Kanzlerin Merkel: “Ruhig und besonnen Vertrauen wieder herstellen“

Regierungserklärung zur Finanzkrise

Merkel: „Die Lage ist ernst“

Eine solche Finanzkrise habe es noch nie gegeben, erklärte Kanzlerin Merkel im Bundestag. Kein Sparer müsse aber um seine Einlagen fürchten, versicherte sie abermals: „Diese Erklärung gilt.“ Auch aus der Koalition gibt Kritik am Krisenmanagement von Finanzminister Steinbrück: „Ein Plan B ist kein Luftballon.“

Lesermeinungen zum Beitrag

08. Oktober 2008 06:37

Weihnachten und Ostern fallen 2009 auf einen Tag

Peter Böttcher (Joffy)

Wer glaub noch an das Geschwätz unserer Politmarionetten? Ich erinnere nur an: "DIE RENTEN SIND SICHER". Die Arbeitslosenzahlen gehen zurück! Die Bundeswehr ist nur für die Landesverteidigung.................

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08. Oktober 2008 00:18

gib doch dem mittelkanalmaedchen eine chance ! endlich die ruegenburgerteewurst

thomas neeb (orant)

ja- auf diese englische feine art des ich weiss nix...ich verrat auch nix...so war sie schon i mmer , diese verdammt harte nuss des beweisens und wissens. also - miami-konsule,bitte sehr die dollars auf den tisch. es spielt der staat:va banque a la isladia , rie ne va plus sled high noon. after 1 2 , hauchzart, auch im wiener hotelsaloon angesagt. quod vides ? doch nicht jetzt, jetzt in den muell der geschichte ? postibm - epoche ? postwindows? postopencode?postunix? auf jedenfall : post partei-le . der parteienstaat ist bankrott- weil die politiker nicht mehr durchblicken. jeder mittelbegabte boersenzocker wird das wohl nicht beneinen.die haben keinen draht mehr zur zeit. muessli und infarkt schwafler , wo der markt ganz woanders ablaeuft, weg mit diesen inkompetenten gesetzesgrabkriegern . die liegen doch alle nur noch im graben vom : im westen nix neues. was anderes kommt doch als initiative gar nicht mehr hervor.

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07. Oktober 2008 23:32

Josef Ackermann hatte recht

gisbert heimes (gisbert4)

Die wissenschaftliche, praktische und moralische Aufarbeitung dieser Krise wird dauern, und am Ende werden verschiedene Auffassungen über ihre Ursachen und die zu ziehenden Konsequenzen stehen. Das bevorstehende Palaver kann abgekürzt werden: Tatsache ist, daß die allenthalben jetzt ausgesprochenen Staatsgarantien die faktische Aufhebung der Marktwirtschaft im entscheidenden volkswirtschaftlichen Sektor, der Finanz- bzw. Geldwirtschaft, darstellen. Im übrigen beruhen sie auf Täuschung: im Ernstfall müßten die Garantien erst von denjenigen, denen sie zugute kommen sollen, mit Substanz (durch Steuerzahlungen) versehen werden. Josef Ackermann hat recht behalten hat: soviel Selbstheilungskräfte gab und gibt es im gesamten Universum nicht, durch die die Finanzmärkte wieder hätten gesunden können. Daraus folgt, daß die globalisierte Marktwirtschaft schon 18 Jahre nach dem Ende des Staatssozialismus ebenfalls gescheitert ist. Und das ist auch gut so, denn es gibt kein menschenunwürdigeres Prinzip als das des totalen Wettbewerbs.

