Labortricksereien

Bis die Blase platzt

Seit sechs Jahren versucht der Kernphysiker Rusi Taleyarkhan die Fachwelt davon zu überzeugen, dass es für die Verschmelzung von Deuterium zu Tritium nicht viel mehr als einen Becher mit Azetonlösung braucht. Nun ist ihm grobes wissenschaftliches Fehlverhalten nachgewiesen worden. Von Manfred Lindinger

Lesermeinungen zum Beitrag

24. Juli 2008 10:44

Selbst der Laie wundert sich

Gunnar Schurich (GSchurich)

Wo der Laie sonst nur staunt, kann er sich hier nur wundern. Da sollen also einfache "mechanische" Vorgänge die Kernkräfte überwinden. Na, dann pressen wir doch einfach mit einem Stempel zwei Atomekerne in einander! Plesset und Chapman beschrieben in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts die Implosion einer sphärischen Kavitationsblase unter Bildung von Mikrojets. Immerhin erreichen diese eine Kraft, die Materialien schädigen können. Wenn Sie das nächste Mal einen Nagel irgendwo reinschlagen, passen Sie auf, dass Sie dabei nicht eine Kernfusion auslösen! Dann sei noch mal auf das Wissenschaftskahr der Mathematik hingewiesen. Hätte man den Spinner nicht früher entlarven können?

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23. Juli 2008 23:00

Jeder hat seinen Ergeiz...

Werner Kuemmerle (wkuemmerle)

...und manche Forscher wollen lieber ins Geschichtsbuch der wissenschaftlichen Fälschungen eingehen, als unbekanntes Mittelmaß bleiben.

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