Herr Johannes Stockburger (stockburger). Ihr Posting passt perfekt zum Artikel.
Was immer und immer wieder aus der Debatte ausgeblendet wird: Mittels Land- und Forstwirtschaft kann man CO2 aus der Atmosphäre nehmen. Teile der Erträge kann man zur Energiegewinnung verwenden, andere zur Beendigung jeder Nahrungsmittelknappheit auf der Erde, und wieder andere als Rohstoffe für die Industrie verwenden.
Wenn derjenige, der CO2 in die Atmosphäre entlässt, jemanden dafür bezahlt, daß er CO2 aus der Atmosphäre entnimmt, dann ist das kein Null-Summen-Spiel mehr.
Wenn man aber dieses ganze Problem in einer Weise definiert, daß es ein Null-Summen-Spiel ist, dann ist der Zeitpunkt nicht mehr fern, daß z.B. ein europäischer Staat mit einer Vorgeschichte von gewaltsam geltend gemachten Hegemonie-Ansprüchen für sich das Recht behauptet, Industrien in Afrika oder Asien zu bombardieren, weil sie die Luft verschmutzen und von "Ökodumping" leben. (Gegen Indien und China wird das nicht gehen, da diese ja Atomwaffen haben).
Ihr Ansatz ist richtig, man sollte kein Geld schicken, weil das in Luxus und Waffen umgesetzt wird oder auf Schweizer Konten landet. Nur das mit den "Filteranlagen" wird nichts, denn das böse CO2, um das es angeblich geht, ist kein Schadstoff und läßt sich nicht filtern. Und selbst wenn es solche "Filteranlagen" gäbe und man die den entsprechenden Ländern zur Verfügung stellen würde, würden die postwendend in reicheren Ländern auf dem Markt landen, wie es teilweise sogar mit gespendeten Medikamenten passiert.
Dass so viele Menschen von der vermeintlichen Klimaerwärmung betroffen sind, liegt nicht zuletzt an der immer noch wachsenden Weltbevölkerung.
Gegenden, die früher dünn bis gar nicht besiedelt waren, müssen immer mehr Menschen verkraften.
Rückzugsgebiete für über die Ufer tretende Gewässer sind nicht mehr da, da dort jetzt Menschen ihre Siedlungen gebaut haben.
Inseln, die früher nicht bewohnt waren, werden besiedelt.
Zudem berichten Medien auch stärker über Phänomene, die früher als unabänderliche Naturkatastrophen bezeichnet wurden, unter dem Label "Klimaerwärmung".
... Die Solidarität der Gesamtmenschheit ist hier gefragt. Ein scheinbar unmögliches Unterfangen! Denn solange sich Mensch mit Mensch nicht verträgt, kann es keine Solidarität geben. Da sind wir noch Jahrtausende entfernt. Soviel Laberer auf einem Fleck hat es selten gegeben. Gut, da kann jeder seine Sorgen von der Seele reden, jeder kann jedem drohen, jeder kann beleidigt den Saal verlassen. Aber wem ist damit geholfen?
Den regelmäßig gebärenden Sahelbewohnern, denen die Neugeborenen gleich wieder unter den Händen wegsterben? Den Buschmännern, denen kein Wild mehr vor ihren Bogen rennt? Den Bangladeschis, denen der Grund unter den nassen Füßen weggespült wird? Den Meledivern, denen ihre Inseln im Meer versinken? Den Nepalesen, denen der Schnee ausgeht? Den Eskimos, denen das Eis wegschmilzt? Den Amazonasbewohnern denen der Wald weggerodet wird? Den Chinesen die in farbigen Seen baden sollen? Den Nomaden denen die Schafe verenden? Den Küstenbewohnern denen die Fische ausgehen?
Es hilft uns nichts, den Grund der Klimaveränderung zu wissen und zu erstreiten, wenn nicht schnellstens Hilfe vor Ort geleistet wird. Ach ja liebe Taliban und andere Bombenleger: Ihr seid erst recht keine Hilfe.
... nein auch die Totenmannskiste ist offen. Denn die besoffenen Seefahrer sind längst runtergefallen, sodass die Öffnung freigelegt wurde.
Die Sonnenbrillen- und Hautehorologie Fans aus den afrikanischen und südamerikanischen Gefilden wollen mehr Geld um die Armen vor der Klimakatastrophe zu retten? Welch ein Quatsch. Sie wollen sich selber die Taschen vollstecken und unser schlechtes Gewissen und auch unser Unwissen zu Nutze machen. Die Zitrone Europa oder der ganze "Westen" sind noch lange nicht ausgetrocknet.
