Das neue Kleid der F.A.Z.

Einladend, frisch, übersichtlich

Von Zeit zu Zeit verändert sich das Äußere, der Anspruch bleibtVon diesem Freitag an gibt es täglich ein Foto auf der TitelseiteIm November 2005 kam die Farbe Rot als Wegweiser in die Zeitung, auch der Titel-Schriftzug wandelte sichBei herausragenden Ereignissen erschien die F.A.Z. auch bislang mit einem Bild auf der Titelseite, so etwa am 20. April 2005 mit einem Foto von Papst Benedikt XVI.

Bildergalerie Seit ihrer Gründung hat die Frankfurter Allgemeine Zeitung ihr Äußeres immer wieder verändert. Von diesem Freitag an erneuert die F.A.Z. abermals ihr Erscheinungsbild. Täglich wird ein Foto auf der Titelseite erscheinen, die Frakturschrift über den Kommentaren wird abgelöst. Leserbefragungen ergaben große Zustimmung.

Lesermeinungen zum Beitrag

10. Oktober 2007 20:15

Jeder Tag ein bedeutender Tag, leider mit bedeutungslosen Bildern.

Martina Ochel (nana24)

Welche Überraschung!

Peter Grünberg auf der Titelseite der FAZ. Leider extrem unvorteilhaft von unten fotografiert. Das können andere doch viel Besser. Z.B. die WAZ. Hier prangt auch der frisch gekürte Nobelpreisträger auf dem Titel, aber nett fotografiert, irgendwie sehr persönlich. Und dann noch mit der Überschrift; Nobelpreis geht nach NRW!

Wo ist also das besondere, an diesem besonderen Tag bei der FAZ?!

Wenn schon Bilder, dann aber bitte wirklich besondere!

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08. Oktober 2007 12:15

Mit einem Design-Plebiszit das Niveau abgesenkt

Norbert Kraas (norbertkraas)

Glaubt man der Redaktion ist diese wirklich biedere Neugestaltung der F.A.Z. durch ein "Design-Plebiszit" abgesegnet. Ich habe das meine Zweifel! Wollen die Herausgeber, will die Redaktion, wollen die Leserinnen und Leser diese Absenkung des gestalterischen Niveaus hinnehmen? Wenn schon Neugestaltung, dann hätte man externe Profis hinzuziehen sollen (wie die ZEIT dies vor Jahren vorgemacht hat) und keine Lösung mit Bordmitteln durchziehen. So wirkt die Sache nämlich! Die F.A.Z. bewegt sich layouttechnisch jetzt auf besserem Provinzniveau und erinnert stark an die Stuttgarter Zeitung. Ich hoffe, dieser große Fehlwurf wird schnellstens korrigiert.

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06. Oktober 2007 23:27

Die Neugestaltung

Malcolm Norman (malcolmlnorman)

Die Neugestaltung paßt leider mit der Zeitung, die die "F.A.Z" geworden ist. Die Schritte zur Boulevardisierung werden allein von ver Zahl der Druckfehler übertroffen. Es ist erst ein paar Tage her, daß die Hauptschlagzeile der Seite 1 sich um ein Sportereignis handelte. Jetzt muß man sich tagtäglich mit einem überflüssigen Bild auf der Titelseite abfinden. Schlimm genug ist es, daß die "F.A.Z" es für angebracht hält, im Hauptnachrichtenteil von Popsänger George Michael und seinen Raucherentwöhnungswünsche zu berichten. Wie lange wird es dauern bis die "F.A.Z" sich dem vermeintlich visuellen Zeitgeist anpaßt und George Michael und Kompanie auf Seite 1 bildlich vorstellt? Sie haben (erst seit vorgestern) etwas zu den Änderungen gesagt - obwohl nur in den sonstigen Medien von den sinkenden Verkaufszahlen zu hören gewesen ist. Sie werden bestimmt für einen großen Teil einer treuen Leserschaft einen Teil der alltäglichen Lebensqualität ausradiert haben. Die "F.A.Z" wird nun um so schneller zu "noch einer" Zeitung werden. Ihnen ist das wahrscheinlich egal wenn die Verkaufszahlen stimmen: Wer sind eigentlich diese potenziellen Neukunden, die wordgewandt sind aber
unbedingt ein Bild vor sich brauchen?

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06. Oktober 2007 01:40

Verlorene Unverwechselbarkeit

Alexander Horn (Hoernchen2000)

Seit heute bin ich registrierter Nutzer des Internetauftritts der FAZ. Dies geschah aus der Motivation heraus, mich den Stimmen anzuschließen, die sich die Fortsetzung der Produktion der FAZ mit einem "Schuss Leichtigkeit" in der Form des 05.10.2007 nicht wünschen.

Das Bild auf der ersten FAZ-Seite sollte aus meiner Sicht weiterhin nur an besonders außergewöhnlich bewegenden Tagen gedruckt werden. Herr D'Inka bemerkt im Online-Video, jeder Tag sei nun ein besonderer. Zwar hört sich das gut an und ist idealisiert gesehen nicht falsch. Ein als Besonderheit angekündigter täglicher Vorgang wird jedoch schnell eben doch das, was er eigentlich nicht werden sollte: all-täglich.

Die - abgesehen vom Titel selbst - nur vor Kommentaren verwendete Frakturschrift sei den Lesern fremd geworden, heißt es weiter. Für mich hatte diese Schriftart für eine klare Gliederung der FAZ gesorgt und war dabei gleichzeitig ein unverwechselbares Markenzeichen. Nicht die Schriftart, sondern ihre Abschaffung befremdet.

Nebenbei: Die Farbe rot findet auf S. 1 nun noch häufiger Gebrauch und Werbung ist häufiger ganzseitig als vorher.

An diesem schwarzen Freitag der Zeitungskultur stelle ich (32 Jahre) fest: Sie bleiben sich nicht treu.

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05. Oktober 2007 18:11

FAZ mit neuem Gesicht

Paul H. Peiseler (paolo5)

Mein Glückwunsch zur überarbeiteten Formgebung. Es ist ein gelungenes, sehr klar gegliedertes Layout. Ebenso die Unterteilung der Schriftwahl ist einfach gekonnt. Somit ist das Gesicht der FAZ schlicht wie immer. Nur jünger. Stil ist eben doch durch nichts zu ersetzen!!!

Dies sagt ein älterer Zeitgenosse (übrigens langjähriger Leser der FAZ), der von 1955-1958 Schriftsetzer gelernt hat und auch heute noch imstande ist, eine "klassische" von einer "klassizistischen" Antiqua zu unterscheiden.

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05. Oktober 2007 15:56

Zwei unschöne Gesichter im bunten Großformat zum Frühstück

Wolf Doleys (Karneades)


Vorn auf dem Bild Bonbonkitschfarben, hinten die Visage des nordkoreanischen Brutaldiktators - ächt kuhl und frisch!
Ich täte meinen, wenn man sowas sehen will, macht man n-tv an.
Wie schrieb Benn: "Wir befinden uns im Zeitalter der Aphorismen und Anthologien, im Zeitalter der Offerte, des Reizangebots, der Schmackhaftmachung, man kann auch sagen im Zeitalter der Erleichterung der schweren Dinge. Mundgerecht soll alles gemacht werden, keiner soll mehr an einer selbstbestellten und selbstbeurteilten Hauptnahrung herumkauen müssen, die vielleicht seinem Gebiß Schwierigkeiten macht. ... also: Kleine Bissen, vorgekaut, weichgekocht."
Ges. W., ed. Wellershoff, Bd. 7 (Verm. Schr.), S. 1794
Heute, rund 50 Jahre später, würde er vielleicht fortsetzen: Was die Kitschbilderflut angeht, so sind wir zum lauwarmen, bunten Breichen fortgeschritten.
Wohl bekomm's!

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05. Oktober 2007 14:12

Arbeit an der Verwechselbarkeit

Wolfgang Behrens (Raulomat2)

Die FAZ war über lange Jahre diejenige Zeitung, die neben der NZZ das unverwechselbarste Profil auch im Layout pflegte. Das ist nun dahin! Ich hatte heute morgen Schwierigkeiten, die einzelnen Blätter des Berliner Tagesspiegels und der FAZ zu unterscheiden! Auch die Süddeutsche und die FAZ sind sich nun ähnlicher geworden.

Zwei Dinge sind besonders ärgerlich:
Das Foto auf der Titelseite, das ALLE, wirklich ALLE anderen Zeitungen bereits haben. Besonders hybrid ist die Beschwörung der FAZ-Nähe zur Fotokunst in Werner D'Inkas "Kommentar" (haha!) - und dann dieses über alle Maße läppische AFP-Bild!

Das zweite sind die Versalien in den Ressort-Kolumnen. Denn mehr als die berühmte Fraktur (der ich noch am wenigsten nachtrauere) begründete die Type dieser Kolumnentitel ehemals den ganz eigenen, meisterhaften grafischen Stil der FAZ. In Zukunft werde ich also nicht mehr ohne weiteres, in der U-Bahn oder in Cafés sitzend, wissen, ob mein Gegenüber in der Süddeutschen, im Tagesspiegel oder in der FAZ liest - und ob es sich bei ihm/ihr um einen klugen Kopf handelt oder nicht.

Diese Layoutreform geht nur insofern mit der Zeit, als sie am großen Einerlei arbeitet.

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05. Oktober 2007 13:41

Neues Layout

Dr. Thomas Bock (ritoboc)

"Einladend, frisch, übersichtlich" ist der Beitrag zum neuen Layout auf der ersten Seite der FAZ vom 4. Oktober überschrieben. Ich möchte diese Wörter durch "beliebig, langweilig, 08/15-mäßig" ersetzen.
In ihrem Äußeren gleicht die FAZ jetzt den anderen Angeboten im Blätterwald fast aufs Haar.
Man kann nur hoffen, daß ähnliches nicht mit dem Inhalt geschieht.

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05. Oktober 2007 12:56

Schande!

Jan Grensemann (Grensemann)



Eine Schande, wie "unsere" Zeitung kaputtgemacht wird. Von wegen Leserumfrage: ich glaube nur der Statistik, die ich selbst gefälscht habe.

Kommt es denn auf die Leute an, die am Kiosk nach Kim Jong-il bei der weinporbe greifen?

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05. Oktober 2007 11:36

...wie lange lassen wir Abonnenten uns noch...

Dietmar Jannsen (DietmarJannsen)

Sehr geehrte Herausgeber und Redakteure der F A Z !

das Jahr 2007 ist für uns Altgediente, Kunden, "unserer" FAZ ein Wendepunkt des Erträglichen. Warum bin ich auch, nach meinem Vater, über fast fünf Jahrzehnte überzeugter Bezieher der FAZ? Sicherlich nicht aus Gründen des Überbordwerfens bewährter Traditionen! Schon das äußere "Bild" unserer FAZ - ohne Bild - war für uns immer Leitbild einer guten Zeitung. Wie wollen Sie in Zukunft einem für Deutschland außergewöhnlichen Ereignis optisch unsere Referenz erweisen, wenn dieses Medium zum Alltagstrott verkommt?
Über inhaltliche Modifikationen läßt sich konstruktiv intern debattieren - über Veränderungen von Leitbildern sollten Sie mit uns langjährigen Partnern in Kontakt treten!
Auf welche Zeitgeistzugeständnisse müssen wir uns ab jetzt einstellen?
Ihr noch gespannter Leser Dietmar Jannsen

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05. Oktober 2007 10:03

Willkommen im Blätterwald der Beliebigkeit!

