
dass Einrichtung solcher 'Kontrollpunkte' gaengige NATO - Praxis ist, dann waere der hier in Rede stehende tragische Vorfall umso unentschuldbarer, denn dann haetten sich alle Beteiligten seitens der Bundeswehr voellig unprofessionell verhalten. Auf meine vorherigen Ausfuehrungen nehme ich Bezug.

am 'Kontrollpunkt' verdiene so etwas wie (Dienst-)Loyalitaet entbehrt der Grundlage. Das Gegenteil ist der Fall. Denn die Einrichtung solcher 'Kontrollpunkte' scheint nicht auf einem NATO -oder Bundeswehrkonzept zu beruhen, es duerfte sich vielmehr als eine Abweichung von Dienstanweisungen handeln ; anderenfalls haette die Staatsanwalt Potsdam den Vorgang nicht nachspielen muessen. Sollte dies der Fall sein - man kann mangels naeherer Angaben nur spekulieren - , haetten die am Vorfall beteiligten Soldaten gegen Dienstanweisungen verstossen, einschl. fehlender Aufsicht durch den diensthabenden Offizier. Das Handeln des Todesschuetzen waere strafrechtlich als Notwehrexzess zu wuerdigen. Dass die StA Potsdam dennoch von Anklageergebungen absah, laesst auf gewisse interne Absprachen schliessen. Den beteiligten afghanischen Familienangehoerigen haette jedoch das Klageerzwingungsverfahren zugestanden. Kurz: die (abgewuergte) juristische Aufarbeitung dieses Vorfalls fuegt sich ein in den Gesamteindruck von Planlosigkeit bei Einsaetzen der Bundeswehr sowie Willkuer und Verschleiern bei der Bearbeitung solch krasser Unregelmaessigkeiten. Kein Wunder, dass die Afghanen diese Art Rechtsstaatlichkeit ablehnen!

Aus der Ferne höhren sich die Einsatzgrundsätze an als seien sie der Polizei entlehnt. Das ist gut so und wenn wie beschrieben ein Gegner die Waffe wegwirft ist nicht mehr zu schießen sondern (wenn es die situation erlaubt),die Person in anderer weise festzuhalten . Alternativ könnte man Sie von hinten erschießen was die Einsatzführung wohl vermeiden will. Das andere Streitkräfte anders agieren überrascht nicht.
Amerikanische Soldaten wachsen mit winem andren Wissen um die Rechtfertigung des Tötens auf da in den USA die Todesstrafe noch nicht abgeschaft ist.
Ein deutscher Soldat muß sich daher genauer überlegen ob die Tötung des Gegners gerechtfertigt ist. Wenn BW Soldaten Usama Bin Laden festnehmen dürften sie Ihn wohl nicht an die Amerikaner ausliefern da Ihm in den USA die Todesstrafe droht.
Herr Jung tut den Soldaten keinen gefallen wenn er die Taliban das Gegner.- oder gar Menschsein abspricht indem er sie nicht für Kombatanten hält und nur pauschal als Terroristen bezeichnei,selbst für Terroristen gibt es in Deutschland keine Todesstrafe.
Herr Jung müßte es auch aushalten wenn die Taliban eines Tages zu rechtmäßigen Regierung gewählt werden.
Darum geht es aber nicht, sondern um die Frage verändern wir unser Werte.

Das Bild drueckt genau die Haltung der Bundesregierung aus- eine schutzsichere Weste, aber kein Helm. Wie lange will die Regierung dieses "Kopf in den Sand stecken" eigentlich noch auf dem Ruecken der Soldaten austragen?

-2008 schießt ein Soldat an einem Straßenkontrollpukt mit einem Machinengewehr(?)auf ein Kfz das nicht anhielt.Dabei sind nach meiner Erinnerung mehrere Kinder gestorben die sich im Fahrzeug befanden.
Es ermittelte nicht die Staatsanwaltschaft in Kabul(wenn es denn eine gibt) sondern jene in Potsdam mit dem Ergebnis:der Soldat durfte schießen und bleibt straffrei.Ob es dem Mann hilft das er schießen durfte ?, er muß damit Leben mehrere Menschen getötet zu haben, ich vermute das er dabei Hilfe benötigt, ich hoffe seine Vorgesetzten gehen Ihrer Fürsorgepflicht nach.
3Fragen -Was möchte man noch strafrei tun ?
-Die Aufgabe der BW ist es u.a. afgahnische Soldaten auszubilden, die Soldaten der BW verstehen die Regeln selbst aber nicht?
-Wie würde man in Deuschland reagieren wenn ei US-Soldat versehentlich Zivilisten tötet und die Staatsanwaltschaft in Washington das verfahren an sich nimmt und keine deutsche?
Eine Anmerkung zum Sprachgebrauch: Herr Kujat(Ex-Generalinspekteur der BW2000/02)sagte im Deutschlandfunk am vergangenen Freitag:,,Afgahnistan ist von den Taliban zu Säubern.." Das ist Sprachgebrauch der SS.
Der Konflikt dort verändert uns, die Idee des umsichtigen handelns dürfen wir nicht aufgeben.
Klaus Keller Hanau

wäre das mildeste Wort, das mir zum Einsatz der Bundeswehr für fremde Interessen in fremden Regionen einfällt. Noch werden Soldaten des II. WK juristisch verfolgt, von der Politik und den Systemmedien bespuckt und beleidigt, ihre Tapferkeit und Leistung, ihr Opfer verächtlich gemacht und schon wieder spielen poltische Rohrkrepierer mit Wichtelmaß Kriegeles. Ein "Ehrenkreuz der Bundeswehr für Tapferkeit“ ? Das kann man sich eher am Gegenpol hinhängen, das machen die nur in der Pause, in der sie Deserteuren und Kameradenschweinen "Ehrenmale" einrichten. Schrieben sie wenigstens die Namen drauf, damit deren Schande für lange Zeit abzulesen ist. Was sind das für Generäle, die Soldaten unter solchen Voraussetzungen in den Krieg schicken, einfach erbärmlich, Produkte der linken Kaderschmieden "Bundeswehrhochschule" genannt. Haltung? Rückgrat? Karriere ist lukrativer und buckeln bringt voran.