Virtuelles Blaulicht: Das rote Rettungsfahrzeug alarmiert mit W-Lan die Autos...

„Car to Car“-Kommunikation

Das Auto im unsichtbaren Netz der Sicherheit

Ein Staffellauf von Warnmeldungen und Nachrichten: Wo Airbag oder Gurtstraffer erst dann reagieren, wenn es zu spät ist, tauscht sich das Auto der Zukunft mit seiner Umgebung aus. So entsteht ein neues System für mehr Sicherheit. Von Michael Spehr

Lesermeinungen zum Beitrag

26. April 2008 21:44

Datenschutz?

Markus Leibold (MSL)

Ich habe nichts zu verbergen - trotzdem werde ich niemals ein Auto kaufen dass
a) eine eindeutige ID abstrahlt
b) seine Koordinaten abstrahlt
und das vor allem
c) für JEDEN einsehbar.
Was ist, wenn ich zu schnell fahre? Kriege ich ein Knöllchen, wenn mein Geschwindigkeitsvektor nicht stimmt?
Aktiv eingreifen darf ein solches System ohnehin nicht, dafür sehe ich eine zu grosse Missbrauchsgefahr - keine Technik ist ewig sicher, und die Verlockung, einen fremden Wagen im Hochsommer vom Balkon aus wegen 'Glatteis' auf 30 herunterbremsen zu können, wäre wohl für einige verlockend...

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24. April 2008 09:09

Minority Report?

Dominic Hanning (d0mm3z)

Also mich erinnert die ganze Idee irgendwie an den Film Minority Report. Einhergehend mit der Entwicklung in Richtung einer pluraleren Welt steigt auch die Anzahlt der zur Verfügung stehenden Daten. Ich sehe da eine Missbrauchsfalle. Wenn die Regierung trotz Firewalls und Sicherzeitscentern Zugriff zu jedem PC hat - so scheint es ja zu sein, sonst müsste man eine "Onlinedurchsuchung" erst gar nicht debattieren - werden wohl auch diese Daten zweckentfremdet werden können. Daher sollte es - wie ja auch im Artikel erwähnt - in jedem Fall oberstes Ziel sein, dem Fahrer lediglich einen Hinweis zu geben; er darf keinesfalls bevormundet werden.

Zu meinem Vorredner: Wenn die Informationen vernünftig visualisiert werden, sehe ich diese Ablenkungsgefahr nicht. Ich denke da an die von (ich meine es wäre) BMW entwickelte Technologie, welche die Informationen direkt in die Windschutzscheibe des Autos projiziert. Genannt Head-Up-Display (HUD). Im Endeffekt wird eine solche Warnmeldung wie die Anweisung eines Navigationsgerätes aufgenommen. Und da diese Geräte ja schon sehr weit verbreitet sind, sind die Leute meiner Meinung nach schon relativ gut daran gewöhnt, ständig Anweisungen zu bekommen.

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23. April 2008 13:43

Datenflut

Thorsten Schulze (captain-blaubaer)

Ich bin bestimmt kein Technikmuffel. Die hier vorgestellten Ideen klingen schon sehr interessant.

Aber trotzdem stellt sich die Frage, ob nicht der durchschnittliche Autofahrer überfordert sein wird, wenn ihn elektronische Geräte während der Fahrt mit einer Informationsmenge versorgen, mit der bisher nur hochspezialisierte Eurofighter-Piloten klarkommen müssen. Ich sehe daher auch ein großes Ablenkungspotential und die damit verbundenen Gefahren für den Verkehr in einer solchen Technik.

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