Internetzensur bei Olympia: Verbindung unterbrochen

Kritische Internetseiten blockiert

IOC akzeptiert Chinas Zensur bei Olympia

Ohnmächtig akzeptieren die scheinbaren „Herren der Ringe“ die chinesische Zensur. Entgegen früheren Versprechungen werden Journalisten, die von den Olympischen Spielen berichten, keinen freien Zugang zum Internet haben.

Lesermeinungen zum Beitrag

31. Juli 2008 13:44

Der Engel von Paris

Gabor von Zoltan (Putinras)

...Nicht zu vergessen die "Heldin von Paris", die zuerst in China in alle Himmel gelobt wurde, weil sie im Rollstuhl die Fackel verteidigt hat, ein paar Tage darauf aber in allen Medien zerrissen wurde, weil sie wagte, gegen einen Boykott Carefours zu sein... Weil der schliesslich auch zum Schaden der chinesischen Angestellten sei. Lieber Luhua Dai... Vielleicht sollten Sie sich mit dem Verbreiten ihrer "Wahrheiten" eher auf die staatlich zensierten Medien daheim konzentrieren. Da kommt Ihnen dann auch keine Realität in die Quere!

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31. Juli 2008 13:02

@Ralf Schneider (ralf61)

Luhua Dai (FRA-Dai)

Sie haben völlig recht. IOC ist ein Unternhemen geworden. Aber mal ehrlich wer interessiert dafür? Die meisten Menschen auf der Welt wissen nur, dass jede vier Jahre gibt es eine große Sportveranstaltung, wann sie für ihre Manschaft jubeln, freuen, mitfiebern können. Leider leider gibt es zu wenige Angelegenheiten, womit alle Völker gemeiinsame Interesse zeigen und friedlich zusammenleben können.

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31. Juli 2008 12:16

Journalisten und das IOC

Niko Prokop (nikoP)

Ich denke, das IOC ist kein Verein zur Verbreitung der Demokratie in der Welt und sollte es auch nicht sein. Ich denke aber, dass jeder und so auch das IOC seine eigenen Interessen vertreten sollte und muss. So kann das IOC nicht aktzeptieren, dass während der Spiele ausländische Studenten aus China ausgewiesen werden. Dass es ausländischen Gästen schwer gemacht wird, die Spiele in China zu verfolgen. Dass China (neben anderen Staaten) konsequent Dopingkontrollen umgeht und die Welt mit Giften überschwemmt. Diese Dinge muss das IOC interessieren. Auch sollte es auf die Einhaltung der Versprechen vor Vergabe der Spiele bestehen. Sonst wird es mindestens unglaubwürdig. Ähnliches gilt für Journalisten. Warum reisen Sie von der Tour de France ab, wegen aufgedeckter Dopingfälle, aber in einem Land, dass Sie offensichtlich nicht möchte, bleiben Sie brav und verbreiten deren Werbung. Wenn nur jeder egoistisch seine Interessen vertreten würde, wären wir erheblich weiter. Mehr macht China ja auch nicht. Aber wenn 30.000 Journalisten der chinesischen Regierung alles verzeihen, wo liegt das Problem? Scheint doch alles in Ordnung. Journalisten dieser Welt, hört auf China und bleibt doch einfach zu Hause. Wenn die das so möchten...

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31. Juli 2008 12:13

Google filtert auch i. A. des deutschen Staates

A. Malliki (a.malliki)

Dieser Artikel zeigt, dass eine Internetzensur einfach per Firewall möglich ist. Der Nutzer merkt es erst gar nicht, weil die Seiten schlichtweg nicht existieren. Die deutsche Google-Zensur ist ausgefeilter als die chinesische. In China sind die Seiten der Falun Gong Sekte blockiert und in Deutschland filtert Google angebliche rechtsradikale Seiten i. A. v. Schäuble heraus. Wo liegt da der Unterschied? Diese "Sekten" sieht das jeweilige Regime als Gefahr für die staatl. Grundordnung an. Die Medien berichten, dass die Internetseiten über Google in China nicht aufgerufen werden können. Das stimmt so nicht, denn Google bringt die Linkergebnisse, die aber nicht weiterführen. Also ist die Firewall vor Google angesiedelt. In Deutschland dagegen werden die Linkergebnisse erst gar nicht angezeigt und für den Nutzer also auch nicht über Umwege anwählbar. Das verstößt gegen die allgemeine Informationsfreiheit im GG. Was soll also der Artikel? Mir zeigt er nur, dass die deutsche Internetzensur besser ist als die chinesische.

