Ankuft der Chinesen in Singapur: Wo steht Europa?

Handelspartner

Asien wartet nicht auf Brüssel

Asien arbeitet in dieser Woche weiter an seiner Regionalarchitektur. Während die Unternehmen Europas von China bis Indien stark vertreten sind, mutig investieren und überall auf Anerkennung treffen, gibt die europäische Politik ein trauriges Bild ab. Dabei müsste sie jetzt Pflöcke einrammen. Von Christoph Hein

Lesermeinungen zum Beitrag

11. November 2009 19:40

Albern

Rolf-Peter Lacher (Ganbat)

Man muß es offen sagen: in den Augen eines chinesischen oder indischen Politikers ist die EU eine ridiküle Erscheinung. Mehr ist da nicht zu sagen.

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11. November 2009 19:22

Die EU gibt überwiegend....

claus bronner (kritiker111)

ein recht trauriges Bild ab!
Während die Asiaten vernünftige Abkommen "auf Augenhöhe treffen", wird in der EU auf absolut antidemokratische Weise versucht, Völker zu unterdrücken (die so genannten Europäer, die großenteils nicht freiwillig EU-Bürger sind) und man schachert lieber auf idiotische Weise um Posten, statt Fachleute einzusetzen und eine vernünftige wirtschaftliche Lösung zu finden.
Die EU ist schließlich nichts für das Volk, sondern etwas für abgehalfterte aber machtgeile Politiker, die bei demokratischen Wahlen keinerlei Chance auf ihre Posten hätten!
Und was dabei heraus kommt, wird uns allen über kurz oder lang gewaltig schaden.
Deutschland ist ja schon fast auf dem Niveau der ehemals "Schwächsten" der EU angelangt. Und das auf Grund der in Europa immer weiter praktizierten Planwirtschaft und Subventionsschiebereien! Denn anders funktioniert die EU nicht - doch, sie braucht auch noch sehr viel Schmiermittel der Lobbyisten!
Bald werden wir gegenbüber Asien absolut verloren haben! Denn mit einer Eu will dort anscheinend niemand so richtig zusammen arbeiten.
Denn außer große Töne zu spucken und zu versuchen, der ganzen Welt Vorschriften zu machen, haben unsere ganzen EU-Politiker nocht nichts auf die Füße gestellt!

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11. November 2009 17:42

Pruegelknabe EU

Harald Wenig (wenigfr)

Die EU kann es offensichtlich der FAZ nicht und nie recht machen: Will sie mehr Kompetenzen, um in der Welt eine (notwendige) staerkere Rolle zu spielen, spricht man vom "Bruessler Machthunger". Tritt sie etwas diskreter auf, heisst es: "Bruessels trauriges Bild." Was denn nun? Der Bericht ist offensichtlich zu sehr der amerikanischen Propaganda aufgesessen. Die EU gibt in Asien ganz und gar nicht ein "trauriges Bild"ab. Der Abschluss des Freihandelsabkommens mit Korea zeigt dies eindeutig (warum weist Herr Hein nicht darauf hin?). Und mit Indien wird es bald zu einem weiteren Abkommen kommen. Und mit China haben wir eine "strategische Partnerschaft", um die uns die USA beneiden. Und der Lissabon-Vertrag, an den in Asien dank der anglo-amerikanischen Propaganda niemand mehr glaubte, wird der EU weiteres Gewicht geben und von Asien zu recht als Gegengewicht zu den USA verstanden werden. Und Burma: Es ist gerade die Staerke Europas, dass wir nicht alles nur nach Profitgesichtspunkten sehen, sondern auch Menschenrechte beachtet sehen wollen. Langfristig zahlt sich das aus. Kurzum: nicht der staerkste Artikel der FAZ. Etwas mehr Recherchen, bitte....

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