Allein unter Damen

Sarkozy in London

Mehr Brüderlichkeit wagen

Frankreichs Präsident Sarkozy hat englische Vokabeln gebüffelt und den Engländern über die BBC ein „je vous aime“ übermittelt. Seine Liebeserklärung pünktlich zum ersten Staatsbesuch in Großbritannien entspringt kühlem politischen Kalkül. Von Michaela Wiegel, London

Lesermeinungen zum Beitrag

28. März 2008 00:11

Der Engländer ist überhaupt nicht europafeindlich gesonnen!

Dietrich Wollheim (tillwollheimgmx.de)

Wer wie ich viel in England herumkommt, und dabei auch das kritische Gespräch mit dem Souverän nicht scheut, zusätzlich sich ausführlich mit den Medien befasst, erkennt schnell, daß es lediglich eine kleine Machtelite in England ist, die eine Heidenangst vor Deutschland hat. Deshalb sorgt sie dafür, daß die breite Maße der Bevölkerung als Untertanen und nicht als ihre eigentliche Rolle, nämlich Der Souverän, leben kann. In den Nachrichten existiert Europa praktisch gar nicht und auch ansonsten wird mehr über Prominente geklatscht als informiert. Sogar in der alt-ehrwürdigen BBC - die Hauptnachrichten sind um 18 Uhr, wo die meisten Leute noch im Vorortzug stecken ... und dann wieder um 22 Uhr, wo alle schon erschöpft zu Bette sind. Im übrigen auch hier 70 % Leerlauf in den News!
Wenn man mit Menschen dann ausführlich redet und die Wissenlücken zudeckt, sind sie durchwegs an Europa und sogar der Einführung des Euros interessiert!
Das ist sicherlich eine große Überraschung für viele - und Angstauslöser für die gewissen grauen Eminenzen - die Angst vor Deutschland bezieht sich natürlich nur auf die wirtschaftlich deutliche Überlegenheit. England ist - bezogen auf das Alltagsleben des Durchschnittlers ein Enwicklungsland!
Gruß Till

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27. März 2008 10:46

Kein Land kann allein erfolgreich sein

Josef Bujtor (Mramorak)

Langsam scheinen dem Sarkozy die Augen auf zu gehen. Aber leider scheinen den Politikern in Berlin die Augen nicht aufzugehen. Leider wird unser Land bald wieder alleine zwischen allen Stühlen sitzen. der Mann, der angefangen hat, unser Land aus der Gemeinschft der demokratischen Völkern heraus zu lösen, glaubt auf einem sicheren Stuhl zu sitzen. Wer sein eigenes Land und Freunde hintergeht, kann nicht mit Treue rechnen. Amerika, Britannien und Frankreich können sehr wohl ohne uns gehen aber umgekehrt nicht.

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