Martina Ochel (nana24)

Klar muss ein wenig Aufhübschen in Layout und Schriftbild nicht gleich den Niedergang des Qualitätsjournalismus bedeuten. Auch ein Foto auf der Titelseite muss nicht gleich die "Verbilderung" der FAZ erwirken. Es erinnert aber alles ein wenig an Diskussionen aus der Automobilindustrie; Beispiel der Startknopf. Natürlich ist der Schick und spricht den ein oder anderen jüngeren Fahrer an, aber dieses Gimmick greift sich irgendwann ab und ein Mehrwert ist nicht erkennbar. Frei nach dem Motto; Lösungen nach denen keiner gefragt hat!

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05. Oktober 2007 06:24

Herzlichen Glückwunsch!

Eva Ernst (evalotte)

Dieser Schritt war längst überfällig! Was ist an mehr Übersichtlichkeit zu kritisieren?!

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04. Oktober 2007 23:02

"Gegen eine Thorheit die gerade in Mode ist ...

Michael Thum (stefanvolker)

... kommt keine Klugheit an." (Fontane)

Es gab mal eine Zeit, wo sich die Dorfbewohner ihrer altehrwürdigen Fachwerkhäuser schämten und sie mit modernen "einladenden, frischen und übersichtlichen" Eternit-Platten verschönerten.

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04. Oktober 2007 22:18

Ein neues Gesicht ...

R. Clemens (ZyNik)

... und ein neues Format: "Tabloid".
Ach, ich bin gar nicht bei der "FR", sorry!
Die FAZ gefällt mir sowieso besser.
Fast egal was kommt!

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04. Oktober 2007 21:42

Auch das noch...

Egbert Kimm (Egbert_Kimm)

Die Zeichen einer Anpassung der FAZ an zeitgemäße Seh- und Konsumgewohnheiten haben sich in letzter Zeit gemehrt, das Unterhaltungsniveau der Sonntagszeitung, denn schließlich will man seinen klugen Kopf nicht jeden Tag anstrengen, die Einstellung der Tiefdruckbeilage vom Samstag, auch solche Artikel waren nach einer anstrengenden Woche dem Leser nicht mehr zumutbar, ähnlich wie lange Filmkritiken, so daß wir samstags endlich mit der Filmkritik in Kürze einen schnellen Überblick gewinnen und unsere Abendplanung im Griff haben, dann die Anpassung an eine Variante der Reformschreibung, damit die FAZ endlich auch von Schülern gelesen werden darf, auch wenn man dafür die Grammatik verbiegen muß - aber was tut man nicht alles fürs Gemeinwohl, dann die flott und luftig geschriebenen Bilder und Zeiten, nun folgen Literatur in Kürze für das schnelle Buch zwischendurch und Nachrichten kompakt, damit auch der eilige Mensch nichts verpaßt und das bunte Bild auf der ersten Seite, damit man sofort weiß, was heute wirklich wichtig ist. Die Menschen verändern sich und die FAZ hat das endlich begriffen. Der Zeitgeist setzt sich hier durch und nicht der souveräne Leser, letzterer ist schon bei der Rechtschreibreform erbärmlich gescheitert.

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04. Oktober 2007 20:55

Dann soll der Zeitungskopf auch weg

Robert Schrey (etiterum)

Wenn die Kommentare auch Fraktur in der Überschrift haben, dann kann man das wenigstens noch einordnen. Irgendwie konservativ eben. Es wird ja unten drunter erklärt, wie es gemeint ist. Aber das "Frankfurter Allgemeine" in "Gotisch" isoliert oben drüber wirkt nur noch anachronistisch. Ein Relikt aus einer archaischen Epoche. Da der Kopf ja wohl den Geist der Zeitung verkörpern soll. Wo spukt denn der Geist, wenn nicht in den Kommentaren ?

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04. Oktober 2007 20:33

Was schlimmer ist:

Michael Thum (stefanvolker)

Bei der viel bedeutenderen Entscheidung, die bewährte Rechtschreibung aufzugeben, wurde jedenfalls keine Leserbefragung durchgeführt (wahrscheinlich, weil man das Ergebnis einer Befragung voraussah).

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04. Oktober 2007 18:44

"weiter gehende Neuerungen" (?)

Ruth Salber-Buchmüller (salberbuchmueller)

"Nur ein Sechstel hätte sich noch weiter gehende Neuerungen gewünscht."

"Nichts ändern wird sich auch an dem hohen journalistischen Qualitätsanspruch dieser Zeitung..."

(FAZ von heute zur Neugestaltung des Layouts)



Lieder ohne Worte!

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04. Oktober 2007 17:23

auf das beste hoffen

Guido Barbi (waxmati)

Wenn eine Zeitung wie die FAZ sich für ein regelmäßiges Bild auf der Titelseite entscheidet ist es mehr als legitim dubiös zu werden. Bilder können auch intelligent genutzt werden, aber die Angst, dass dies der erste Schritt zu einer viel breiteren Anpassung an den heutigen (niedrigen) journalisitischen Standards sei ist einfach nicht zu vermeiden.
Ich bin ein italienischer Student in München; ich verbringe die Hälfte meines Tages vor dem Computer und nutze, soweit es mir möglich ist alle neusten Technologien. Deshalb kann man wohl sagen, dass ich für neue Formate offen bin und, dass ich sicher nicht aus Nostalgie dieser Änderung mit Misstrauen gegenüberstehen (ich lese die FAZ seit einem Jahr).
Und gerade weil ich für neue Formate offen bin ist die FAZ "meine" Zeitung geworden. In der Zeit des Internets brauch ich und will ich nicht zahlen um Bilder und Nachrichten zu haben. Aber für eine Zeitung mit Ansrpuch zahl ich gerne.
In Italien, durfte ich mich freuen eine der wenigen Zeitungen der Welt zu lesen die kein Foto Pavarottis auf der Titelseite brachte. Ich hoffe dies werde ich weiterhin tun können.

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04. Oktober 2007 15:44

Strapaziös

Dennis Klingebiel (Klingebiel)

Die nächste Preiserhöhung kommt bestimmt ...

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04. Oktober 2007 15:08

Los werfen wir jede Originalitaet ueber Bord!

Dominik Delp (Delp)

"Los werfen wir jede Originalitaet ueber Bord. Lasst unsere Zeitung genauso aussehen wie jede andere! Lasst uns alle Menschen mit Geschmack vergraulen!"
Wirklich, eine tolle Idee. Ich hoffe man wird zur Besinnung kommen. Bis dahin fuehle ich mich beleidigt.

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04. Oktober 2007 15:00

"Süddeutsche allgemeine Rundschau"

Raimund Klingbeil (Simonides)

Süddeutsche allgemeine Rundschau
„Dahinter steckt immer ein kluger Kopf“ ist das klassische Werbemotto der F.A.Z. Vor ungefähr 10 Jahren wurde dieses Motiv in einer großartigen Werbekampagne wiederverwandt, aber diesmal nur noch in ironischer Brechung. Heute würde dieses Werbemotto sogar lächerlich wirken.
Die F.A.Z. ist sehr anspruchsvoll, doch nicht mehr jeder Kopf dahinter dürfte auch klug genug sein; so wurde die Zeitung in Teilen schon in Satz und Inhalt angepaßt. Die erneuerte Wochenendbeilage „Bilder und Zeiten“ z.B. ist nur noch eine Karikatur der alten Tiefdruckbeilage – ihre Lektüre kann ich mir oftmals sparen. So paßt sich die F.A.Z. auch jetzt den Gegebenheiten der Leser und des Marktes an. Irgendwann einmal gibt es vielleicht die „Süddeutsche allgemeine Rundschau“, doch die dürfte dann weder Renommee noch Tiefgang der legendären F.A.Z. haben. – Témpora mútantur, nos ét mutámur in íllis.

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04. Oktober 2007 14:52

@Dr. Hammersen

Manuel Gradwohl (mGradwohl)

Vielen Dank, Herr Dr. Hammersen!

Ich teile Ihre Meinung unbedingt! Ein Foto auf der Titelseite der FAZ stellt sie noch lange nicht auf eine Stufe mit der berühmten deutschen Boulevardzeitung mit den vier großen Buchstaben und den vielen BILDern.

Ich verstehe vor allem nicht den anscheinend zwingenden Zusammenhang zwischen einem zeitgemäßeren Layout und Beiträgen auf dem nNveau der schlimmsten Käseblätter...

Ja, ja: "Was der Bauer nicht kennt...", den Spruch kennen wir alle und leider, leider scheint er sich auch hier wieder zu bewahrheiten, wenn man sich viele der Kommentare einmal so ansieht.

Auch, wenn ich nicht unbedingt der Meinung war und bin, dass das Layout der FAZ dringend einer "Frischzellenkur" bedarf, sehe ich diesen veränderungen doch positiv oder zumindest einmal neutral gegenüber. Es wird sich zeigen, wie sich die Frankfurter Allgemeine in ihrem neuen Erscheinungsbild durchsetzt. Alles, was darüber hinausgeht, ist reine Spekulation.

Nochmal: Lassen sie bitte die Kirche im Dorf. Weder Fotos, noch linksbündige Überschriften sind Vorboten eines Weltunterganges, zumindest hat Nostradamus´davon nichts gesagt. ;-)

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04. Oktober 2007 14:16

Titelbild

Daniel Kraus (jdsk)

"Früher" diente das seltene Bild auf der Titelseite dazu, Ereignisse von unmittelbar ersichtlicher historischer Bedeutung zu kennzeichnen. Dieser Möglichkeit begibt sich die FAZ nun. Schade.

Was den Weißraum betrifft, so werde ich damit leben können, solange der Umfang der Zeitung wächst und ich die selbe Menge Text in "meiner" Tageszeitung lesen kann. Ansonsten würde ich vorschlagen, den Abonnementspreis zu senken, da ich nicht für weißes Papier, sondern für Journalismus bezahlen möchte.

D.K.

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04. Oktober 2007 13:52

Kleiderordnung

Hendrik Schulten (Heschulten)

Die bürgerliche F.A.Z. legt ihre Krawatte ab, nachdem ihr der Knoten schon länger etwas locker saß. Für Leser mit stilsicherem Geschmack ist das keine gute Nachricht und es steht außer Frage, dass mit dieser Entscheidung etwas vom unverwechselbarem Charakter dieser noch immer großartigen Zeitung verloren geht.

Jawohl, diese Zeitung ist immer noch großartig: Allem Zeter und Mordio in diesen Kommentaren zum Trotz hält sie bei allen Anpassungen an die Zeitläufte noch immer Raum für Diskurse, Themen und Gedanken bereit wie kein zweites Blatt im deutschen Sprachraum. Dafür bin ich als Leser dankbar und stimme daher in diese spenglerschen Untergangsgesänge nicht ein. - Schon gar nicht, ohne die neue Zeitung überhaupt einmal in den Händen gehalten zu haben.

Doch vielleicht zeigt die heftige Reaktion vieler offensichtlich sehr treuer Leser in diesem Forum eines: Die F.A.Z zur Morgenlektüre zu wählen ist mehr als eine bloße Entscheidung, sich für Qualitätsjournalismus zu entscheiden; sie ist das Bekenntnis zu einer besonderen Lebenskultur. Daher nehme wohl auch ich diese radikale optische Erneuerung irgendwie persönlich. Die Redaktion hätte gut daran getan, ihre Leser in diesen mutigen Schritt offener mit einzubeziehen.

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04. Oktober 2007 11:56

Form und Inhalt

Angelika Fritz (MyDocAngel)

FAZ ist für mich Inhalt - Ich nehme an, die neue Form soll die Auflage steigern.
Hoffen wir...

