
Der gute Papst springt halt auch auf jeden Zug auf. Jetzt ist es gerade modisch, die Manager und die sogen. Spekulanten für alles verantwortlich zu machen, also schließt er sich den "Ausführungen seiner Vorredner" an, was für eine Sau auch gerade durchs Dorf getrieben wird. Auch ein Papst, auch die Kirche als solche kann den Anspruch auf intellektuelle Redlichkeit verlieren und als kleinkariert erscheinen. Statt zu beklagen, dass gerade wieder ein Kind Hungers gestorben ist, sollte sich auch ein Papst überlegen, was man vertreten soll, um es in hundert Jahren verantworten zu können. Und der Landwirtschaftsministerin möchte ich empfehlen: statt wie jeder einfallslose Entwicklungsminister seit 50 Jahren "Hilfe zur Selbsthilfe" zu verheißen (Was natürlich schön klingt), sollten die Indestriestaaten die Menschen in den Entwicklungsländern einfach in Ruhe lassen und die Selbsthilfe auslösen, indem sie ihnen nicht helfen.

Niemand anderer als die Eltern sind schuld, dass Kinder hungern. Ich habe nicht das geringste Verständnis dafür, wenn Mann und Frau die Augen vor der Wirklichkeit verschließen und nicht verhindern, dass sich ihre Lage mehr und mehr verschlechtert, indem sie mehr und mehr Kinder zeugen und gebären. Die Lage wird nicht besser, wenn man sie mit frommen Worten von ihrer Verantwortung befreit. Die Lage wird vielmehr immer schlechter, wenn wir aus schlechtem Gewissen heraus "helfen". Dummes Geschwätz ist es auch, wenn Ministerin von Hilfe zur Selbsthilfe schwafelt. Die Frau kennt Entwicklungsländer nur als Mitglied von Regierungsdelegationen, die mit den örtlichen Machthabern hohles Geschwätz austauschen. Nein, die Menschen in Afrika usw. müssen sich des Problems bewußt werden, indem man ihnen nicht hilft.

In Afrika und nicht nur dort wird jede zusätzliche Kilokalorie in neue Kinder umgewandelt - der Hunger wird bleiben. Hat die Landwirtschaftsministerin Aigner, das würde ihren Steuerausflug rechtfertigen, den Papst nach seinem Beitrag zum Hunger gefragt, den er durch das Verhütungsverbot der Kirche leistet? Hat Aigner Mugabe danach gefragt, wie viele tausend Menschen seines Landes er direkt und indirekt umgebracht hat, seit er das blühend übernommene Land, die einstige Kornkammer des südlichen Afrikas, in ein elendes Hungerland verwandelt hat?

Alle fünf Sekunden stirbt weltweit ein Kind an Hunger!
Dies ist wie ein nie endender Schrei, der keinen unserer Politiker, keinen der Weltpolitiker zur Ruhe kommen lassen dürfte.
Was nutzen alle Grundgesetze, Resolutionen und Parteiprogramme, wenn diese nur auf eigenes Wohlergehen gerichtet sind, humanes Elend ausserhalb aber ignorieren?
Hat man sich in unseren Wohlstandsländern an diese Schreckensmeldungen gewöhnt? Warum findet hier kein Umdenken statt? Diese Meldungen gibt es nicht erst seit gestern.
Warum finden nicht 50.000 Menschen in einem Stadion zusammen, und trauern um all die elend umgekommenen Kinder dieser Welt?
Sechs Millionen tote Kinder pro Jahr: Wie lang wäre diese Kette, würde man alle Leiber aneinanderreihen?

Jeder kann hier auch selbst etwas tun, um im Einzelfall "Hunger" zu mildern. Eine gute Möglichkeit hierzu sind z. B. "Kinderpatenschaften". Informationen findet man zuhauf im Internet.

Alle reden vom Klimawandel, vom ungerechten Wirtschaftssystem etc. aber keiner getraut sich, die eigentliche Ursache des Problems beim Namen zu nennen: Das explosive Bevölkerungswachstum gerade bei den ärmsten Bevölkerungsgruppen, die schon heute nicht selbst für ihre Nahrung sorgen können und teilweise schon seit Jahrzehnten auf Hilfslieferungen angewiesen sind. Wenn dagegen nicht bald etwas unternommen wird, wird sich in 20 Jahren die Zahl der Hungernden verdoppeln. Und dann werden auch alle noch so ambitionierten Hilfsprogramme nichts mehr helfen, denn unsere Ressourcen sind nun mal endlich.

Die katholische Kirche ist doch ein Gegner von Verhütung.
Im Umkehrschluß:
Der Papst begünstigt Armut durch AIDS und Hunger.

und keine Initiative gibt, daß sich die Menschheit unkontrolliert vermehrt, wird es keine Anstrengung geben, den Hunger in der Welt zu bekämpfen.
Die reichen Länder wären selbstmörderisch, sich die Nahrungsmittelkonkurrenten aus der dritten Welt heranzuziehen. Zynisch, aber wahr.
Darüber sollte dieser Gipfel zuerst nachdenken und nicht über Kondomverbot und Geburtenverhütung.

erinnern sich die Bonzen im UN-Debattierclub mal wieder an die Hungernden. Man spekuliert auf das locker sitzende Spendengeld, das im Optimalfall zu 10% seinen Weg durch Buerokratie und "andere Verschleissmomente" zu den Notleidenden findet.
Kein Cent von mir fuer diese Heuchler, erst wieder wenn Benedict Kondome in Afrika verteilt!
Gegen das obligatorische Standardverprassen von Millionen unserer Steuergelder zu diesem Zweck koennen wir sowieso nichts machen.

