Präsidentenwahl

Russen folgen Putins Willen

Bei der international kritisierten Präsidentenwahl in Russland sind die Bürger dem Willen Putins gefolgt und haben mit klarer Mehrheit für dessen Wunschnachfolger Medwedjew gestimmt. Der kündigte an, den politischen Kurs seines Vorgängers fortzusetzen. Die Opposition klagt über Wahlfälschung.

Lesermeinungen zum Beitrag

02. März 2008 21:34

starkes Russland

Unix Imperios (imperios)

Natürlich gab es Wahlbetrüge, wo gibt es aber keine Fälschungen? Wenn man die Wahlen in USA anguckt, hat da George W. Bush etwa keine Wahlbetrügen durchgeführt?!
Die Wahl der Kandidaten ist ziemlich klein, das muss man ja zustimmen.Aus allen ist Medwedjew wenigstens der, der wirklich etwas in Russland verändern könnte. Die Veränderung und die Stärkung Russlands ist natürlich für Europa und USA ungünstig, deswegen wird das, wie üblich kritisiert.
Starkes Russland braucht weder EU, noch USA oder sonst wer.
Das Land ist gross, da kann man nicht die europäische Demokratie durchsetzen, das würde gar nicht gehen, das gute Beispiel ist dafür Irak, wo USA verzweifelt, die Leute versucht zu demokratisieren, obwohl sie jahrelang in einem Regime lebten.
Deswegen denke ich, dass Medwedjew und Putin ziemlich starke Partie ist, die wirklich versuchen wird das Russland richtig auf die Beine zu stellen, denn Putin, meiner Meinung nach, würde niemals als schlechter Präsident in die Geschichte Russlands reingehen wollen.

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02. März 2008 20:57

Wer lacht zu letzt, der lacht am besten!

Igor Widiger (deinschanz)

Wann Jelzin an die Macht kam und Russland ins Abgrund viel lachte die Welt über Zustand des Russlands und über Jelzin. Jetzt, wo Russland aus der Ruinen aufgestanden ist lacht Russland und Rest der Welt das Lachen vergangen.
Gutes deutsches Wort: Wer lacht zu letzt, der lacht am besten..

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02. März 2008 20:49

Heuchelei

Martina Weinich (Weinich)

Ich kann es nicht mehr hören. Da mäkelt eine selbsternannte Experten-Clique von Journalisten und politisch Interessierten an den Wahl-Bedingungen einer jungen Demokratie herum, während die demokratischen Defizite 'unserer' EU weitgehend unkommentiert bleiben.
Rußlands Bürger durften wenigstens wählen, was man in Bezug auf die EU-Untertanen selten berichten kann. Hier verweigert man dem Souverän (in fast allen Staaten) eine Stellungnahme zu viel weitreichenderen Entscheidungen wie etwa der EU-Verfassung (=Reformvertrag) und ähnlichen Projekten der Brüsseler Bürokratie.


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02. März 2008 19:32

Unglaublich,

Michael Menzel (Galenos)


mit welchen Methoden, unter welchen Umständen und welchen grotesken Zahlen ein Staat im 21. Jahrhundert eine "Wahl" zelebriert.
Nun ja, es sind nicht die 99% Wahlen von Ulbricht und Honnecker aber im Prinzip bedeuten sie das gleiche, nämlich, daß diese Welt von Oligarchien regiert wird. Dabei geben sich die westlichen und östlichen nichts. Die Mthoden sind geringfügig modifiziert, - das Volk, die Menschen verkommen zu einem manipulierten "Wünsch' dir was" Stimmvieh und sind jeglichen Einflußes auf ihr Schicksal enthoben. Eine Wahl wude zelebriert, das ist jedem informierten Weltbürger klar, die nicht einmal unter der Lupe Reste demokratischer Elemente enthält. Wer hätte das gedacht, daß die ehemaligen Demokratien in Ost und West so enden würden.

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