Mehr Frauen in die Spitzenpositionen: Das streben zumindest die Niederländer und Belgier an

Niederlande und Belgien

Frauenquote für Spitzenpositionen

Nach Norwegen schicken sich die Niederlande und Belgien an, Regeln für den Anteil von Frauen auf wirtschaftlichen Spitzenpositionen zu erlassen. Und wie sieht es in Deutschland aus? Von Michael Stabenow und Jürgen Dunsch

Lesermeinungen zum Beitrag

13. November 2009 23:19

Das passt schon

Torsten Klier (TorstenKlier)

Die Bildungsunfähigen und Arbeitsunwilligen (sog. "Frauen") sind zwar nicht mal in der Lage Mülltonnen zu leeren - aber Konzerne leiten, das können die selbstverständlich.

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12. November 2009 10:16

Herausgeber der Studie

Pia Bücken (muscat)

Hey Leute, Mitherausgeber der schlauen Studie ist übrigens das "Goldman-Sachs-Institut"!
Goldman Sachs, niemand Geringeres also als "die Banker, die Gottes Werk verrichten" - also wenn die nicht wissen, wie man schnell und unkompliziert finanziellen Erfolg produziert, wer sonst?

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11. November 2009 23:34

Grundgesetz Artikel 3 Absatz 3

Dieter Meyer (holtwin)

"Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden."
Eine Quotenregelung würde sich in eine mittlerweile lange Reihe gekippter Gesetzte durch das Bundesverfassungsgericht einreihen. Wenn man sich die aktuellen Erstsemesterzahlen in Führungsposten relevanten Studiengängen anschaut, könnte man fast zu dem Schluss kommen, dass Frauen in Führungspositionen überrepräsentiert sind.
Interessant finde ich doch immer wieder diese netten Ranglisten, wo auch immer die herkommen. In diesen Rankings schneiden wir Deutsche oftmals nicht gerade gut ab. Da wundert es mich doch immer wieder, wie wir noch Exportweltmeister sein können.
Zum Glück ist es in unserem Land bislang noch so, dass die persönliche Qualifikation wichtiger ist als ein x- oder y-Chromosom.

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11. November 2009 20:14

like a mary-go-round

Dirk Häßner (Cobalt60)

„Mit mindestens drei an der Beschlussfassung beteiligten Frauen werden Unternehmen rentabler." ist genau so ein Unsinn wie "Frauen verdienen generell schlechter als Männer". Wenn dem so wäre, würden gewinnmaximierende Unternehmen nur noch Frauen einstellen - die sind nämlich billiger und fällen auch noch renditesteigernde Entscheidungen. Es kommt doch auch keiner auf die Idee, ein Gleichstellungsprogramm in Grundschulen und Kindertagesstätten aufzulegen, obwohl dort Männer wahrscheinlich noch unterrepräsentierter sind als Frauen in Führungsetagen. Bigotte Debatte.

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11. November 2009 18:46

ich find's richtig

Robert Schrey (etiterum)

bei einer Staatsquote von 50% und den anderen, vielfältigen Staatseingriffen in die Wirtschaft hat der Staat sich das Recht erworben, auch solche Dinge nach den demokratischen Grundsätzen zu regulieren.

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11. November 2009 18:19

Die Frauenquote ist eine Beleidigung für intelligente Frauen!!!

Stefan Schaller (hnosteve)

Nicht zwischen den Beinen sondern zwischen den Ohren liegt der Grund für Erfolg oder Mißerfolg eines Menschen. Dabei ist das Geschlecht völlig egal! Wir sollten endlich lernen, daß spätestens seit Angela Merkel das Geschlecht kein Grund für oder gegen die Qualifikation eines Menschen ist.

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11. November 2009 15:41

Gleiche Rechte, gleiche Pflichten, gleiche Risiken

Pia Bücken (muscat)

Ist das nicht selbstverständlich? Braucht es dazu wirklich eine Frauenquote?
Zumindest sollte das jedes Unternehmen für sich entscheiden dürfen.
Je mehr Frauen selber erfolgreiche Unternehmen gründen oder als Eigentümerinnen an solchen beteiligt sind, desto schneller wird sich m.E. das "Problem" bzw. die ermüdende Diskussion darüber in Luft auflösen.

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11. November 2009 14:54

Aber nicht vergessen...

Winfried Nöth (wnoeth)

... Norwegen hat eine allgemeine Wehrpflicht für Frauen eingeführt. Die will ich dann in Deutschland auch sehen. Nicht immer nur die Rosinen rauspicken, meine Damen!

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