
Sollte etwa jemand die genetische Struktur des typischen Wald- und Wiesendemagogen aus den Komödien des Aristophanes herausdestilliert haben und in besagtem Joseph F. zum Leben erweckt haben? Ja, im 19. Jahrhundert haben die Konservativen zu Recht gewarnt, dass Bücher wie Frankenstein von Mary Shelley gefährlich seien, aber die liberalen Heißsporne brüllten sie nieder mit: „Nieder mit der Zensur!“ – tja, und nun haben wir den Salat; denn der düstere Verdacht bewahrheitet sich, dass Joseph F. kein singuläres Geschöpf sein könnte, zumindest sein Freund Gerhard S. zeigt deutlich ähnliche Tendenzen; es bleibt nur zu hoffen, dass der Urheber rechtzeitig, den Perikles (nach Thukydides) in ausreichender Zahl herstellen kann: "Einem Manne, glaube ich, der keinen anderen nachsteht in der Erkenntnis des Nötigen und der Fähigkeit, es auszudrücken, der sein Vaterland liebt und über Geld erhaben ist. Wer nämlich die Einsicht hat und sich nicht klar verständlich macht, ist gleich, wie wenn ihm der Gedanke nicht gekommen wäre; und wer beides hat, aber seinem Lande nicht das Beste wünscht, wird schwerlich raten wie ein Freund. Fehlt ihm auch dies nicht, aber er ist schwach vorm Geld, so wird ihm alles miteinander für dies eine feil sein."

...mit seinem Erscheinen bei BMW vergangen ist, eine Spritschleuder ebendieser Marke zu kaufen, hat Herr Fischer ja doch noch etwas Gutes erreicht für seine ehemaligen Mitarbeiter aus den grünen Reihen.

Man wird Joseph Martin Fischer , dem Sproß einer ungarndeutschen Metzgersippe und vormaligen Bundesminister des Auswärtigen nicht vorwerfen können,er habe seinen Zeitgenossen je ein falsches Bild von sich entworfen. Seine Neigung regelmäßig nachzuschauen, wo für ihn als Nächstes "etwas geht" ,wie er sich auch selbst charakterisiert , hat er nie verborgen. Dass er offenbar viele enttäuscht hat,zeigt lediglich , wie viele sich täuschen lassen wollten.

... werter Herr Werner Froemming, der Megaschotte. Für wen sollen BMWuppdichs denn sonst gebaut werden? Sie kaufen doch sowas.
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Beim Fischer ist mir hingegen seinerzeit aufgefallen, bei den Fernsehberichten von irgendso einem internationalen Außenministertreffen der G8 oder so, daß er durch die Schule der "radikalen Linken" wesentlich eloquenter und sicherer in so einem Gremium auftreten konnte als die anderen, die aus irgendwelchen bürokratischen Karrieren herausgekrochen waren.
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Man muß den Joschka Fischer nicht gut finden (ich tus nicht), aber er hat halt eine gute Schule durchlaufen, die ihm wesentliche Vorteile anderen gegenüber verschafft hat.

Ich kann den meisten Kommentatoren leider nicht zustimmen: Herrn Fischers Wertesystem ist höchstgradig kohärent: Maximierung des eigenen Nutzens. Und zur Erreichung dieser Ziele muss ggf. Gewalt eingesetzt werden - ob weiland in der PuZ-Truppe oder im Kosovo. Ein sortenreiner Macchiavellist, den die Leser der Intellektuellen-Journale anhimmel(te)n wie Teenies einen Popstar. Alles schon mal dagewesen, übrigens.... So ist das eben auch im Deutschland des 21. Jahrhunderts: man gibt seinen Verstand ab und folgt den "Heilsbringern"...- anscheinend auch in Vorstandsetagen... Und dann schwadroniert man wieder über Emanzipation und Mündigkeit. Armes Deutschland!

