“Für uns ist Religionsfreiheit wichtig“

Erzbischof Robert Zollitsch

„Religionsfreiheit ist wichtig“

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofkonferenz, Erzbischof Zollitsch, hat sein Angebot an die Bundesregierung erneuert, christliche Flüchtlinge aus dem Irak zunächst in Kirchen aufzunehmen. Im Interview mit der F.A.S. spricht er über Christen in Not, kirchlichen Aufbruch und das Fremde im Islam.

Lesermeinungen zum Beitrag

18. Mai 2008 21:10

Religionsfreiheit ohne Wahlfreiheit = unmöglich

Gabor von Zoltan (Putinras)

An dieser Stelle wäre es wieder einmal angebracht auf die Grundlagen des Islam hinzuweisen. Denn "Religionsfreiheit" kann ja nur unter der Vorraussetzung klappen, dass es tatsächlich mehrere davon gibt. "Du sollst keine Götter haben ausser (oder "neben") mir" ebnet einer Haltung wie jener von Erzbischof Zollitsch zu Recht den Weg. Denn dieser Satz bedeutet, dass es da durchaus noch andere Götter geben könnte oder gibt. Diese kluge biblische Wortwahl ebnet den Weg für Toleranz Andersgläubigen gegenüber. Ähnliches ermöglicht der Buddhismus und der Hinduismus. Ich bitte die geneigten Leser nun aber einmal, sich darüber Gedanken zu machen, was der erste Glaubenssatz des Islam (in Bezug auf religiöse Toleranz sowie auf die Ernsthaftigkeit im Umgang mit Andersgläubigen) wohl zu bedeuten hat: "Es gibt keinen Gott ausser Allah (und Mohammed ist sein Prophet)!" Wo kein anderer Gott, da auch keine ernstzunehmende Verehrung. Deshalb werden religiöse Abendländler nicht etwa mit dem Prädikat "naiver Kreuzanbeter" oder Ähnlichem bedacht, sondern schlicht und einfach mit der Bezeichnung "Ungläubiger". Auch wenn es noch so nett heisst, es gäbe keinen Zwang in Glaubensfragen, verunmöglicht dieser Grundsatz echt Religionsfreiheit. Gibt ja nur eine!

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18. Mai 2008 14:01

Kirchensteuern

Franz Müller (Franzy)

Der Hauptgrund, warum es die Katholische Kirche heute noch in Deutschland gibt, ist die Kirchensteuer. Millionen Katholiken, die sich absolut ganz und gar nicht für das Christentum oder die Katholische Kirche selbst interessieren, zahlen einfach brav die Kirchensteuer, weil sie tatsächlich glauben, dadurch kämen sie in den Himmel. Es ist unglaublich, aber wahr. Der biblische Glaube gemäß dem Kanon der Schriften ist in der Katholischen Kirche praktisch gleich null. Da ist absolut nichts vorhanden. Stattdessen Pseudoglaube durch Aktionen wie Heiligenverehrung. Dieser Mann redet wie ein Politiker. Es hört sich ganz genauso an: Er habe schon immer gesagt (genauso reden unsere Lügenpolitiker) ... dies und das gerät wieder zunehmend in den Blickpunkt ... und bla ... bla ... bla. Einfach nur ein albernes, nicht beachtenswertes Gewäsch. Nehmt der Kirche die Steuer und sie wird auf den Platz rutschen, der ihr wahrhaftig gebührt!

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17. Mai 2008 20:20

Der Glaube fehlt

G. Wander (goldaw)

Es fehlt nicht am Geld. Die deutsche Kirche sitzt, anders als die Kirche in Frankreich, am Subventionstopf der Bundesregierung und hat das Recht Steuern zu kassieren. Es fehlt an den Gläubigen! Trotz der Zweidrittel, die als solche noch gemeldet sind, sind viele Kirchen Sonntags leer, denn es fehlt vor allem an der Überzeugungs-Kraft, daß man die Wahrheit verkündet und nicht irgendetwas Beliebiges, das auch ganz anders aussehen könnte. Hier hat den Kirchen der Buddhismus etwas voraus. Unsere Kirchenvetreter, sind sie noch Christen? Sie erklären alle Religionen für so gleich-gültig, daß man das Christentum getrost auch sein lassen kann. Herr Zollitsch erklärt die totalitäre Staatsideologie des Islam zur Religion, während sich führende Islamwissenschaftler und Intellektuelle nicht nur vorsichtiger ausdrücken, sondern sogar ernsthaft besorgt sind über das Verhalten der Muslime in der Welt. Vielleicht täte auch die kath. Kirche wieder einmal gut daran, über das zu sprechen, was ihr zukommt, über Gott, Glaube und Gebet.

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17. Mai 2008 15:42

Dieser Mann

herbert scholl (32602)

ist sehr viel glaubwürdiger und ein besserer Vertreter seiner Kirche als manche seiner Amtsbrüder.Siehe letzte Meinung aus Köln.

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