Energie

Deutschland entdeckt den Reiz der Atomkraft

Mit Atomkraft hatten die Deutschen abgeschlossen. Doch plötzlich kriegen Reaktoren wieder Strahlkraft. Je teurer die Energie, desto mehr wächst die Akzeptanz billiger Erzeugung. Die Deutschen, die einst fanatisch gegen Atomkraft waren, verlieren ihre Skrupel. Von Winand von Petersdorff

Lesermeinungen zum Beitrag

06. Juli 2008 15:08

@ H. Rabe - sie scheinen nicht auf der Höhe der Zeit zu sein

thomas schulz (peanutbutter)

Um auf auf ihre Frage, wo zur Zeit schnelle Brüter in Betrieb oder geplant sind, eine Antwort zu geben: "Dr. Hartmut Wider, Bad Reichenhall FAZ LB 18.9.07 - Übrigens wird in Rußland ein Schneller Brüter betrieben, ein zweiter steht vor der Fertigstellung und ein dritter wird geplant." und "Petrunin verwies darauf, dass Russland bei Entwicklung und Betrieb Schneller Brüter weltweit führende Positionen hat. Auch Indien wolle zum Jahr 2010 einen Forschungsreaktor dieses Typs fertigbauen, sagte der Wissenschaftler. Nach Angaben der Internationalen Atomenergieorganisation (IAEO) wollen 15 Länder etwa 60 Konzepte zum Bau von Reaktoren geringer und mittlerer Leistung erstellen." und, wie sie vielleicht wissen (sollten), betreibt Japan seit Jahren ausschließlich kommerziell genutzte schnelle Brüter, um nur einige Beispiele zu nennen. Einfach mal ein wenig zu dem Thema googeln und nicht einfach rhetorische Fragen plakativ in den Ring werfen, um der eigenen Anti-Kernkraft Idiologie den Anschein von Glaubwürdigkeit zu verleihen.

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06. Juli 2008 15:01

Brüter

Martin Griessmann (mg371)

Russland baut gerade eine 880 MWe FBR in Beloyarsk. Dort ist auch ein 600 MWe Brüter in Betrieb. Weiterhin ist dort auch eine 300 MWe Pilotanlage eines neues Types vorgesehen (BREST), 1.200MWe Versionen sind in Planung. In Indien wird eine 500 MWe Pilotanlage gebaut, welche auch Th nutzen soll. Indien hat ein sehr ambitioniertes Thorium-Programm. 4 weitere Reaktoren dieses Typs sollen bis 2020 gebaut werden. In China soll dieses Jahr ein FBR Reaktor (65 MWt) kritisch werden. Bis 2020 soll es einen 600 MWe Reaktor geben, ein 1.200 MWe ist bis 2030 in Planung. Mehr Informationen: http://www.world-nuclear.org/info/inf98.html

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06. Juli 2008 14:53

@Herrn Petersen - Uran ist schon von 8$ auf 130$ gestiegen

Paul Rabe (heidelpaul)

Da die alternativen Energien (leider) noch einen sehr kleinen Anteil am Energiemix haben können sie schon allein deshalb nicht an den Preissteigerungen der letzten Monate 'schuld' sein. Deren Einfluß ist viel zu gering und deren Kosten steigen auch nicht so urplötzlich. Diese Preissteigerungen liegen natürlich daran, daß auf einem Verkäufermarkt der Preis explodiert, wenn die Käufer keine Alternativen haben. Der Uranpreis hat sich von 8 Dollar im Jahr 2000 innerhalb nur 7 Jahre auf bis zu (spekulativ überhöhte) 130$ im Sommer 2007 entwickelt. Was glauben Sie wird mit dem Uranpreis und -Angebot passieren wenn zusätzliche 100 Kernkraftwerke auf der Welt fertig gebaut sind ? Man kommt nur vom Regen in die Traufe wenn man jetzt noch auf Uran setzt. (und NIRGENDS auf der Welt benutzt jemand Brüter um Uran zu sparen...)

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06. Juli 2008 14:42

Der Vergleich ist Ursprung allen Übels

Florian Hörniß (ErebusDetritus)