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07. Oktober 2008 23:10

der ballon , welcher um die welt reist in weniger als 1 std.

thomas neeb (orant)

vollueberwachung ohne DOS-Zutritt also ? wer soll denn nun da noch klar kommen ? den wachhund nicht vor der tuer , aber im laptop ? und all das , weil der gorbatschow mit dem reagan irgendwann mal eine paritaet fuer den zutritt der bevoelkerung viseversa zum markt erwogen und durch oekonomen ala jeffri sachs abgewuncken hat. was jetzt kommt ist der rubel/dollar - orwell. dem user mit seinen wunderlichen e-kue (euro) geht dann das lichtlein auf , wenn nach dem online-haendel der andere haendel vor der tuer steht. und eben den komputter abkassiert. inkasso - wg. staatsraeson. wann gibt es die world.wide.asset guarantie? und das bei diesen pleitefeilschern . gute night . ach ja : mittlerweile lebt es sich auf dem dampfer irgendwo da draussen...jenseits der meile - am ruhigsten, den der zug auf dem drill ist doch da hin gespannt. ahoi. la paloma + lift ins weltall. wer wird da noch irgendjemanden waehlen ausser steve forsett. steve ? where are you ?

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07. Oktober 2008 22:57

Beruhigungspillen

Gerhard Rinker (GerdR)

Wollt Ihr die totale Einlagensicherung? Jaaaaaaaaaaaaa! Eigentlich wollte die Kanzlerin nur sagen: Geht morgen früh nicht alle zur Bank, es könnten sich sonst größere Schlangen an den Bankschaltern bilden und das Bargeld könnte ausgehen. Beruhigungspillen also; die meisten Beruhigungspillen haben aber die BaFin und das Finanzministerium erhalten. Herr Sanio (Chef der BaFin) malte schon vor einem Jahr eine mögliche weltweite Krise an die Wand, sprachs, stieg ins Flugzeug und entschwand in den Urlaub. So schlimm konnte es also nicht sein. Konkrete Maßnahmen - Sonderprüfungen bei Banken etwa - Fehlanzeige. Auch beim Finanzminister haben die Pillen gut gewirkt. Er hat die Krise noch kleingeredet, als der Tsunami sich durch das Zurückweichen des Meeres bereits unmittelbar ankündigte. Und die Kanzlerin? Sie machte sich sich medienwirksam vor allem die Stammtisch-Beschimpfungen auf die bösen Manager zu eigen; das wahre Ausmaß des Problems und seine Auswirkungen (auch auf den von ihr repräsentierten Staat selbst) hat sie bis heute nicht erkannt. Fazit: Krisenmanagement sieht anders aus.

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07. Oktober 2008 22:47

Aktionismus und Hilflosigkeit

Wolfgang Häring (Hoinz68)

Wer glaubt denn im Ernst, dass eine persönliche Haftung der "verantwortlichen Manager" nur ansatzweise die gigantischen Vermögensschäden ausgleichen könnte? Das hilft genauso wenig wie die symbolische Erhöhung des Betrags der gesetzlichen Einlagensicherung. Die sinnvollste Maßnahme ist derzeit wohl tatsächlich die politisch erklärte Staatsgarantie für Privatguthaben, auch wenn sie eigentlich unerfüllbar ist. Man muss nur fest genug dran glauben.

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07. Oktober 2008 21:42

Kann jemand erklären...

kristian kroflin (kroflin)

...wie es zum neuronalen Zelltod bei Neugeborenen kommt? Kann jemand erklären, wieso alte Menschen sterben? Auch darüberliegende Systeme laufen derart ab. Es sind analoge Systeme.

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07. Oktober 2008 21:29

Angela Merkel ganz in schwarz

georg hellner (georg58)

Sie ist das Produkt einer Werbeargentur. Da ist mir G.D. BUSCH ja noch lieber, da weiss man wenigstens auf wen man eindreschen kann !!

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07. Oktober 2008 21:04

Erklärungen und Ausreden

Karlheinz Wiechel (wiechk)