Zitat einer Inhaltsbeschreibung von Musils Werk:
"Der Protagonist ist natürlich nicht "ohne Eigenschaften" im Sinne von "ohne Attribute". Doch er ist modern-ambivalent: Seine gesichtslose und typische Erscheinung entfaltet sich in der Selbstdistanz zahlreicher mißlungener Selbstentwürfe. Ulrich hat so viele Attribute, daß sie schon wieder aussagelos werden. Er bleibt vage, nicht festlegbar, relativ, nicht dingfest. "
Ersetze Ulrich durch Fischer.....

Sonst hätte ihn die Princeton University auch nicht engagiert - immerhin eine der renommiertesten Universitäten weltweit. Sonst hätte eine israelische Universität ihm nicht einen Doktor-Titel gegeben - immerhin sind iraelische Universitäten weltweit unter den renommiertesten.

Fischer ist einer von den falschen Propheten wie schon beschrieben vor 2000 Jahren. So sind sie leider alle und massen sich an ein Volk lenken und leiten zu wollen. Am Ende wirtschaften sie alle in die eigene Tasche und verraten ihre "vorgespiegelten" Ideale. Und Millionen Anhaenger sind ihnen ueber Jahre gefolgt. Siehe auch Bundestag heute, ist doch lachhaft was sich da abspielt. Auch ein Steinmeier und die SPD sind mit schuld an der heutigen Misere, drehen nur immer die Fahne in den Wind....

Man mag ihn oder man mag ihn nicht. Er hat schon immer polarisiert. Vielleicht hat er innenpolitisch nicht viel geleistet, aber das war als Außenminister ja auch nicht seine Aufgabe. Im Bereich der Geopolitik macht er allerdings keine schlechte Figur, sonst hätte ihn die Princeton University auch nicht engagiert - immerhin eine der renommiertesten Universitäten weltweit. Um das zu wissen, müsste man zudem erst einmal seine Analysen z.B. zur möglichen zukünftigen Entwicklung des Nahen Ostens lesen. Was ich ihm hoch anrechne ist, dass er durch seinen Einsatz für die Nabucco-Pipeline, die energiepolitische Unabhängigkeit Deutschlands/Europas von Russland verringert und damit verhindert, anders als Ex-Bundeskanzler Schröder, dass man in Zukunft gegenüber Russland außenpolitisch erpressbar wird.

BMW wurde früher mal als Baader-Meinhoff-Wagen übersetzt. Der Kreis schliesst sich.

Scheinheilig, so wie seine ganze Politik immer war und seine Partei noch ist. Machtbesessen, weit weg von ihren Idealen. Wer Politikern glaubt ist selbst schuld

besass schon immer grosses Geschick darin, seinen Opportunismus hinter einer, den jeweiligen Umständen angepassten, blendenden Wortfassade zu verbergen. Die sich daraus ergebenden Glaubwürdigkeitsprobleme für Bündnis 90/Die Grünen, die dem Teilnehmer der PLO-Konferenz in Algier 1969 den Aufstieg vom Taxifahrer zum Aussenminister der Bundesrepublik Deutschland ermöglicht hat, sind dabei für ihn ohne Relevanz. Mit der Politik hat er ohnehin nach eigenen Worten abgeschlossen - und mit der grünen Politik offensichtlich schon lange, da diese ihn nun nicht mehr weiter- und, allem Anschein nach, schon längst nicht mehr genug einbringt. Geschickt macht er sich dabei die Tatsache zu Nutze, dass niemand aus den Reihen seiner ehemaligen Parteifreunde den Säulenheiligen der alternativen Ökobewegung attackieren kann, ohne dabei zu riskieren, dass sich dem aus mündigen Bürgern bestehenden Wahlvolk die Frage stellt, wie weit man der sogenannten Kernkompetenz der Umweltpartei Bündnis 90/Die Grünen Vertrauen schenken kann, und damit Zweifel an ihrer Existenzberechtigung aufkommen lässt.