Während Bangladesch langsam aber sicher weggespült wird, labern die Verantwortlichen dämlich rum und verhandeln über Verschmutzungszertifikate, die sie den "Armen" abkaufen wollen. Das Klima ändert sich, keine Frage, keine Ausrede. Die Ursache ist zweitrangig. Erstrangig sollte sein, den Klimaflüchtlingen so schnell wie möglich eine gesicherte Zukunft zu ermöglichen. Denn Hunger und Not hat schon mancher zum Anlass genommen, Revolutionen anzuzetteln und zu gewinnen. Das muß nicht sein. Humanitäre Hilfe vor Ort ist die einzig richtige Lösung
es darf nicht nur Geld Richtung Staatskassen fliessen, denn das ist Verschwendung und Verdummung. Es müssen Gebiete gefunden werden, die lebenswert sind für die Flüchtlinge.
damit sich nicht eine Minderheit an korrupten Machthabern an den eigenen Armen auf Kosten des Westens masslos bereichert. Wenn diese Anlagen dann 30 Jahre beim Zoll verstauben, kann eine entsprechend einzusetzende Landesüberwachungskommission gerne feststellen, wie ernst es den am lautesten schreienden Ländern mit dem Klimaschutz wirklich ist. Bitte, bitte kein Geld mehr, weil man sich "schuldig" fühlt. Schickt eigene Experten, die feststellen, was VOR ORT sinnvoll eingesetzt werden kann und sichert die Nachhaltigkeit, als wenn es um 'Atomkraftwerke" ginge ... dann trennt sich schnell die Spreu vom Weizen und man bekommt ein klares Bild mit wem man wirklich an einem Klimagipfel- und Resourcenverteilungstisch sitzen sollte. Eine Berechtigung zur Teilnahme sollte man sich erst einmal erwerben müssen.
Niemand wischt die "Probleme des Alltags" weg. Ganz im Gegenteil: feunden Sie sich mal mit dem Gedanken an, dass auch jemand wie ich, der sich nicht an der Klimahysterie beteiligen will, Sorgen um die Zukunft unseres Planeten, unserer Gesellschaft (etc) hat. Da ist das wahre, große Problem: die Überbevölkerung, über die keiner redet, weil sie nicht ins Konzept passt. Generell wäre eine sich erwärmende Erde eher zu unserem Vorteil; in Verbindung mit dem gewaltigen Wachstum der Menschheit jedoch wird diese zum Problem. Scheinbar zumindest - denn auch eine sich abkühlende Erde wäre ein Problem für so viele Menschen. Unabhängig von alledem steht die Frage, ob nun wirklich das Co2 der Grund für die Erwärmung ist. Leider, ich betone das, leider findet man in der FAZ momentan keine, aber auch gar keine differenzierte Berichterstattung. Es gibt zB aktuell einen interessanten Artikel über Henrik Svensmark bei WeltOnline, den ich Ihnen ans Herz lege. Nach Studie dieses Artikels stellen Sie sich doch mal die Frage, wer von alledem profitiert, was grade passiert. Ich bin kein Verschwörungstheoretiker, aber das Subventionskarussel, das mit der Klimahysterie in Gang gesetzt wurde, ist in der Geschichte wirklich beispiellos. MfG
Vorweg: Ich bin generell skeptisch, und der folgende Beitrag ist sarkastisch gemeint:
Wer meint, die nächsten 12 Jahre entschieden über die Zukunft der Erde, der sollte radikalere Positionen einnehmen als die Forderung nach einem Tempolimit auf der Autobahn.
Zunächst mal: Weg mit dem Verhütungsverbot der katholischen Kirche. Jeder verhütete Säugling bedeutet weniger CO2.
Zweitens: Weg mit Haustieren. Jeder Hund atmet CO2 aus, und jedes Reitpferd für gutbürgerliche Töchter furzt Methan. Das ist schädlich für das Überleben dieser Welt!
Drittens: Generelles Verbot von Breitensport und Beendigung von Leistungssport. Die Hyperventilation bei körperlicher Betätigung bedingt einen inakzeptablen Ausstoß von CO2.
Viertens: Schluss mit dem Handwaffenverbot für Minderjährige und dem Exportverbot für Massenvernichtungswaffen. Es kann nicht sein, dass klimabewußte Waffenbesitzer in der Ausübung ihrer klima-ethischen Pflicht eingeschränkt werden.
