US-Ölfirmen dürfen zwar im Kontinentalshelf vor Afrika und Asien bohren, doch bisher noch nie vor der eigenen West- und Ostküste, wo Milliarden Barrels lagern. Vielleicht sind die bislang in den USA gehegten Besorgnisse beim heutigen Stand der Bohrtechnik übertrieben, denn man denkt jetzt doch ernstlich daran, das Verbot aufzuheben. Deutschland, Schottland und Norwegen bohren ja seit langem vor ihrer Küste ohne nennenswerte Schäden. Doch wenn die Chinesen nicht soeben begonnen hätten, vor der Küste Floridas (in kubanischem Gewässer) zu bohren, hätten die Amerikaner vielleicht auch weiterhin gezögert.