Ich lese täglich die Haupttageszeitungen aus Deutschland, Spanien, Italien, England, USA und Frankreich - die FAZ hat ist die ausgewogenste im Inhalt -
da kommt es nicht auf die Form an.
Aber:
Tradition in der Form hat auch was gutes - es ist wie ein Trailer - man fühlt sich zuhause!

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04. Oktober 2007 11:52

Manufactum

Klaus Meissner (friedwilli)

Wenn ich die Kommentare so lese, dann sollte Manufactum, der Spezialist für gediegene Alltagsartikel in begrenzten Stückzahlen bald ein neues Produkt im Katalog haben. Aber ob die werten Traditionsleser auch bereit sind, den dreifachen Preis zu bezahlen?

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04. Oktober 2007 11:47

Traurig!

Bastian Ruppik (B.Ruppik)

An die Herausgeber, das Marketing und die Gestalter,
ich bin entäuscht von der Entwicklung der "FAZ"
hin zur Unterhaltungs- und Wohlfühlzeitung.
Dort wo sich die "Süddeutsche" und "Zeit" schon lange befinden.
Weißraum mag für Magazine und Kunstbücher richtig sein, bei einer Zeitung fällt das Layout auseinander. Und die Bildsprache! Für anspruchsvolle Fotografie ist keine Zeit, kein Geld da? Man sieht: der Journalist fotografiert gern selbst (Technik & Motor), die Bildredakteure greifen nach dem üblichen Stock-Material. Lange vorbei die Zeiten von Barbara Klemm und Stefan Moses.
Gerade die "Sonntags FAZ" mit Ihrer hemmungslos präsentierten Lust an Zerstreuung war Vorbild?!
Ich möchte als Leser informiert, gefordert und gefördert werden. Was lese ich jetzt?

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04. Oktober 2007 11:26

Kirche im Dorf lassen

Nicolai Hammersen (Nicolai.Hammersen)

Sehr geehrte Leser der F.A.Z.,
liebe Mit-Kommentatoren,

die F.A.Z. ist noch nicht einmal mit einem neuen Layout erschienen, da wissen schon ganz viele, daß die Neugestaltung "unnötig" ist, die F.A.Z. "sich selbst zerstört", das Ganze eine "Zumutung", ja eine "Katastrophe" ist.

Wie wäre es denn, wenn man die "neue" F.A.Z. erst einmal ein paar Tage liest und sich dann ein Urteil bildet? Auf der Basis von Fakten, nicht Fiktionen!

In der Tat tritt gerade ein, was an anderer Stelle bereits vermutet wurde: Die F.A.Z. wandelt sich (moderat, wie es den Anschein hat), und damit stehen wir kurz vor dem "Untergang des Abendlandes". Diejenigen, die ihn beschwören, möchte ich fragen: Was spricht eigentlich dagegen, hochwertigen Journalismus mit einer zeitgemäßen graphischen Darstellung zu verbinden? Der geradezu reflexartige Vorwurf, hierbei handele es sich um eine Anpassung an den Zeitgeist, läuft Gefahr, das Kind mit dem Bade auszuschütten.

Mit der Bitte um mehr Gelassenheit

Dr. Nicolai Hammersen

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04. Oktober 2007 11:19

Frack statt Trainingsanzug

Markus Adami (adami)

Meine Damen und Herren Redakteure und Herausgeber!
Wo bleibt Ihr journalistischer Impetus, da Sie die Liebedienierei an einer Leserschaft, zu der ich als Abonnent nicht gehöre, zum Maß allen Layouts erheben. Die F.A.Z. wollte stets vom Leser erschlossen und erarabeitet werden. Behindern Sie nicht das Interesse an Inhalten durch neue Lockreize im Layout! Vergrämen Sie nicht die letzten Leser, die sich ihre Informationen erarbeiten wollen und nicht Meinungen attraktiv serviert bekommen möchten. Sie sind Journalisten und nicht Kellner! Handeln Sie danach! Wenn sie weiterhin Leser ansprechen wollen und nicht Konsumenten und Halbgebildete, die der Führung durch Zusammenfassungen und grobe Strukturen bedürfen, kehren Sie zu dem zurück, was Sie dereinst waren: Eine Zeitung im Frack und nicht im Trainingsanzug, oder: eine Dame, die erobert werden wollte und nicht ein sich anbietendes Weib.

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04. Oktober 2007 11:18

Es kommt auf den Inhalt an!

Marko Hrbat (Hrbat)

Und einen Kritikpunkt habe ich leider:

Die FAZ übernimmt - unreflektiert und blind (böse gesagt: gehorsam) - die Zahlen der Bundesagentur für Arbeit, statt die Daten selbst zu recherchieren.

Mir fehlt der Biss. Das Nachplappern von Fantasie-Zahlen der Bundeagentur nervt langsam! Da frage ich mich als langjähriger FAZ-Leser, ob das bei anderen Themen genauso ist....

Ich persönlich erwarte kritischen Journalismus und keine dpa-Vervielfältiger! Denn dann bestelle ich mir die Originalquellen gleich!

So lange ist mir das Layout - wie wir Franggen sagen - "völlig wurscht".

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04. Oktober 2007 11:11

Sonntag als Referenz?

Hermann Hofmann (hermannhofmann)

Das Abendland wird morgen sicher nicht untergehen. Aber wenn ich mir heute die ersten Impressionen der neugestalteten Seiten in der Printausgabe anschaue, dann geht es jetzt also auch werktags in Richtung der FAS. Nur - was bitte ist an der so toll? Abgesehen vom Wirtschaftsteil und einigen Rubriken/Kolumnen ist das doch meist eine eher belanglose gelegentlich sogar regelrecht alberne Angelegenheit. Gleiches gilt nach meiner Meinung auch für die wiedereingeführte Samstagsbeilage. Aufgrund der Wechselwirkung von Form und Inhalt bin ich also skeptisch, was die "neue" FAZ betrifft.

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04. Oktober 2007 10:31

Selbstlob passt nicht..

Gernold Frank (gfrank)

Ein großer Vorteil der FAZ für mich ist bislang - trotz einer politischen Nicht(ganz)-Neutralität - die kritische Distanz: Fakten, Hintergründe, ausgewogene Argumentation.
All das wird heute mit diesem fatalen Beitrag über den Haufen geworfen - nur Selbstbefriedigung. Und zudem erfahren die eigenen LeserInnen als Letzte davon, nachdem in fast allen anderen Medien ausführlich darüber berichtet wurde, und - siehe Zeit-Artikel - das in der Art und Weise, wie ich es von der FAZ erwartet hätte.
Zeitgeist scheint Bilder zu erfordern, weil nur noch in Fragmenten gelesen wird: Also ok zum Bild, um zu überleben. Dann aber mit eigenem Profil, z.B. nur sw-Bilder oder witzig-kritischen Karikaturen. Oder soll die bisherige USP jetzt Schritt für Schritt auf dem Altar der Austauschbarkeit geopfert werden? Folgt als Nächstes, dass die Leitartikel der Titelseite drastisch gekürzt werden - vielleicht nur noch Spiegelstriche mit einzelnen tags?

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04. Oktober 2007 10:26

eine weitere Stimme dagegen

Marcus Eisenberg (t-s-garp)

Den vielen Argumenten gegen den beschlossen Relaunch möchte ich durch meine Zustimmung Kraft verleihen. Umfragen, die keiner kennt (auch ich als Abonnent nicht) werden als Begründung angeführt. Die Feder führte der Chefdesigner der Sonntag-FAZ, was jedem FAZ-Leser nochmal einen Schreck versetzt. Mit jeder Annährung der FAZ an die Sonntag-FAZ wird treue Leserschaft verprellt. Ihre roten Wegweiser waren unnötig, die Farbfotos sind unnötig, andere Schriftarten sind unnötig und ein Titelfoto ist eine Katastrophe. Die von vielen geschätze FAZ wird verschandelt. Die Zustimmungsquote dieses Forums spricht Bände. Ich hoffe, es wird nicht an der Kraft fehlen Fehler einzugestehen und sich wieder auf den eigenen Anspruch zu besinnen.

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04. Oktober 2007 10:16

NZZ als Alternative?

Günter Weber (GWeberBV)

Lieber Herr Alexander Hilsbos,

die NZZ als Alternative? Da muss ich entschieden widersprechen. Selten war ich derart enttäuscht, wie nach dem Testkauf dieser Zeitung. Musste ich doch nach einer guten halben Stunde feststellen, dass ich sämtliche mir auch nur im Mindesten als interessant erscheinenden Artikel bereits durchgelesen hatte. Das reicht einfach nicht! Mit der FAZ auf dem Schoß finde ich dagegen auch nach zweistündiger Lektüre noch Lesenswertes. Wollen wir hoffen, dass die ganzseitigen Artikel in Zukunft nicht auch noch den "Bildergeschichten" weichen müssen.

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04. Oktober 2007 10:14

FAZ paradox - Sie verliert ihr Erscheinungsbild

Thomas Kanthak (Mayfair)

FAZ goes Mainstream!
Jetzt wird auch die FAZ bald aussehen wie die SZ oder FR.
Ich frage mich immer, wer da befragt wird. Die Leser leider nicht.

Und der befragte "Mann auf der Straße" wird auch mit geändertem Layout die FAZ nicht lesen.

Und wie Meinungsumfragen aus Allensbach validiert sind, konnte man nach der letzten Bundestagswahl studieren.

Schade,
eine Ikone zerstört sich selbst.

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04. Oktober 2007 10:10

Schade!

K.E. Bischoff (bernbisch)

wirklich schade dass sich die FAZ nun auch in diesen
Mainstream begibt. Schon die häßlichen roten Flecken der letzten Zeit waren eine Zumutung. Hoffentlich bleibt die .net Ausgabe wenigstens noch eine Weile so wie sie ist.

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04. Oktober 2007 10:10

FAZ-Layout

Christoph A. Rhein (CARHEIN71)

Sehr geehrte Damen und Herren der Redaktion, sehr geehrte Herren der Herausgebergemeinschaft,

Das neue Layout der FAZ bedeutet einen massiven Verlust an inhaltlichem Material. Der Textanteil ist um etwa 30-40 % zurückgegangen. Damit verliert die FAZ ihre herausragende Stellung unter den Tageszeitungen in Europa und paßt sich (nach der Rechtschreibreform) zum zweitenmal innerhalb eines Jahres negativ an den von ihr sooft kritisierten Zeitgeist an. Ein Bild sagt nichts, ein Text spricht mit dem Leser. Die Lücken im redaktionellen Teil sind schmerzhaft, es ist viel zu viel "weiß" im Layout.
Eine konservative Zeitung zeichnet sich durch textbezogene Analysen aus, die argumentativ den Leser gewinnen. Unter diesen Maßgaben ist eine Diskussion wie der Historikerstreit, Liturgiereform und andere Themen, die in anderen Zeitungen kein Platz finden, unmöglich.
Ich bitte Sie daher als Leser, wieder zum alten Format zurückzukehren, denn der heutige Morgen war so etwas wie ein Schock (Ich dachte an eine Werbeaktion und stand kurz davor die Zeitung zu entsorgen!). Sicher war die Umstellung des Layouts intensiv bearbeitet worden, aber man hätte den Leser einbeziehen sollen.

