Vorerst keine deutsche Staatshilfe: GM-Verhandlungsführer John Smith

Opel-Rettung

Vorerst keine deutsche Staatshilfe für GM

General Motors kann bei der Sanierung von Opel vorerst nicht auf deutsche Staatshilfen hoffen. Der Konzern müsse die nötigen 3,3 Milliarden Euro grundsätzlich selbst aufbringen, sagte Bundeswirtschaftsminister Brüderle (FDP) nach einem Treffen mit GM-Europa-Chef Nick Reilly und GM-Vize John Smith.

Lesermeinungen zum Beitrag

12. November 2009 12:59

Was soll das Geziere....

Peter Gaul (bocadillo70)

Die Bundesregierung hat Staatshiilfen jedem Investor versprochen-dann bitteschön auch GM-auch wenn ich eine Insolvenz für am sinnvollsten halte.
@hansen
Die "armen Opelaner" haben über Jahre über ihre Verhältnisse gelebt. Die wirklich Wivchtigen Mitarbeiter werden überall unterkommen-übrigbleiben werden die überbezahlten 0815 Fließbandarbeiter.
@wilms
Lange nicht so einen Unfug gelesen-aber wenigstens habe ich mal herzlich gelacht.
@Bühler, etc.
STaateen werden nicht erpresst-sie haben sich durch Populismus erpressbar gemacht und winseln grad mal darum.
Die Frage ist nur für was. Gut-england ist betreff autoproduktion mit keinen Überkapazitäten gesegnet...aber D...was bei Opel nicht abgebaut wird, wird in Köln, Wolfsburg etc. abgebaut.

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12. November 2009 12:53

Aber warum die Aufregung so mancher ?

Markus Teuber (arathorn)

Was mit Opel passiert,ist doch gut so! Dem Steuerzahler werden nun erst einmal 4-5 Milliarden erspart. Denn diese hätten an Magna und die Russen überwiesen werden müßen.Das Ergebnis wäre gewesen,daß die Opel-Arbeitsplätz ebenso um 10000 (wenn nicht gar mehr) reduziert worden wären vom "neuen Herren". Die Russen wollten lediglich einen Technologie-Transfer und einen Arbeitsplatz-Transfer nach Rußland. Die Arbeitsplätze werden nun über GANZ Europa verteilt reduziert -warum erwarten eigentlich die "Opelaner" in Deutschland immer,daß sie allein verschont bleiben dürfen,während ihre europäischen "Kollegen" gehen dürfen ? Mit Magna wäre Opel in 4 Jahren völlig insolvent und vom Markt verschwunden.Weil Magna selbst völlig auf der Kippe steht. Und die russische Sberbank hat gerade angekündigt,65000+x Abreitsplätze abzubauen ! Auch kein vertrauenswürdiges Signal bezüglich der Finanzkraft dieses Unternehmens!
Die gegenwärtige,völlig unangebrachte Kritik an GM bezüglich Opel ist doch lediglich aus gehässiger geistiger Insolvenz geboren als aus wirtschaftlich nachvollziehbaren Überlegungen !

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12. November 2009 12:14

politics goes market part two ...

Reinhard Liesaus (R.Liesaus)

Wann lernen unsere, besser, deutsche Politiker, dass sie in der freien Marktwirtschaft nicht den Hauch einer Überlebenschance haben ? Warum sonst sind sie denn Politiker geworden ? Vieleicht um sich durch die Hintertür doch wieder auf dem Schlachtfeld der Marktwirtschaft zu tummeln ? Wenn Politiker was regeln ist es der Untergang. Politisches Handeln ist ihr garnicht erwünscht. Schlechte Autos verkauft man auch nicht mit Subventionen besser, sie werden nur billiger. Und genau das macht den Markt kaputt ! Kann das mal jemand den Damen und Herren in Berlin erklären, bitte. Danke !

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12. November 2009 12:13

Kein Geld fur GM-Luegengeschichten / GMs verkommene Hinhaltetaktik

Peter Slater (Wales-Rhondda)

Also, alle Verhandlungen, von denen GM dann Opel-Deutschland auffordert, denen 3, 4 oder sonst noch was an Milliarden, mussen die GM-Bosse selbst bei ihren Banken a la Goldman&Sachs und wie noch die verkommenen Bank&Management Groups heissen, beschaffen. Der deutsche Steuerzahler, die deutschen Arbeiter und die deutschen Politiker haben alles dazu beigetragen und alle Wunsche fur GM erfullt, damit Opel verkauft wird. Der erfolgreiche Betrug, namlich zu Hoffen, das die amerikanisierte Finanz - und Wirtschaftskrise rechtzeitig endet, um dann Wortbruch zu begehen, soll jetzt Deutschland auch noch bezahlen. Deutschland darf sich nicht von diesen Lugenbaronen erpressen lassen. Die Geldschatulle bleibt zu und wenn GM mit der Schliessung von Opel droht, SO BE IT !!! Deutschland darf sich von niemanden erpressen lassen.

