Technisch war Haiders Wagen in Ordnung

Österreich

Haider fuhr bei Unfall 142 Kilometer pro Stunde

Der tödlich verunglückte österreichische Politiker Jörg Haider ist zum Zeitpunkt seines Unfalls 142 Kilometer pro Stunde gefahren, wo nur 70 erlaubt waren. Andere Ursachen für das Unglück schließt die Staatsanwaltschaft aus.

Lesermeinungen zum Beitrag

14. Oktober 2008 10:38

@ Cao Ky > Zur Wirkung von Pistolen..........

wolf haupricht (emilgilels)

......es wäre schon ein Wunder bzw unwahrscheinlich, wenn auf 500 m ein Ziel getroffen würde. Entweder ist eine derartige Wunderwaffe noch in der Entwicklung oder Sie haben das in einem Science-Fiction-Film gesehen bzw erträumt. mfg

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13. Oktober 2008 23:31

@ Cao Ky (Caoky60)

Bertram von Steuben (Elim_Garak)

Mein Lieber Cao Ky (Caoky60), nun wird es etwas unsachlich... eine PISTOLENkugel... 500m (!)..... 12 Autotüren... vielleicht kann ein hier anwesender Gerichtsmediziner oder Ballistiker einmal bestätigen, dass ein Pistolenprojektil bereits aus der ZWEITEN Autotür platt wie ein Zweieurostück und unkontrolliert eiernd die größte Energie verpufft hat. Aber das ist hier nicht das Thema, welches ich hiermit für meinen Teil, lieber Caoky60, beende...

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13. Oktober 2008 22:41

Eine Kugel mit viel Schaden

Cao Ky (Caoky60)

Lieber Herr von Steuben, in der Tat kann eine Kugel sehr viel Schaden anrichten. Aus 500 Meter Entfernung kann schon eine Pistolenkugel alle zwei Wagentueren von 6 nebeneinandergestellten Chevrolets durchschiesssen (selber eine Demonstration davon in Da Nang gesehen). Von daher also nicht ungewoehnlich dass eine Kugel Praesident Kennedy und Governor Connally schwer verletzen kann. - Zum konkreten Fall: die zweite Kugel traf Kennedy im Nacken und trat in seinem Kehlkopf aus (sein Hemd war hochgezogen, daher viel weiter unten zerschossen als wenn er es "ordentlich" wie beim Schneider getragen haette) und traf dann Gov. Connally, der sich nach dem ersten, verfehlten Schuss vom Vordersitz umgedreht hatte, in der Brust und trat dann niedriger in seinem Ruecken aus, um erst sein rechtes Handgelenk zu durchschlagen und dann seinen linken Schenkel, auf dem seine Hand ruhte (die Kugel ging immer nach unten). - So etwas kann ein Geschoss alles anrichten, und die Sitzpositionen beider Opfer - eines tot, das andere ueberlebend - ermoeglichten es. -- Generall ist es natuerlich erlaubt Fragen zu stellen! Aber leider gibt es auch eine Banalitaet des Boesen. Ein Irrer loescht eines der hellsten Lichter der Welt aus.

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13. Oktober 2008 20:48

@ Cao Ky (Caoky60)

Bertram von Steuben (Elim_Garak)