Hochachtungsvoll

Christoph Rhein, Mainz

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04. Oktober 2007 09:58

Bedauerlicher Stil

Michael Rammé (michael2904)

Einmal ist der Stil bedauerlich: Vorabankündigungen in anderen Medien, in der FAZ nur verschämt ein paar Leserbriefe (normalerweise erscheinen die nur zu Beiträgen in der eigenen Zeitung).
Dann wiederum ist der Stil bedauerlich: Die heutige Ankündigung voll der Lobes der Redaktion als Sprachrohr der (repräsentativen) Leserschaft, die das neue Aussehen noch gar nicht kennt.
Zu guter Letzt ist natürlich der Stil bedauerlich: Der unverwechselbare Zeitungsstil wird beliebig und austauschbar. Ich würde wetten, dass uns bald auch das eingeschränkte Zeitungsformat erreichen wird.
Über Lob und Tadel urteilt die Leserschaft am Kiosk / im Abo und nicht die Redaktion!
Ich kann mir nicht vorstellen, dass Ihre Leser in so großem Umfang Ihnen zustimmen, wie Sie es veröffentlicht haben.

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04. Oktober 2007 09:56

Online-Umfrage?

Björn Opitz (hrbjoern)

Eine solche gibt es im FAZnet auch sonst recht haeufig, und 75 Leserkommentare bis 9:54 Uhr am Erscheinungstag dieses Artikels sind doch ein offensichtliches Anzeichen fuer Diskussionsbedarf. Aber vielleicht sollte man damit bis morgen warten, wenn wir Leser die Zeitung auch mal in der Hand gehabt haben ...

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04. Oktober 2007 09:54

Endlich

Eckhard Raabe (eraabe)

Das neue Layout war überfällig.

Als Lehrer habe ich die Erfahrung machen müssen, dass das bisherige Layout für die überwiegende Mehrheit der Schülerinnen und Schüler (Oberstufe, also die -hoffentlich- zukünftigen Leser/innen) abschreckend war.

Eckhard Raabe

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04. Oktober 2007 09:42

....wie erwartet....

Christoph Look (chrlook)

Als ich auf Spiegel Online den Artikel gelesen habe, daß die FAZ ihr Layout ändern wird, war mein erster Gedanke, daß sich bestimmt wieder eine Vielzahl von Lesern "über den Untergang des Abendlandes" beschweren wird, öffentlich verkündet, daß Sie ihr Abo kündigt, daß die FAZ ja nun gänzlich unlesbar würde usw....
Wahrscheinlich ist es typisch deutsch (auch wenn ich diese Bewertung sonst eigentlich nicht mag), allem Neuen erst einmal negativ gegenüber zu stehen.
Ja, auch mir wird das alte Layout fehlen. Das Bild auf der Titelseite? Über den Mehrwert läßt sich streiten.
Aber am Kern der Zeitung wird sich (hoffentlich) nichts ändern. Auf das Lesen der FAZ verzichten, nur weil die Titelseite neu gestaltet wurde? Sicher nicht!
Von daher erwarte ich gespannt die FAZ von morgen, werde sie unvoreingenommen lesen und mir dann ein Bild "am Objekt" machen.
Darüber hinaus sehe ich auch keine Alternative...

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04. Oktober 2007 08:58

Alternative

Alexander Hilsbos (hilsbos)

Was längst überfällig ist und im Zuge dieser Massnahme hätte gemacht werden können: Verkleinerung des Formats auf Bahn- und Flugzeugsitzkompatibilität. Schluss mit dem Kampf gegen riesige Papierbögen. Nur die wenigsten Pendler haben eine genügend grosse Ablagefläche vor sich. Ein unschätzbarer Vorteil wäre die Verkleinerung, auch für den Papierverbrauch.

Nicht nur deswegen empfehle ich als Alternative die NZZ. All das wofür die FAZ mal einstand findet sich bei der "Alten Tante". Nur Mut zum Wechsel, an die wenigen Helvetismen gewöhnt man sich rasch.

Stichwort Mut: Ich bin gespannt, ob die Macher der FAZ Mut finden, ihre Entscheidung zum Layoutwechsel auch wieder zu revidieren. Wahrscheinlich nicht. In der Psychologie kennt man dieses Phänomen als "Groupthink".

Freundliche Grüsse
Alexander Hilsbos

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04. Oktober 2007 08:43

Bilderflut!

Daniel J Hahn (137)

Da die heutige Druckausgabe die letzte ihrere Art ist und ab morgen die gute alte FAZ dem Pseudomodernismus fröhnt, sollte sie mit Bedacht gelesen werden. Dabie ist aufällig, daß die textreduzierende Bilderflut schon längst über die FAZ hereingebrochen ist. Allein im Hauptteil finden sich auf dreizehn Seiten achtzehn Bilder, Werbung nicht mitgezählt. Möglicherweise lassen sich durch Bebilderung neue Leser gewinnen. Wenn aber erst Bilder die Motivation zum Kauf einer anspruchsvollen? Zeitung animieren müssen, wie sieht es dann langfristisch mit dem Niveau der Texte aus? Zieht die FAZ nun aus den "Erkenntnissen" der PISA-Studien die falschen Schlüsse - wenn das Textverständnis nachläßt muß man mit Bildern nachhelfen?

Die gute alte FAZ wird mir fehlen. Schade.

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04. Oktober 2007 08:33

nicht einladend...

Hans-Friedrich Fuge (fuge)

Schade, ein weiterer Schritt zum "Durchschnitt". Wie man eine (noch) Premiummarke der Medienbranche schon vom Layout derart in Richtung Mainstream und Austauschbarkeit drücken kann ist mir nicht verständlich.

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04. Oktober 2007 08:19

bild

Benedikt Dengler (Bahne)

scheint so als würde azch die letze zeitung mit anspruch in deutschland, langsam aber sicher ihr niveau verlieren...

schade!

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04. Oktober 2007 08:18

Die FAZ reiht sich ein.

Martin Morgenstern (Solobratscher)

Super, daß es jetzt das Foto gibt! Da werden mehr Frauen und Kinder vom Layout angesprochen, hat der schlaue McKinsey-Mann gesagt? Prima. Dann kann ja die FAZ endlich auch in Arztpraxen und beim Friseur ausliegen. (Klar, daß da die Fraktur-Überschriften weichen mußten - kann ja niemand entziffern, das alte Zeug...) Auflagensteigerung ist dadurch natürlich garantiert! Ach, ein paar Leute müßten noch entlassen werden, bitte. Kleine Redaktionen - wenig Streit, und pro Kopf ist mehr Kaffee da.

Eine Frage hätte ich noch: für das Geld, das Sie in die Umfragen, die externe Stilberatung und die Änderung des Layouts gesteckt haben - wie lange hätte man davon drei zusätzliche junge Volontäre bezahlen können?

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04. Oktober 2007 08:18

Peinliches Selbstlob

Steffen Wettengl (swettengl)

Unabhängig von einzelnen Aspekten des neuen Layout selbst finde ich die Art und Weise des "Stapellaufs" ziemlich eigenartig. Zuerst wird in Handelsblatt, Spiegel Online und sonstwo wochenlang über das neue Layout diskutiert. Das sind doch Maßnahmen, die man als Herausgeber und Redaktion zuerst seinen Lesern erläutert!?

Peinlich finde ich Überschriften wie auf der heutigen (4.10.) Titelseite. "Große Zustimmung zur Layout-Reform". Wie soll das der Großteil der Leser bewerten, wenn er (sie) das neue Erscheinungsbild noch gar nicht in einer vollständigen Ausgabe erleben konnte. Peinlich, dieses Selbstlob. Und zumindest nicht so recht in Einklang zu bringen mit den Kommentaren hier.

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04. Oktober 2007 08:00

Nicht schön, einfach nur schrecklich

Joerg Altmann (jalt)

Immer mehr Farbe, weniger Bilder, keine Gothik mehr (bald auch nicht mehr im Titel?? Wenn schon, denn schon!) und dann auch noch eine ZUSAMMENFASSUNG... die Boulevardisierung macht auch vor der FAZ nicht halt.

Leider fehlt die alternative konservative Tageszeitung in Deutschland, zu der ich als Abonnent wechseln könnte.

Ich bin sehr enttäuscht.

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04. Oktober 2007 07:01

wie bei der sz...

Michael Hackl (hackl_m)

ich möchte mich auch an die kritik meiner vorgänger anschließen. auch ich, als abonnement, wurde natürlich nicht gefragt. ich habe das alte layout sehr schön gefunden, schöner war es sogar, ohne die roten warnhinweise. ich finde es schade, dass sich die faz dem bild der sz angleicht, eine leichte abhebung darf doch sein. das ist immer noch die faz.

wirklich schade. das ist zwar kein grund zu kündigen, denn man kann ja darauf hoffen, dass es wieder geändert wird.

ich fordere eigenständigkeit - macht das nicht auch die faz?

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04. Oktober 2007 06:04

nie wieder S-Bahn

Birke Götz (Ratte2)

Tut mir leid, ich muss noch mal (meine Negativstimme doppelt zu zaehlen ist nicht noetig, gehoere bestimmt nicht zur repraesentativen Allensbachsample):

Linksbuendig in der Mitte und zentrierte Ueberschriften in der rechten Doppelspalte? Wie waere es mit rechtsbuendig am linken Rand? Und die abgebildete Seite mit dem Probelayout: die erste Ueberschrift "Streitkunst ...." ? Das war doch hoffentlich ein Setzfehler? Oder auch eine Zeilensparmassnahme? Mal ehrlich, denken Sie mal an die armen S-Bahnfahrer in Frankfurt: rechts sitzt eine mit dem lustigen FR-Faltblaettchen, und links gegenueber jemand mit Ihrem zentriert rechtsbuendischen Leerzeilenpapierchen. Da bleibt einem als anstaendiger Buerger doch nur noch der verschaemte Blick ueber die Schulter des Bildlesers nebenan, oder?

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04. Oktober 2007 05:58

das neue Kleid

Jürgen Scholl (jurgenscholl)

fantastisch ,Weltklassejournalismus im zeitgemäßen
Layout. Die FAZ geht mit der Zeit , die das bemängeln
sin zu bedauern.
Jürgen Scholl

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04. Oktober 2007 03:12

Das eine Viertel

Alexander Koehler (alexanderkoehler)

Die Kommentierungen zeichnen ein eindeutiges Bild. Ich zeichne gerne mit, ein paar Stichworte: unnoetig, Mainstream, Identitaetsverlust, kein Alleinstellungsmerkmal.

Zudem gehoere ich mitnichten zu den erzkonservativen Aufsichtsratsvorsitzenden, die vielleicht als Sinnbild fuer den Mehrheitsleser dieser Zeitung Pate stehen muessen. Ich brauche kein modisches Layout, keine Farbbilder um davon ueberzeugt zu werden, dass die Inhalte dieser Zeitung einen Kauf rechtfertigen und dabei bin ich erst 23 Jahre alt. Habe ich jetzt den Fehler gemacht oder sie ? Mit der Bitte um Antwort ...

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04. Oktober 2007 02:02

Lösung der Probleme durch neues Kleid?

Jan Körner (JK89)

War nicht das Titelbild, das was die FAZ besonders machte? Es zeugt nicht von viel Weitblick, wenn man glaubt, dass man die Probleme eines Blattes mit dem Ändern der Titelseite beheben will. Liegen denn die Probleme nicht tiefgründiger? War denn nicht auch die Fraktur, etwas einzigartiges, irgendwo auch etwas schönes? Sollten denn nicht viel lieber andere Aspekte, wie die Länge mancher Artikel überdacht werden und können nicht auch neue Leser durch gesonderte Lokalbeilagen gewonnen werden. Ich kenne viele Leute, die die FAZ gerne lesen, sie aber aufgrund fehlenden regionalen Bezugs nicht regelmäßig lesen oder abonnieren. Dass das bisherige Aussehen der FAZ wegfällt ist schade und traurig, aber die Probleme der Zeitung als solche sind dadurch nicht behoben.

