
Ausgezeichnete Analyse ! Dem ist eigentlich nur noch hinzuzufügen: Wer es nicht besser machen kann, sollte im Hinblick auf eine langfristige Strategie etwas kleinere Brötchen backen - und zu meiner Lebenszeit ist leider aus Europa (schon gar nicht aus Deutschland) kein vergleichbar grossartiges Projekt (prof. und offen) zu erwarten (was man an der täglichen Diskussion über ein neues Steuersystem seit XX Jahren unschwer erkennen kann). So lesen wir dann in den Schulen dieser Welt ... zukünftig weiterhin mehrheitlich englische Literatur ... und wundern uns im Lichte des Gipfels in Singapore über ein NEIN zu europäischen Klimabekenntnissen ... dafür aber vermutlich bald mehr chinesische Bücher bei Google Books. Die wirklichen Revolutionen in dieser Welt (z.B. Projekte von Google) finden gegenwärtig nicht in Europa statt (was im verbeamteten Deutschland leider noch nicht wirklich verstanden wird - mit Ausnahme der Kommentatoren hier!)

Na toll, Deutschland hat seine Bücher wieder in fester Hand. Die können jetzt weiter in deutschen Bibliotheken vermodern und zu überhöhten Festpreisen die Bücherregale des deutschen Mittelstandes schmücken. Und in einigen Jahren können wir uns dann auf eine neue Verwertungsgesellschaft, neue Abgaben, neue Formen von Abmahnungen und unbrauchbare on-line Portale von subventionierten deutschen Großfirmen freuen. Offensichtlich wird die deutsche Kultur damit bewahrt--nur leider nicht die deutsche Literatur. Wenn Universitäten und Schulen dann immer mehr auf englische Quellen zurückgreifen, wird sich das Problem wohl von selbst lösen.
Der Google Buchvergleich hat Fehler, aber Deutschland hätte mit US Firmen arbeiten sollen anstatt sein eigenes Süppchen zu kochen.

... sollten aufhören zu jammern. Sie haben es selbst verpasst aktiv zu werden. Eine kleine Geschichte aus dem Alltag. An einer deutschen Universität sitzen ein paar Studenten über der Planung eines Artikels für ein Germanistikmagazin. Die Recherche hat ergeben, dass dazu ein bestimmtes Buch nützlich wäre. Die eigene Unibibliothek hat es nicht, Fernleihe wird zu lange dauern, das Buch ist ausgeliehen an mehreren anderen Standorten. Käuflich zu erwerben ist das Buch schon seit 10 Jahren nicht mehr und der Second Hand Markt sieht trübe aus. Ein pfiffiger Student schreibt an den Verlag. Vielleicht ist ja noch irgendwo ein Exemplar übrig? Antwort: nein. Eine zweite Anfrage wird gestellt, ob es möglich wäre den Text als pdf. zu erhalten, man wäre ja auch bereit zu zahlen. Antwort: nein. Soetwas gibt es grundsätzlich nicht. Und die Moral von der Geschicht? Der Verlage haben anscheinend nicht das geringste Interesse sich um eine digitale Vermarktung zu bemühen. Ich habe auch noch nie von einer großen deutschen E-Book Plattform oder irgendwelchen anderen bahnbrechenden Bemühungen gehört. Von daher sollen die Herrschaften aufhören mit jammern.

Deutsche Post nicht monopol, DeutscheBahn nicht monopol, Osram noch nicht monopol, aber Google monopol. Google erfindet jeden tag etwas neues, was den Nutzern das Leben erleichtert, Google Maps, StreetView, Gmail, google Docs, Google Earth etc wer schon mal diese dienste benutzt hat weiß wovon ich rede.

Langer Wörter kurzer Sinn: Sie haben vollkommen Recht!
Diese linkisch-linke Krummenrepublik ist nur noch ein schlechter Verlierer. Bin auch auf dem Wege ein Google-Fan zu werden. Ein Riesendingen ist dort im Entstehen - trotz des vielen Kötter Gebelle.

Google tut. Die anderen nicht. (Europas öffentlich-rechtliches Sozialsubventionsgernegoogle ist ein Witz, Geldgrab, mehr nicht. Und das aberwitzige Verlegergeschwafel treibt Tränen, mehr nicht.) Google tut. Und Goolge tut Gutes. Für den Nutzer. Für das Wissen. An der Googlegeschichte zeigt sich auf vielfältigste Weise deutsche Gernegröße. Und deutsches Versagen, Drama. Google ist INGENUIN. Unsere Funktionärs- und Angestelltenhanselbuden können das nicht, auch nicht ausgleichen, Mehr Schaden als Nutzen. Heuchelschrott oder Ingenieurseinfaltslosigkeit: Führung durch Leistung vs. Zweitklassigkeit. Unser Modell funktioniert nicht mehr, ganz einfach, Amerikanische Amateurkultur, geistgetrieben, personengetrieben - HAT GEWONNEN - auf ganzer Linie. Lange vor Web 2.0. Die Zukunft ist Google und Open Access. Punkt. Mögen sich irgenwelche Großkopferten in Industrie, Verwaltung oder im Bundeskanzleramt auf den Kopf stellen: Hilft nicht. Danke Google übrigens. Und danke USA für das Internet! Danke amerikanische Universitas, danke amerikanische Einzelerfinder und -unternehmer! Danke für diesen Fortschritt. Danke Google: Ich benutz Dich jeden Tag, freue mich an Deinen Erfolgen, Deinem Nutzerzuspruch, Deinem Wachstum, dem verdienten.