... die Veräuserung von mindestens 50 % der Kunst und sonstigen Gütern zur schnellen Linderung der größten Not. Das wäre wahrlich sofort gehandelt und nicht nur gefordert.

ist eine traurige Wahrheit und wir müssen hilflos zuschauen,weil die Politik versagt.Es ist aber eine ebenso traurige Wahrheit,dass in vielen Ländern Kinder an Aids sterben,weil deren Eltern gepredigt
wird,auf Schutzmittel zu verzichten.

Gerade die Anwesenheit von 2 Personen rechtfertigt die Qualifikation dieser Veranstaltung als Klingelbeuteltour. (i) Robert Mugabe: durch nachweislich persönliche Unfähigkeit und Kleptokratie, Borniertheit und Menschenverachtung hat dieser Mensch ein zuvor Netto-Überschussland in ein Mangelland verwandelt. Der Bursche akquiriert dort nur internationale Mittel für seinen eigenen Kühlschrank. (ii) Der Papst steht einer Organisation vor, die mit ihrer Kernaussage, Abtreibung verstosse gegen die Menschenrechte, die Produkte nicht erfolgter Abtreibung in lebenslanges Elend führt. Der Widerspruch ist offensichtlich. Dazu sammelt auch der Papst Geld für - hier halt - katholische Hilfsprojekte. Wobei nicht geklärt werden kann, wieviel von einem EURO bei den Bedürftigen ankommt.
Verkommen internationale Konferenzen wegen politischer Korrektheit zu Heuchlerverantaltungen?

Ich kann mir gut vorstellen, dass Regierungsvertreter von betroffenen Staaten laut nach Unterstützung rufen. Die eigene Bevölkerung wächst absehbar weiter und dadurch entsteht eine latente Gefahr für die Politik. Menschen, die nichts zu verlieren haben, werden sich letztendlich auch nicht mehr vor Waffen fürchten. Damit gerät das System der Priviligierten in Gefahr. Besser ist es also, das eigene Versagen gegenüber seiner Bevölkerung umzudeuten, und an das Gewissen der "reichen" Nationen zu appelieren. Auf das das Geld weiter ungehindert sprudelt.
Es wäre notwendig, einemal den Umfang und den Erfolg der Entwicklungshilfe pro Staat zu untersuchen. Dabei käme wohl auch eine vernichtende Bilanz heraus, so dass dies bei unserem Ministrium unterbleibt. Bloss keine schlafenden Hunde wecken. Ohne eine Analyse sind weitere Gelder, so leid es mir für die Menschen tut, völlig sinnlos. Ein Fass ohne Boden.

Die Händler an den grossen Agrarbörsen in Chicago und die grossen Lebensmittelkonzerne wie Nestle, Unilever, Continental und Bunge haben sicherlich mehr für die Ernährungssicherung in der Welt getan als die katholische Kirche in ihrer langen Geschichte.
Was der Papst dem Bericht zufolge in Rom auf dem Ernährungsgipfel von sich gegeben hat, scheint er aus der Mottenkiste von Aristoteles hervorgeholt zu haben. Vom Marktwettbewerb zwischen den Bäckern und Metzgern, dem wir unsere Ernährung verdanken, hat er offenbar noch nichts gehört. Ist ja auch erst 230 Jahre her seitdem Adam Smith uns über den Markt aufgeklärt hat. Egoismus bekämpft man mit Wettbewerb, nicht mit päpstlichen Sonntagsreden.

Viele sogenannten demokratischen Staaten machen glänzende Geschäfte mit den Despoten der Entwicklungsländer, die ihr Volk einfach verhungern lassen. Als Beispiel sei nur Simbabwe genannt. Kein Öl, keine Bodenschätze, keine Militärbasis für "humanitäre Einsätze", also kein Interesse der "führenden Nationen"....Da kann das Volk verrecken. In Somalia wird an Nichtmuslimen seit Jahren Völkermord begangen. Die Herrschaften, die jetzt laut schreien, habe ich noch nicht protestieren hören!

werden! Denn die meisten oelreichen Laender haben keine oder wenig Agrar-Industrie und muessen die meisten Lebensmittel importieren.Dabei feilschen sie wie um die niedrigsten Preise fuer Lebensmittel obwohl sie Oel und Gas nicht essen oder trinken koennen sollten wir unsere Ware,sprich Lebensmittel nicht verkoekern waehrend fuer Oel und Gas Toppreise bezahlt werden muessen.
Der UN Generalsekraetaer vermeidet in seiner Rede die Tatsache dass genuegend Lebensmittel vorhanden sind aber dass es durch mangelde oder fehlende Infrastructur und auch durch Kriege die Lebensmittel nicht zu den Hungernden gebracht werden kann. Man bekommt den Verdacht dass sie Regierungen in den betroffenden Laendern nicht daran interessiert sind dass sich die Lage fuer die Menschen aendert,denn auch dort mangelt es an Unterstuetzung fuer die Hilfsprogramme und deren Mitarbeiter.