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31. Juli 2008 11:19

@LuhaDai

Ralf Schneider (ralf61)

Vom permanenten Wiederholen werden ihre Wahrheiten auch nicht appetitlicher. Aber weg vom beliebten China-Bashing sei hier angemerkt, dass das IOC keine Veranstaltung von Demokraktie und Meinungsfreiheitsaposteln darstellt. Es ist vielmehr eine Samelsurium von Geschäftemachern, Dopingverharmlosern und gestopften Funktionären. Man bedenke die Akteure waren und sind u.a. Udai Hussein, Juan Samaranch nicht zu vergessen unser "für geld mach ich alles" Dr. Bach. Wenn die Sportberichterstatter (der Ausdruck Journalist sei hier geschützt außen vor) einen Hintern in der Hose haben, verlassen sie bei eingeschränlkten Arbeitsbedingungen konsequent diese Coca-Cola, Master-Card usw. Veranstaltung.

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31. Juli 2008 10:59

@Kurt Schröder (Giubar)

Luhua Dai (FRA-Dai)

Haben Sie in letzter Zeit mitbekommen, wie die empörten Chinesen mit dem französischen Supermarktkettel Carefour gemacht haben, als Sie erfahren, wie der Fachellauf in Paris gestört wurde. Die früher bei de Chinesen hoch gelobt Pressefreiheit und Meinungsfreiheit verlieren immer mehr Glaubwürdigkeit. Nehmen wir Fackellauf als Beispiel, nach San Fransico hat fast keine Presse hier für weiteren Verlauf interessieren, obwohl in Lateinamerika, Afrika und Asien überall gejubelt wurde. Dazu kommen noch manipulierte Bilder durch N-TV,RTL, nepalesisch Polizei bei Auflösung einer tibetischen Demonstration als chinesische Polizei darzustellen. Dann fragen die Chinesen nur eins, warum? Sie fragen auch, warum niemand hier Salt lake City Winterolympiade boykottiert, da die USA ein Jahr zuvor nach Afhanistan einmaschierte? Oder wie McCains Team sagte" Haufen kriecherischer Deutscher" gegenüber den USA.

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31. Juli 2008 10:39

Insiderinfo: Schadenersatzklage der Medien und deren Sponsoren gegen den IOC

Angelika Fritz (MyDocAngel)

denn IOC hat volle Medienfreiheit garantiert. Da gibt es nichts mehr zu deuteln - Wenn der IOC jetzt deutelt - ist das sein Problem. Hätte er eben nicht garantieren dürfen - ohne Einschränkungen! Warum sitzen im Commitee nicht auch aktive Sportler (wegen der Gesundheit) und Medien (wegen der Pressefreiheit)? Mal sehen, ob die Medien den Mumm haben....oder auch gekauft werden durch die werbenden Unternehmen.....

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31. Juli 2008 08:23

@Luhua Dai

Kurt Schröder (Giubar)

Zitat: "Es ist kein Geheimnis, seit einige Zeit mache ich mir gedanken darüber, ob die Chinesen wissen, wie Deutsche, Franzose oder Englaender über sie und ihr Land und Regierung denken." Viel schöner hätte man das Problem der Zensur nicht beschreiben können. Gäbe es unabhängige Medien in China, wüssten die Chinesen, wie andere Völker über sie, insbesondere über die Regierung, denken.

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30. Juli 2008 22:10

Alles Fassade - aber daran werden wir uns schon noch gewöhnen

Adrian Koss (curtisnewton)

Immer wieder lese ich vom großen Fortschritt der Telekomunikation in China. Das die Überwachung zugenommen hat (Internet, Telefone, Straßen (hunderttausende Überwachungskameras in Peking)) wird dabei gerne übersehen. Man bewundert Gebäude wie das CCTV-Building und vergißt gerne die Schattenseiten des Staatsfernsehens für das dieses Monument errichtet wird. Alles Fassade. Genau das bekommen wir auch mit den olympischen Spielen - beim Marathonlauf sogar sprichwörtlich! Blitzende Fassaden, die extra an der Marathonstrecke gebaut wurden. Die Zwangsschließung von Restaurants und Umsiedlung von Bewohnern wird dann nicht erwähnt. Bettler fliegen sowieso raus. Ausgebeutete Wanderarbeiter?. Massive Aufrüstung und Verherrlichung des Militärs? ... Wir feiern uns lieber, daß wir den Chinesen den ICE "verkauft" haben. Was wenige wissen: Franzosen (TGV), Kanadier (Bombardier), Japaner (Kawasaki) feiern sich auch. China hat so 4 Teststrecken und verkaufen uns später ihren neu entwickelten Zug mit dem Besten aus 4 Systemen, gebaut von billigen Arbeitskräften. Solange der kurzfristige Profit stimmt, übersehen wir diese kleinen Problemchen doch gerne. Und Überwachung? Daran werden wir uns dank Schäuble in Zukunft schon gewöhnen.