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04. Oktober 2007 01:39

seriös=beständig

Andreas Hottinger (family.hottinger)

Ich kann diese Entscheidung nur beidauern da es schon immer ein Markenzeichen der FAZ war eine Titelseite zu haben wo nicht die Emotionen(=Bilder) sondern die Informationen (=Text) hervorgehoben wurden. Durch tägliche Bilder auf der Titelseite wird die seriösität der Zeitung meiner Meinung nach herabgestuft!

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04. Oktober 2007 01:35

Als ästhetisches Merkmal

gisbert heimes (gisbert4)

ist ein Titelseitenfoto ungeeignet.

Nun könnte man fragen, warum sollte der Titel der FAZ ästhetischen Kriterien genügen.

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04. Oktober 2007 01:32

Mercedesstern weg

christian mihm (duckncover)

Schade um ein ach so bezahlbares Statussymbol!
Zum einen sollte es eine oder mehrere FAZ-Light geben: Es gibt den Banker, den das Feuilleton nicht interessiert, den Kulturschaffenden, den der Wirtschaftsteil nervt, den Rentner, der usw. Geben Sie die Zeitung um gewisse Bücher verringert verbilligt ab!
Zum anderen sollten Sie erkennbar konservativ bleiben. Das Problem, dass auch der Konservatismus verschiedene Farben hat, ist eine Chance für die FAZ! Thematisieren Sie die unterschiedlichen Positionen, indem Sie die Vertreter verschiedener Konservatismen zu ein und dem selben Thema Stellung beziehen lassen. Pro und Contra ist Schnee von gestern. Heute kommt ein Safety-Konservativer zu anderen Ergebnissen als ein Liberalkonservativer, ein Volkswirtschaftler zu anderen Ergebnissen als ein Betriebswirtschaftler.
Schließlich die Qualität. Es scheint, an der Endkontrolle zu hapern. Probieren Sie aus, sich diesbezüglich mit anderen zusammenzutun. Bier hier zu brauen und dort abfüllen zu lassen, rechnet sich. Auch und gerade bei Ihnen, da die Kosten des Transports mehr als günstig sind.

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04. Oktober 2007 01:10

Sehr schön!

Andreas Schwartmann (ASchwartmann)

Die FAZ bleibt ihrem alten Erscheinungsbild nicht aus falsch verstandenem Konservatismus verbunden, sondern kommt in frischem Gewand daher.

Ich begrüße dies ausdrücklich, kommt es doch auch weiterhin auf den (vorzüglichen) Inhalt an, zu dem ein frisches Outfit nun den Zugang erleichtert.

Danke, FAZ, es war an der Zeit.

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04. Oktober 2007 00:52

Mutig - und richtig!

Jan Richter (jan_richter)

Liebe konservative Zeitungsleser!

Die kurze Zusammenfassung über längeren Artikeln war lange überflüssig, die neue Schrift ist zudem einfacher zu lesen. Ein Bild auf der Titelseite verführt hoffentlich auch jüngere Leser dazu, nicht nur die SZ, Welt oder Zeit zu lesen. Hoffentlich werden jetzt die teils unnötig langatmigen Artikel noch entstaubt... und hoffentlich werden wir so eine interessantere, ansprechendere und nicht nur auf (ver)alteten konservativen Werten beruhende Zeitung erhalten! Wer ist denn die zukünftige Lesergemeinde? Hier wurde Gott sei Dank einmal an die nächste Generation der Leser gedacht.

Einen schönen Gruss,
Euer zukünftiger Leser

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04. Oktober 2007 00:08

Ja, warum nur?

Heinrich Küttler (hnrkttlr)

Es gibt ja zu wenig Times-Schriftsatz auf dieser Welt. Danke, FAZ, für die Abhilfe (...).

Wie man an der Rückblende hier sieht, ist dieses hier der umfassenste Wandel der FAZ überhaupt. Gibt es dafür wirklich Grund? Dagegen gibt es viele. Für Sie hoffe ich, daß das gut geht.

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04. Oktober 2007 00:04

Das darf nicht wahr sein!

Christian Oertel (COertel)

Die FAZ, bisheriger Garant für seriöse und elegante Berichterstattung, wirft sich in die Beliebigkeit des Massenkonsums. Klarheit und Frische strahlte die Titelseite der FAZ bisher durch ihr wohltuend reduziertes Erscheinungsbild aus. Wozu nur braucht eine Zeitung, die gelesen werden will, täglich ein riesiges Bild auf der Frontseite? Ein markantes Profil kann man sich im bunten Medienwald damit nicht verschaffen; vielmehr brüskiert man die Leser, die sich am Morgen eines Werktages ernsthaft und seriös informieren wollen. Nun aber fortwährend Frau Merkel grinsend Hände schütteln oder Herrn Ballack angestreng in den Rasen treten zu sehen -und das wird bei täglichen Bildern mehrheitlich herauskommen- bringt keinen intellektuellen Mehrwert.

Ich bin 19 Jahre alt und lese die FAZ seit zwei Jahren, davon eines als Abonnent, regelmäßig gerade weil ich Informationen haben und nicht mit bunten Bildern abgespeist werden wollte. Das Lesen muss ich wohl in Zukunft bleiben lassen, da wird es nur noch Gucken geben.

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04. Oktober 2007 00:02

Irgendwie finde ich es auch schade.

Stefanie Neubert (contactsteff)

Schade um die Fraktur, schade um die mittigen Überschriften, schade um das Titelblatt....... sicher, wenn die Auflagen zurückgehen müssen Maßnahmen ergriffen, Kompromisse geschlossen werden. Und trotzdem, gerade dass KEIN Bild auf der Titelseite war, fand ich immer attraktiv, es machte mich neugierig..... und dabei bin ich doch eine Frau.....

Nun, ich hoffe, die Qualität des Inhalts bleibt trotzdem oder wird besser und die Veränderungen lohnen sich. Aber mir wird die "alte FAZ" fehlen.

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04. Oktober 2007 00:01

Fehlentscheidung

Markus Moll (mmoll)

Ich zähle mich selbst zum jüngeren Publikum der FAZ und auch ich kann die jüngsten Layout-Änderungen nicht gutheißen. Auch kann ich die Motivation hinter diesen Änderungen nicht verstehen. Geht es etwa nur darum, einfach einmal zu "experimentieren", willkürlich irgendetwas zu verändern? Oder wurden grundlegende Probleme erst jetzt, nach Jahrzehnten, entdeckt?
Bezüglich des Bildes kann ich mich vielen anderen Kommentaren anschließen: Dieser Platz gehört einer Überschrift vorbehalten. Was soll der Vorteil eines Bildes sein? Liest man eine Überschrift, hat man zumindest eine grobe Idee, worum es im Artikel geht. Bei einem Bild bleibt man zumeist ohne die Bildunterschrift gelesen zu haben im Dunkeln. Das Bild selbst hat höchstens Wiedererkennungswert und hilft nur, wenn man die Nachricht dahinter bereits kennt. Ebenso habe ich die Frakturschrift stets gemocht, sie hat Kommentare klar markiert.
Insgesamt stelle ich mich beim Betrachten der Bildergalerie fest, daß das herkömmliche Layout schlichter und gerade dadurch einheitlicher, übersichtlicher, angenehmer und seriöser wirkte.
Die Leserbefragung muß man wohl stark anzweifeln. Schaut man sich die Beiträge hier an, so ergibt sich jedenfalls ein vollkommen entgegengesetztes Bild.

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03. Oktober 2007 23:55

zustimmung?

Uwe Feldbusch (Buschwindroeschen)

Als langjähriger Abonnent dieser Zeitung bin ich nicht um meine Meinung gefragt worden! Wen bitte, haben Sie denn über die geplanten Veränderungen informiert?
Ich bin enttäuscht und glaube nicht, eine Verbesserung entdecken zu können!

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03. Oktober 2007 23:51

Ganz ruhig bleiben, bitte...

Björn-Ingemar Janssen (ingemar1982)

...es ist der optische Relaunch einer Zeitung. Beim Lesen der Kommentare (und der Leserbriefe, die sicherlich folgen werden) könnte man den Eindruck bekommen, unser Land stände vor einem Umsturz - es ist im übrigen unseriös, auf Basis eines Artikels und einiger weniger Screenshots darüber zu urteilen, ob ein Layout gelungen ist oder eben nicht. Dazu braucht es meiner Meinung nach die gedruckte Zeitung in der Hand. Außerdem sei denen, die klagen, es ginge doch nur um die Auflage, der Wirtschaftsteil zu empfehlen: Dort wird Tag für Tag erklärt, dass ein Produkt gekauft werden muss, um erfolgreich zu sein und fortbestehen zu können am Markt. Die starken Auflagenrückgänge im Vergleich zu anderen Qualitätszeitungen bedurften einer Antwort - sollte das neue Design mehr Leser an den Qualitätsjournalismus heranführen, so wäre das doch nur zu begrüßen. Man wird sehen. Bis dahin empfehle ich den werten Leserinnen und Lesern ein wenig mehr Gelassenheit.
Ich - für meinen Teil - bin gespannt darauf, was der Blick in meinen Briefkasten am Freitag zutage fördert.

Mit freundlichen Grüßen
Björn-Ingemar Janssen

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03. Oktober 2007 23:04

neues kleid?

Oliver Bruy (bruy1)

um die frage ein weiteres mal zu stellen:wer wurde wann von wem befragt?auch an mir ging das vollkommen vorbei.
und hätte ich mich heut abend nicht nochmal über die neuesten nachrichten informieren wollen hätte mich freitag morgen der schlag getroffen;ein neues "outfit"wäre nun wirklich nicht nötig gewesen.
passen sie sich nicht noch weiter an,die zugeständnisse an die neue rechtschreibung waren schon mehr als genug!

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03. Oktober 2007 23:04

Zeitgeist

Friedrich Tänzer (fritztaenzer)

Allensbach hat auch einen Sieg der Union bei den letzten Bundestagswahlen vorausgesagt... Die Herausgeber dieser Zeitung haben ihren Lesern weiland versprochen, daß die Anpassung an die sogenannte Rechtschreibreform keinerlei Nachteile bedeute. Jetzt werden Bilder auf der Titelseite dafür sorgen, daß die F.A.Z. noch austauschbarer wird. Joachim Fest und Friedrich-Karl Fromme müssen das zum Glück nicht mehr miterleben- wir leider schon. Es lebe der Zeitgeist!

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03. Oktober 2007 22:59

FAZ-Neugestaltung

Michael Feldmann (St.Meinolf)

"...erneuert ihr Erscheinungsbild und folgt damit dem Votum einer großen Mehrheit ihrer Leser..." - Seit sehr vielen Jahren habe ich ein FAZ-Abo. Wie und wo hätte man denn sein Votum abgeben können? Ich jedenfalls finde die Neugestaltung fürchterlich! Michael Feldmann, Werl

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03. Oktober 2007 22:52

schade

Jan Behrends (JCBehrends)

Schon wieder ein Zugeständnis an den kleinsten gemeinsamen Nenner. "Leserbefragungen ergaben grosse Zustimmung"? Wen haben Sie denn da genau gefragt?
Jetzt übernehmen Sie am besten noch die eine Hälfte der Texte von der Süddeutschen und die andere aus dem Spiegel und die FAZ hat ihr Profil völlig verloren. Apropos Spiegel: der hämisch-thriumphierende Artikel über das neue FAZ-layout hätte doch Grund genung sein müssen, diesen Mist zu lassen.

