Inflation

Hilfe, mein Geldbeutel schrumpft

Die Preise steigen so stark wie lange nicht mehr. Vor allem Sprit und Lebensmittel werden teurer. Auf Rentner, Pendler oder Studenten wirkt das unterschiedlich. Wir haben gerechnet. Von Dyrk Scherff

Lesermeinungen zum Beitrag

07. Juli 2008 09:38

Tolle Beispiele, aber...

Los Närgli (lma666)

wo ist die Familie mit Kindern? Ach so, ist ja keine repräsentative Gruppe mehr und interessiert daher auch keinen... Wenn man ein paar der Faktoren zusammen kommen läßt (gesundheitsbewußte Ernährung, Vielfahrer/Pendler, kein "Elektronik-Konsument", dann wird es einem einfach nur schlecht. Wenn man dann noch Kinder drauf rechnet, dann wird es schmerzhaft. All das wäre aber noch halbwegs zu verkraften, wenn unser Staat die Hand nicht ganz so weit aufhalten würde. (Wunschdenken). Letztendlich bleibt nur übrig, diesem Land den Rücken zu kehren. Warum schaffen es andere Staaten mit einer 30-50% niedrigeren Staatsquote? Und das bei deutlich weniger kaputten Sozial-Systemen?

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06. Juli 2008 23:02

Zahlen, die der Statistik entstammen, müssen gedeutet werden.

Dariusz Badura (DariuszB)

Ich glaub nur dem, was ich selber erfasse. Die tatsächliche Inflation, die die durchschnittliche Preise aller Waren angibt, ist auf jedenfall höher. Und sie ist so hoch, wie sie der Verbraucher empfindet. Die Statistiken werden folgendermaßen schöngerechnet: Steigt z. B. der Preis für Bier an, so trinkt der Verbraucher mehr Mineralwasser (er substituiert ein teurer gewordenes Produkt durch ein billigeres) - es wird aber nicht der Bierpreis berücktsichtigt sondern die absoluten Ausgaben für Getränke; Steigt z. B. der Treibstoffpreis so fährt der Verbraucher weniger Auto / 130 auf der Autobahn / sparsameres Modell / in einer Fahrgemeinschaft / mehr Fahrrad... Erfasst werden ja nur die Gesamtausgaben für Fortbewegung im Verkehr. Das ist ja toll!!!! Auch zur (T)Euro-Einführung wurden wir ver.....t. Der Warenkorb wurde ja auf Euro umgestellt oder besser gesagt dem Euro angepasst...... ICH verlasse mich immer auf mein inneres, freies Gefühl und fahre damit zwar nicht immer perfekt aber am allerbesten. Und das schönste ist: Keiner kann mich zu seinem Vorteil manipulieren.

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06. Juli 2008 21:46

Inflation, in einfachen Worten

J voelzing (lazarus06)

meint die Geldmenge erhöht siich,verliert aber gleichzeitig immer mehr an Wert . Was hier im moment stattfindet nennt man Teuerung bei der Geldmenge geriger wird und die Preise steigen. Daher sind Leitzinserhöhungen sowie der Eiserne Sparkurs das falsche Mittel da es die Geldmenge weiter verknappt. ( Bitte keine langwierigen Berichtigungen das soll nur eine sehr einfache Erklärung sein die trotz diverser wenn und aber seine Richtigkeit behält ) Leider sind die sogenannten Experten und Politiker nicht in der Lage der Verhängnissvollen Entwicklung gegezusteuern. Deshalb wird sich auch in Zukunft nichts ändern solange das einfache Prinzip nicht beherzigt wird : Wer die Kuh melken will muß sie vorher füttern.

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06. Juli 2008 18:47

Zwei Prozent + X

Jürgen Clasen (Heini1946)

"Erst 2009 dürfte die Inflation wieder unter zwei Prozent fallen." Na, das wollen wir dann doch erstmal sehen. Jedenfalls haben meine Beobachtungen erschreckendes gezeigt. Auf unserem Wochenmarkt kostet ein Kilo Kartoffeln inzwischen 2,40 Euro und Paprika 5,60 Euronen. Erschreckend, wenn man das in DM umrechnet. Und das muß man, denn die Gehaltserhöhungen wurden mit einem perfiden Abgaben- und Steuersystem paralisiert. Ich befürchte sogar noch Schlimmeres. Eine Reihe von Rohstoffen setzt neue Preismarken und viele Hersteller können diese Entwicklung nicht mehr kompensieren und müssen deshalb ihrerseits auch Preiserhöhungen durchziehen. So gesehen hat diese Art der Berichterstattung einen Zweck: Regt euch nicht auf. Fordert keinen Ausgleich, denn gleich wird es besser. Meine Prognose: Nix wird besser, besonders dann wenn die Politik in den Markt eingreift. Der Staat will helfen, haha, nein danke !

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06. Juli 2008 18:32

Die Wiederhohlung der amtlichen Analysen bringt wenig

Rolf-Dirk Maehler (RDMAEHLER1)

Die Meinung von Herrn Scherff in allen Ehren, aber es bleibt fest zuhalten, daß ähnlich wie bei der Arbeitslosenstatistik auch hier erheblich geschönt wird. Ein bedeutsamer Inflationsantrieb sind u.a. die kommunalen Gebühren, die die Regierungen ja schließlich in der Hand haben. Die tauchen aber vorsichtshalber in den amtlichen Statistiken garnicht auf, wie übrigens auch der Steueranteil bei der Inflation. Die von den Bürgern gefühlte Inflation dürfte jedenfalls näher an der Wahrheit liegen als die "Gesundrechnerei". Daß die Inflationsrate bald wieder zurückgehen wird gebe Gott, allerdings mir fehlt der Glaube. Eine andere Triebfeder ist die viel zu hohe Geldmenge im Euroraum. Früher wurde das Geldmengenwachstum hin und wieder veröffentlicht. Aber bei Zuwächsen von rd. 10 % pro Jahr ist wohl dem einen oder anderen bewusst geworden welche Gefahr darin steckt. Also veröffentlicht man nichts mehr, zumal die derzeitige Inflation dort am höchsten ist wo das Geldmengenwachstum am stärksten war. Es hätte also schon reichlich Gelegenheit für Maßnahme zur Bekämpfung der Inflationsursachen gegeben. Übrigens: Inflation schafft immer Arbeitslosigkeit!

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06. Juli 2008 17:02

diese zahlen

J. Vass (Fass4)

erscheinen mir viel zu niedrig. wenn ich 2007 pro monat z.B. 200 € für diesel ausgab, muß ich jetzt schon fast 300€ ausgeben !!! es gibt aber viele leute, die längst keine 100€ Luft mehr in ihrem budget haben. dazu wird ende des jahres für mieter ein heftiger nebenkostenfehlbetrag über mehrere hundert euro kommen. selbst, wenn man schön im kalten sitzt, werden ja hohe fixkosten für die heizung eingetrieben. den "vielreisenden" rentner mit 2000€ ausgaben, was ja schon ganz ordentlich ist, möchte ich sehen, der nur 59€ mehr ausgeben muß, als z.B. zu jahresbeginn. geradezu lächerlich, was die statistiker hier wieder zurechtgelogen haben. die welt und die menschen sollten nicht per statistik regiert werden, weil das die ausgrenzungsgesellschaft verstärkt.

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