China-Besuch

Rice: Peking soll Sanktionen gegen Mugabe stützen

Bei ihrem Besuch in Peking hat die amerikanische Außenministerin Rice die chinesische Führung dazu aufgefordert, Sanktionen gegen Mugabes Regime in Zimbabwe mitzutragen, einen sinnvollen Dialog mit dem Dalai Lama zu führen und die Zensur des Internets zu beenden.

Lesermeinungen zum Beitrag

09. Juli 2008 16:29

Deutschland steht auf Platz drei von Waffenexport

Luhua Dai (FRA-Dai)

@Gabor von Zoltan (Putinras) Haben Sie sich informieren lassen, wer ein der größten Waffenexporteur ist? Deutschland steht auf Platz 3. im Jahr 2007, zwar meinstens an Entwicklungsländer. Sie können sie beruhigen, alle deutschen Waffen werden selbstverständlich dort als Spielzeug werwenden.

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08. Juli 2008 00:39

Da hat jemand aber mächtig viel Kreide gegessen!

Gabor von Zoltan (Putinras)

Herzerwärmend, was der Vorkommentator da alles zu berichten weiss. Sicherlich war es auch wieder einmal nur ein Übersetzungsproblem, dass dem Westen den Eindruck vermittelte, dass da ein chinesisches Schiff voller Waffen und Munition (zu günstigen Konditionen natürlich; fast schon selbstlos, wo Herr Mugabe ja ansonsten keinerlei Kreditwürdigkeit mehr besitzt) nach Zimbawe unterwegs war...

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02. Juli 2008 16:07

Die USA soll Zimbabwe von Mugabe befreien und Demokratie dort einführen

Luhua Dai (FRA-Dai)

Die USA soll ihre unbesiegbare Millitär nach Zimbabwe schicken und das Volk befreien wie den Fall Irak. Die USA hat Mittel und Macht, das zu verwirklichen. China baut dort nur Straßen, Schule und Krankenhaus usw und sichert Rohstoffquelle, ist nicht militärisch präsenz. Eine militärische Konfrontation mit den USA in anderem Kontinent ist in China unvorstellbar.

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01. Juli 2008 12:10

Mit dem Kopf gegen die "chin. Mauer"

Axel Ritsma (china-alex)

Wann wird es die internationale Staatengemeinschaft endlich begreifen. Solange man mit irgendwas oder irgendwem noch Geschaefte machen und Geld verdienen kann, wird sich hier nichts aendern. Besonders die geistige Einstellung nicht. Wenn man mit afrikanischen Diktatoren regen Handel betreiben kann, treten Menschenrechte, Gesetze oder Humanitaet ganz weit in den Hintergrund. Und wenn man keine Ausrede mehr zur Hand hat, wird immer als letztes das Argument der "Einmischung in innere Angelegenheiten anderer Staaten" zu Hilfe genommen. Man sollte hier eigentlich den mittlerweile wachsenden Einfluss auf die Weltpolitik zum Positiven nutzen um die Welt bewohnbarer zu machen und Frieden zu stiften. Man sollte einmal folgende indianische Weisheit ins Chinesische uebersetzen: Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluß vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, daß man Geld nicht essen kann. Es koennte ja sein, das sowas endlich mal zum Denken anregt und positive Taten nach sich zieht.

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30. Juni 2008 17:09

China ist an allem Schuld

Rolf Huchthausen (huchthausen)

Vor nicht allzu langer Zeit hat die FAZ einen Artikel "China ist an allem Schuld (oder so)" abgedruckt. Chinas Regierung ist bereit, den schlimmsten Chaoten und Blutsäufern die Hand zu reichen. Was für ein perverses Menschenbild haben die chinesischen Oberen eigentlich? Es steht nicht mehr und nicht weniger auf dem Spiel als ein zartes Pflänzchen von Demokratie und Prosperität in einer Weltregion zu sichern, die auf den ganzen afrikanischen Kontinent ausstrahlen könnte. Wenn Namibia, Südafrika, Zimbabwe, Sambia, Botswana und Mocambique kippeln, wird die Flüchtlingswelle auch die chinesischen Exklaven Angola, Kongo und Sudan wegspülen. Sind die Chinesen so bekloppt? Dabei wäre eine Kugel für Robert Mugabe abgefeuert aus 250 m gemessen am Kosten/Nutzen-Verhältnis eine irre gute Investition. Vielleicht sollte man China häufiger vor vollendete Tatsachen stellen!

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30. Juni 2008 14:21

Afrika am Scheideweg

Karsten Krug (kkrug)

diese Farce in Zimbabwe ist ein Menetekel für Afrikas Zukunft. Wenn sich in diesem Fall nicht die Demokraten durchsetzen, sondern die Autokraten möglicherweise mit China paktieren, dann sehe ich die kurz- und mittelfristigen Hoffnungen auf ein besseres Afrika schwinden. China ist in seiner Position als neue aufstrebende Weltmacht gerfordert. Mal sehen wie sie ihrer Verantwortung gerecht werden. Das Verhalten Südafrikas, namentlich Nelson Mandelas und Mbeki, sind eine Schande. Wenn nicht aufgepasst wird, dann kommt es bald in Südafrika zu ähnlichen Exzessen. Das Ende wird ein "Brain Drain" sein und Südafrika wird in den Bürgerkrieg versinken. Wie Mitglieder der kriegerischen Zulus schon sagten: "Für ihn werden wird kämpfen .. sterben" Ich sehe rot, Ströme von roten Blut.

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30. Juni 2008 12:56

Wie ist denn das nur möglich???

Gabor von Zoltan (Putinras)

"Frau Rice sprach auch einige Fälle von Menschenrechtsverletzungen in China an, darunter die Verhaftung von Internet-Bloggern, die sich über politische Themen geäußert hatten." - Wo doch hier im Forum von Kommentatoren, die Probleme vornehmlich bei westlichen Medien auszumachen fähig sind, immer wieder betont wird, dass in Cina über alle Themen in freiester Art und Weise debattiert werden kann??? Wahrscheinlich liegt es auch bei Frau Rice bloss daran (ein immer wieder bemühtes Argument), dass sie kein Chinesisch beherrscht und deshalb einer Fehlinformation aufsitzt. ;-))

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