Lieber Caoky60, natürlich haben Sie Recht! Aus dem Kopf habe ich gefährliche Halbwahrheiten hervorgekramt, die Sie freundlicherweise berichtigt haben. Zugleich animierten Sie mich, in die öffentlichen Archive der verschiedenen US-Behörden zu 'klicken': Nichts desto trotz soll also das EINE (auch magic bullet genannte) Projektil verantwortlich sein für 1) den Einschuss im Rücken JFKs auf Höhe des Schulterblattes, 2) den Austritt aus seinem vorne Hals (in Kehkopfhöhe- also ca. 15cm höher), 3) den Durchschuss des rechten Oberarms des Gouvernuers John Connally - bereits ca. 8cm tiefer, 4) des Durchschusses des rechten Handgelenks (die Austrittswunde liegt höher als die Eintrittswunde - das Projektil flog also gerade wieder nach oben) , sowie 5) des Steckschusses im LINKEN Oberschenkel des Gouverneurs (ca. 30 cm tiefer). Und das ist nicht aus einer Verschwörungstheorie - so ein 'Mist' würde sich niemend ausdenken - das ist aus dem amtlichen Untersuchungsbericht... Aber es geht hier nicht um JFK.--- Es geht um die generelle Frage, ob man generelle Fragen stellen darf, wenn einem etwas merkwürdig, unlogisch oder unbeantwortet erscheint! Vielen Dank noch einmal Cao Ky (Caoky60), dass Sie mich noch intensiver nachdenken und suchen ließen!

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13. Oktober 2008 19:43

Gibt es keine Zeugen?

Joachim Becker (joachimwbecker)

Wenn der Unfall nach einem Überholmanöver geschehen ist, müsste es doch Zeugen des Unfalls geben, nämlich den oder die Insassen des überholten Fahrzeugs. War das vielleicht ein Sicherheitsfahrzeug, das den Landeshauptmann begleitete? Joachim Becker

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13. Oktober 2008 17:03

@ Paul Rabe (heidelpaul) ... mal so am Rande ;-)

Sönke Peters (soenkepeters)

Herrn Haiders Fahrweise beurteilen, lieber Herr Rabe, können sie bestimmt sehr gut; schließlich hatten Sie hier bei den FAZ.NET Leserkommentaren ja auch schon mal geschrieben: „...isch habe nämlisch gar kein Auto“ (wobei es wohl eigentlich richtig hätte heißen müssen: „keine Auto“ ;-) Mit freundlichen Grüßen Sönke Peters ... P.S. Ihr damaliger Leserkommentar; ich weiß nicht mehr warum es eigentlich ging; war wirklich mal (selbst für mich) lustig.

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13. Oktober 2008 16:46

Vor vielen Jahren ...

Reinhold Eysel (Eysel)

... bin ich mal - rein zufällig - mit ihm Ski gelaufen und hinterher mit ihm und seiner Clique gepflegt "abgestürzt". Ein toller Typ. Hochintelligent, geistig beweglich, K A N T I G , voller Energie. Ein Leben auf der Überholspur. Sowas hab ich in D immer vermisst. Es spricht schon BÄNDE, wenn ihm sein hochkarätiges Hochgeschwindigkeitsleben in manchen Kommentaren als Manko vorgeworfen wird. Mittelmässige werfen Aussergewöhnlichen ihre Nichtdurchschnittlichkeit als Manko vor! Soweit sind wir! Proletarisierung auch in Ö.

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13. Oktober 2008 16:24

Kennedy starb allein

Cao Ky (Caoky60)

Lieber Herr von Steuben/Elim Garak, selbst Verschwoerungstheoretiker kommen nicht umhin zugestehen zu muesssen, dass John F. Kennedy am 22. November 1963 von den letzten zwei von drei Kugeln (Hals und Kopf) getroffen wurde und starb - doch ausser ihm kam beim Attentat durch Lee Harvey Oswald niemand um, schon gar kein U.S. Senator, denn vor ihm sass schon mal keiner sonder Texas Governeur Connally, der von der zweiten Kugel verwundet wurde aber ueberlebte.

