Glaubwürdigkeit und Gerechtigkeit sind wichtig. Oder anders ausgedrückt: Die Renten sind so sicher wie die blühenden Landschaften im Osten ohne Steuererhöhungen, Ehrenwort. Deswegen fließen ja jetzt die Milliarden von den reichen Ostdeutschen in den Westen und alle lachen über den Populismus der Sozialisten. Daneben ist ein scharfes Profil notwendig. Dafür musste schon Edmund Stoiber gehen. Konservativ, bodenständig und doch modern und weltoffen , so wie Frau Pauli. Da muss man ja von Wahl zu Wahl automatisch zulegen.
Hier wurde der Zeitarbeiter genannt der allzeit flexibel heute hier morgen dort den Unternehmen zur Verfügung steht und dafür große Strecken mit dem Auto zurück legt. Diese Flexibilität kostet natürlich Geld, mit steigendem Benzinpreis wird sie immer teurer. Es würde allen ökonomischen Grundsätzen widersprechen wenn diese Kosten der Staat durch eine Steuersubvention übernehmen soll. Die Unternehmen welche in den letzten Jahren durch die Zeitarbeit ökonomische Vorteile erlangt haben sollten auch die Kosten einer solchen hoch flexiblen Arbeitsorganisation tragen. Mitarbeiter von Zeitarbeitsfirmen werden bei ihren Lohnforderungen natürlich auch ihre persönliche Kostensituation betrachten, also höhere Löhne fordern wenn sie für Zeitarbeitsfirmen arbeiten und viel pendeln müssen. Diese werden die erhöhten Lohnkosten an die Kunden weitergeben, welche sich dann überlegen ob es noch lohnt Menschen jede Woche durch halb Deutschland fahren zu lassen oder sie nicht doch besser Festangestellte beschäftigen. Unsere Wirtschaft muss lernen sich auf den Energiemangel einzustellen und ggf. sich neu organisieren, staatliche Subventionen würden diesen notwendigen Umstellungsprozess nur behindern.
Donnerwetter, jetzt muss sich die SPD wirklich was einfallen lassen. Einerseits darf sie in Hessen nicht mit links koalieren und andererseits bekommt sie vom bajuwarischen Sozialismus eine Breitseite verpasst. Wenn jetzt noch Güllner kommt und den LINKEN in Bayern ein Stimmenpotential von 13% prognostiziert, dann wird Steinmeier vielleicht sogar doch noch bei Beck anrufen und ihn fragen: wäre es nicht viel besser, wenn Du es versuchst? Schliesslich hat Beck doch immer noch das Copyright auf das Ende der Zumutungen.
Daß man sich immer wieder wiederholt ist unumgänglich, weil die Probleme fast immer die gleichen sind. Wir beklagen uns über Energieverschwendung, Abholzung der grünen Lungen dieser Welt über Klimawandel. Sind nicht wir selbst die Schuldigen? Wir kaufen Möbel aus Tropenholz, wir kaufen Früchte (sogar solche die in unseren Breitengraden wachsen) aus Australien, Südamerika, usw. ohne dabei weiter nachzudenken. Durch höhere Besteuerung von alten Fahrzeugen wird das Klima nicht besser, weder in der Atmosphäre noch in der Gesellschaft, ganz im Gegenteil. Vor zwanzig Jahren, als die ersten großen Firmen und Banken angefangen haben in Deutschland Arbeitsplätze abzubauen und diese Arbeitsplätze in Billigländer zu bringen, haben diese Politiker zugeschaut, CDU/CSU, die Grünen, die SPD und die FDP. Die Grünen forderten sogar daß Deutschland ein Dienstleistungsland werden müsse. Ja macht Deutschland doch gleich zum Kartoffelackerland, wie, nach dem II. Weltkrieg der Morgenthau dies forderte. Jetzt sind wir fast dort angekommen. Wenn von den Menschen keine Eigenverantwortung verlangt wird, die Politiker mit dem Geld der ihnen anvertraut ist nicht umgehen können, sie zudem von den Menschen immer mehr verlangen, dann geht alles abwärts. Toll
Herr Rabe, sie haben noch niemals echte Zeitarbeit gemacht - das geht wochen - monatsweise- in Ausnahmen länger , aber nur bei qualifizierten Facharbeitern. Eine Wohnung zu finden, Anmietung , Renovierung -Vor- Nachmieterprobleme... all diese Kosten ... In was für einer Welt leben Sie ? Heute gilt nur noch .. Just in time vor Ort Arbeitnehmer -dalli, sonst macht s ein anderer. Familienleben... Erziehung ...Werte ... Euer Problem ..Arbeitnehmer. Ihr seid...Kostenfaktor .... eine Nummer in der Kostenstelle... das war s. Und da quatscht diese Regierung von Bildung , Erziehung , Menschenwürde, Familienleben. Mit der FDP in der Regierung wäre da noch ne Steigerung drin. Da kennt der Chef weder Frau noch Kinder... nur den Blick in den eigenen Spiegel. Und der scheint ihn zu sättigen.
