhilfe
F.A.Z.-Archiv Profisuche