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13. Oktober 2008 16:01

tragischer, menschlicher Verlust

Bertram von Steuben (Elim_Garak)

Einen Leserbrief zu schreiben in dem man diesen Unfall als tragischen Verlust - menschlich wie politisch - darstellt, gleicht, ob der sich geierartig auf den Autor stürzenden 'wie-kann-man-nur-Weltverbesserer', einem Tanz auf einem heißen Blechdach.Wer je die Möglichkeit hatte J. Haider persönlich zu hören, sich mit ihm zu unterhalten und seine Gedanken mit ihm auszutauschen, der konnte erkennen, mit welchem Mut und Engagement er sich der vorherschenden, heuchlerischen Masse entgegenstellte - politisch wundervoll unkorrekte Entscheidungen traf und mit dieser Politik die Herzen eines Großteils der Kärntner eroberte und Kärnten, wie Österreich festigte und nach vorne brachte (es ist unbestritten, daß das Kärntner Zuwanderungsrecht (Landessache in AU) und die Kärntner Finanzpolitik in Großteilen zum Vorteil Österreichs in die Bundespolitik einflossen).Und das absolut gegen die zunehmende Ausweitung des europäischen 'Neo-Kommunismus' und der sinnlosen Europäisierung. Bezeichnend für die Verzweiflung der linken ist die Tatsache, dass sich die EU zu Sanktionen hinreißen ließ, obwohl in AU eine freie, geheime, zu tiefst demokratische Wahl stattgefunden hatte! Hätte Kärnten Meereszugang, wäre das unter Haider ein Auwanderungsziel gewesen!

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13. Oktober 2008 15:37

@ Klaus P. Lücke (microplan2002) und @ Hartmut Schliefkowitz (Kapau2007)

Bertram von Steuben (Elim_Garak)

Man muss nicht einer bestimmten politischen Gruppierung angehören, um sich Merkwürdigkeiten vor Augen zu halten und unbequeme Fragen zu stellen. Tödliche Unfälle bei Spitzenpolitikern treffen die Kontroversen, Unbequemen, nicht die gesichts- und profillosen Ja-Sager, die uns zur Zeit regieren. Auch bei Barschel hat man nach dem Flugzeugabsturz in Lübeck-Blankensee (veraltete Karten im Cockpit) ja nachbessern müssen. Aber das darf man, so glaube ich, gar nicht mehr sagen, oder??? Andere bekommen Herzinfarkte bei der Jagd oder entscheiden sich den Fallschirm nicht zu öffnen, nachdem ihnen deutlich gemacht wurde, was die Familie in Zukunft erwartet. Kennedy und der vor ihm sitzende Senator wurde laut des offiziellen (!) Untersuchungsberichts der US-Regierung ja auch von EINER zickzack-fliegenden Kugel (fünf Richtungswechsel!) getötet. Aber das sind ja nur Verschwörungstheorien, welche auf keiner vernünftigen Grundlage basieren. Ist halt nur Quatsch…Wichtig (richtig) ist nur, was später in dem offiziellen Untersuchungsbericht steht.

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13. Oktober 2008 13:50

@@@Klaus P. Lücke (microplan2002)

Hartmut Schliefkowitz (Kapau2007)

Und ich frage mich, welcher politischen Gruppierung Sie wohl angehören? WAS REIMEN SIE SICH DA NUR FÜR EINEN AUSGEMACHTEN UNSINN ZUSAMMNEN???

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13. Oktober 2008 11:53

halbseiden

martin randau-rudolf (nitramf1000)

Seine Ppolitik war eine Katastrophe. Unser aller Schöpfer hat uns vor schlimmem bewahrt. P.S.: Ich bin gespannt auf das Ergebnis der Blutprobe.

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13. Oktober 2008 10:31

Gelbe Armbinde?