Fünftens: Schluss mit der Asozialisierung von verantwortungsbewußten Regimen wie Nordkorea, Somalia und Nordirland. Die klimafreundliche Motivation dieser Klimaretter wird durch korrupte Medien völlig verfälscht dargestellt.
Grundsätzlich gilt: Weniger Atmer = weniger CO2. Alles klar?
Glaubten wir eben noch, die FAZ hätte am 11.12.09 mit „Die letzten Fortschrittsgläubigen“ den Gipfel des Klimafanatismus´ erreicht, so werden wir hier eines schlechteren belehrt.
1250 Zeichen reichen nicht, um sich damit auseinanderzusetzen. Ungeheuerlich, dass ein sich selbst als „Wissenschaftlicher Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen“ bezeichnender Obskurantenverein auf Steuerzahlerkosten einen Zahlensalat produziert, den man bisher nur von unserer gleichgeschalteten, linken, säkularen Sozial“wissenschaft“ kannte.
Eigentlich hätte man von der FAZ erwartet, dass sie dieses Sammelsurium von Lügen, Halbwahrheiten und Tatsachenverdrehungen in der Luft zerreißt.
Je weiter der Klimagipfel fortschreitet, desto klarer wird ersichtlich, worum es hier eigentlich geht: Massive Umverteilung von den "reichen" Laendern zu den armen (einschliesslich China). Deklegierte aus Afrika, China und Brasilien verlassen unter grossem Getue und voller Empoerung die Veranstaltungen, draussen toben die gleichen Demonstranten, die sich auch bei den G7, G8 oder G20 Treffen einfinden. Noch vor zwei Wochen wurde Klimaschutz als Karotte fuer die westliche Welt hingehalten- wenn wir nur schoen zahlen, werden wir alle in einer besseren Welt leben. Inzwischen werden die Toene schriller, die Karotte ist fallengelassen worden, nur noch der Stock ist uebrig. Jetzt geht es nicht mehr ums Klima, sondern um die moralische Verpflichtung des Westens gegenueber allen anderen und noch wesentlich mehr Geld. Der "Klimaschutz" hat ein Eigenleben entwickelt, dass so leicht nicht wieder eingefangen werden kann. Wissenschaftliche Daten oder gestohlene e-mails? Irrelevant. Die Daemme sind offen und die Flut ist nicht nur gewaltiger als geplant, sie spuelt auch in ein anderes Flussbett.
Warum ? Dazu ist es notwendig, einfach mal nur für den Augenblick provokativ und im Grunde genommen logisch und emotionslos zu argumentieren und nehmen ebenso an, daß die Kassandrarufer Recht hätten. Die Welt wird in 3 Kategorien eingeteilt: Industrieländer, Schwellenländer und Entwicklungsländer. In dem Artikel geht es ausschlließlich um Kategorie 3. Zu ihnen zählen ausnahmslos Staaten, bei denen es auf absehbare Zeit so gut wie keine Entwicklung hin zu einer Industriegesellschaft geben wird bzw. dies unerwünscht oder unmöglich ist, weshalb sie in der Klimadebatte nur als mögliche Opfer in Erscheinung treten und nicht als CO2-Emittenten. Ergo beeinflussen sie das Klima weder positiv noch negativ, ihre Teilnahme an dieser Veranstaltung, in der es ausschließlich um Vermeidung/Reduzierung von CO2-Emissionen geht, überflüssig, ihnen finanzielle Beihilfen anzubieten, rausgeworfenes Geld, wenn dessen Gewährung zur Verbesserung ihrer CO2-Bilanz beitragen soll. Der im Artikel verwendete Begriff "Klimaschuld" deutet darauf hin, worauf der Author wirklich abzielt. Es handelt sich um den alten Vorwurf unverbesserlicher Linksintellektueller, daß der Westen am Elend der ganzen Welt schuld sei.
Regierung müsste bei diesem Thema schon einmal eine Antwort geben, wofür sie überhaupt bezahlt wird. Der Artikel reißt sich auch kein "Bein" raus und wiederholt Plattitüden. Das einzige was einen hier erfreut sind die wertvollen und interessanten Beitrag der Mitkommentatoren. Danke
Haben unsere Regierungen nicht schon genug Probleme?
Finanzkrise? Bankenrettung? "Wachstumsbeschleunigungsgesetz"?
Und dann kommen Entwicklungsländer daher und möchten von uns Geld haben? Sorry, aber das wird an anderer Stelle gebraucht.
Ich hoffe die Ironie scheint heraus.