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03. Oktober 2007 22:44

F.A.Z. - Frische?

Rolf Joachim Siegen (rolfS2)

Mit ihrer 'vor Ort' - Gedankenlosigkeit hat sich die Frankfurter Allgemeine laengst dem Zeitgeist der Denkfaulheit angepasst. Modischer Firlefanz und Kurzlebigkeit statt Standfestigkeit. Andere Beispiele liessen sich hinzufuegen.

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03. Oktober 2007 22:42

Bildverlust

Frank Gromball (YourGhost)

Liebe LeserInnen,
auch ich möchte mich in den Kanon der ablehnenden Haltungen einreihen. Die Aufgabe der Tiefdruckbeilage "Bilder und Zeiten" könnte ich noch unter Resourcenschonung verbuchen, die beschlossene Umgestaltung kündet nun aber vom entgültigen Bildverlust der FAZ.
"Das Gute an den schlechten Zeiten, Pferde satteln weiter reiten" (Kettcar): zum Gegenwert von 4 Printausgaben bekomme ich einen ganzen Monat garantiert Bildverlustfreien DLF zu hören.

Das Blöde ist auch, dass die Kartoffeldruckqualität der Bilder nicht mal satt macht. By the way - ich erwarte mit Freude das knapp gekleidete Mädchen auf der letzten Seite, posierend in der Toskana: laut repräsentativer LeserInnenbefragung waren 7 von 10 mit der Kulisse einverstanden.

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03. Oktober 2007 22:36

Das neue Kleid der F.A.Z. ...

thomas schimpf (tom_s)

Schade, aber man wandert eben ab ... .

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03. Oktober 2007 22:34

charakter vs. beliebigkeit

norbert mayerhöfer (nmffm)

dem kommentar von mkoecher ist eigentlich nichts hinzuzufügen.
das bisher unverwechselbare layout wird der allgemeinen beliebigkeit geopfert - sehr schade und ärgerlich.

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03. Oktober 2007 22:33

Leserbefragung?!

Daniel J Hahn (137)

Vor einiger Zeit wurden die Leser der Onlineausgabe mit einem sog. PopUp aufgefordert, ihre Meinung zu irgendetwas kundzutun. Da mich diese Art von Aufmerksamkeitserheischung schon immer nervt, habe ich dieses "Angebot" entsprechend und ungelesen weggeklickt. Sollte dies tatsächlich die "Befragung" der FAZ-Leser gewesen sein, auf deren Ergebnis nun die Änderung im Erscheinungsbild der FAZ beruhen, so wurde schlicht die falsche Zielgruppe befragt. Offensichtlich führen nun in der Redaktion diejenigen Journalisten das Wort, die sich immer auf die Meinung anderer verlassen, statt einen eigenen Standpunkt zu vertreten. Anstelle der Befragung von Lesern der Onlineausgabe, die sich tatsächlich von PopUps zu Umfragen verleiten lassen, hätten die Abonnenten der klassischen Version befragt werden müssen!
Schaut man sich die Aufmachung der heutigen Onlineausgabe -Tag der Deutschen Einheit!- an (1. Layoutänderung, 2. Contergan, 3. Tod von Lady Di, Sport, ... und erst ganz unten im Feulleton ein Interview mit W.Stumph zum Nationalfeiertag), dann kann man die Verwüstungen durch das 68er Bildungssystem in den Köpfen jungen Generationen erahnen: Selbstverleugnung allerorten und nun also auch in der FAZ. Traurig!

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03. Oktober 2007 22:31

Einladend, frisch, übersichtlich?????

Manfred W. Rautenberg (rautenbergmanfred)

Ich lese diese Zeitung seit über 20 Jahren, irgendwann habe ich sie sogar abonniert. Besser geworden ist sie in dieser Zeit nicht! Die Tiefdruckbeilage gibt es nicht mehr, das FAZ Magazin wurde durch ein völlig ödes "Piazza" (über Golf, Uhren, Wellness und ähnlich langweiliges Zeug) ersetzt, das gleich ins Altpapier wandert. Jetzt auch noch Fotos auf der ersten Seite! Keine Frakturschrift mehr! Das alles sind Zumutungen, wie es das Abonnementspublikum eines landläufigen Provinz-Staatstheaters ebenfalls seit Jahrzehnten erlebt. Ich bin 45, im Theater finde ich Provokation gut, bei der Zeitung nicht.

Letztlich zählen die Zahlen. Solange die FAZ mehr Abonnenten dazu gewinnt als verliert, ist alles in Ordnung. Wir, in der Minderheit, können resigniert dabeibleiben, uns nach besserem am Markt umsehen oder anfangen, fern zu sehen.

Mich hat übrigens auch keiner gefragt, ob ich die Änderungen gut heiße.

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03. Oktober 2007 22:30

Schade um die Fraktur; bleibt inhaltlich sauber!

Bernd Langhein (begukula)

Das Foto auf der Titelseite kann ich noch verschmerzen, wenn der Inhalt noch gut bleibt. Ich war jahrelanger Welt-Abonnent (mit Fotos auf S. 1), die hat den Vorteil, einen Hamburger Lokalteil zu haben, rutschte aber leider in den linken Berliner Einheitsbrei (aus Angst vor Kündigung und Degradierung wird ja nicht mehr unabhängig recherchiert, sondern nach dem Mainstream geschielt, jetzt steht in der Welt annähernd das gleiche wie in der Süddeutschen, der Frankfurter Rotschau usw.), so daß ich trotz des Verlustes des Lokalteils das Abonnement zur FAZ wechselte. Im großen und ganzen ist die FAZ inhaltlich ja noch gut, manche Anzeichen dafür, politische Korrektheit vor vollständige und richtige Information zu setzen, sind aber erkennbar.

Den Verlust der Fraktur bedaure ich, in der Werbung wird sie wieder modern und ist öfter zu lesen. Fraktur ist sogar, wenn man an sie gewöhnt ist, leichter zu lesen. Kann man da nicht doch beim alten bleiben?

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03. Oktober 2007 22:24

Danke - Nein.

Ulrich Reich (Umkulu)

Wenn ich eine bunte Zeitung lesen wollte, so würde ich eine aus Hamburg lesen wollen, welche mir die Welt erklären will.
Ich schätze die Artikel des einstmals sehr dichten Korrespondentennetzwerks der FAZ und nicht farbige Photos auf der ersten Seite.
Und der "schlaue Kopf" kam bislang auch sehr gut mit der Frakturschrift über den Kommentaren zurecht.
Fraglich ist, ob mit all diesen Neuerungen mehr Leser gewonnen oder vertrieben werden.
Es bleibt nur ein - leider sehr - skeptischer Blick in die Zukunft.

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03. Oktober 2007 22:20

Enttäuscht

Thomas Lang (Lang)

Als langjähriger Leser Ihrer Zeitung bin ich enttäuscht über diese Anbiederung an den Zeitgeist. Die Qualität und Aktualität einer Tageszeitung entsteht durch die enthaltenen Texte, nicht durch ein vermeintlich modernes Layout.
Eine vorangestellte Zusammenfassung längerer Texte ist einer Internet-Postille würdig, für die FAZ ist es unpassend.

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03. Oktober 2007 22:18

Die FAZ im Gewand des Massengeschmacks

Markus Köcher (MKoecher)

Es ist ja klar, daß bei einer repräsentativen Umfrage ein Geschmacksurteil herauskommt, das dem Mainstream nahesteht, also dem, was sonst so auf dem Zeitungsmarkt zu sehen ist. (Bei einer repräsentativen Umfrage kann auch die bisherige Leserschaft der FAZ logischerweise keinen Schwerpunkt bilden.) Diese Umfrage hat also eine Alibi-Funktion.

Für mich folgt daraus, daß sich die Hauptverantwortlichen bei der FAZ unter wirtschaftlichem Druck dem Massengeschmack anpassen müssen, weil sie sich davon einen größeren Absatz versprechen. Dabei kalkulieren sie offenbar so, daß die Einbußen bei der konservativen Leserschaft geringer sind als der Zugewinn bei den neuen jungen Lesern. Man konnte diese Entwicklung schon seit Jahren absehen, weil die erfolgreiche FAS im Layout der FAZ immer deutlichere Duftmarken hinterlassen hat.

Ich bedauere diese Entwicklung zutiefst, weil ein stilistisch überlegenes, funktional-ästhetisches Konzept geopfert wird, um Auflage zu machen. Nun also weniger Information auf dem Titel und weiterhin schlechtere Farbbilder (bei denen die Farben nicht sauber übereinanderliegen) zugunsten scharfer und prägnater sw-Bilder. An wie vielen Tagen im Jahr gibt es ein Bild, was so viel aussagt wie der bisherige Aufmacher?

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03. Oktober 2007 22:17

Bild verdrängt das Wort

Christian Felsheim (cfelsheim)

Selbst wenn es bei dem einen bleibt, nun ist ein Bild die erste Nachricht, mit der sich die Zeitung an den Leser wendet. Das Wort bleibt dahinter zurück. Genau damit verliert die Zeitung. Etwas nur mit dem Wort auszudrücken, pointiert und scharf formuliert die wichtigste Nachricht des Tages zu vermitteln, dieser Anspruch wird nun von dem scheinbar objektiven und doch so trügerischen Bild aufgeweicht. Schade.


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03. Oktober 2007 22:11

Traurig

Martin Hofmann (LoupGarou)

Schade, dass Sie nun endgültig aufgegeben haben, Ihren Anspruch auch auf den ersten Blick zu zeigen.
Die roten Hervorhebungen haben mich ja schon gestört, damit konnte ich aber noch leben, weil sie irgendwie auch etwas innovatives, klares hatten wie Stahl und Glas.
Mit dem Bild auf der ersten Seite aber ist selbst davon nichts mehr übrig.

Nun sind Sie gewöhnlich.

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03. Oktober 2007 22:01

die neue Faz

Anne Frey (Xanthippe1)

Wer ist da befragt worden? Ich lese die FAZ seit 40 Jahren und weiß von keiner Frage.Warum sind Abonnenten nicht die richtigen Adressaten? Allerdings muß man sagen: In der letzten Zeit häuften sich die bunten Bildchen im Inneren so sehr, daß die erste Seite nur noch eine täuschende Hülle war. Offenbar hat die Übernahme des kultusministeriellen ss nichts gebracht; ob die Vortäuschung, dasselbe zu sein wie die Süddeutsche, den Rückgang der Auflage aufhält, muß man abwarten. Mindestens sind Bilder billiger als Text.
Den Niedergang dieser Zeitung mitansehen zu müssen, ist bitter.

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03. Oktober 2007 21:53

Nun also ein Titelfoto

Eckhard Wallis (ewallis)

Als jüngerer Leser muss ich sagen, dass ich das Titelfoto ablehne, da es Platz verschwendet, der für wertvollen Text gebraucht wird, da die FAZ somit ihr Markenzeichen aufgibt, und endgültig dem Bild, das ja angeblich mehr sagt als tausend Worte, den vorrang gegenüber letzteren einräumt. Dabei kann man nicht besser manipulieren als mit fotos, die ja dem Leser suggerieren, sie bildeten die Wirklichkeit absolut so ab, wie sie auch ist. Natürlich kann man auch falsche Informationen schreiben, aber hier ist der Leser doch viel kritischer, da das Lesen an sich schon den Verstand stärker beansprucht, als das Betrachten eines Bildes. Die FAZ will mit dem Titelfoto mehr Leser ansprechen. Aber die (Nicht)leser, denen das Lesen zuvor zu anspruchsvoll war, und die nun durch das neue Titelfoto angelockt werden sollen, sind dann doch die, die sich am leichtesten durch ein scheinbar eindeutiges Foto beeinflussen lassen. Und dadurch tut die FAZ einen, wenn auch kleinen, Schritt in Richtung manipulativer Journalismus.