Im Artikel werden die Kosten der Energiegewinnung von abgeschriebenen Kraftwerken mit denen von zu Bauenden verglichen. Beim Solarstrom wurden sogar die Einspeisungsvergütungen mit eingerechnet (de facto eine Subvention, die aber nichts mit den Kosten der Energiegewinnung als solchen zu tun hat). Vor allem Photovoltaikanlagen sind derzeit überteuert - dies sieht man nicht nur in den Profiten der Hersteller, sondern können wir uns mit volkswirtschaftlichen Grundkenntnissen herleiten: die Subvention erhöht die Nachfrage (künstlich), und schneller als Produktionskapazitäten ausgeweitet werden können. Atomkraft wurde in ihren Anfängen ebenfalls subventioniert, weshalb die Verwendung von Laufkosten abgeschriebener Anlagen eine klare Täuschung der Leser ist. Ansonsten müsste Wertverfall von Grundstücken um Kraftwerke eingerechnet werden - Atomstrom würde sehr plötzlich sehr teuer werden. Auch das Argument, dass Uran unabhängig von "schwierigen" Staaten machen würde, ist ein Hirngespinst: Russland, Niger, Namibia, Kasachstan und Usbekistan gehören zu den größten Abbauländern. Zum Thema Sicherheit möchte ich nur noch darauf verweisen, dass das Kraftwerk in Tschernobyl der sicherste Typ in den Sovjetrepubliken gewesen ist.

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06. Juli 2008 14:24

@Manuel Hafner (Kaliastro)

Andreas Neubert (Citizen_Kane)

"Unsere AKW sind die sichersten der Welt, ein Unfall wie Chernobyl ist mit unseren AKW technisch schon unmöglich." Ein Unfall wie in Chernobyl vielleicht, aber es gibt ja noch viele andere Unfälle die möglich sind. Immer wenn Menschen eine Technik als 100 Prozent sicher erklärten, ist irgendetwas schief gelaufen. Das hat häufig viel mit persönlicher Eitelkeit zu tun, man möchte als Mensch ja gerne in dem Glauben leben, eine von Menschen hervorgebrachte Technologie sei 100-prozentig beherrschbar. Das kann es in der sehr komplexen Realität aber nie(!) geben und das sollte man nicht vergessen. Dieses "Titanic-Problem" (die ja bekanntermassen auch für unsinkbar erklärt worden ist, worauf ein Unfall passierte, mit dem vorher niemand gerechnet hatte) wird immer aktuell bleiben. Gerade auch bei Hochtechnologien wie in Kernreaktoren, die ja noch um einiges komplexer sind. Deshalb sind ständige Zweifel und Wachsamkeit wichtig, damit man nicht unvorbereitet und überrascht in die nächste Katastrophe rauscht. Das gerade die, die diese Technologie beherrschen müssen (nämlich die Betreiber) solche Gefahren häufig leugnen, finde ich besonders besorgniserregend.

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06. Juli 2008 14:22

@doerre

Moritz Petersen (Mo1234)

Sie haben angenommen, dass am Tag und in der Nacht jeweils die gesamttages Energie verbraucht wird. Dadurch hat sich der Wert in ihrer Rechnung verdoppelt. aber 4.5% der Landesfläche sind immernoch zu viel!

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06. Juli 2008 14:10

@Paul Rabe

Moritz Petersen (Mo1234)

Es besteht kein zweifel daran, dass genug Solarenergie zur verfügung steht. Hierrin liegt nicht das Problem. Das Problem resultiert aus den Kosten für diese Anlagen. Solarthermische Kraftwerke haben mehrere Vorteile gegnüber den Solarzellen: Bei Solarzellen kann die produzierte Leistung innerhalb von wenigen Sekunden um zweistellige Prozentbeträge schwanken, aber Solarthermische Kraftwerke können einen Hitzespeicher als Puffer nutzen. Zum Bau werden weitgehend "normale" Baustoffe benötigt. Sie sind günstiger als Solarzellen bei gleicher Leistung. Sie lassen sich ohne weiteres im Industriellen Maßstab realisieren. Es gibt aber auch einen großen Nachteil: Die Kosten sinken kaum. Solarthermischische kraftwerke funktionieren in weiten Teilen mit konventioneller ausgereifter Technik. Solarzellen hingegen durchlaufen noch immer einem Preisverfall wie in der Elektronik und haben evtl. daher mehr zukunftspotential. Heute ist Strom aus Solarthermischen Kraftwerken immernoch ein Vielfaches teuerer als Strom aus konventionellen Kraftwerken und Kernkraftwerken. Durch die hohen Ölpreise haben wir schon einen Vorgeschmack davon bekommen, was es für den Wohlstand und die Ernährung einer Bevölkerung bedeutet, wenn Energiepreise steigen.

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06. Juli 2008 12:44

@Herrn Ditges - 'Brüter' ? Wo denn ?

