
Im Gegensatz zu früheren Machtwechseln in Berlin scheint es diesmal enorm interessant für die Medien (inklusive FAZ) zu sein, was sich bei den Staatssekretären ändert. Ansonsten ist dieser Artikel nichtssagend beziehungsweise reine Spekulation und gegen De Maiziere gerichtet. Ob es hier um seinen Machtanspruch geht (siehe Anfang des Artikels) - si dahingestellt. Es kann sich wie bei jedem Managmentwechsel (die erste Führungsebene wurde per Wahl ausgewechselt und überprüft jetzt die zweite Führungsebene, wie weit sie mit diesen gut arbeiten kann) um sachliche oder persönliche Differenzen handeln. Schade ist eher, daß wir als Kunden/Steuerzahler weiter die Gehälter der ausgebooteten Staatsekretäre und Beamten zahlen müssen. Aber das entspricht ja nur ca. den allgemein kritisierten hohen Abfindungen bei gefeuerten Managern in der freien Wirtschaft.

...des Dunkelangstreiches von Wolfgang Schäuble.
Zensursula von Guttenberg eingebremst und Schäuble darf sich als Finanzminister unbeliebt machen. Da ist es nur konsequent, dem Hanning die Fäden aus der Hand zu nehmen und in Deutschland die Bürger- und Freiheitsrechte wieder in den Mittelpunkt zu stellen.
Wir können aufatmen. Danke, Herr De Maizere!

Hoffentlich kann De Maiziere beweisen, daß er in diesem Metier fit ist. Einen guten Mann in den Ruhestand zu schicken, nur weil er im Weg sein könnte, ist kein vernünftiger Grund für so eine Entscheidung. Unnötig Geld kostet sie dazu auch noch. Oder muß der Verursacher so einer Entscheidung auch für die Unkosten aufkommen? Das ist wohl ein frommer Wunsch und der Steuerzahler wieder der Leidtragende dieses Muskelspielchens.

Ich möchte Herrn Hanning öffentlich dafür ausserordentlich danken, dass wir in den vergangenen Jahren von einem Terror-anschlagsarmen Deutschland sprechen können.
Ein sehr, sehr hohes Verdienst, schaut man sich in den Nachbarstaaten um.
Was die Zukunft bringt, wird sich zeigen.
Danke! Danke! Danke!

Wunder bar, auch wenn wir diese Geschichte nun zweimal praesentiert bekommen. Man sieht ihn so richtig vor sich, einen geheimnisvoll tuenden Magier der Geheimdienste, bedeutungsvoll raunend, eine Pythia der angeblichen Bedrohungen. Sowas ist unertraeglich. Hoffentlich kommt nun auch eine sachliche Einschaetzung der tatsaechlichen Gefahrenlage. Gut waere es, wenn dabei Quellen genannt wuerden, damit wir wissen, woran wir sind.

De Mazière muss es leider nicht aus der eigenen Tasche bezahlen, denn sonst würde er diese Versetzung unterlassen.