Mag der Inhalt auch noch so anspruchsvoll sein, das Titelfoto ist das Bekenntnis, dass die FAZ es dem Leser leichter machen will... Aber die heutigen Themen lassen sich nicht vereinfachen ohne verzerrt zu werden!

Schade...

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03. Oktober 2007 21:39

Das ist nicht nur enttäuschend und ärgerlich,

Julian Schrenk (kenjul)

es tut auch sehr weh. Obdachlos in der Medienwelt.

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03. Oktober 2007 21:37

Einladend Frisch Übersichtlich ?

Michael Gast (micgast)

Die F.A.Z. war bisher die einzige Zeitung in Deutschland, die einer unverwechselbaren und einmalig seriösen Schriftspiegel darbot. Leider ist das in Kürze Geschichte. Die Zeitung ist in letzter Zeit vergleichbar mit der SPD - schon immer verriet sie ihre Klientel, angefangen bei der Zustimmung zu den Kriegskrediten für den 1. Weltkrieg bis hin zur Realrentenkürzung per Agenda 2010. Das gleiche tut nun die F.A.Z., angefangen mit den Kampagnen gegen die unsinnige Rechtschreibreform, um anschließend - als Tiger gesprungen und Bettvorleger gelandet - den orthographischen Unsinn doch einzuführen, bis hin zur Anpassung an den Zeitgeist per Bildchen auf der Titelseite für die vermeintlich unbedarfte Leserschaft der bildorientierten Konkurrenz. Schade, daß der Boulevard auch diese Institution , die F.A.Z., zu fressen beginnt. Schade auch, daß wir Leser für zu dumm befunden werden, ohne Bildchen eine Vorstellung vom Zeitungsbeitrag und den dort beschriebenen Protagonisten zu entwickeln. Ein Hoch auf das Vordergründige und Profane, das Bildchen. Ich ende mit einer Wilhelm-Busch-Anleihe: ... dann legten sie (die Hühner der Witwe Bolte) noch schnell ein Ei, und dann kam der Tod herbei. Adios, F.A.Z.!

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03. Oktober 2007 21:29

Einheitstag - ein Trauertag?

Jochen Ehlers (ehlers1)

Am Tag der Einheit die Einheit aller Tageszeitungen.

Schon die derzeitigen Farbfotos sind überflüssig. Ein zusätzliches Foto auf der Titelseite ist völlig überflüssig und verdrängt nur weiteren Inhalt, den ein Foto niemals ersetzen kann.

Der Abschied von der Frakturschrift ist ebenfalls bedauerlich.

Im Übrigen soll es schon einige Tageszeitungen geben, die ein Titelfoto und keine Frakturschrift haben.

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03. Oktober 2007 21:17

Bedauerlich

Christoph Weißermel (Achilleus1)

Mit Enttäuschung habe ich heute auf Ihrer Internetseite von den geplanten Layoutänderungen gelesen. Die Zeitung werde „einladend, frisch und übersichtlich“ werden. Als frisch aber habe ich das Aussehen der FAZ immer empfunden und zwar gerade ob ihrer Schlichtheit und demonstrativ zur Schau getragenen Fokussierung auf Informationen und Inhalte. Es hat mich immer gefreut, eine Zeitung zu lesen, die sich zumindest nicht offensichtlich den Bedingungen der hedonistischen Konsumgesellschaft anpasste, und sich schon durch ihr Äußeres von anderen Zeitungen unterschied. Man muss nicht konservativ sein, um Schlichtheit einladend zu finden.
Sie schreiben weiter, der Anspruch bleibe erhalten. Ich glaube Ihnen gerne. Aber warum, verleugnen Sie Ihre Tradition und die Tatsache, das gerade der Anspruch durch das Äußere zu erkennen gewesen ist?
Ich halte es für bedauerlich, dass Sie ein wichtiges zum Garant für Seriosität gewordenes Alleinstellungsmerkmal den vermeintlichen Bedingungen des Marktes opfern. Der ich mit 17 Jahren zu der jüngeren Zielgruppe gehöre, die Sie nun vermeinen ansprechen zu können, habe die bilderlose erste Seite sehr geschätzt. Gerade weil sie einladend, frisch und übersichtlich war.

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03. Oktober 2007 21:15

Bild ist nicht gleich Bild

Andreas Stiller (andreasstiller)

Ich frage mich auch wer da "repräsentativ" befragt worden ist, es müssen wohl sehr wenige gewesen sein. Wer sich noch an die Urfassung der "Bilder und Zeiten" Beilage erinnern kann, und diese mit dem aktuellen Nachfolger vergleicht, der kann den Abstieg an geistgem Anspruch ermessen. Die Frage ist ja wohl nicht ob Bilder oder keine Bilder, sondern welche Art von Bildern. Auch in der bisherigen Version gab es genügend redundante Bilder, zum Beispiel die ewigen Inszenierungsaufnahmen, deren Informationsgehalt per se denkbar gering sind.
Gegen ein anspruchsvolles Foto auf der Titelseite wäre ja nichts einzuwenden, allein, was bisher von den zuständigen "art directors" der Sonntagszeitung oder der ahnlich gelagerten Bilder und Zeiten Seiten geleistet worden ist , gibt wenig Anlaß zur Hoffnung.
Ein anspruchsvoller Inhalt in anspruchsloser Form ist kein ausreichendes Argument, eine Zeitung zu abonnieren.
Schaun mer mal wie morgen aussieht, und wenn es zu dürftig ist, dann muß man sich eben anderweitig umschauen, schade nur ums Reiseblatt.

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03. Oktober 2007 21:14

Wirklich enttäuschend

Malchus Giersch (der_rote_Hugo)

ist dieses Anbiedern an den Zeitgeist.

Ich bin sprachlos, haben doch die immer öfters auch inhaltichen Anleihen bei Boulevardblättchen nun ihre optische Entsprechung gefunden. Der bestenfalls mittelmäßige Kölner Stadt-Anzeiger, der schon länger den Vertrieb in Köln für die FAZ durchführt, kommt optisch genauso daher.

Von den hier schon angeführten Formfehler ganz abgesehen, bleibt mir fast schon zu wenig von der einst herausragenden Qualität der FAZ.

Schade und mal sehn, wie lange ich noch Abonnent bleiben werde.

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03. Oktober 2007 21:14

Ich will so bleiben wie ich bin - DU DARFST!

Jan Bolle (janbolle)

Liebe FAZ,

"Angriff auf Amerika" mit einer Abbildung des brennenden World Trade Center in New York City ist mir als einzige Ausgabe in Erinnerung, in der eben eine Photographie auf Seite 1 abgedruckt ist.

Die teure, weil sehr gute FAZ entwickelte sich während meines Studiums zu einer Art süßes Bonbon, das ich mir gerne leistete.
Heute lese ich nur FAZ, und da arbeitslos online, hingegen sonntags stets in der Printausgabe. Das Bonbon für die Zeit nach dem Gottesdienst!

Das nüchterne, schwarz-weiße Kleid ohne Photographien galten mir als:

Weniger ist MEHR.

Der nervtötenden Bilderflut begegnete ich vor bereits einem Jahr mit der Abschaffung des Fernsehapparates.
"Focus" und derlei lese ich nicht oder ungerne.

FAZ, Du bist nicht mehr ganz jung, da könntest Du auch ansonsten etwas herumprobieren, aber:

Was zählt sind INHALTE !

Und wenn diese bleiben, lese ich FAZ weiterhin.

MfG

Jan Bolle
Bonn


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03. Oktober 2007 20:41

Neue FAZ

Henry C. Brinker (hcbrinker)


Entscheidend ist, dass die Zeitung nicht an inhaltlicher Tiefe verliert.

Mit Bilder und Zeiten werden wir ja seit dem 11.11. 2006 layouttechnisch vorbereitet. In einem Jahr dann ein neues Format??

Ich bin gespannt.

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03. Oktober 2007 20:28

Nur der Wandel bleibt

Frank Hoppe (isabellaflora)

Nun hat es also auch die FAZ 'erwischt'. Wer aufmerksam die letzten Jahre die (gedruckte!) FAZ gelesen hat, dem musste schwanen, dass es bald auch der FAZ an den Kragen geht. Inzwischen hat auch bei der FAZ ein Generationenwechsel stattgefunden, die die neuen Herausforderungen annehmen möchte. Ich wünsche der FAZ viel Glück dabei, zittere aber bereits jetzt über deren vage Zukunft. In den letzten Jahren konnte man schon viele Zeitungen sehen, die krankhafte Störungen nicht mehr beheben konnten.

Persönlich finde ich es ein Desaster, dass die FAZ ein Foto auf der Titelseite druckt. Mit einem neuen Format hätte ich leben können. Aber Irrwege kann man vielleicht auch wieder zurückgehen....

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03. Oktober 2007 20:25

Erbärmliches Mittelmaß

Jobst Wintzingerode (jwintzingerode)

Die "bürgerliche" FAZ macht den gleichen kardinalen Fehler wie die "bürgerliche" CDU/CSU. Sie vergrätzt ihre Stammleser und -abonnenten mit der Anpassung an einen vorgeblichen Zeitgeist, nur um ein wenig Laufkundschaft zu gewinnen und oberflächliches Lob einzufahren. Damit wird sie nachhaltig das Gegenteil von dem erreichen, was man sich in der üblichen kurzfristigen Denkweise erhofft. Das zeigt schon die feige Berufung auf die Demoskopie. Ihre Abonnenten zu befragen ist der Zeitung offenbar nicht in den Sinn gekommen, genau wie auch die CDU ihre Mitglieder gerne ignoriert. Die Abbildung der ersten Seite im neuen Stil läßt mich ernsthaft über die Kündigung meines langjährigen Abonnements nachdenken. Wenn die FAZ sich weiter in Form und Inhalt auf der Abwärtsspirale bewegt, werden viele ihrer treuesten Leser zur WELT wechseln, vielleicht ergänzt durch die ZEIT. Die sind zwar nicht besser, aber wenigstens ehrlicher und weniger affektiert.

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03. Oktober 2007 20:22

Die neue FAZ

Sigrun Spaeter (Spaete3)

Was man auf den ersten Blick sieht sieht super aus. Eine moderne Zeitung mit Anspruch! Glückwunsch! Ich bin gespannt auf Freitag. Vielleicht schafft es jetzt ja auch eine montags in Hamburg erscheinende Publikation die FAZ mal zu lesen bevor man sie wenig kenntnisreich kritisiert. :-)))

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03. Oktober 2007 20:16

Einladend

Stephan Hollmann (sholl)

Schön, daß die Damen vom Bodensee auftragsgemäß Zustimmung geliefert hat. Das darf man als Großkunde ja wohl auch erwarten.

Ich hatte den Bezug Ihrer Zeitung, die ich seit 1988 für 15 Jahre abonniert hatte, zum Glück bereits vor vier Jahren eingestellt. Ich brauche mir heute nur Ihre Berichterstattung über Ihren menschengemachten Klimawandel anzusehen, um jederzeit zu wissen, warum.

