Deutscher Eisschnelllaufstar: Claudia Pechstein

Der erfolgreichsten deutschen Winter-Olympionikin droht ein düsteres Karriereende: Claudia Pechstein ist wegen Blutdopings für zwei Jahre gesperrt worden. Es wurden „auffällige Werte“ festgestellt. Pechsteins Anwalt kündigt Berufung an. Von Anno Hecker

Lesermeinungen zum Beitrag

04. Juli 2009 10:47
Money makes the world go round  
Ulrich Cone (Tacheles4)

Ein nervöses Pferd das Beruhigungsmittel braucht, Claudia Pechstein hat eine seltene Blutkrankheit, ein Radrennfahrer mit Testosteronpflaster auf dem Hoden, Blutkonserven von Jan Ullrich im Kühlschrank.......... um was geht es denn? Es geht doch nur um das Geld. Siegprämien, Sponsorengelder, etc. nur das treibt diese Zeitgenossen. Übrigens, Frau Pechstein ist heute abend im ZDF und wird uns tränenreich vor laufender Kamera von ihrer seltenen Blutkrankheit berichten, die sie jahrzehntelanf vor lauter Scham verschwiegen hat ....... mir kommen jetzt schon die Tränen.

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03. Juli 2009 23:58
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Klaus Gehlen (Klaus-G)

Liebe FAZ, "Deutschlands qua Amt oberster Anti-Doping-Bekämpfer" ist etwas unglücklich formuliert. Der gute Mann kämpft gegen Doping, nicht gegen Anti-Doping...

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03. Juli 2009 21:57
Steuersenkungen...  
Alfred E. Sprengmeister (AESP)

irgendwas muss Frau Bundes-Merkel (Uckermark) ja schließlich aus dem magischen Kopftuch ziehen um den Pulk zum Kreuzchen zu bewegen und sind wir uns doch ehrlich: "Wer glaubt nciht gerne den süßen Versprechungen von Steuersenkungen, dem Mann im Mond und der geplanten Schuldentilgung in der Zukunft..."
Abtreten! Es ist Zeit für den großen Wechsel, auch was die "Brunnenbohrerei, der Latrinenbau und die Fahrstunden im Fuchs am Hindukusch angehen...

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03. Juli 2009 21:40
Betrug wird "handelsüblich"?  
Walter Schlichtenbrede (FAZ.Kritiker)

Nicht nur im Sport (siehe Dopingfälle), oder aber im Bankgeschäft (siehe aktuelle Finanzkrise), nein nun auch in der Politik. Denn schon vor der aktuellen Bundestgswahl werden dem Wähler "Netto-Steuersenkungen" versprochen, welche man dann später nicht umsetzen kann.

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03. Juli 2009 21:22
Einfach ekelhaft überall der Pharmatopf in...  
Alfred E. Sprengmeister (AESP)

Griffweite...
Über solche Erfolge auch noch ein beglücktes Siegergrinsen mit Teufelsfratze aufzusetzen, entbehrt jeglichen Respekt vor den billigen Darstellern...
Was ist nur mit dem fairen Sport passiert? - oder sind es diese Menschen, die sich mit falschen Erfolgen teuflisch schmücken?

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03. Juli 2009 21:10
Vorbilder? Die Krokodilstränen sind vergeblich geweint.  
Peter Zentner (Caterwaul)

