Vor einigen Tagen die Füße des Dalai Lama, heute der Holzklotz vom tragischen Wurf von der Autobahnbrücke, tragisch wegen des Opfers, aber auch wegen der kranken Persönlichkeit des Täters, als buntes Bild vor himmelblauem Hintergrund. Die Redaktion der FAZ übertifft sich in Geschmacklosigkeit selbst. Sehr traurig!
...aber deswegen werfe ich nichts von Brücken und mache mich nicht zum Mörder! Unser Problem ist ein Täter-verliebter Staat, der jeden Perversen psychologisch hochpäppelt, damit dieser - egal wie schrecklich seine Tat war! - schnellstmöglich wieder auf die Gesellschaft losgelassen werden kann. In spätestens 15 Jahren winkt uns dieser Verbrecher wieder von der Autobahnbrücke zu! Das "Lebenslänglich" gilt nur für die Opfer !
Ein ganzer Tross Fahnder, Ermittler durchkämmen die Region. Staatsanwälte ringen um Komopetenzen ... und dann die schnelle Wendung. Ein Drogenabhängiger der auch noch als Hauptzeuge diente ?!? gesteht auf einmal die Tat. Ich hoffe nur, und das im Gedenken an das Opfer, dass hier kein "Opferlamm" initiiert wird und der wahre Täter frei herumläuft. Und das alles nur um schnelle Ergebnisse zu präsentieren.
Wir reden hier ja nicht über einen frisch eingereisten der nur auf Krawall aus ist, sondern über einen Mann der nach Jahren es hier nicht geschafft hat ein gutes Leen aufzubauen. Unser Sozialsystem ist einzigartig in der Welt - und die Leute die nur von Hartz IV reden haben keine Ahnung. Das Sozialsystem umfasst weit mehr als 345€. Aber eins kann Vater Staat nicht tun: die Familie ersetzen. Durch Arbeitslosigkeit, Perspektivlosigkeit und fehlende Disziplin schon in der Schule produzieren wir als Gesellschaft solche Täter. Bsp: Ein Wirtschaftsverbrecher bekommt bei Unterschlagung von Millionen in der Regel 8 Monate auf Bewährung. Ein Bankräuber mit 8000€ Beute 8 Jahre. So lange wie dieses Ungeziefer von Heuschrecken unser System angreift und damit unser Fundament die Familie zerstört brauchen wir uns nicht zu wundern. Aber was machen wir? Reden, Rache gegen den Täter aber die Hintermänner sind uns egal. Es würde uns nämlich was kosten diese zu stellen. Versuchen sie mal nicht bei Lidl, Aldi oder anderen großen Ketten einzukaufen - nur ein Monat, oder Tanken... Man sollte die Täter wegsperren und etwas gegen die Entstehung neuer Täter tun. Agieren und Reagieren heisst die Formel nicht nur 1 von beiden.
wieviele ausländer wollen wir noch ins land holen? solche und ähnliche straftaten werden fast ausschließlich von ausländern begangen.
Es gibt keine Horden von Psychologen die sich auf ihn stürzen werden noch wird ohne grund §20 oder 21 angewendet. menschen werden immmer enthemmter ja, aber das liegt mitunter an dem spalt zwischen medialer superwelt und der möglichkeit alles erreichen zu können und der realität. sind sie schon mal über rot gegangen? stellen sie sich vor ein autofahrer muss ausweichen, überfährt ein kind.... Es geht nicht immer um vorsatz oder das jeder immer alle konsequenzen durchdenkt, die sein handeln verursachen... Auch ist es für eine gesellschaft solches verhalten nicht tollerrierbar... nur egal durch welches urteil, ein mensch wird davon nicht mehr lebendig... menschlichkeit findet sich aber in der möglichkeit sich zu ändern. rache ist hier kein ratgeber und es sterben weit mehr menschen in deutschland wg. einem verkehrsunfall oder selbstmord als durch tötungsdelikte... so verständlich die empörung und das unverständnis ist so gut ist es, dass der fall von der justiz und nicht von meinungen entschieden wird....
Dass nach einer Straftat vor allem der Täter im Fokus steht, liegt daran, dass er Objekt eines staatlichen Strafverfahrens ist. Er soll bestraft werden, d.h. mit ihm haben sich Gericht, Staatsanwaltschaft, Verteidiger und ggf. psychologische Gutachter oder Bewährungshelfer zu befassen. Das ist keine Frage des "Täterschutzes", sondern Folge des staatlichen Strafanspruches. Auf einem ganz anderen Blatt steht, dass für Opfer von (Gewalt-)Verbrechen zu wenig getan wird und Opferhilfe in den privaten Bereich (Weißer Ring e.V.) oder in die Verantwortung der Krankenkassen verschoben wird.