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30. Juli 2008 18:19

... haben nun alle verstanden?

Helmut Heckner (hecknerh)

Es ist unfassbar, was alles hingenommen wird, nur um die Spiele abzuhalten. Alle fahren hin und jeder will dabei sein; koste es was es wolle und sei es die Freiheit selbst! Wer jetzt noch nicht verstanden hat, um was es den "Herren der Ringe" wirklich geht, dem ist nicht mehr zu helfen!

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30. Juli 2008 18:17

Mittelalter trifft Postmoderne

Jürgen Blümer (jp_scotty)

... anders kann ich mir die vollständig überzogenen Handlungen der China-Stasi nicht mehr erklären. Sind die wirklich so sehr gehirngewaschen, daß die nicht mehr mitkriegen, wie sehr das alles dem Land und damit auch den Menschen dort schadet???

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30. Juli 2008 18:01

Voltaire vs Luhua Dai

Stefan Stahl (RadaDoll)

"Mein Herr, ich teile Ihre Meinung nicht, aber ich würde mein Leben dafür einsetzen, daß Sie sie äußern dürfen." "… ob die Chinesen wissen, wie Deutsche, Franzose oder Englaender über sie und ihr Land und Regierung denken?" Land/Leute und Regierung, die zumindest in China nicht freigewählt wurde, ist wie man auf Bayerisch sagt "zwoara loa". "Es soll eine gegenseitige Kommunikation sein, aber nicht einseitig." Einseitig von wem? Zensoren in die Produktion! "Interne Angelegenheiten", es gibt einen Unterschied der Probleme in Deutschland und denen im Sudan/Dafur oder Burma oder auch Nordkorea. Und so neutral ist Ihre Regierung dort wirklich nicht. Ich halte es für eine sehr gute Idee, wenn Sie Forenbeiträge ins Chinesische übersetzten, aber bitte eine ausgewogene Mischung, hier im Westen gibt es Meinungsfreiheit. Und nicht vergessen, daß man selbst bei abstrusen Meinungen, Holocaust-Leugner ausgenommen, hier keine Probleme deswegen bekommt.

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30. Juli 2008 17:57

China zeigt sein Gesicht. Wir sollten klar reagieren.

Michael Filsinger (MFilsinger)

Daß unerwünschte politische Meinungen in China meistens zu Verhaftungen und Bestrafungen anstatt zu kontroversen Diskussionen führen, dürfte jedem aufgeklärten Beobachter in der Zwischenzeit klar sein. Daß die chinesische Regierung die Zensur nun auch noch zugibt und offen verteidigt, spricht allen Erklärungen von 2001 Hohn, wonach das Land sich durch die olympischen Spiele weiter öffnen und damit übrigens auch seinem Volk dienen würde. Daß das IOC dieses Vorgehen wiederum verteidigt, das ist der Gipfel und eine Bankrotterklärung der sogenannten olympischen Ideale. Die Diskussion über einen Boykott erscheint aus zeitlichen und organisatorischen Gründen hinfällig, doch es wäre eine Frage der Selbstachtung der Medien, dieses Treiben nicht mehr als unbedingt notwendig zu begleiten und die Berichterstattung auf ein absolutes Minimum zu reduzieren. Auch unsere Sportler sollten sich nochmals Gedanken darüber machen, welchen Interessen sie letztlich dienen und wie sie damit umgehen. Denn sie sind nicht nur dann ein Vorbild, wenn es um sportliche Leistungen geht. Der DOSB versteht sich schließlich selbst als Förderer der gesellschaftlichen Gesundheit und Entwicklung, womit sicherlich keine kollektive Entmündigung gemeint sein kann.

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30. Juli 2008 17:00

Apropos "...Freude an den Spielen verderben..."

Gabor von Zoltan (Putinras)

Nur 10 Stunden vor Bezug der vereinbarten Unterkünfte sind die deutschen und die schweizer Beachvolleyballer vom mächtigen Bocog, dem Organisationskomitee in Peking, plötzlich und ohne Begründung ins olympische Dorf gezwungen worden, obwohl sie sich ihren Ruhe- und Trainingsstätte längst wohlabgewogen ausgesucht hatten und alles abgesegnet schien. Die Sportler hatten sich noch vor Abflug riesig auf die Olympiade und deren unvergleichliche Atmosphäre gefreut. Die dürfte nun schon etwas gedämpft sein. Vermutlich wieder mal ein Übersetzungsfehler? Ich bin schon gespannt, auf die Erklärungen unserer Forumsclaqeure wie Luhua Dai, der auch diesen Schlag ins Gesicht der olympischen Idee bestimmt wieder so zu drehen weiss, dass der böse, böse Westen daran schuld ist, wenn die Olympioniken - noch vor den Spielen! - mit derselben Willkür behandelt werden, der auch chinesische Bürger jederzeit zum Opfer fallen können. Es ist nun bereits deutlich absehbar, dass China nicht einmal ansatzweise kapiert, welche Botschaften es in die Welt aussendet. Ebenso klar ist aber, dass Peking am nach der Olympiade ausschliesslich das Ausland für das zu erwartende Echo und den fahlen Beigeschmack der Spiele verantwortlich machen wird.

