Nur mal so zur Info Herr Heimes: bei einer Million Gehalt p.a. bleiben Netto auch "nur" 500.000euro übrig. Das ist natürlich schon eine Menge Geld, aber eben nicht mehr die million, die Sie jemandem so grosszügig zubillgen sondern nur die Hälfte! Also braucht der "Manager" immerhin schon mal 2 mill. damit er die Million zum Leben hat. und was das andere angeht Herr Heimes, fangen sie doch mal bei sich an, es gibt genug Menschen die für sich ein gutes auskommen mit Ihrem Auskommen haben welches in Deutschland ca. 1300€uro beträgt, die machen keine Sprünge damit, aber sie sind es zufrieden! ich gehe mal davon aus, dass sie mehr haben im Monat, also geben sie mal gefälligst ab! Was macht sie denn besser!Oder ihre Arbeit? alternativ steht es ihnen auch frei das Land zu verlassen, genauso wie Sie es bösen Managern vorschlagen!! Gehen sie doch mach Ungarn, oder Bulgarien, da reichen sogar 300 Euro im Monat !!! Gute Reise !!!
Nun, nicht alle sind so hoch. Zumwinkel zum Beispiel verdiente vergleichsweise schlecht. Daraus zog er dann Konsequenzen... :-) Warum also im übrigen so hoch? Gut leben könnte man auch mit einem Bruchteil davon. Also mal einfach 'ne Zahl: mit 'ner Million brauchte man weder zu hungern, noch auf Friseur, Urlaub, Benz und Zweitfrau zu verzichten, und das ganz ohne Hilfsmaßnahmen à la Zumwinkel. Die Antwort lautet: für weniger tun sie es nicht. Weigern sich, gehen woanders hin. Dann laß sie doch - geht nicht. Natürlich braucht eine Volkswirtschaft fähiges Leitungspersonal. So, das ist aber genau eine der Sollbruchstellen, an denen Marktwirtschaft immer mal wieder scheitert. Die Bankenkrise ist ein glorreiches Beispiel. Dann ist da noch die Steuerprogression. Auch hierzu der Hinweis: zuerst war die Steuerhinterziehung, ihre Folge war der Steuerdschungel. So herum.
In dieser Angelegenheit habe ich Herrn Bernhardt eine E-mail geschickt und mein Missfallen geäussert. Auf die Antwort bin ich gespannt! Die Absetzbarkeit der Managergehälter auf eine Million zu begrenzen ist willkürlich und absurd. Welcher internationaler Topmanager wird für dieses Entgelt noch nach Deutschland kommen, und welcher deutsche Topmanager wird bleiben? Zu mittelmässigen Politikern kommen in Zukunft noch mittelmässige Manager. Damit wird zwar der Mehrheit der Deutschen entsprochen, doch die Folgen sind bereits heute absehbar. Aber auch in steuerlicher Hinsicht ginge dieser Schuss nach hinten los, der Staat würde auf erheblich Einkommensteuer-Einnahmen verzichten! Das Verhältnis ist grob gerechnet ein Drittel bei dem Unternehmen zu zwei Drittel beim Manager. Von der zusätzlichen Bürokratie ganz zu schweigen. Doch bei unserem "einfachen und übersichtlichen Steuerrecht" kommt es auf diese Kleinigkeit dann auch nicht mehr an! Deutsche Politiker sind offensichtlich nur noch bemüht den Populismus zu bedienen.
Das hinterhältige am Vorschlag der SPD, Managerbezüge nur begrenzt als Aufwendungen geltend zu machen, ist, dass die Aktionäre dann doppelt bezahlen. Erst zu hohe Bezüge, dann müssen diese auch noch doppelt versteuert werden. Wenn SPD-Finanzexperte Poss dazu formuliert: "Wir erhoffen uns davon einen dämpfenden Effekt auf die Managergehälter" ist dies lächerlich, weil der Marktmechanismus, der letztlich die Höhe der Managergehälter bewirkt hat, durch den Vorschlag der SPD nur ganz unwesentlich beeinflusst wird. Die Aktionäre sollen aber doppelt bluten! Dies, nachdem das von der SPD geführte Finanzministerium schon eine Abgeltungssteuer eingeführt hat, die für die Aktionäre eine Doppelbesteuerung bedeutet, da nun die Unternehmen als auch deren Eigentümer besteuert werden. Die Staatsausgaben steigen unterdessen munter an und Herr Steinbrück rühmt sich der Konsolidierung des Staatshaushalts, die lediglich durch eine Erhöhung auf der Einnahmenseite bewirkt wurde. Herzlichen Glückwunsch!