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12. November 2009 10:43

3,3 Mrd. reichen niemals!

C. Hansen (spellfire)

In 1-2 Jahren werden wir uns an diese Zahlen erinnern und herzhaft darüber lachen, dass tatsächlich Jemand glauben konnte, 3.3 Mrd EUR würden reichen, einen völlig maroden Weltkonzern in Europa auf die Sprünge zu helfen. Es gibt genügend Fachleute, die von > 5 Mrd sprechen.
Das schlägt dem Fass, das gerade überläuft, den Boden aus.
Arme Opelaner: Bringt Euch in Sicherheit, so schnell Ihr könnt.
Arme Steuerzahler: Euch fragt sowieso keiner, was mit Euren Geldern passiert.
Arme Politiker: Immer wieder müsst Ihr Euch lächerliche Ausreden einfallen lassen, um Eure Ahnungslosigkeit zu kaschieren.
Wäre doch T.z.G. noch Wirtschaftsminister....

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12. November 2009 09:35

4,5 Mrd wären für alle da, schrieb die Regierung an die EU (nur nicht für GM)

Lüko Willms (l.willms)

... und jetzt straft sie ihre eigenen Worte Lügen.
.
Die Rebellion der Opel-Arbeiter gegen ihren Boss wollten sie gerne ausnutzen, um einen Konkurrenten von VW, Daimler und BMW zu zerschlagen, vielleicht auch um mal wieder vabanque zu spielen mit dem Versuch, einen vierten "echt deutschen" Autokonzern zu schaffen, aber um Arbeitsplätze ging es dabei nicht im geringsten.
.
Die Lehre für die Belegschaften ist die alte Regel: Lohnverzicht lohnt sich nicht.
.
Das Kampfziel hätte sein müssen: alle Autobauer und ihre Zulieferer zwangsweise in einem Kartell unter öffentlicher Aufsicht und Arbeiterkontrolle zusammenzufassen, die Mauern zwischen den Entwicklungsabteilungen einzureißen, und die Überkapazitäten ohne destruktive Folgen durch eine allgemeine Arbeitszeitverkürzung zu reduzieren. Und dann die Autoindustrie auf was sinnvolles umzubauen.

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12. November 2009 06:24

Es darf gelacht

heinz peter (pitiplatsch)

werden. Die springen Opel hinterher damit sie Milliarden geben dürfen. Schleim schleim schleim.

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12. November 2009 00:02

Einfach clever, wie GM die Europäischen

Hugo Bühler (Jennyli)

Staaten gegeneinander ausspielen lässt. Wer nicht mit Subventionen oder Bürgschaften lockt, bei dem werden Stellen gestrichen oder Werke geschlossen.
Die Politiker dürften sich schon bald im Überbieten mit Subventionen zu profilieren versuchen.

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11. November 2009 19:49

Ohne Hilfe stärkere Kürzungen

Gerhard Dünnhaupt (dunnhaupt)

Falls Deutschland im Gegensatz zu den meisten anderen GM-Ländern keine Steuergelder für die Rettung seiner Opel-Arbeitsplätze aufwenden will, kann es vermutlich auch keine Bevorzugung bei der Streichung von Jobs erwarten. Statt sich brieflich bei der EU über die seitens anderer EU-Länder versprochene Finanzhilfe zu beschweren, sollte sich Betriebsrat Franz im Interesse seiner Arbeiter wohl eher um deutsche Hilfe bemühen. Für wen arbeitet der Mann eigentlich?

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11. November 2009 19:48

Die Gelder werden fließen...

Hans Glück (hansglueck)

...da kann sich jeder sicher sein. Der Staat wird sich wieder erpressen lassen und wird genau diesen Leuten die Milliarden in den Rachen werfen, die ihn die letzten Monaten an der Nase herumgeführt haben. Zu Gunsten dieser Leute wird er andere Automobilkonzerne schwächen, in dem er künstlich die GM-Verkäufe in Europa subventioniert und damit die Stückzahlbasis der Wettbewerber vermindert. Damit verringert er die Wettbewerbsfähigkeit der anderen deutschen Automobilkonzerne und gefährdet Arbeitsplätze in an sich gesunden Unternehmen. Eine wahrlich tolle Sache!

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