ich kaufe mir ein Wohnmobil, da ist man näher bei der Arbeit, quasi arbeiten von zu Hause aus, und die Technik macht längst möglich überall Verbindung Lahn etc. Das Geld wird aber zunächst vielleicht nur für ein Solarmobil reichen. Deshalb wäre eine Wohnung am Hang nicht schlecjt, weil runter kommt man immer.
Wenn ich meinem Arbeitsplatz hinterhergezogen wäre ,wäre ich in 7 Jahren 5 mal umgezogen. das heißt fünf Schulen ,fünf Freundeskreise ,Fünf Lehrerkollegien,und fünf neue Möglichkeiten emotional zu verarmen für meine Kinder. Deswegen habe ich,und tue es noch,das Pendeln.
Im Zeitalter der Zeitarbeit firmennahe Wohnung zu fordern, zeigt schon ein gewisses Unverständnis der aktuellen Situation und der Entwicklung des Arbeitsmarktes in Deutschland. Zeitarbeitnehmer wissen nicht, wo sie in 3 oder 6 Monaten arbeiten werden. Arbeitnehmer wissen nicht, wie lange ihre Firma überleben wird, ob der nächste Schrumpfunsprozess ansteht. Die Zeit der Lebenszeitarbeitsplätze ist vorbei, es sei denn man ist im öffentlichen Dienst. Berufsbedingte Kosten nicht als steuermindernd anzuerkennen fördert die Inflexibilität der Arbeitnehmer, erhöht die Zahl der Arbeitslosen und macht Arbeit unter 20 Euro/Stunde 20 km fern des Wohnortes inattraktiv.
Der hohe Ölpreis ist momentan die größte Gefahr für die deutsche Volkswirtschaft. Da wir keine neuen Quellen erschließen können besteht unsere einzige Chance den Preis wieder zu drücken darin die Nachfrage drastisch zu senken. Jeder Arbeitnehmer welcher vor der Wahl steht weit außerhalb der Stadt auf dem Land billig zu wohnen und dafür zur Arbeit weit zu 'pendeln' sollte bei dieser Überlegung die vollen Kosten dieser Pendelei miteinbeziehen und sich dann fragen ob eine Wohnung nahe bei der Arbeitsstelle nicht doch die ökonomischere Wahl ist. Wenn der Staat weite Wege zur Arbeit (bei gleichzeitig geringer Mete auf dem Land) mit einer Steuersubvention (= Pendlerpauschale) belohnt, dann fördert er erhöhten Energieverbrauch statt dem eigentlich gebotenen Energiesparen. Die durch erhöhte Nachfrage noch schneller steigenden Benzinpreise werden dann in Kürze die Steuersubvention wieder auffressen un am Ende stehen alle schlechter da.
bei dieser grottigen Politik ist nix anderes zu erwarten. Wobei die CSU mit der Pendlerpauschale zwar den Puls der Zeit findet, aber das "Hü- und hott" Verfahren Provinzposse bleibt Schwarz/Rot hat D. reif für Grün/Gelb regiert. Diese Bonzen müssen weg!!!
Im Moment kann er ja froh sein, wenn er die Kanzlerin nutzen darf. Er sollte sich vor den Spiegel stellen und gründlich darüber nachdenken, warum ein ehrlicher Bayer ihn wählen sollte.