Fischer hatte und hat das großartige Talent, immer auf genau den richtigen (bereits fahrenden) Zug aufzuspringen und sich Geltung zu verschaffen. Ein feiner Riecher und eine zugegebenermaßen sehr gute Rhetorik helfen ihm dabei. Wo die wahren Ideale bei ihm liegen, bleibt irgendwie unergründlich. Seine Talente reichen offensichtlich aus, als Zugpferd zu gelten und hohe Positionen zu ergattern. Er war weder ein echter Grüner bzw. Umweltaktivist (fragen Sie mal Jutta Ditfurth) noch ein Pazifist noch ein überzeugter Transatlantischer noch ein Anhänger der Märkte. Ein reiner Pragmatiker, dessen Pragmatismus sich aber mehr auf das eigene Fortkommen konzentrierte als auf die Sache (daher nicht mit Adenauer vergleichbar) . Möge er weiter "beraten" und Vorträge halten, mit seiner Zickzackbiografie kokettieren und sich feiern lassen. Was er wirklich bewegt hat bzw. bewegt - ich kann nichts erkennen. Deshalb halte ich ihn für absolut überbewertet.

irgendwie ist der fischer der schroeder der gruenen. peinlich, irgendwie. aber so ist das: macht korrumpiert, absolute macht korrumpiert absolut (o. wilde). und tschuess

Steve Lutzmann spricht mir aus der Seele. Ich habe BMW bereits mitgeteilt, dass mein vorhandener 5. BMW zugleich mein letzter ist, wenn BMW auf die Dienste dieses eitlen Fatzkes angewiesen ist.

Joseph F. schrieb 1994 in seinem Buch Risiko Deutschland:
"Deutschland muss von außen eingehegt, und innen durch Zustrom heterogenisiert, quasi 'verdünnt' werden."
Wie man sieht, scheint auch diese wirre Idee überhaupt nicht funktioniert zu haben.
Er, Fischer, ist noch immer total dickflüssig.

Wenn das Kapital winkt, stellt sich der ehemalige Minister voll vor seine Marke, die er früher lieber mal traktiert hätte. Wie unpassend für den PR-Auftrag, wenn die Menschenrechtlerin den Hybridbetrieb bei den Japanern lobt. Aber auch dort will das Alter gut finanziert sein. Mit vielleicht dem 20- bis 100-fachen Satz des Normalbürgers.

Man könnte auch sagen: lass uns mal in den anderen Graben schauen, mal sehen was da für mich rausspringt. Für mich stellt Herr Fischer jene Art von (Ex-!)Politikern dar, die sich nicht durch Können und Wissen sondern im Wesentlichen durch ein besonders lautes und loses Mundwerk hervorgetan haben. Was man damit (leider) erreichen kann ist offenkundig: vom Steinewerfer mit dubiosen Verwicklungen in RAF-Morde über einen Turnschuhminister mit besonders unverschämtem Auftreten und Vizekanzler mit fragwürdigem Habitus bis hin zum Harvard-Ehrenprofessor und Wirtschaftsberater. Der Fischer von 1960 hätte dem Fischer von heute vermutlich einen Pflasterstein an den Kopf geworfen. Zugegeben: Menschen ändern sich. Man kann niemandem unbegrenzt seine Vergangenheit vorwerfen und ganz sicher auch nicht den ein oder anderen Stimmungswechsel. Nur die Motive, die kann man man hinterfragen. Der Mann hat offensichtlich keine Prinzipien und auch kein Ehrgefühl, denn seine Motive dienen rein dem eigenen Vorteil. Spätestens seit seiner Anhörung ("..Fehler meiner Mitarbeiter..") zum Visaausschuss ist das klar. Man sollte sich hüten vor jeder Institution, die diesem Mann seinen (sicher nicht unerheblichen) Salär zahlt und ihn als Aushängeschild verwendet.