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30. Juli 2008 16:35

Wer zahlt, schafft an

Stefan Stahl (RadaDoll)

Die ganze westliche Welt und nicht nur die steht bei den Chinesen in der Kreide. Deren Devisenreserven erhöhten sich bis Oktober 2007 auf 1.455 Milliarden Dollar. Was glaube ich, unseren Staatsschulden entspricht. Da ist es verständlich, daß Spitzenpolitiker China mit Samthandschuhen anfassen. Kritik am IOC, mein Gott, das sind ca. 140 Mitglieder, vom Schwager des Präsidenten eines Duodezfürstums, Ausnahmen Holland und Monaco - da machen's die Jungs selber -, Reisebüroeigentümer, die Eintrittskarten auf dem Schwarzmarkt verkaufen, Söhne wie z.B. Juan Antonio Samaranch (Junior) über Strippenzieher vom Schlage eines Thomas Bachs oder Joseph S. Blatters. Zur Info, laut wikipedia steht das S für Sepp, die schweizerische Form von Joseph. Für mich war der einzige mit dieser Art von Doppelnamen der Herr Tur Tur beim Jim Knopf. er hatte wenigstens die Lampe an und konnte einem den Weg zeigen. Scheinbar findet die westliche Gesellschaft Spaß daran, Profisportler, von denen zwischen den Jahren nichts oder nur wenig hört, mit Steuergelder zu alimentieren, die dann alle 4 Jahre sich mit oft zweifelhaften Konkurrenten aus aller Welt messen können.

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30. Juli 2008 16:10

Immerhin! Luhua Dai für einmal ganz offen:

Gabor von Zoltan (Putinras)

Dass Sie "nicht zensiert" in Anführungs- und Schlusszeichen setzen, ist ja schon mal ein Schritt in die richtige Richtung. ;-)

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30. Juli 2008 15:57

@TILMAN KLUGE (TILMAN_KLUGE)

Luhua Dai (FRA-Dai)

Es ist kein Geheimnis, seit einige Zeit mache ich mir gedanken darüber, ob die Chinesen wissen, wie Deutsche, Franzose oder Englaender über sie und ihr Land und Regierung denken. Es soll eine gegenseitige Kommunikation sein, aber nicht einseitig. Die Chinesen loben Deutschland für seine Vergangenheitsbewältigung, Bemühungen für Weltfrieden, Mentalität und Kultur, fieberten für Deutschland bei der WM mit. Wenn es um soziale Probleme in Deutschland geht, betragen die Chinesen dies als interne Angelegenheit Deutschlands und Deutschland ist in der Lage, um zu lösen. Nun werde ich einige Artikel und Kommentare auf Chinesisch übersetzen und in einigen "nicht zensierten" chinesischen Foren veröffentlichen, damit die Chinese erfahren, was hier läuft.

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30. Juli 2008 15:36

Wut und Mut

Christian Mertens (Polemikus)

Viellciht führt die Wut, die Journalisten jetzt im Bauch haben, einfach dazu, daß mutiger und deutlicher von Menschenrechtsverletzungen, Zensur und Brutalität des chinesischen Regimes berichtet wird. Wenn man selber mal eine Woche vom Internet abgeschnitten war, führt das möglicherweise dazu, daß man mit dem gehörigen "heiligen Zorn" schreibt. Und zu noch etwas könnte es führen: Wer will es einem Athleten verdenken, wenn er sein "Versprechen" der IOC oder Chinesen gegenüber bricht, keine politischen Botschaften zu verbreiten? Ich hoffe, daß sich die Sportler der Ehrhaftigkeit der chinesischen Regierung erinnern und tätig werden. mutig und wütend. Ach ja - daß das IOC die Olympiade einfach absagt, scheint keinem in den Sinn gekommen zu sein. Da wird es doch nicht um viel Geld gehen?

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30. Juli 2008 15:29

Als ob es bei uns keine Zensur gäbe

Konrad Piasecki (Hamster1234)

So weit ich weiß wurde in der FAZ während der EM in einem Artikel über die Zensur der EM-Übertragung berichtet, beispielsweise wurden gezielt keine randalierenden und Flaggen verbrennenden Fans gezeigt. Ich empfange in Wien zurzeit 3 österreichische Sender, keiner davon würdigte es einer Meldung dass Fans einer gegnerischen Mannschaft im Stadion unsere Fahne verbrannt hatten, Bilder waren erst recht keine zu sehen, diese sind sogar im Internet kaum auffindbar. Wieso uns also über China aufregen, wenn wir ohne größere Proteste Zensur mitten in Europa hinzunehmen bereit sind?

