Kanzlerin Merkel und Müntefering: Wer bestimmt den Kurs?

Wahlkampf

Müntefering wirft Merkel Beliebigkeit vor

Der Wahlkampf gewinnt langsam an Fahrt. Nun unterstellt SPD-Chef Müntefering der Kanzlerin, politisch „beliebig“ und „unglaubwürdig“ zu sein. Unterdessen zweifelt Umfragen zufolge die Mehrheit die Wähler am Versprechen der CDU-Vorsitzenden, Steuern zu senken.

Lesermeinungen zum Beitrag

03. Juli 2009 23:19

erstaunt

Margrit Steer (Margrit-Steer)

nun bin ich aber doch erstaunt. Die Deutscheng glauen der Kanzlerin nicht? Das ist unfafaßbar. Sie glauben doch der Kanzlerin sonst alles und finden sie doch so toll
Also da kommen bei mir Fragen auf.
Müntefering hat Recht, wenn eer der Merkel Beliebigkeit vorwirft. Aber ds war sie doch schon immer. Frau Merkel hat keine Linie und sie hat auch keine politische Überzeugung außer, dass sie in ihrer DDR-Ideologie verhaftet ist und am liebsten iene 2. DDR. isntallieren würde.
Nur, Münteferin muß auch selbstkritisch sein. Die SPD hat Fehler über Fehelr gemacht, sie ist auf jeden Zug aufgesprungen, den Merkel ihnen vorgefahren hat und sie tut es noch.
Die SPD hat sich gandenlos selbst zerlegt und eine Reinigung bekommt ganz sicher nicht mit solche unfähigen Leuen hin, wie sie derzeit in der SPD sind.
Also Herr Müntefering Hausaufgaben machen und Merkel sachlich und fachlich packen.

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03. Juli 2009 15:16

er hat recht

Thomas Wenzel (Coloneltw)

glaubwürdig ist sie nicht. Das ist auch gut so, politiker sind nicht glaubwürdig warum sollten die Bürger von ihr ne andere meinung haben. Was merkel jetzt los lässt ist allerdings ein starkes stück. Auch der SPD die Schuld wie die übertriebenen Ausgaben zu machen finde ich nicht korrekt. Schließlich können sie allein Nichts durchsetzen. Die CDU bestimmt dies und die Kanzerlin gibt den Weg vor. Ich denke kurz vor der Wahl nähern sich CDU und SPD wieder an, denn das entspricht auch der Realität - sie sind sich sehr ähnlich. Mit Ausnahme von Schäuble, der zerstört unsere Demokratie. Die partei, die zuerst zugibt Stuern erhöhen zu müssen und dabei noch ein gutes Konzept rausgibt wird gewinnen. Lügen werden abgestraft und offensichtliche erst recht.

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03. Juli 2009 14:54

Wo Er recht hat, hat er recht!

Alfred E. Sprengmeister (AESP)

Frau Uckermark führt den Wahlkampf sein Besuch in den Obama-Staaten so grausam durchschaub an wie die Bettelbriefe aus dem Osten vor 1989 mit immer lustigeren Begründungen zur Päckchenanfragebettelei...
WAHLTAG = Zahltag!
Und dann Abzug vom Hindukush... wo die Bundeswehr als Verteidigungsarmee die deutschen Werte als Brunnenbohr- und Latrinenbau- und Fuchsübungsfahrtpatroulle verteidigt...

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03. Juli 2009 14:05

Münte und die SPD

Michael Beczkowiak (beczkowiak)

Münteferings Äußerungen klingen wie das übliche "Pfeifen im Walde". Wollen wir hoffen, dass er sich dennoch im September verläuft!

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03. Juli 2009 13:51

Das Verhältnis von 49% : 45 % kann sich noch genau umkehren

Konstantin Schneider (bundesboy)

Der Wahlkampf steckt dieses Jahr voller Unwägbarkeiten doch wenn er ab August wegen der Landtagswahlen in einigen Bundesländern erst richtig an Fahrt gewinnt, dann kann sich das Verhältnis von 49% für Schwarzgelb zu 45% für SPD, GRÜNE und LINKSPARTEI noch genau umkehren. Derzeit zeichnet sich ja erst einmal ab, dass die "gedruckte Kaufhausmusik" der Union die Wähler nicht überzeugt. Wesentlich für den Ausgang der Bundestagswahl wird also sein, wie sehr sich die Bundesbürger an den Landtagswahlergebnissen orientieren werden. Diese könnten einen neuen "Propaganda-Tsunami" zur Folge haben.

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03. Juli 2009 13:47

Huch, wir müssen ja doch die Steuern erhöhen....

