
Playing "Stammbaumschach" in the ligth of the Commonwealth is not a noble attitude. Chase her away.

Wer würde sich denn derart formvollendet den öffentlichen Prioritäten so konsequent unterordnen, daß praktisch keine Sekunde Privatleben bleibt? Sogar dem übelsten Prekariat verweigert sie sich nicht, redet mit jedem und bleibt auch noch freundlich dabei, läßt sich willig international verwursten und reist wohin sie soll, solange sie muß und mit wem man ihr aufträgt. Wer das mitmacht, ist unbezahlbar mitsamt der ganzen Familie. GB ist zu beneiden, nennt man sie nun Königin oder sonstwie.

... da haben sich ihro Hochwohlgeboren kräftig über den Tisch ziehen lassen.
Als Nichtbrite habe selbst ich Verständnis, diese Institution unbedingt aufrecht zu erhalten. Was ist England ohne das lebendige Königshaus? Ein stinknormales Land wie viele andere auf der Welt. Ich bin überzeugt, daß die Mehrheit der Engländer sehr wohl daran interessiert ist, das Königshaus mit all ihrem Schmäh und Charme zu erhalten. Was sind schon diese Ausgaben im Gegenwert zu den Einnahmen rund um das königlich englische Unikum? God save the Queen. Aber bestimmt braucht es nicht Gott, sondern es genügt das irdische, englische Parlament um die Queen zu retten. Es ist so einfach zum Helden zu werden, heutzutage, vieleicht sogar zum Ritter. I love England and the Royals from deep inside of my heart.

Zu sagen hat sie eh nichts mehr.
Natürlich sind "Windsor-Gurken-Sandwiches" teurer, als anderswo... denn die schmiert der Butler vom Eaton-Place...
Sie fragten:
Kann nicht beurteilen, ob die Kosten für das Königshaus eher hoher oder niedrig sind, dazu fehlt hier ein Vergleich zu vergleichbaren Königshäusern.
Volkommen unverständlich ist jedoch, wieso der Einnahmen aus dem Privatvermögen der Königin in den Staatshaushalt fliessen.
Wie konnte es dazu kommen ?
Ist der Königin das aufgedrängt worden, oder war das der eigene Wunsch ? Und wenn ja, warum ?

Kann nicht beurteilen, ob die Kosten für das Königshaus eher hoher oder niedrig sind, dazu fehlt hier ein Vergleich zu vergleichbaren Königshäusern.
Volkommen unverständlich ist jedoch, wieso der Einnahmen aus dem Privatvermögen der Königin in den Staatshaushalt fliessen.
Wie konnte es dazu kommen ?
Ist der Königin das aufgedrängt worden, oder war das der eigene Wunsch ? Und wenn ja, warum ?

aufmachen, reingreifen, Gurkensandwiches und Dach vom Ballsaal selber bezahlen - ist ja für einen guten Zweck - den Erhalt des eigenen Standes.

Es ist kaum mehr verständlich, wie Politiker die einer nach dem anderen in die parlamentarische Spesenaffäre geraten, sich um "Peanuts" streiten, wenn es um die Erhaltung einer ihrer letzten großen Institutionen geht. Die Sehnsucht nach einer konstitutionelle Monarchie ist etwas, dass der Deutsche nicht mehr wirklich versteht, aber für den Briten zum essenziellen Selbstverständnis, oder anders gesagt zum Lebensgefühl gehört. Wenn man spaßeshalber einmal eine Volksabstimmung in Großbritannien mit der Fragestellung "Würden sie einer Erhöhung der Steuer zu Gunsten der Erhaltung der Würde des Königshauses zustimmen" durchführen würde, bräuchte man sich bedingt durch einen Erdrutschsieg der Promonarchisten, gar nicht mehr so ausführlich im Parlament über so etwas (eigentlich Sublimes) streiten.
Aber so muss es wohl in einem Parlament sein in dem salopp gesagt, einer dem anderen nicht das schwarze unter den Nägeln gönnt, selbst wenn es um ein höheres, um ein grundsätzliches Interesse geht. Bei einem Volksentscheid über die Erhöhung der Diäten der Politiker um lediglich einen einzigen Pence würde ich allerdings keine positive Prognose abgeben wollen.