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30. Juli 2008 15:04

Runter den Bach mit dem Bach

Stanislaus Swerd (Olympionike)

Runter den Bach mit dem Bach; runter den Bach mit dem geldgeilen, linkisch-linken IOC, der die Vergabe der Olympische Spiele an Peking mehr zur Salonfähigmachung der chinesischen Kommunisten als zu deren Liberalisierung nützt!

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30. Juli 2008 14:47

@ Luhua Dai 30.7. 13:48 - „205 Laender.....“

TILMAN KLUGE (TILMAN_KLUGE)

>> Wir werden (....) aber daran immer errinnern, wie der Westen unsere Freude >> verderben moechte. Was hat es bitte mit „Freude verderben“ zu tun, wenn Menschen (nicht „der Westen“, was oder wer das auch immer sein soll) Selbstverständlichkeiten anmahnen? Die Antwort wird das Geheimnis von Luhua Dai bleiben. Kein Geheimnis hingegen ist in zivilisierten Kreisen die Selbstverständlichkeit, daß Journalisten Informationsmöglichkeiten uneingeschränkt nutzen können. Das moralisch abgewirtschaftete IOC wird hierfür kaum mehr ein geeigneter Maßstab werden.

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30. Juli 2008 14:41

Wen wundert es denn ?

Markus Teuber (arathorn)

Wer etwas anderes erwartet hätte,der muß hochgradig naiv und leichtgläubig sein. China ist und blebt eine System-Diktatur,geleitet von der KP Chinas .Und diese Partei wird den Teufel tun und ihre absolute Macht aus den Händen geben. Das Wichtigste dabei ist aber,daß die allermeisten Chinesen dies offenbar "tre chique" finden!.Hier siegt plumper Nationalismus eben wieder einmal über den Verstand ! In nicht allzu ferner Zukunft wird die Welt eben von Peking aus regiert werden. Der Wandel durch Handel findet statt - allerdings nicht in China !

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30. Juli 2008 14:34

In sich logischer Schritt des IOC

Gabor von Zoltan (Putinras)

Was sollen die auch tun? Ihre Seele haben sie sowieso schon verkauft. Dass sie nun sogar kleinlaut versuchen der Welt weiszumachen, dass der von Peking verabreichte Maulkorb sowieso Teil der Abmachnungen gewesen wäre, unterstreicht das äussserst anschaulich. Von Rogge und Konsorten wird nur noch gekuscht. Auch das will geübt sein. Man stelle sich nur mal vor, was für ein verwirrendes Schauspiel dabei herauskäme, wenn der IOC jetzt, angesichts der kaltschnäuzig bestätigten Zensur Pekings, plötzlich Rückgrat zeigen würde, aber gleich darauf schon wieder für Sotschi 2014 einknicken muss, wo lokale Funktionäre bei den ungesetzlichen Enteignungen ganz unverholen China und dessen Möglichkeiten als Vorbild preisen. Der IOC hat den Olympischen Gedanken schon lange verraten (und steht dazu - denn sonst wären einige Rücktritte längst unumgänglich). Warum also nicht gleich Piönjang?!

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30. Juli 2008 14:30

Impeach Thomas Bach

Jürgen Blümer (jp_scotty)

Vor wenigen Tagen hat Thomas Bach, IOC-Vize ein Interview in der ZEIT gegeben und die Haltung des IOS gegenüber China verteidigt. Report Mainz hat ein internes IOC-Papier veröffentlicht, in dem Tipps für den Umgang mit kritischen Journalisten aufgelistet sind. Mit diesen neuen Informationen zur Internetzensur und vor dem Hintergrund des Bach-Interviews wäre es an der Zeit, eine Kapagne zur Entfernung von Bach aus allen seinen Ämtern lozutreten. Dieser Mann schadet dem Ansehen Deutschlands in der Welt, ist ein Verräter an der Olympischen Idee und den Menschenrechten und sollte einer Erneuerung des IOCs nach Peking nicht mehr länger im Wege stehen. Frei nach einem alten Kämpfer für Frieden & Freiheit: ' Let's impeach Thomas Bach for lying! Don't let the Olympic Spirit die!'