Alle theoretischen volkswirtschaftlichen Erklärungen , Bücher , Nobelpreise gehen an einer simplen Basis-Tatsache vorbei: Die menschliche Natur wird gesteuert von Gier und Angst ! In der gegenwärtigen Lage dominiert die Angst ,man will überleben. Im Aufschwung kann man nicht genug Hypotheken an den ärmsten Mann bringen. Deshalb war die Erklärung der Bundesregierung zur Garantie der Sparguthaben so wichtig. Ob der Statt diese Zusage einhalten kann, wer fragt im Moment danach. Das derzeitige Chaos ist das normale Ende einer Entwicklung , die 1982 mit dem Börsenaufschwung begann. Diese rasante Hausse wurde u.a. durch Robert Prechter auf der Basis der sog. Elliott-Wellen , einer etwas esoterischen Konzeption, vorhergesagt und er entsprechend gefeiert. Aber er sagte auch das Ende der Hausse voraus, etwas zu früh, er wurde verlacht. Aber jeder kann in seinen Büchern "At the Crest of the TIDAL WAVE"(1995/ a forecast for the great bear market) und "Conquer the crash" (2002) seine Vorhersagen,Warnungen nachlesen. Und jetzt täglich ihr Eintreffen bestätigt sehen. Mir ist keine wissenschaftliche Stimme oder gar die eines Bankers oder Politikers bekanntgeworden, der diese frühzeitigen Informationen zitiert hätte. Es wäre eine Selbstanklage .

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07. Oktober 2008 20:44

The Honorable Angela Merkel, Berlin, Sehr verehrte Frau Bundeskanzlerin:

Ami de Chapeaurouge (Schikane)

Sie sind der schwersten Prüfung und Belastungsprobe Ihres politischen, höchstwahrscheinlich Ihres ganzen Lebens überhaupt, ausgesetzt. Seit Wochen schwelte die Bedrohung für unser Land, deren Wucht Sie mittlerweile zu spüren bekommen. Bedienen Sie sich der Symbolik der Solidarität der gesamten EU und lassen Sie sich nicht verführen durch falsche bürokratische Berater im Kanzleramt oder der Ministerialbürokratie im Weg in die Partikularität. Um Interessenkonflikte zu vermeiden, verlassen Sie sich nur noch auf den Weltklasse-Sachverstand der Bundesbank und der EZB im Lande und vollziehen Sie einen Schulterschluss mit Premier Brown und Präsident Sarkozy. Sie drei sind es, zu denen nicht nur Europa, sondern die Welt aufblickt, denn das weltweite Vertrauen in die gegenwärtige amerikanische politische und intellektuelle Führung ist eher geringer als das in die russische oder chinesische. Lassen Sie nicht zu, dass Herr Steinbrück die Interdependenzen der Märkte weiterhin herunterspielt. Kreditderivate, Vertrauen, kurzfristige Commercial Paper Programme, Interbanken-Geldvergabe sowie der alles überragende Refinanzierungsdruck lassen sich nicht kurzfristig regulieren. Ihr Dr. Ami de Chapeaurouge, LL.M. (Columbia), S.J.D. (Harvard)

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07. Oktober 2008 20:27

Der Kapitalismus,pardon:Die Freie Marktwirtschft wurde,wie Heilige Kuh angebeten

Daniel Kleiner (Kleinermann1)

Und da haben wir den Salat.Das ist gar nicht so schlecht,denn Salat wird kaum jemand anbeten oder gar zur heiligen Kuh erklaeren. Alles baraucht aj einen Schiedrichter,der auf die Einhaltung der Spielregel zumindest zu achten versucht. Die Banken haben sich zu Heiligen Kuehen entwickelt und grasten weiltweit nach Belieben...Aber Kuehe koennen sich sehr leicht ueberfressen und bekommen erst nur Blaehungen.Diese koennen aber dei Kuh auch leicht umbringen. Die Lehre aus dieser "Geschichte" ist;auch der Heilige Schein macht eine Kuh nicht unsterblich... Fazit fuer die Politiker und Broker(Investitionsbanker)duerfte es heissen;manchen heiligen Kuehe sind nur noch zum Schlachten geeignet.(Ob ihr Fleisch geniessbar ist,das wird hier nicht untersucht. Das Fleisch wird an Arme verteilt,wie das Fleisch des Toros nach einem Stierkampf in Spanien...Nachdem ihn der Torrero so stolz von seinen Qualen erloest hatte.Aber der Stier fragt sich:vorher war ich doch ganz gesund und sogar ganz stark.Woran lag es,dass ich sterben musste?) Der Broker ist tot ,es lebe der Broker.. (Pardon,der Stier ist tot,nicht der Torero...)