Für mich liegt der Grund, warum immer wieder Gewalttäter nach 'ner Weile wieder aus der Klapsmühle kommen, einfach darin, dass letztere Kohle brauchen. Um an letztere heranzukommen, müssen Klapsmühlen Erfolge vorweisen, d.h. Psychotypen müssen für "geheilt" erklärt werden. Die Statistik muss stimmen. Liegt die Erfolgsquote bei Null, gibt's kein Geld und die Psychiatrien lösen sich in Nichts auf. Das darf nicht sein, also muss die Statistik rauf und die Maßnahmen, nach denen ein Psycho behandelt wird, so gestaltet werden, dass er nach einem vernünftigem Zeitraum, 5 Jahre oder so, wieder als Normalo gilt. Die Psychos sind natürlich alle nicht blöd und haben längst den Bogen raus, wie der Hase auf der Klapse läuft und spielen das Heil-mich-Spiel mit. Der Psycho ist geheilt, die Statistik toll, die Klapse nicht aufgelöst, die Pflegerplätze sicher und der Boss freut sich auf seine Pension ... - nur der nächste Mord wird beweint.
Täterschutz wird groß geschrieben in dieser Republik. Wie steht es um den Schutz der Öffentlichkeit? Ist das Risiko, daß Kinder durch Wiederhohlungstaten von Sexualstraftätern, daß Mitmenschen durch rückfällige Gewaltverbrecher gefährdet sind, nicht höher als das durch einen terroristischen Akt geschädigt zu werden? Der Schutz unserer Kinder, der Schwachen, der Unschuldigen muß unser zentrales Anliegen sein, nicht der Täterschutz. Insofern stimme ich Herrn Diehm zu.
Das ist aber nicht mittelalterlich oder beschämend, sondern zutiefst menschlich. Einjeder Mensch möchte dass die Opfer eines Unrechts gerächt werden, ich denke dass dies sogar für das geistige Wohlergehen der Opfer und Beteiligten sowie für die (moralische) Stabilität der gesamten Gesellschaft notwendig ist. Das heißt ja nicht dass der Täter auf dem Marktplatz an den Pranger gestellt oder dass ihm eine Hand abgehackt wird. Das heißt schlicht dass ihm eine persönliche Unannehmlichkeit aufgebürdet wird die ihm nach Möglichkeit ein äquivalentes Leid verschafft - in zivilisierten Zeiten/Ländern wird dies eben durch Freiheitsentzug unter humanen Haftbedingungen versucht zu erreichen. Der Wunsch nach Rache heißt außerdem nicht, dass keine Resozialisierung oder psychologische Behandlung erfolgen darf, sondern heißt schlicht dass dieses von der Strafe strikt getrennt wird. Niemand hat etwas dagegen wenn Straftäter behandelt werden, die Behandlund darf jedoch nicht als Ersatz der Strafe dienen und sie darf diese schon gar nicht obsolet machen. Genau dies geschieht jedoch seit geraumer Zeit und immer mehr wird das uralte Gerechtigkeitsprinzip der Rache ausgeschaltet - für mich einer der Gründe für den Niedergang der Republik.
Den hab ich auch manchmal, aber trotzdem schmeiß ich nichts von Autobahnbrücken. Ich frage mich echt, wie wenig moralische Grenzen man kennen muß, wenn man sowas macht. Frust alleine kann das nicht erklären. Totale Enthemmung, Fehlen jeglichen Unrechtsbewußtseins schon eher. Ich frag mich nur, warum das in letzter Zeit so um sich greift. Das ist ja nicht der einzige Fall.
sie demonstrieren hier eine ganz traurige einstellung. warum würden sie sich daran stören, wenn sich psychologen und sozialarbeiter um den mann kümmerten ? sie wollen weder strafe noch resozialisierung, sie wollen einfach nur rache ! dieses denken ist mittelalterlich und beschämend, herr diehm.
... wenn Ihre Kommentare von den falschen Leuten - Herrn Friedmann, Herrn Giordano oder gar Herr Kurnaz - gelesen werden, sehen wir uns womöglich einer neuerlichen Diskussion über Ausländerhass in unserem Land ausgesetzt! ;-)
aber WENN dieser Mann der Täter ist und WENN er halbwegs normal tickt dann wird er sich irgendwann der Monströsität seiner Tat bewußt. Dann wird er sich vermutlich wünschen, nie geboren worden zu sein. Dennoch haben Sie natürlich recht daß bei einer Verurteilung keine falsche Milde walten darf!
Um den Drogenabhängigen wird sich bestimmt bald ein Tross von Psychologen, Sozialarbeiter und Anwälten kümmern, damit er in Therapie u. in ein paar Jahren wieder aus der Geschlossenen kommt, wobei er bestimmt vor der offiziellen Entlassung in den Freigang darf.