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30. Juli 2008 13:48

205 Laender schicken ihre besten Manschaft nach Peking

Luhua Dai (FRA-Dai)

205 Laender werden ihre besten Manschaft nach Peking schicken, darunter meistens Entwicklungslaender, die mit China sehr gut befreundet sind. Es wird genug Zuschauer auf der Erde geben, die mitfieben und sich freuen. Es macht uns Chinesen nicht aus, wenn ein oder andere seinen Fernseher ausschaltet. Wir werden es nicht merken, aber daran immer errinnern, wie der Westen unsere Freude verderben moechte.

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30. Juli 2008 13:43

Nicht wirklich überraschend

Kurt Schröder (Giubar)

Die Olympischen Spiele nach Peking zu vergeben war aus vielerlei Gründen ein Fehler. Und die Vergabepraxis ist Beleg dafür, dass die Spiele nicht mehr den sportlichen und völkerverbindenden Wert haben, mit dem sie gestartet wurden. Es geht ausschließlich um wirtschaftliche Interessen, sowohl beim IOC, als auch bei den Sportlern (Sieg, Plazierung steigert Marktwert) und insbesondere bei den Hauptsponsoren. Und China ist ob seiner Größe für die Wirtschaft immer noch Entwicklungsland und damit wachsender Markt. Wen interessieren in diesem Zusammenhang Menschenrechte oder Zensur? Die Spiele sind zu einer riesigen Marketingmaschine verkommen, gefördert durch das IOC.

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30. Juli 2008 13:42

Die Potenziale der Zeitverzögerung = Erfolge am Fliessband

Matthias Fiedler (msalcapone)

Die Erfolgs- & Goldgeilheit dieses "Sport"-Events, was das alles erst möglich macht, wird im Gegensatz zur Pressefreiheit kaum auf "ausreichende" Leistungen von Sportlern setzen. Sollten ein paar chinesische Sportler dann doch mal nur "ausreichend" sein, freue ich mich schon auf die unterschiedlichen Zieleinlaufbilder aus den Live-Aufnahmen (sofern es welche gibt) und den Aufzeichnungen, die dann bei uns zur zuschauerfreundlichen Zeit ausgestrahlt werden. Sicherlich bietet sich auch hier das geldgeile IOC als Diener der Ausrichter an und "bittet" den Besten auf die Ausreichenden zu warten und vorzulassen. Der gemeine Sportler hat ja eh schon die Schn... zu halten und gute Miene zu bösem Spiel zu machen - "sonst bist du raus". Dass sich diesmal die wahre Fratze der Sportpolitik zeigt, lässt sich vielleicht auch damit erklären, dass diese Spiele mit Abstand die teuersten Spiele aller Zeiten werden und es auch in Zukunft keine teureren geben wird - geschätzte 30 Mrd. USD wurden bisher in den Sand von Beijing gesetzt. London hat ein Etat von knapp 5 Mrd. Euro inkl. Nachnutzungsplan. Kein Wunder, dass die IOC Funktionäre trotz Skandalen das Grinsen nicht loswerden.

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30. Juli 2008 13:41

Zensur im olypischen China

Paul Auf der Heyde (paulaufderheyde)

Es ist der perfekte Skandal. Das IOC hätte an diesen menschenverachtenden Staat keine Spiele vergeben dürfen. Zensur ist der exakte Gegensatz zur olympischen Idee. Dieses Ausmaß an Korruption war bisher unerreicht. China ist Mitglied der UNO. Diese Mitgliedschaft unterliegt den Regeln der UNO Charta. Alle Mitglieder haben sie anerkannt. Der Bruch dieser Regeln ist offensichtlich. Das IOC leistet Beihilfe. Es gibt nur eine logische Folge: Die Spiele absagen und China aus der UNO werfen. Paul Auf der Heyde Metzer Str. 8 28211 Bremen padh@padhfire.de

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30. Juli 2008 13:38

Abschalten

Rüdiger Noll (krn)

Ich kann Herrn Hund nur zustimmen - abschalten. Erst dann werden die Funktionäre merken, was sie dem Sport angetan haben mit dem rückgratlosen Agieren gegenüber der chinesischen Unterdrücker-Clique, dem Doping und dem Übermaß an Werbung. Liest man, was bei der Fussbal-EM verdient worden ist, dann weiß man, um was es geht. Nicht um Sport - der ist nur ein Mittel zum Zweck - es geht um viel viel Geld. Das der Sport hier mißbraucht wird ist offensichtlich, aber dies funktioniert nur, solange wir als Zuschauer mitmachen. Ich werde mir diese hochgeputschten Olympiaübertragungen nicht antun und den Fernseher auslassen. Stattdessen fahre ich auf´s Land und schaue mir lieber ein Fussballspiel der Kreisklasse an. Ist nicht so perfekt, aber authentisch.