Paul Rabe (heidelpaul)

Chinesen, Russen oder Franzosen stehen nicht im Verdacht ideologische Vorbehalte gegenüber der Atomkraft zu haben. Wieso werden dort selbst in den modernsten, grade noch im Bau befindlichen Kraftwerken keine Brütertechnologien eingesetzt wenn diese doch (angeblich) eine so sichere Energieversorgung gewährleisten ? Wieso verbraucehn die ganz klassisch das Uran ? Warum wird dort der Atommüll einfach ins Meer geworfen oder unter der Erde gelagert und nicht so 'elegant' entsorgt wie Sie es hier propagieren ? Wieso gibt es im sehr(!) Atom-freundlichen Frankreich keine Anzeichen, daß ihre Vision vom umweltfreundlichen Atomstrom umgesetzt wird ? Die Antwort ist einfach: Obwohl man schon über 30 Jahre an der Brütertechnologie und anderen Konzepten forscht , ist es bis heute nirgends auf der Welt gelungen diese sicher und kommerziell erfolgreich zu gestalten. Wieso sollte das in Zukunft gelingen ? Die Atomtechnologie ist weltweit(!) trotz gigantischer staatlicher Subventionen(aller Länder) nicht nennenswert über den Zustand vor 20 Jahren, also mit ungeklärter Endlager- und Uranversorgungsfrage, hinaus gekommen.

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06. Juli 2008 12:38

@Mayer und Gleichmann

Moritz Petersen (Mo1234)

Es fehlt nur der Wille? ___ Ja, es fehlt der Wille hunderttausende Hektar mit Windrädern und Solarzellen zuzupflastern! ___ Ja, es fehlt der Wille das 10 fache des derzeitigen Preises für Energie auszugeben! Schon heute verteuern die hohen Energiepreise Heizung, Transport, und alles was unter Aufbringung von Energie hergestellt wird (Lebensmittel, Konsumgüter, ...). Alles wird Teurer und die Inflation übersteigt den Anstieg der Löhne! Nicht die "bösen" Unternehmen sind schuld am absinken der Reallöhne, sondern die steigenden Energiepreise! Und da wundert ihr euch, dass der Wille fehlt, diese Preise nochmal zu verzehnfachen? ___ Und, Ja! es fehlt der Wille weiter diesen "Klimaschutz" zu betreiben, der darauf abziehlt, durch verringerung der Nachfrage die Preise für fossile Brennstoffe so sehr zu drücken, dass deren Förderung nichtmehr lohnt. Nein, die Preise Steigen weiter, und der Kohlenstoff wird immernoch gefördert und gelangt in die Atmosphäre. falls jemand es vergessen hat: dies zu verhindern war das ziel! Es ging nicht darum das Gewissen zu beschwichtigen. Es funktioniert einfach nicht, und wir müssen andere Lösungen finden. Bergwerke müssen direkt geschlossen werden, oder wir müssen lernen mit dem Klimawandel zu leben.

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06. Juli 2008 12:18

Wer möchte soll !

heinz herzing (heinz48)

Warum gibt es nicht einen noch breiteren fächer zur auswahl der kosten. Strom aus solar oder wind ist etwas teurer . Strom aus kohle usw ist etwas billiger als. Atomstrom ist zur zeit am billigsten. Also lassen sie den menschen die freie wahl , richtig billig oder teurer aber der eigenen ideologi gerechten wahl. Entscheidet sich die mehrheit für billig dann muss man über neue kernkraftwerke nicht mehr nachdenken sondern bauen. Die mehrheit der bürger dieses landes entscheidet und sonst niemand aber auch gar niemand...

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06. Juli 2008 12:01

Mein Tschernobyl liegt immer noch in Deutschland

Konstantin Schneider (bundesboy)

Dass die Erregung wegen der grossen Gefahren, die mit der Kernkraft verbunden sind, abgenommen hat, ist kein gutes Zeichen. Denn die Risiken sind durch das Schwinden der Ängste ja keinesfalls gesunken. Die tolldreiste Manipulation der Massenmeinung durch erzeugen von Angst und Hysterie hinsichtlich der Energiepreise wird früher oder später allerdings auch starke Gegenreaktion auslösen. Es war ja nie nur der Anblick von Reaktoren, der die Reaktion hin zu mehr erneuerbarer Energie auslöste, sondern das Entsorgungsproblem. Gerade wegen der terroristischen Gefahren liegt es schliesslich auf der Hand , dass das Szenario des "Kidnapping" von Reaktormüll zwecks Bau's schmutziger Bomben, die Menschen wieder zur Vernunft zurückführt und die ist eben kernenergiefrei.