Paul Rabe (heidelpaul)

Ein Wahlsieg von schwarz/gelb wäre schon deshalb herrlich, weil es eines der schönsten politischen Realty-Kabaretts werden wird, wenn Merkel/Westerwelle kurz nach der Wahl feststellen"Huch, wir müssen ja doch die Steuern erhöhen ". Dann wird vermutlich bühnentauglich erklärt, daß die Konjunktur doch nicht "den Erwartungen" entsprochen habe, daß der Aufschwung (daran ist dann natürlich die letzte SPD Regierung schuld...) doch nicht so gekommen ist wie "man sich das vorgestellt hat". Und man entdeckt natürlich kurz nach der Wahl"unvorhersehbare Risiken" im Bundeshaushalt, die momentan noch im Kanzleramt in einer großen Kiste mit der Totenkopf-Aufschrift "Vorsicht ! erst nach der Wahl öffnen" tief unten im Keller gelagert ist.

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03. Juli 2009 13:21

Münte wird wohl senil

Jacob Palczynski (palle_czynski)

"Entsprechend habe in der großen Koalition zwar die SPD den Kurs bestimmt,[...]" Ob das nicht ein Schuß ins eigene Knie ist?

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03. Juli 2009 13:11

Die verzagten Deutschen

Volker Kulessa (solelite)

Wenn Geld in die Staatskasse kommen soll, und das muß ja wohl sein, dann braucht man Investoren, neue Arbeitsplätze, muntere Konsumenten, wettbewerbsfähige Unternehemen...... E I N Weg dazu sind Steuersenkungen.
Wer an Steuererhöhungen denkt, bewirkt das Gegenteil und denkt nur eindimensional. Mit mehr Mut die Zukunft gewinnen!

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03. Juli 2009 12:56

Relevanz?

Franco Bonistalli (DerFranco)

Münte wird in weiteren 20 Interviews erzählen, dass er von Merkel als Bundeskanzlerin nichts hält. Will die faz.net jedes Mal daraus eine Meldung machen? Da steckt null Neuigkeitswert und Relevanz drin. Alles nur beliebig und langweilig.

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03. Juli 2009 12:52

Richtig, Herr Müntefering

Detlef Wolf (dewo)

Im Artikel heißt es:”Der SPD-Vorsitzende Franz Müntefering hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ein hohes Maß politischer Beliebigkeit vorgeworfen.“ – Damit hat der weise Obersozenhäuptling Müntefering selbstverständlich vollkommen recht. Was er aber nicht anspricht, ist die Tatsache, daß das auf ihn und seinen Verein gleichermaßen zutrifft. Generell kann gesagt werden, daß in keinem der Parteiprogramme ein zukunftsweisendes, lösungsorientiertes und realistisches Konzept für die vordringlichen Aufgaben in diesem Land von einer regierungsbildungswilligen Partei entwickelt wird. Mit allgemein gehaltenen Phrasen, Schönrednerei und haltlosen Versprechungen wird versucht, dem geneigten Stimmvieh ausreichend Honig ums Maul zu schmieren, damit durch dessen Stimmabgabe am Wahltag der Verbleib der Protagonisten an den Fleischtöpfen der Macht auf der Berliner Laienschauspielerbühne gewährleistet ist. Wie der Honig am Ende bezahlt werden soll, der da in Wahlkampfzeiten, trotz und angesichts ohnehin schon leerer Staatskassen, so eifrig verschmiert wird und vor allem von wem, darüber schweigt der Sänger Höflichkeit. Hauptsache es reicht für die Fahrkarte zum Weiterwurschteln.

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03. Juli 2009 12:40

Da hat er -ausnahmsweise- sogar recht

Steve Lutzmann (TomderAffe)

Merkel versteht sich nicht umsonst so gut mit "unserem" EU-Kommissionpräsidenten Barrosso. Beide mit sozialistischer Vergangenheit (B. als überzeugter Maoist) - beide mit einer plötzlichen "Wende" zum Konservativen hin. Man könnte es auch als reine Opportunität -ran an die Fleischtöpfe- nennen.
So unterscheidet sich auch die Politik nicht voneinander. Bloss nicht aus dem Fenster lehnen, immer schön mit dem Mainstream schwimmen, einfach alles mitmachen: Hauptsache Machterhalt.
Die CDU unter Merkel hat mit einer konservativen Partei überhaupt nichts mehr zu tun. Inhaltlich ist sie dort, wo die SPD in den 80er Jahren stand.
Müntefering hat ganz ausnahmsweise mal recht. Auch Frau Künast, die gestern den selben Vorwurf an M. richtetet. Zugleich ein seltener Moment von Klarheit und Einsichtigkeit bei Müntefering und Künast.

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03. Juli 2009 12:22

Münte hat Recht

Dieter Weitzel (DieterWeitzel)

Zähneknischend, (als ehemaliger CDU Sympatisant) muß man Müntefering Recht geben, die Frau Merkel ist unglaubwürdig, opportuinistisch und machtbessenen. Aber muss man das nicht sein, wenn man diese Amt innehat und behalten will.
Müntefering, dagegen ist eben hinterhältig, verschlagen, unduldsam und eitel.
Auch Fähigkeiten die ein Politerk seines Schlages braucht.
Im übrigen schaffen niedrige Steuern mehr Arbeitsplätze als Stzaatsdirigismus, auch in dieser Minikrise.

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