Magister Kiebitz (MagisterKiebitz)

Er trug im Geiste eine Armbinde ... und es war keine mit den drei schwarzen Punkten auf gelbem Grund. Sie war rot mit einem weißen Kreis und was sich darin befand war kein Gänseblümchen. Ich gönne keinem ein Unheil. Doch er war einer der ewig Gestrigen und bei solchen Giftmischern hält sich mein Mitgefühl im neutralen Rahmen. Die Welt dreht sich weiter und jedes verhungernde Negerkind, jeder getötete Iraker, etc pp, tut mir weitaus mehr leid als dieser Neonazi! Hochachtungsvoll Jonas Lutz

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13. Oktober 2008 09:53

Seine Politik war so gefährlich wie seine Fahrweise

Paul Rabe (heidelpaul)

Er hätte Österreich mit der selben Waghalsigkeit und dem selben Risiko gesteuert wie seinen Dienstwagen. Statt mit erlaubten 70kmh wäre er auf dem glatten Parkett der internationalen Diplomatie wahrscheinlich mit 140kmh dahin gerast. Man sieht wo solch eine Lebensweise und solch eine Risiko_unbewusstsein endet.....

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13. Oktober 2008 01:18

Merkwürdige Parallele !

Klaus P. Lücke (microplan2002)

Vor rund zwei Jahren starb ein führender 'Rechtspopulist' an den Folgen eines ganz ähnlich verlaufenden Verkehrsunfalls: der als regionaler Sympathieträger geltende und in seinem Wahlkreis mit über 20 Prozent der Stimmen sehr erfolgreiche sächsische NPD-Vize Uwe Leichsenring. Er starb, wie Haider, ebenfalls bei einem Überholvorgang. Während Haider wohl gegen einen Betonpfeiler krachte, stieß Leichsenring frontal gegen einen ebenso tödlichen LkW. Merkwürdig dabei der Umstand, dass Leichsenring von Beruf Fahrlehrer war. Irgendwelche Spuren für Fremdverschulden wurden weder bei Leichsenring noch - soweit bisher bekannt - bei Haider gefunden. Trotzdem könnte man glatt ins Grübeln kommen und an perfekt und spurenlos inszenierte Attentate denken, zumal es ja in Deutschland und Österreich die besondere Angst vor dem populären und erfolgreichen Rechts-Agitator gibt - ein Typus, der exakt auf beide zutraf. Aber der Gedanke, dass auch bei Haider möglicherweise eine zurvor schon erfolgreich angewandte Terminierungs-Technik (Stichworte: plötzliche aktut erhöhte Risikobereitschaft bei verminderter Kontrolle) eingesetzt wurde, ist völlig spekulativ und durch nichts zu belegen ... und gehört bislang zurecht ins Reich der Verschwörungstheorien.

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12. Oktober 2008 17:44

Auch für Haider galt die österreichische Straßenverkehrsordnung

Peter Hartung (HartungP)

Haider war kein Kind, trug keinen weißen Stock oder eine gelbe Armbinde, war nicht offensichtlich körperbehindert oder gebrechlich. Offensichtlich aber handelte es sich bei ihm um eine Person, die unfähig war, die Gefahren des Straßenverkehrs einzusehen oder sich dieser Einsicht gemäß zu verhalten: "Jeder Straßenbenützer darf vertrauen, daß andere Personen die für die Benützung der Straße maßgeblichen Rechtsvorschriften befolgen, außer er müßte annehmen, daß es sich um Kinder, Sehbehinderte mit weißem Stock oder gelber Armbinde, offensichtlich Körperbehinderte oder Gebrechliche oder um Personen handelt, aus deren augenfälligem Gehaben geschlossen werden muß, daß sie unfähig sind, die Gefahren des Straßenverkehrs einzusehen oder sich dieser Einsicht gemäß zu verhalten." (§ 3 Absatz 1 der österreichischen Straßenverkehrsordnung)

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12. Oktober 2008 17:05

Wenn man 911 er gewohnt ist, kann so eine Hämorridenschaukel

Karl-Heinz Andresen (khaproperty)

gefährlich werden, selbst bei kümmerlichen 140 km/h. Es trifft leider meist die Falschen und viel zu früh. Haider war ein politisches Ausnahmetalent. Zwar langte er schon mal knapp daneben, aber immerhin machte er seinen Mund nicht nur auf für die abgedroschene Phrasen der political correctness wie seine Mitbewerber.

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