Egal, in welcher Disziplin: Im Spitzensport (und mittlerweile auch im Amateurbereich) gewinnt niemand, der nicht dopt. Absolut niemand. Jeder Funktionär, so "überzeugt" er auch gegenteilige Lippenbekenntnisse absondert, weiß das ... und jeder Fan, der die Szene kundig beobachtet, weiß es auch.
Auch im Reitsport wurden und werden bekanntlich die Gäule gedopt, sooft (nicht: bis) der Arzt kommt. (Von Hunderennen und Hahnenkämpfen, die hierzulande keine große Rolle spielen, sei gnädig geschwiegen.)
Doping ist alltägliche Realität in der rekordsüchtigen Brot-und-Spiele-Begeisterung unserer Gesellschaft.
Es kommt nur darauf an,
die Abklingzeiten verbotener Substanzen im Organismus zu kennen und zu nutzen;
notfalls Urin- und Blutproben zu manipulieren, was immer noch leicht ist;
mit Ärzten und Pharmazeuten zu kooperieren, deren Mittel und Wege den Analysemethoden stets einen Schritt voraus sind;
Trainingsphasen an entlegenen, rasch wechselnden Orten zu absolvieren;
die eigene Gesundheit für materiellen Gewinn aufs Spiel zu setzen
und Anwälte zu haben, die auf allen trüben Suppen schwimmen.
Das Dumme ist nur, dass Tausende jugendlicher Talente diesen "Vorbildern" nacheifern — und deren Tricksereien stillschweigend übernehmen.

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03. Juli 2009 20:42
Na endlich geht's bergauf!  
Alexis Mishov (Mishov)

Lange Zeit haben unsere Athelten im weltweiten Doping-Vergleich ein wenig hinterhergehinkt, aber mittlerweile scheint sich zum Glück auch hier die Erkenntnis durchzusetzen, dass diese putzigen "keine Macht den Drogen" Plakate nicht wirklich ernst gemeint sind - das nennt man Imagepflege!
Ich hoffe inständig, dass Frau Pechstein (und einige aktuelle Sommer-Olympiasieger) ihre Erfolge unsauber eingefahren haben, dies würde nämlich bedeuten, dass endlich auch wieder in Deutschland auf Weltniveau gedopt wird!
Für die Zukunft: Bitte noch besser aufpassen und sich nicht erwischen lassen. Midnerwertiges Doping mag zwar billiger sein, damit wird aber am falschen Ende gespart!

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03. Juli 2009 19:59
Mein Gott, ihr seid vor auch Vorbilder!!  
Claus Behrens (chipin)

... es hat keinen positiven Befund geben, sondern nur anhand von Indizien ....
Es ist verständlich, wenn Athleten auch - leider aber vorwiegend - an ihren Geldbeutel denken.
Aber bitte, Eisschnellauf ist eine DER dt. Disziplinen. Da übernehmen solche Athleten, vor allem Frauen - egal ob sie Monika Holzner, Gunda Niemann, Monique Gabrecht oder Anni Friesinger heißen - auch Vorbildfunktionen für den Nachwuchs.
Was aber soll der daraus lernen, wenn sich nach den Wettkämpfen die Rechtsanwälte am grünen Tisch treffen und Monate oder Jahre später erst entscheiden.
Ähnliches passiert im Moment im Schwimmsport. Wettkampffähig sind auch Nachwuchsschwimmer (~ 12 Jahre) nur dann, wenn sie sich einen entsprechenden Anzug leisten können (ab 280€), nicht wenn sie konsequent trainiert haben. Die eine leistet sich Blutdoping, der andere einen Wunderanzug.
Wie soll man da die Jugendlichen von der Playstation oder dem Fernseher wegbekommen?

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03. Juli 2009 19:43
Immer diese Feigheit - auch "der Medien"  
josef fritz (fritzjosef)

Warum sind diese Menschen so feige? Warum bekennt sich nicht einer dieser Sportler? Warum sind sie ALLE moralisch so korrupt ? Warum interessiert uns "Sport" überhaupt noch - können "die Medien" die Berichterstattung über diese "Volksverdummung" - panem et circenses - Brot und Spiele - nicht komplett einstellen?
Auch Parteiengezänk-Berichterstattung bitte einstellen, liebe "unabhängige" Medien. Bitte. Wir finanzieren euch mit unserem Geld, auch über die Werbung/Anzeigen. "Geht mit Gott. Aber geht."

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