u.a. dass er eine Überzeugung hat.
Herr Fischer scheint Politik und "Überzeugung" als Beruf, nicht als Berufung zu sehen.
Damit ist er nicht allein, aber von einem (ehemaligen) Parteichef, Bundesumweltminister... hätte ich mehr erwartet. Zumal er (direkt und indirekt) finanziell von dieser Rolle bis an sein Lebensend profitieren wird.
Auch wenn es alles legal, rechtens,.... ist, einen faden Beigeschmack hinterläßt es schon, wenn jemand auf diese Weise "die Fronten wechselt"...
Ach ja, der Prius ist nun mal ein Vorreiter (gewesen), auch wenn das Herrn Fischer nicht zu passen scheint.
Wäre er seiner vorgeblichen Überzeugung treui geblieben, dann hätte er das einfach zugegeben.

Herr Fischer begann als steinewerfenden Revolutionär, der gegen Krieg, Atomkraft, den Staat und den Kapitalismus demonstriert hat. Von da bist zum Außenminister, der einen Kriegseinsatz mitentschieden hat, Bürgerrechte eingeschränkt und die Staatsmacht ausgebaut hat, war es ein weiter Weg. Und mindestens an einem Ende dieses Weges ist er sich nicht treu geblieben. So ist es kaum verwunderlich, daß er nun für BMW arbeitet, er könnte genauso die Framatom beraten. Als Alt-68'er mußte er schon früh eine große Wendigkeit beweisen und so manchem Wasserwerfer ausweichen. Sein Weggefährte Schily hat zuletzt ja selbst auf diesem draufgesessen, als Innenminister. Und so zeigt sich, wie überzeugt diese Generation von ihren Idealen noch war, als sie selbst an die Macht gekommen ist.

Es ging und geht ihm immer nur um die eigene Tasche. Dafür werden freilich schauspielerische Höchstleistungen geboten. Ich frage mich, wann es auch der letzte Wähler der Grünen und Linken begreift, dass es diesen selbsterklärten Rettern der Welt, den selbsterklärten sozial Gerechten immer nur darum ging, den eigenen Posten zu sichern und sich die eigene Tasche zu füllen.
Als es passte (und man damit Geld verdiente), gegen Autos zu hetzen, da machte man das. Heute, weil die Pension nicht ausreicht, da ist der einstige Todfeind gerade gut genug (genau genommen sein Geld).
Es ist doch ein Wunder, dass sich Leute wie Fischer, die diesen Staat so sehr verachtet haben (und es womöglich noch immer tun), so sehr an diesem Staat berreichert haben. Da waren die fast 15.000 Euro als Minister (ohne Zulagen), jetzt die Pension iHv 10.700 Euro im Monat. Wieviel zahlt BMW?
BMW sollte sich ernsthaft überlegen, ob jemand wie Fischer als Berater gut für das Geschäft ist. Ich jedenfalls sehe keinen Grund, mit dem Kauf eines Wagens diesen Heuchler zu finanzieren.

Um Himmels Willen....wer ist denn von der Sorte schon glaubwürdig?
Man kann Ihn und seine Politikorientierung mögen oder nicht,aber Ströbele ist der Einzige jenseits jeglichem Glaubwürdigkeitsproblems,der Rest..abhaken.

sind immer gradlinig: vom Kanzler zum Gasverkäufer, vom Aussenminister zum Auto-Werber, vom Wirtschaftsminister zur RAG. Das ist eigentlich egal, denn mehr kaputt machen denn als Politiker können sie alle da ja auch nicht. Immerhin bemerkenswert, daß BMW einen ehemaligen Straßenterroristen bezahlt.

Wieso heißt er nicht mehr Joseph Fischer?

Man kann gar nicht so viel fressen, wie man kotzen möchte. Aber Fischer ist nur die Spitze des grünen Eisbergs. Es gibt wohl kaum eine andere Partei in Deutschland, die meint, Wasser predigen zu müssen (Stichwort: "Ökodiktatur") und dafür Wein zu trinken.

Nicht mehr, nicht weniger, Schade das der Steuerzahler für seine Pension aufkommen muss, die hat er nicht nötig. Und verdient auch nicht.