Mitten in München ereignete sich ein “Amoklauf mit Faustschlägen und Fußtritten“

München

Leute „wegklatschen“, einfach so

Nach der sinnlosen Gewalttat Schweizer Schüler in München herrscht Entsetzen. Die Schweizer erregen sich über ihre „Kuscheljustiz“ und fragen sich, warum die Schule nichts von den Vorstrafen ihrer Schüler wusste. Von Albert Schäffer und Jürgen Dunsch

Lesermeinungen zum Beitrag

11. Juli 2009 06:05

Kein schlechter Artikel, aber ...

Alexander Schröder (bianzhe)

es gibt einiges anzumerken.
"Wer mit großer Wucht mit den Füßen gegen den Kopf eines Menschen tritt, muss mit einer Verurteilung wegen versuchten Mordes rechnen."
Dieser Satz ist weit zu pauschal formuliert. Ich wurde schon zig Mal von Kickboxern im Ring am Kopf erwischt, habe ein wenig getaumelt und nach dem Kampf freundschaftlich mit diesen die Hände geschüttelt. Leute, die vom Kampfsport keine Ahnung haben, denken sich das vielleicht als Barbarismus oder so. Jedenfalls ist der Satz so eine Kriminalisierung von Kampfsportlern. Abgesehen davon aber ist es natürlich widerlich, wenn Leute ohne vorige sportliche Absprache Leuten gegen den Kopf treten. Das muss verhindert und, wenn das nicht möglich, bestraft werden, am Besten samt intellektueller Erziehung.
Auch der Hinweis darauf, dass längere oder härtere Strafe die Kriminalität keinesfalls senken muss oder auch nur tendenziell senkt, finde ich gut! Man muss genau, konkret herausfinden, woher die Kriminalität kommt und was konkret dagegen hilft. Wenn man einfach "härteres Vorgehen" verlangt ohne die konkrete Situation zu kennen, dann ist das Aberglaube und nicht wissenschaftlich gedeckt bzw. sinnvoll. In manchen Fällen mag härteres Vorgehen helfen, in anderen nicht.

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06. Juli 2009 11:33

Wird es zu einem Urteil kommen?

Antonio Pizzi (apizzi)

Sind wir wirklich der Meinung das diese Schweizer Jugentlichen hier ein Urteil erwarten werden?
Ich glaube nicht! Den es wird wohl eher so sein das man Sie nach Hause schickt und das sie dort wohl eine viel gerigere Strafe absitzen müssen als bei uns.
Es wird doch so sein das es wieder heissen wird es mache die Bezihungen zwischen Deutschland und Schweiz kaputt usw.
Na ja ich lasse mich mal Überraschen was diese Verbrecher erwartet.

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05. Juli 2009 23:02

Gute Besserung

Bea Meister (wipkingen)

Lieber "Münchner", Ihren Namen kenne ich leider nicht. Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie alles Gute. Ich hoffe, dass Sie wieder vollkommen gesund werden und das furchtbare, das Ihnen angetan wurde, verarbeiten können. Liebe Justizbehörde in München: Schieben Sie diese Gewalttäter nicht in die Schweiz ab, denn hier würden sie dank unserer Kuscheljustiz nie eine angemessene Strafe (sofern es so etwas für diese Tat überhaupt geben kann) erhalten. Liebe Richter in München. Ich hoffe, dass Sie die volle Härte des Rechtes anwenden, mit Berücksichtigung der Taten, welche diese Verbrecher bereits in der Schweiz begangen haben. Den Strafvollzug bitte in Deutschland, die Rechnung dafür an die Schweiz. Meine Verachtung gilt den Tätern und einem der Väter, der keine Worte des Mitleids für das Opfer findet (eine Entschuldigung anbieten reicht da bei weitem nicht und ist auch kein Ersatz für Mitgefühl), dafür aber viel Verständnis für den Sohn aufbringt und der laut dem „Blick“ sagt: "… mit so einem Blödsinn macht er sein ganzes Leben kaputt!" – womit er die äusserst brutale Tat in die Kategorie „Ausrutscher“ einordnet. Meine Verachtung gilt auch den „Kameraden“, die dem Verbrechen zugesehen haben.

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05. Juli 2009 21:20

Man darf gespannt sein,....

Martin Enzinger (FlorianGeyer)

ob der Angriff auf den bulgarischen Studenten am Ende des Jahres in der Rubrik "ausländerfeindlicher Gewalttaten" erscheinen wird.
Und gibt es eigentlich auch eine Statistik über inländerfeindliche Gewalttaten importierter Krimineller und No-Go-Areas für Deutsche?

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05. Juli 2009 16:24

Keine Bewaehrung fuer solche Gewalttaeter

Lill-Karin Bryant (kb26919)

Gewalttaeter muessen lernen dass fuer ihre Taten Konsequenzen drohen ,diese Konsequenzen muessen dann auch durchgezogen werden -keine Kuscheljustiz oder Toerns in der Suedsee fuer diese ueblen Typen. Leider fallen die Strafen fuer jugendliche Taeter viel zu lasch aus und deswegen gibt es auch so viele Wiederholungstaeter.

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05. Juli 2009 08:04

"Kuscheljustiz" trifft den Nagel leider auf den Kopf

Erwin Dufner (victor-d)

Vor wenigen Wochen wurde ein 19-jähriger Schweizer von zwei Kosovo-Albanern schwer zusammengeschlagen, so dass er Wochen auf der Intensivstation verbrachte. Die Täter wurden schnell wieder auf freien Fuss gesetzt. Das hat die Bevölkerung hier so aufgebracht, dass sie bei der nächsten Gemeindeversammlung drei jugendlichen Kroaten die Staatsbürgerschaft verweigerten, obwohl sich diese nichts zuschulden kommen liessen. Würde die Justiz hier schärfer durchgreifen, wäre es vielleicht nicht zu dieser Ablehnung gekommen.

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