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07. Oktober 2008 20:16

Die "Garantie" der Kanzlerin ist doch nun wirklich ein Witz!

Michael Arndt (Mikel1962)

Faktisch zwingt Sie uns, uns für unsere eigenen Spargroschen zu verbürgen. Wobei sie etwas den Überblick verliert und nicht weiß, ob sie nun 500 Milliarden, 1 Billion oder 1,5 Billionen verbürgt (aber heute machen dreistellige Milliardenbeträge ja ohnehin keinen Unterschied mehr). Was passiert, wenn diese Garantie eingelöst werden müsste? Abgesehen davon, dass dies den Staatsbankrott mit Währungsreform bedeuten würde, müssten zur bisher geliebten "Gegenfinanzierung" gleichzeitig alle Steuerarten drastisch erhöht werden. Wenn das unsere gewählten Spitzenkräfte sind, dann gute Nacht...

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07. Oktober 2008 20:16

Erklärungen und Ausreden

Karlheinz Wiechel (wiechk)

Alle theoretischen volkswirtschaftlichen Erklärungen , Bücher , Nobelpreise gehen an einer simplen Basis-Tatsache vorbei: Die menschliche Natur wird gesteuert von Gier und Angst ! In der gegenwärtigen Lage dominiert die Angst ,man will überleben. Im Aufschwung kann man nicht genug Hypotheken an den ärmsten Mann bringen. Deshalb war die Erklärung der Bundesregierung zur Garantie der Sparguthaben so wichtig. Ob der Statt diese Zusage einhalten kann, wer fragt im Moment danach. Das derzeitige Chaos ist das normale Ende einer Entwicklung , die 1982 mit dem Börsenaufschwung begann. Diese rasante Hausse wurde u.a. durch Robert Prechter auf der Basis der sog. Elliott-Wellen , einer etwas esoterischen Konzeption, vorhergesagt und er entsprechend gefeiert. Aber er sagte auch das Ende der Hausse voraus, etwas zu früh, er wurde verlacht. Aber jeder kann in seinen Büchern "At the Crest of the TIDAL WAVE"(1995/ a forecast for the great bear market) und "Conquer the crash" (2002) seine Vorhersagen,Warnungen nachlesen. Und jetzt täglich ihr Eintreffen bestätigt sehen. Mir ist keine wissenschaftliche Stimme oder gar die eines Bankers oder Politikers bekanntgeworden, der diese frühzeitigen Informationen zitiert hätte. Es wäre eine Selbstanklage .

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07. Oktober 2008 19:56

Die Lage ist ernst

Jürgen Howaldt (jurgenhowaldt)

Jedem gelernten Bankkaufmann sind die vier goldenen Bankregeln im Blut (finanziere Kurzfristiges kurzfristig, Langfristiges langfristig, finanziere in der Landeswährung und Kenne Deinen Kunden). Darüberhinaus gibt bekannte Geschäftsbedingungen der Banken als fünfte goldene Bankregel: gibt ein Schuldner einer Bank eine Sicherheit und beansprucht eine zweite Bank neben der ersten, dann ist er verpflichtet beiden Banken die gleiche Sicherheit zu geben für seine Schulden. Hat Steinbrück diese Regeln vergessen, wenn er jetzt garantiert? Miit dem billigen Geld Allan Greenspans hat sich weiltweit die Finanzindustrie von diesen fünf Regeln verabschiedet. Sie konnte dies nur unter dem Schweigen der Regierungen und Aufsichtsbehörden. Dieser Krise ist nur beizukommen, wenn die Aufsicht über Banken+Versicherungen der Zentralbank unterstellt wird und diese fünf Regeln, die jeder kennt, Gesetz werden. Es darf keinen Staatsschirm geben. Jene Banken, die sich an diese Regeln gehalten haben, sind jetzt im Nachteil. Nur eine solide Marktwirtschaft wird mit einer solchen Krise fertig. Aber die haben wir schon lange nicht mehr. Das, was Frau Merkel jetzt garantiert, fordert Lafontaine schon lange. Unser Gold ist weg. Erhardt komm!