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06. Juli 2008 11:56

Flächen- und Pflegebedarf für Photovoltaik mal überschläglich berechnet...

norbert doerre (ndoerre)

Für eine Nennleistung von 1 kW werden Solarzellen mit einer Fläche von etwa 8-10 m² benötigt. Daraus ergibt sich für eine neue Anlage ein tatsächlicher Energieertrag von etwa 70-125 kWh pro Quadratmeter und Jahr (entspricht einer mittleren Leistungsabgabe von 8 bis 14,3 W). Laut EU-Bericht benötigt Deutschland mit den Schlüsselzahlen von 2004 eine Leistung von 607,0 TWh/Jahr. (Ein Terawatt entspricht 1.000 Gigawatt oder einer Million Megawatt oder einer Milliarde Kilowatt oder einer Billion Watt. Aus 70 - 125 kWh und Jahr wird im Folgenden der Mittelwert = 100 kWh und Jahr verwendet: Benötigte Nettofläche ohne Nachtspeicherung und ohne Wartungsfläche: 607.000.000.000 kWh / 100 kWh/m² = 6.070.000.000 m² = 6.700 km² Für Nachtspeicherung zusätzlich benötigte Fläche: 10.000 km² (Speicherverluste etwa 30%) Reservefläche für Ersatzmodule: 5.000 km² Für Wartung zusätzlich benötigte Fläche: 10.000 km² Summe der Flächen: 6.700 + 10.000 + 5.000 + 10.000 = 31.700 km² Benötigte Solarfläche: 31.700 km² Gesamtfläche Deutschland: 357.093 km2 Flächenverhältnis: 31.700 km² / 357.093 km2 = 0,09 = 9 Prozent der Landesfläche. Es werden also rund 10 Prozent der Landesfläche benötigt. Diese Fläche muß permanent schmutzfrei gehalten gehalten werden.

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06. Juli 2008 11:56

Warum so idiologisch?

Martin Zwölfer (EinWuschel)

Sachlich geht es bei der weiteren Nutzung der Kernenergie nur um den Erhalt einer Option und die Mehrheit scheint wieder die Ansicht der Sinnhaftigkeit zu teilen. Auch die Kernenergie hat das Problem, dass ihr Brennstoff nicht unbegrenzt zur Verfügung steht und daher die Notwendigkeit der Wiederaufbereitung und Brennstoffverlängerung durch die Brühtertechnologie früh erkannt wurde. Warum wohl wurde erst die Brühtertechnologie, dann die Wiederaufbereitung und schließlich der Betrieb der Reaktoren von den AKW gegnen in dieser Reihenfolge bekämpft? So wie es für diesen Aspekt sinnvoll ist, sich mit den technischen Hintergründen zu beschäftigen, so sollte man es auch mit der Stromversorgung allgemein machen. Es wird dann schnell deutlich, dass neue Enegiesyteme schnell an ihre Grenzen stossen und eine politisch gewollte Verschiebung im Energiemix zu erheblichen wirtschaftlichen nachteilen führt. Energieversorgung wird sich immer im Spannungsfeld zwischen ökologischen, ökonomischen und wohl auch soziologischen Kriterien befinden und abhängig vom Zeitpunkt kann die Lösung sich ändern.

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06. Juli 2008 10:57

Oberflächlicher Reiz

Ivo Huber (jimmycarter1)

Wenn überhaupt ist Atomkraft etwas für Flächenstaaten. Für uns bleibt das Entsorgungsproblem bestehen. Und rechnen tut's sich auch nicht, wenn man berücksichtigt, dass China, Russland etc. groß einsteigen werden und so die Preise in die Höhe treiben werden. Wir sollten uns nach Energiequellen umsehen, die den deutschen Gegebenheiten entsprechen.

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06. Juli 2008 10:37

Manipulation mit der Angst und Kniefall vor Atom-Lobby

Michael Friedrich (Cybermichl)

Für Normalinformierte stellt sich die Frage: Ist dieser Artikel darauf gebaut, die Akzeptanz bezg. Atomreaktoren unterschwellig zu erhöhen? Es wird immer wieder nur von Umfragen gesprochen, nicht davon, ob die Befragten ebenfalls über die Alternativen informiert sind. Meinungsmache kann durch Angst vor hohen Kosten, mangelnde Verfügbarkeit als auch die Abhängigeit gemacht werden. Die Methoden sind die gleichen, wie die Werbung der Versicherungsgesellschaften und Wahlversprechen der Politiker...usw. Kosten können reguliert werden, mit Mineralölsteuer macht man es auch. Hier sollte für Geringverdiener, ALG2-Empfänger usw. ein Kostenzuschuß für alternative Energien gewährt werden. Eine Abhängikeit wird durch die andere abgelöst, kostengünstig kann man Uran eigentlich nur von Russland/Ukraine bekommen, da Australien, Kanada usw. die Lieferkosten zu hoch wären. Über die Entsorgungsprobleme brauchen wir auch nicht zu diskutieren. Positiv ist natürlich die geringe CO2-Belastung, Atomstrom sollte deshalb wirklich nur als Übergangslösung hergestellt werden, zumal die Uranvorkommen auch nicht ewig reichen - eine Frage, die unsere Sozialgesinnung gegenüber unsere Nachkommen betrifft.

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