“Ein solches Bunkering (Lage und Design der Sandhindernisse) findet man sonst nirgends auf der Welt“

Schefflers Golf-Kolumne

Tiger Woods und der phänomenale Platz von Kingston Heath

Er tritt nach langer Pause auf einem der weltberühmten Plätze des Sandbelts von Melbourne an. Und Tiger Woods schwärmt. Egal ob der Amerikaner gewinnt oder nicht - schon jetzt ist die Dienstreise nach Australien ein voller Erfolg. Von Wolfgang Scheffler

Lesermeinungen zum Beitrag

10. November 2009 16:56

Carts auf dem Grün halte ich für ein Gerücht

Thomas Mirbach (lurkius)

"...und harten Grüns, auf denen die Spieler ihre Golfkarren über die Grüns ziehen und sogar darauf parken, auf jedem anderen Platz der Welt eine Todsünde, die zum sofortigen Platzverweis führt."
Das halte ich für ein Gerücht! Ich jedenfalls habe auf Royal Melbourne niemals jemand gesehen, der so etwas macht. Im Übrigen spielen die meisten Herren dort(Damen haben als "Associates" ein beschränktes Spielrecht) mit einer Tragetasche und einem "Half-Set" und zwar traditionel Lochwettspiel, damit man in längstens 3 Stunden um den Platz kommt. 5-stündige Golf-Runden überlassen die Angelsachsen den Deutschen und Japanern.
Die Plätze im "Sandbelt" von Melbourne sind den Plätzen von Surrey, England nachempfunden (Sunningdale, Wentworth, The Berkshire etc.) ebenfalls z. Teil von Alistair McKenzie entworfen, die aufrund des sandigen Bodens selten überfluted sind und deren Grüns daher (so wie Linksplätze) auch im Winter gut bespielbar sind; Denn Golf war ursprünglich (in den Zeiten vor dem motorisierten Rasenmäher) ein Wintersport.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
1 - 1 von 1 Lesermeinungen
Suche in Beitrag Lesername oder Login
Datum bis
FAZ.NET Suchhilfe
F.A.Z.-Archiv Profisuche