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30. Juli 2008 13:17

zensur und internet

Emil Troeger (etroeger)

sorry - ich kann dieses gerede ueber zensur von bestimmten webseiten nicht verstehen - kommen die journalisten nach beijing um ueber olympia zu berichten oder um im internet zu surfen? wenn das surfen so wichtig fuer sie ist, sollten sie besser zu hause bleiben und ihre assistenten schicken - die werden es ihnen danken... und wir auch! da-ming - beijing PR CHINA

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30. Juli 2008 12:47

Perforieren!

TILMAN KLUGE (TILMAN_KLUGE)

Der zu erwartende Zustand während der Olympischen Spiele (Zensur, in welcher Intensität auch immer) widerspricht dem für das IOC und die Olympischen Spiele geltenden Reglement wie auch schon die Wahl des Austragungsortes. Der nächste Kniefall vor dem chinesischen Regime wird sein, daß Rogge, Bach und Konsorten das olympische Regelement auf saugfähigem, in geeigneten Abschnitten perforiertem, Papier drucken lassen werden.

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30. Juli 2008 12:30

IOC und Organisatoren verteidigen Zensur

Joerg Seibert (joerg51)

Auch darauf kann es nur eine Antwort geben. Wenn die Verantwortlichen in Politik, Wirtschaft und Medien nicht resistent gegenüber der "Kriecherei" vor dieser Diktatur sind, dann MÜSSEN es eben die Konsumenten, also wir alle, sein! Ich auf jeden Fall, werde, obgleich es mir um die Sportler leid tut, diese Farce boykottieren. Ich werde dieses mal diese ganze Olympiaheuchelei ignorieren und nicht ein einziges Mal die Übertragungen ansehen. Mir bleibt nur jeden zu animieren, es mir gleich zu tun. BOYKOTT VON DEN MÜNDIGEN BÜRGERN! Dann verstehen es viele Beteiligte hoffentlich über das Instrument der miesen Einschaltquoten. Viel Spaß bei den vielen Alternativen, die der Sommer dann bietet. Es ist sowieso zu schade, vor der Glotze zu hängen bei schönem Wetter ...

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30. Juli 2008 12:22

politische Zensur bleibt es nunmal

Cedric Vornholt (cpierre)

Es handelt sich ganz einfach um eine politisch motivierte Zensur, wie wir sie seit Ewigkeiten von autoritären Staatsführungen kennen. Dass das IOC dies auch noch anerkennt und zumindest passiv unterstützt, ist absolut nicht hinnehmbar. Doch zeigt es einmal mehr, wie das IOC vor der chinesischen Führung zurückschreckt. Aber warum eigentlich?

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30. Juli 2008 12:22

Kopfschütteln ist gewiß...

Klaus-Peter Menzing (theblueyonder)

Ich boykottiere die Olympischen Spiele in Peking indem ich 1.) Weder der Berichterstattung im Fernsehen noch in der Zeitung, Radio, Internet irgendwelche Beachtung schenke. 2.) Keinerlei Produkte aus dem Hause adidas-Salomon zur Olympiade oder darüber hinaus erwerbe, auch nicht sonstige Produkte die mit Olympia assoziiert sind oder deren Hersteller die Olympiade sponsern. 3.) Für mich ist jede Medaille, die deutsche Sportler erhalten, Zeichen dafür das sie sich gegen die chinesischen Sportler durchgesetzt haben. Aber sie sind zugleich Symbole der Schande, das wir Deutschen bei diesem Mummenschanz der rotchinesischen Parteiendiktatur mitmachen, obwohl wir es nach 1936 besser wissen müssten ! 4.) Ich finde, die Aussage von McCain zu "fawny germans" passt zu 300% auf unsere Sportfunktionäre und die deutschen Mitglieder des IOC. Ich würde die gerne fragen, wie weit sie eigentlich noch bereit sind, rektal tiefer zu gleiten als sie schon stecken. 5.) Meine Persönliche Nachricht an Herrn Rogge : Eigenlob stinkt. Bringen Sie sich aus Peking gleich einen Kanister einer Parfum-Kopie mit !

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30. Juli 2008 12:03

Glaubwürdigkeit?

Detlef Stark (wool-web)

Wer konnte anderes erwarten? Chinesen sehen die Welt anders wie wir, das Individuum ist wertlos, der Staat bestimmt alles! Genau so dreist, wie hier Zensur geübt oder die Menschenrechte missachtet werden, wird auch des Erfolges willen gedopt werden und Kinder zu Erwachsenen gemacht werden. Wer sich hier noch für die Spiele interessiert, ist unbelehrbarer Optimist bzgl. des Gutem in olympischen Sport. Das IOC hat es so gewollt; Bravo, so macht man Sport kaputt! Detlef Stark

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30. Juli 2008 11:46

waehlen sich investigative journalisten via vpn client ein?

markus kersting (Markus.kersting)

ein investigativer journalist hat sich sicher schon informiert oder wird sich zu beginn der Spiele ueber einwahl via VPN client informiert haben. dann waere die debatte naemlich auch nichtig, denn sollte jemand so verfahren, dann waere jede seite aufrufbar. aus Beijing Markus Kersting

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30. Juli 2008 11:43

Die westlichen Olympia Damen und Herren kriechen!

