
Muss das sein? Tote, Schwerverletzte, Drogenschmuggel, Parteibuchbetrügerein und zig Millionen Schulden hat er hinterlassen. War da wirklich mal eine "großarte Existenz", sind persönliche "Trümmer" wirklich die richtigen Umschreibungen? Oder ist das nicht die ganz normale Karriere vom Kleinganoven zum Schwerkriminellen, der auf Kosten anderer Größeres will? Das Abräumen der Fahrwerke, Insolvenzbetrug, als "Unverfrorenheit", wie die FAZ schreibt, abzutun würde sicher ganz anders beleuchtet werden, wenn die Druckermaschinen der FAZ auf diese Art abgebaut und verduften würden. Der verklärende und mächtig beschönigende Blick auf eine reichlich brutale Vergangenheit hat sein tradiertes Plätzchen gefunden. Mehr als nur peinlich.