Ob Frau Oberhofer bekannt ist, dass es in Deutschland über 1.300 selbständige genossenschaftliche Kreditinstitute gibt? Und auch über 600 Sparkassen? All diese Institute haben individualisierte Unternehmensstrukturen, verfolgen regionale geschäftspolitische Ziele und weisen im Detail auch unterschiedliche Produkte und Regelungen auf. Das bei dieser relativ grossen Anzahl von Instituten im Verhältnis zur Gesamtzahl der Banken in Deutschland die Wahrscheinlichkeit größer ist, dass es sich bei einem Institut, welches nicht immer alle aktuellen Gesetzesänderungen sofort umsetzt, um eine Genossenschaft oder auch Sparkasse handelt, liegt auf der Hand wenn man bedenkt, dass es neben diesen zusammen fast 2000 Banken noch vielleicht 20 erwähnenswerte "Private" gibt. die signifikanten musterprozesse/Urteile auf die hier übrigens so gern verwiesen wird, werden i.d.R gegen Grossbanken geführt... Und mal nebenbei; eigentlich ist es doch eine Frechheit, dass jemand, etwas kauft, obwohl er kein Geld hat (oder nicht fähig ist, den Überblick darüber zu behalten), und dann nicht mal Konsequenzen für das eigene Unvermögen tragen wollen. Tolle Eigenverantwortung des ach so mündigen und klugen Bürgers.
.. der privaten als den Guten und den Volksbanken etc. als den Schlechten. Bei der Volksbank wird mein eingezahltes Geld sofort gut geschrieben, ich kann es sofort wieder aus dem Automaten ziehen. Das Online Konto kostet mich gar nichts und ich habe überhaupt keine Geühren zu bezahlen. Dazu finde ich freundliches Personal und sehr kurze Wartezeiten, verschwindend geringe Ausfälle und sehr gute Kulanz, wenn mal was sein sollte. Auch Änderungsanzeigen kommen nicht aus heiterem Himmel in sondern lange im Voraus. Wenn ich dagegen an meine Zeit mit der unsäglichen Citibank zurückdenke, da kann ich nur sagen, da hätte der Herr in diesem Artikel reichlich zu schreiben gehabt. Generell stimmt das ja alles, dass das Geld z.B. immer noch drei Tage braucht zum Konto des Empfänger, trotz elektronische Abwicklung der Geschäfte, und solche Dinge. Da is es lange Zeit, dass da mal aufgeräumt wird: Aber dass jetzt hauptsächlich die Volksbanken und Sparkassen die Argen sein sollen, dem wollte ich doch widersprochen haben.
Ich habe habe gerade auf meinem kleinen Studienaustausch-Konto 38Pfund Gebühren bezahlt, weil mein Konto für ein Abbuchung von 141,43 nicht vollständig gedeckt war. Jeder Übertrag aus dem Ausland unter 100€ kostet bei NatWest (nicht dt. Bank) 1Pfund. Ab 100€ mindestens 7Pfund - danach progressiv bei 1,5%… Tipp für Großbritannien: Eine gute Kreditkarte besorgen, mit der man kostenlos Geld abheben kann. (DB bietet es über Barclays fürs normale Konto an). Nur brauchte ich eine Kreditkarte und musste es in GB machen, weil es keine einfache Überweisung gibt…ohne Einkommen soll man eigentlich keine Kreditkarte haben, hat man mir mal gesagt… @FAZ, danke für die Tipps!
