Eine Provokation, aber eine sehr schöne: der 818 Meter hoche Burj Dubai, das höchste Hochhaus der Welt.

Totentanz in Dubai? Seit das Emirat seine finanziellen Schwierigkeiten offenbart hat, ist es zum Prügelknaben der Weltöffentlichkeit geworden. Alle reden vom Ende. Also nichts wie hin zum Carpe diem. Doch wo nur ist der Untergang? Von Jakob Strobel y Serra

Lesermeinungen zum Beitrag

18. Dezember 2009 14:13
Ich machs kurz!  
Uwe Benkert (uwebenkert)

Meine Familie und ich leben und arbeiten seit 2,5 Jahren in den Emiraten.
Der Bericht ist klasse und trifft den Nagel auf den Kopf...
Endlich einmal etwas "nicht neidisches" ueber diese Stadt, dieses Land!
Danke
Uwe

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18. Dezember 2009 11:09
@Trummler  
Rene Meyer (matrix1329)

Sie wollen doch nicht allen Ernstes andeuten, die Ostdeutschen haetten unter unmenschliche(re)n Bedingungen arbeiten sollen als die Westdeutschen? Von Gleichheit vor dem Gesetz haben sie wohl noch nichts gehoert. Was solls, de facto arbeiten die Ostdeutschen ja zu niedrigeren Loehnen und schlechteren Bedingungen, auch wenn mancher FAZ-Leser das wohl nicht wahrhaben will. Nur eben nicht "zu Recht", wie Andere dann gerne hinzufuegen wuerden. Alles in Allem ein eher unqualifizierter Kommentar von Ihnen. Beschaeftigen Sie sich mal mit der Nachwendezeit, und insb. damit, wie die ostdeutsche Wirtschaft von der Treuhand dem Boden gleich gemacht wurde. Das kann man uebrigens empirisch beweisen, im Vergleich mit Polen, Tschechien und anderen Ostblockstaaten z.B. Infos dazu finden Sie auf
www.buergerforum-ost.de

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18. Dezember 2009 11:05
Großmäuler  
Markus Teuber (arathorn)

Die arabische Mentalität kommt an diesem Ort voll zu Geltung : bisher ungesehene Großmannssucht,unvergleichliche Angeberei ,himmelhochjauchzende Fassadenmalerei,rüchsichtsloser AUsbeutungswille kleinwüchsiger und kleingeistiger Biedermänner im Kaftan ! Die wichtigste Annekdote :
Die rein auf den Öl-Milliarden (andere Wirtschaftszweige kennt man dort gar nicht) erbauten Türme von Babel werden von den armseligsten und bedauernswertesten Lohnsklaven aus China erbaut !

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18. Dezember 2009 10:49
Vergleich Dubay mit ex. DDR  
Horst Trummler (Vandale6906)

Es ist in der Tat korrekt, daß man in Dubay das Geld nicht in sozialistische Wunderwerke gesteckt hat, deren Zweck darin besteht die Inaktivität zu alimentieren. Meist sind die inaktiven, alimentierten Mitbürger sehr unzufrieden. Ein wesentlicher Grundpfeiler für den Erfolg ist neben Saudischen und Persischen Geld, die hart schuftenden Arbeitnehmer des Indischen Subkontinents. Es ist faszinierend zu beobachten wie diese genügsamen Menschen zu 6 Personen in Kammern von je 6 m2 leben, 6 Tage die Woche, a 10h, für etwa 200$ im Monat arbeiten. Selbst bei 46C wenn ich froh bin möglichst schnell den nächsten klimatisierten Raum zu erreichen, schweißen Sie, biegen Eisen, asphaltieren usw.
.
Man kann davon träumen was in Deutschland erreicht worden wäre wenn man anstatt nach der Wende unverzüglich gewaltige Summen in Transferleistungen zu stecken, diese weitestgehend in industrielle und gewerbliche Zwecke investiert hätte.
Vandale

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18. Dezember 2009 09:30
Noch immer mehr als eine Reise wert  
Michael Schmitt (Mikaele17)

Freue mich über diesen Artikel, der mit Augenmass die Situation in Dubai beschreibt. Nur sechs Flugstunden von deutschen Städten, aber eine ganz andere (schönere) Welt. Dass die Übertreibungen im Immobiliensektor nunmehr ihr Ende gefunden haben, kann Dubai mittel- bis langfristig nur nutzen. Man muss die samtene Luft am Abend bei einem Spaziergang an "The Walk" geniessen und dabei an die kalten Temperaturen in Deutschland denken und beim Anblick der Lichter vergisst man alle Anzeichen einer wie auch immer ausgeprägten Krise, ob in Dubai oder anderswo in der Welt.

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