Nun also höchst ästhethische Fotos, und bloß weg mit „Fette Gotisch“, linksbündige Überschriften (nicht im Kommentar – warum eigentlich nicht?), einladendes Kleid. Design vom Art Director der FAS. So sieht es auch aus.
Glückwunsch, Sie werden auch weiterhin auf mich verzichten können.

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03. Oktober 2007 20:15

Nach einigem Nachdenken: verrückt!

Matthias Rüttgen (MRuettgen)

Es ist wirklich verrückt. Inzwischen habe ich mir einmal angeschaut, was der Spiegel schreibt. Zeitungsexperten sagen, die FAZ sei im Vergleich zu anderen Zeitungen "leserunfreundlich". Klar ist sie das, aber nicht weil sie noch "wertkonservativ" oder langweilig ist, sondern weil sie sehr komprimiert sehr viele Informationen liefert. Bis zu diesem Donnerstag sogar auf Seite 1.

Die Kompaktheit, diese Dichte, das ist DAS Alleinstellungsmerkmal der FAZ gewesen. Wenn sie das aufgibt, dann hat sie auf dem Zeitungsmarkt wirklich nichts mehr zu suchen.

Ich schaue mir das einmal an. Aber wenn die alte Kompaktheit weg ist, dann gehe ich doch lieber zu Zeitungen, die mir politisch näherstehen. Wozu dann eigentlich mich noch mit Hefty quälen, wenn man sein morgendliches Bildchen auch ohne Hefty daneben bekommen kann.

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03. Oktober 2007 20:03

Schade zum Bild!

Volker Lensing (Macimacho)

Auch der Verzicht auf ein Titelseitenbild kann ein Markenzeichen sein. Schade, dass man sich nun diesem beraubt. Die Nachricht des Bildes - ungefähr vor einer Woche auf Deutschlandradio Kultur kommuniziert - war für mich ein Schock. Man beraubt sich der Einzigartigkeit und des Stilmittels, ein Bild bei wirklich bildaussagekräftigen Nachrichten abzubilden. Gerade diese Ausgaben habe ich als Einzigartig in Nachricht und Darstellung empfunden und archiviert. Das Nachmachen von bereits Existentem hat noch niemandem zu mehr Auflage verholfen. Traurig.

Alles weitere kann ich erst am Freitag beurteilen. Allerdings lagen die Forscher von Allensbach doch schon recht häufig ziemlich daneben. Die mir bekannten Abonnenten können in jedem Fall nicht befragt worden sein.

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03. Oktober 2007 19:58

Wenn's denn hilft...

Günter Weber (GWeberBV)

Gehen die Leserzahlen tatsächlich derart in den Keller, dass die FAZ sich und ihrem Stammpublikum ein Facelifting zumuten muss? Seit 10 Jahren bin ich nun Abonnent dieser Zeitung. Früher gab es weder bunte Bilder noch farblich unterlegte Überschriften. Dennoch stand mein junges Herz sofort in Flammen und die Zuneigung zu dieser Lektüre ist bis heute nicht abgeflaut. Was einen damals 16jährigen faszinieren konnte, wird auch heute noch sein Publikum finden. Zur Schärfung des Profils trägt dieses (hoffentlich rein optische) Zugeständnis an den Massengeschmack jedenfalls nicht bei. Dennoch wünsche ich Ihrem Blatt allzeit viel Erfolg.

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03. Oktober 2007 19:58

Schreibfehler

Martin Luce (luce)

Das Neue liest sich bestimmt gut und die Bildmotive werden schon wesentliches zeigen. Ob dann auch die ganz groben Schreibfehler dauerhaft ausgemerzt werden?
Ich hoppe Mo-Fr kurz online, und Sa dann ausführlich die Druckversion -bin gespannt.

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03. Oktober 2007 19:52

Neues Kleid der F.A.Z.

Jürgen Henschel (henschel41472)

Mit großem Bedauern mußte ich heute lesen, daß die F.A.Z.die Frakturschrift über den Kommentaren durch eine Antiquaschrift ersetzt, weil ich meine, daß damit ein weiteres Mal deutsches Kulturgut verloren geht. Schade !

Freundliche Grüße
Ihr Leser und F.A.S.-Abonennt
Dr. Jürgen Henschel

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03. Oktober 2007 19:50

genau was ich brauche

Robert Schrey (etiterum)

Die Zusammenfassung am Anfang längerer Artikel ist, meine ich, ein Muß. Bisher mußte man ja immer von der Überschrift alleine auf den Inhalt schließen.

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03. Oktober 2007 19:50

Die FAZ

Nikolay Herber (Niko7)

ich habe sie gemocht. Diese Flut von Text gleich auf der Titelseite. Inhalt. Pure Fakten.
Im Artikel wird deutlich gemacht, dass vorallem Frauen und Jugendlich das Design favorisieren, doch sind Frauen und Jugendliche, denn gewöhnlich wirklich FAZ-Leser? Ich bin 20, man könnte mich im Rahmen dieser Umfrage also noch zu den Jugendlichen zählen und ich kann von meiner Altersgruppe sagen, dass es eine sehr geringe Minderheit ist, die die FAZ liest. Die die die FAZ jedoch lesen, lesen sie gerade deswegen, weil sie anders ist, weil man nicht schon mit den Überschriften oder mit den Bildern den Inhalt des Textes oder der Meldung erfassen kann und genau das hat die Frankfurter Allgemeine so lesenswert gemacht. Werde mir jedoch gleich am Freitag Morgen ein Exemplar zulegen und werde mich wahrscheinlich mit dem neuen Design anfreunden müssen. Solange der Geist der FAZ am leben bleibt sollte dem nichts im Wege stehen.

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03. Oktober 2007 19:47

Schade, die FAZ folgt der Masse!

Daniel J Hahn (137)

Die FAZ paßt sich mit der jüngsten Änderung noch weiter dem mittelmäßigen Rest des Blätterwaldes an. Zunächst inhaltlich, nun auch optisch wird die Krise der bürgerlichen Publizistik deutlich. Das unentschiedene standpunktschwache Trudeln der bürgerlichen Parteien im Spannungsfeld der aktuellen Politik, zwischen Globalisierung, Anti-Terror-Kampf, Klimawandel-Debatte, "Rechtschreibreform" und Sicherung des Sozialstaates, ist nun endgültig bei der bisher letzten Instanz der bürgerlichen Tagespublizistik angekommen. FAZ zu lesen war immer ein Statement und für Anfänger auch eine intellektuelle Herausforderung - eine anspruchsvolle Aufmachung, die Traditionen bewußt bewarte und Beiträge auf sehr hohem intellektuellen Niveau. Das konsequente Beharren auf der traditionellen Rechtschreibung war wohl der letzte Ausdruck bürgerlichen Selbstbewußtseins.
Nach der Aufgabe dieser Position begibt sich die FAZ nun endgültig in die Niederungen der kommerziellen Angepaßtheit hinab.
Bleibt nur zu hoffen, daß die Redaktion recht behält und dem gesenkten Qualitätsanspruch an das Erscheinungsbild, nicht auch noch inhaltlich und sprachlich folgt - spätestens dann gibt es in Deutschland für anspruchsvolle Leser keine Tageszeitung für mehr.

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03. Oktober 2007 19:43

Ohhh NEIN!!!

Wolfgang Kübel (kuebelkuebel)

Kein Foto auf die Titelseite, bitte nicht. Wozu eines der besten Alleinstellungsmerkmale aufgeben? Wie schade. Was für eine Leserbefragung? Wer wurde befragt?
Schade. Sehr schade.

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03. Oktober 2007 19:42

schade eigentlich

Birke Götz (Ratte2)

Sicherlich leidet der Zeitungsmarkt allgemein unter der Abwanderung zu kostenlosen online-Angeboten. Aber ich denke nicht, dass die FAZ, die keine Massenzeitung ist, davon besonders stark betroffen ist. Natuerlich ist die Aufmachung der FAZ anachronistisch, aber das ist nun mal Teil dessen was Konservatismus ausmacht, und wird (gerade) auch von weniger konservativen Lesern geschaetzt. Und: eine Titelseite die aussieht wie jede andere hilft bestimmt nicht potentielle Leser neugierig zu machen. Auf den Tiefdruckseiten der Samstagbsbeilage hatten Fotos uebrigens einen schoenen Platz (allerdings waren die Artikel oft zu langweilig).
Was den Inhalt anbelangt, koennen wir nur hoffen. Wenn ich mir die praesentierten Artikel in der online-Auswahl anschaue (oefter mal 2-3 Klatsch- und Tratschartikel), dann denke ich manchmal auch nur noch, meine Zeit kann ich auch anders verplempern...

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03. Oktober 2007 19:39

Überschriften linksbündig?

Christian Everling (ElCartman)

Sehr geehrte FAZ,

ein großes Lob an die neue Gestaltung. Ich denke, die Veränderungen sind weitgehend sehr gelungen, aber warum werden die Überschriften nun linksbündig gesetzt? Der Sinn hinter dieser Entscheidung entzieht sich meinem Verständnis. Soll die Zeitung nun aussehen, wie ein wissenschaftlicher Aufsatz? Warum wird nicht gleich der Zeitungsname linksbündig gesetzt?
Nichtsdestotrotz, die restlichen Änderung empfinde ich als sehr gelungen und durchaus nicht als Zeichen, daß die FAZ sich zu einer Kindergarten-Zeitung entwickelt, sondern mit der Zeit geht.

Bin gespannt, wie sich die Verkaufszahlen nach dieser Auffrischung entwickeln werden.

MfG.

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03. Oktober 2007 19:35

Verwechselbar

Matthias Rüttgen (MRuettgen)

Bemerkenswert! Die SZ sieht fast genauso aus. Ein Vorbote größerer Konzentration auf dem Zeitungsmarkt also.

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03. Oktober 2007 19:32

schade

Jan Behrends (JCBehrends)

Schon wieder ein Zugeständnis an den kleinsten gemeinsamen Nenner. "Leserbefragungen ergaben grosse Zustimmung"? Wen haben Sie denn da genau gefragt?
Jetzt übernehmen Sie am besten noch die eine Hälfte der Texte von der Süddeutschen und die andere aus dem Spiegel und die FAZ hat ihr Profil völlig verloren. Apropos Spiegel: der hämisch-thriumphierende Artikel über das neue FAZ-layout hätte doch Grund genung sein müssen, diesen Mist zu lassen.

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03. Oktober 2007 19:22

Geköpft

Michael Aßmann (mitronas)

Ganz oben steht jetzt ein buntes, isoliertes Bild und eine mickrige Überschrift. Das ist kein Orientierungspunkt für die Augen, wie der bisherige erste Aufmacher. Das ist eine billige SZ-Kopie. Die Gliederung ist gesprengt, der Kopf abgeschlagen. Das Titelbild nimmt den Platz eines Aufmachers in Anspruch. Es liefert bei weitem nicht die Information, die das rechtfertigen würde. Bisher hob sich die FAZ wohltuend aus dem Blätterwald heraus durch ihre Textwüste auf der ersten Seite. Sie werden verwechselbar...

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03. Oktober 2007 19:11

konsequent

Richard Dronskowski (rdrons)

Erst ein bißchen rot hier und da, dann Kultusminister-ss-Deutsch ("konservative" Variante, man will sich ja abheben), jetzt richtig bunt: Frankfurter Allgemeine Kinderzeitung. Die Bilder werden sicherlich helfen, die sinkenden Abonnementzahlen zu verkraften, denn Bilder sind billiger als zu schreibender Text. FAZ, was ist aus Dir nur geworden?

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