Josef Bujtor (Mramorak)

Die (un)verantwortlichen Olympia Damen und Herren lassen sich auf der nase herum tanzen, dazu gehen sie auch noch auf die kniee. Ich fürchte, in Europa ist man noch zu viel mehr bereit. Um eine Goldmedallie zu gewinnen, ist ma bereit. jede Menschenquwärei hin zu nehmen - die Quwalen anderer Menschen. Augen, Ohren und Mund zu und durch! Viel Spass bei der Medallenfeier.

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30. Juli 2008 11:22

IOC sind widerlich opportunistische Claquere

joachim bovier (jbovier)

Absprachewidrig übt China unverhohlen dreist Zensur, nicht nur gegen das eigene Volk, sondern auch gegenüber der internationalen Presse. Diese Chuspe hatte nicht einmal der unseelige Propagandaminister Joseph Goebbel bei der nationalsozialistischen Olympiade 1936 in Berlin getraut! Empörung bei IOC ? - Fehlanzeige, stattdessen werden die Schönredner mal wieder vorgeschickt - einfach nur erbärmlich! Die Chinesen wissen wie sie mit verlogenen feigen Sportfunktionären von IOC und DOSB umspringen können. Hätten sie nur einen letzten Rest von Ehre im Leib, die Herren Rogge und Bach würden umgehend zurücktreten. Es ist zu hoffen, dass jetzt wenigstens unsere öffentlich-rechtlichen Sender in Rundfunk und Fernsehen mal endlich Moral vor den Blick auf die Zuschauerquote stellen und die Courage aufbringen, aus der Zensur von BBC und Co. die einzig mögliche Konsequenz zu ziehen, nämlich auf eine Berichterstattung der Olympiade aus Peking zu verzichten und so ein Zeichen des Anstands zu setzen. Das zumindest wird man für seine Rundfunkgebühren erwarten dürfen, nicht die Finanzierung kommunistischer Gewaltherrscher und deren opportunistisch widerlichen Claquere.

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30. Juli 2008 11:02

kann es nicht nachvollziehen

Carpathian Wolf (c-wolf)

...wieso die Journalisten sich darueber beschweren, v.a. als Journalist sollte man sich darüber im Klaren sein was einem in China erwartet. Wenn ich in der Wolfsgrotte reinspaziere kann ich doch nicht klagen "Hey, die Wölfe beissen ja!". Es war bekannt, dass China Inhalte zensiert und es war auch absehbar, dass die olymp. Shows (bzw. Spiele) dort stattfinden müssen. IOC verdient ein haufen Geld damit und die kann es sich nicht nehmen lassen den Standort zu ändern. Somit auch klar, dass die IOC China in den Hintern kriechen muss und den chin. Comitee bei allen seinen Entscheidungen voll unterstützt. Dass die Journalisten sich jetzt erst darüber wundern ist für mich nicht ganz nachvollziehbar.

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30. Juli 2008 10:29

Beschämend

Hans-Ulrich Bruhn (HUlrich)

Hätte das IOC China die Olympischen Spiel zugesprochen, wenn im Vorfeld der Entscheidung klar gewesen wäre, dass freie Berichterstattung nur möglich ist, soweit es den Sport betrifft ? Kaum vorstellbar- das mediale Echo wäre vernichtend gewesen, zu Recht. China mag es in mancher Hinsicht recht haben, wenn es sich vom Westen bevormundet fühlt, auf internationalem Parket selbstbewußter auftritt. Aber wer jetzt so einknickt wie das IOC verrät wesentliche Prinzipien unserer freiheitlichen Demokratie. Und das ist beschämend.

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30. Juli 2008 10:15

Doping, Zensur, Repression, Werbespektakl -> Fernseher abschalten

arthur hund (arturhund)

Die Hauptthemen des völkerverbindenden sportlichen Weltereignisses "Olympische Spiele" sind bisher Doping, Zensur aller Information aus und für China (mit Ausnahme von Sportberichtertstattung aus dem clean-room), Repression von abweichenden Ansichten in China. Was bleibt übrig? Eine gigantische Werbeveranstaltung mit der Qualität einer Super-Hochglanz Werbebroschüre. Interessiert das wirklich noch jemanden? Man verbringt ja seine Abende auch nicht mit dem eingehenden Studium von Prospekten. Die Reaktion kann doch eigentlich nur heissen: Fernseher abschalten, oder Programm umschalten.

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