Davon träumen Eltern: Dem Kind eines Tages alles Gute fürs Abi zu wünschen

Schulen

An Gymnasien ist nicht für alle Platz

In Frankfurt gibt es so viele Anmeldungen für das Gymnasium, dass nicht alle Kinder den gewünschten Platz bekommen. Viele Schüler müssen an Gesamtschulen verwiesen werden. Von Matthias Trautsch

Lesermeinungen zum Beitrag

17. Mai 2008 15:35

Wo geht es hin mit dem deutschen Schulsystems?

Chi Tamago (tamago)

In anderen Ländern bedeutet der „Highschool“-Abschluß weniger als das deutsche Abitur, oft weniger als ein guter Realschulabschluß, und berechtigt nicht zum Studium. Die OECD ignoriert dieses Faktum in allen Interpretationen der PISA-Daten. Absolventen der Highschools müssen Aufnahmeprüfungen bestehen. In Japan haben 97% eines Jahrganges einen derartigen Abschluß, aber nur 25% besuchen eine Universität/Fachhochschule. (veröffentlicht vom japanischen Bildungsministerium). Die anderen gehen auf ein „College“, machen dort eine Ausbildung vergleichbar einer Sekretärin, einer Krankenschwester, einer Kindergärtnerin, eines Verkäufers, usw. oder werden angelernt (z.b. Bauindustrie). Die Qualifikation der College-Absolventen reicht in der Regel an die qualifizierten Berufsausbildung in Deutschland nicht heran. Dafür gibt es reichlich Ausbildung durch den Arbeitgeber. Die wird aber oft von anderen Firmen nicht anerkannt, was den Wechsel zu einem anderen Unternehmen fast unmöglich Annähernd 50% eines Jahrganges auf ein deutsches Gymnasium? Da bleiben nur zwei Alternativen. (1)Die Hälfte wird versagen (2)Die Anforderungen werden dramatisch reduziert. Im letzteren Fall werden universitäre Eignungsprüfungen wohl zwingend erforderlich werden

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