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07. Oktober 2008 19:35

Also doch!

Franz Müller (Franzy)

Die sogenannte Einlagengarantie soll die Leute daran hindern, ihre Ersparnisse von den Banken abzuziehen. Wahrscheinlich ist es genau das, was gerade im Moment geschieht ...

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07. Oktober 2008 19:14

Die Politiker in die Haftung nehmen!

norbert doerre (ndoerre)

Die Möglichkeit, Verantwortliche auch in die Verantwortung zu ziehen, geschieht überall im produzierenden Gewerbe. Die Haftung wird übergeben, wenn entsprechende Urteile die Schuld oder Fahrlässigkeit bestätigen. Je größer und unübersichtlicher die Betriebe, umso mehr mischt jedoch die Politik mit, weil es um Subventionen ungeahnter Ausmaße und um Korruption geht. Gerade auf dem von der Bundeskanzlerin und der Bundesregierung beklagten Feld des Großkapitals geschieht dies so, weil sich sachunkundige Politiker wegen der Nähe zu Macht und Geld gern mit lukrativen Posten ohne Befugnisse dort öffentlich unbemerkt aushalten lassen. Zu viele Parteimitglieder und Abgeordente als fürstlich betitelte und bezahlte Aufsichtsräte tragen große Schuld, weil sie sich gern mißbrauchen lassen. Frau Merkel hat die wahre deutsche Problematik nicht erkannt, oder sie verleugnet sie vor sich selbst, wenn sie sich äußert, es sei "mehr politische Kontrolle" nötig. Solange Politiker, die nicht gewohnt sind, mit mehr Geld umzugehen, als ihre Diäten es zulassen, in den Dustkreis des Großkapitals gelangen und erfahren können, wie leicht mit Abnicken viel Geld zu verdienen ist, wird sich nichts ändern; denn so hoch und abschreckend kann keine Haftung sein.

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07. Oktober 2008 19:05

Bafin

Christoph Runge (Chris271)

Frau BK Dr. Merkel liegt mit der Einschätzung, die Funktion der Bafin überprüfen zu lassen, goldrichtig. Welchen Nutzen hat eine Behörde mit 1.700 Mitarbeitern, wenn u.a. der deutsche Kapitalmarkt nahezu zusammenbricht. Wo waren denn in den letzten Wochen die warnenden Hinweise der Bafin !? Bitte die gesamte Kompetenz zurück zur Deutschen Bundesbank. In diesem Zu - sammenhang gefiel mir heute morgen das Portrait über Bundesbankpräsident Axel Weber. MfG

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07. Oktober 2008 18:18

Der Groschen ist gefallen

Gerhard Dünnhaupt (dunnhaupt)

Na sowas, und noch vor wenigen Tagen erwiderte Frau Merkel schroff auf Paulsons gut gemeinte Anregung, ebenfalls eine Rettung anzustreben, dass dies bei uns nicht nötig sei, denn hier gäbe es ja keine Probleme.

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07. Oktober 2008 18:14

O.T.

kristian kroflin (kroflin)

"Andere internationale Institute, die auch lange in Irland Steuern gezahlt hätten, seien nicht in diesen Schirm mit einbezogen worden. Damit komme es zu Wettbewerbsverzerrungen." Das kann sie auf andere Gebiete ausweiten: in Deutschland z.B. leiden benachteiligte Deutsche und Ausländer unter derartigen Wettberwerbsverzerrungen, da sie nur dann unter den Schirm der Gesetze fallen, wenn es um deren Pflichten geht. Wenn es um deren Rechte geht, dann fallen sie nicht darunter. Klar, daß Wettbewerbsverzerrungen seitens der Kanzlerin damit begründet werden, daß sie nur einen Teil des Kontextes erwähnt, jedoch nicht die Teile, bei denen der irische Ableger - im Verhältnis zu seinen Konkurrenten gesehen - Vergünstigungen (weniger Widerstand) erhielt.

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