Eine Umsatzsteuer würde auch Rentner treffen und wie Sie richtig bemerkt haben- davon gibt es sehr viele. Das wären doch klare Verhältnisse, oder?
Zum einen haben die Kinder von Alleinerziehenden nicht unbedingt die Zeit,auf großartige philosophische Betrachtungen bezüglich der gesellschaftlichen Entwicklung,die zu ihrer Situation geführt zu warten,damit sich ihre finanzielle Situation ändert! Zum anderen gehören auch heute noch 2 dazu,um ein Kind zu zeugen ! Vielleicht sind ja statt Ihrer "Powerfrauen" die Softies schon dermaßen soft,daß sie sich mit ihrer Freundin/Frau nicht schon zuvor darüber klar werden können,daß es für Kinder schon allein finanziell besser ist,in einer "normalen" Ehe aufgezogen zu werden ! Und zum Dritten verweigern nun einmal gerne die Männer die Unterhaltszahlungen an ihre Kinder,wenn diese bei den ehemaligen Freundinnen/Frauen leben.Weil heute diese sie -eben anders als früher,als die Männer die Frauen sitzen ließen!- sitzen lassen. Man (und das gilt für beiderlei Geschlecht) übt sich eben immer gern in Rache ! Dies aber auf dem Rücken der Kinder auszutragen,ist höchst unfair und schamlos !
Wenn man das Umlagesystem sofort abschaffen würde, dann würde das Ihnen gar nichts helfen sondern bestenfalls Ihren Enkeln. Denn auch die Steuern müssen ja bezahlt werden um die riesigen bereits bestehenden Renten Ansprüche der heutigen RentnerGeneration zu befriedigen (und die leben noch weitere 30 Jahre wenn sie heute in Rente gehen, die Lebenserwartung steigt jedes Jahr !) Im Ergebnis würde eine Abschaffung darauf hinauslaufen, daß Sie keine (!) Rente bekommen würden aber trotzdem die selben(!) Belastungen hätten. Denn die gegenwärtigen Renten sind ja Rechtsansprüche gegen den Staat, die man notfalls sogar vor dem Verfassungsgericht einklagen könnte. Ihr Vorschlag, Abschaffung des Umlagesystems, ist also sehr altruistisch, aber ich befürchte, das war Ihnen selber nicht klar......
und ob die Renten gekürzt werden müssen. Ich befürworte eine Reform/Abschaffung des Umlagesystems. Erworbene Ansprüche sollten aus Steuern bedient werden, ansonsten sollte sich jeder frei in Punkto Altervorsorge aufstellen dürfen. Ich habe keinen Generationenvertrag unterschrieben. Meine 500 Euro plus 500Euro Arbeitgeberanteil wüsste ich besser anzulegen als der Staat. Die deutsche Umverteilungsnmaschinerie ist unerträglich.
Schauen sie mal in den Bundeshaushalt. Die mit weitem Abstand größte Gruppe von Transferempfängern sind die deutschen Rentner. Der steuerfinanzierte Zuschuss zur Rentenkasse ist der größte Posten im Bundeshaushalt und wächst zudem noch am stärksten. Nun werden sie wohl kaum fordern diese Transfers abzuschaffen, oder ? Das wäre auch politisch gar nicht möglich, denn diese Transferempfängergruppe ist politisch bald die stärkste Macht im Lande. Aber wer soll deren Transfers in Zukunft einmal bezahlen ? Es können nur die Kinder sein. Jeder staatliche Euro der also in mehr und besser ausgebildete Kinder investiert wird dient dazu, den sozialen Frieden und den Wohlstand der Mehrheit im Lande zu erhalten. Denn die Mehrheit kann bald nicht mehr arbeiten, weil sie zu alt ist...
Vielleicht sollte man auch einen scharfen Blick auf die Ursachen der Alleinerzieherschaft vieler Mütter werfen. Kann es sein, daß gerade die alleinerziehenden Powerfrauen™ eine etwas schräge Auffassung von "Familie" haben. Wollen sie vielleicht gar nicht in einer normalen Ehe leben?
Sie verzerren die Karft des Marktes. Wer keine Kinder finanzieren kann hat mit sich selbst genug zu kämpfen. Warum soll man ihn in eine verzwickte Lage fördern? Bezüglich der kostenlosen Bildungsangebote: Was direkt nichts kostet wird als nicht von Wert erachtet! Siehe deutsches Gesundheitssystem, DDR Allgemeines Volksvermögen.... Wer 1000€ pro Semester zahlt schwänzt nicht und studiert schneller! Lasst den Erwerbstätigen ihr Geld und annimiert die Erwerbslosen zu arbeiten.--> Reduzierung/Abschaffung von Sozialtransfers würden zu Vollbeschäftigung führen. Solidarität mit Kranken bleibt selbstverstädlich unberührt.
Ich stimme weitgehend mit ihrer Meinung weitgehend überein - ohne eine starke Mittelschicht wird es in Deutschland bald finster werden. Etwas anders sehe ich das mit dem Kindergeld. Eine Erhöhung des Kindergelds ist eine sehr einfache Maßnahme, die auch jeder versteht. Wir neigen gerne dazu, einfache Dinge kompliziert zu machen. Es gibt viele Methoden den Bürger wieder zu entlasten - wir sollten aber nicht aus allem eine Wissenschaft machen. Diesen Trick verwenden unsere Politiker gerne - viele reden, gut erscheinen, nichts machen. Die Idee der mittelschicht.com, einfache Dinge einzufordern (Steuern, Kindergeld, Pendlerpauschale, Studiengebühren) und auch durchzusetzen, würde uns m.e. eher weiterhelfen. Eine Entlastung der Bürger ist schon längst überfällig. Lassen Sie uns an die Politik mit einfachen, klar definierten Forderungen herantreten. Es hat keinen Sinn noch weiter Jahre darüber zu diskutieren. Wenn wir es den Politikern überlassen gibt es wieder nur faule Kompromisse. Deshalb: Wir Mittelschichtler einigen uns auf eine gemeinsame Formel und fordern die Politik auf, dies umzusetzen. Druck können wir nur gemeinsam über die Wahlurne machen - das ist die Sprache, die Politiker sehr gut verstehen.
Hier (auch bei so manchem Kommtentator) ist immer wieder die Rede von "Familien" ,denen man durch höhere Steuerfreibeträge (statt mehr Kindergeld) besser helfen könnte. Hoffentlich meinen die Damen und Herren (einschließlich der FDP) mit Familien auch die Alleinerzeihenden (meist Mütter). Denn deren finanzielle Situation ist die Prekärste ! Eine Steuererleichterung über die Freibeträge bringt diesen meist gar nichts . Zusätzliches Einkommen könnten sie über eine solche Lösung nie und nimmer erzielen. Warum sind in diesem Land einfach keine fallspezifischen Lösungen möglich ?: Deutliche Kindergelderhöhung für Alleinerziehende ! Höhere Steuerfreibeträge für "Familien"! Und letztlich kein Kindergeld für Familien mit sehr hohen Einkommen (warum dies verfassungsrechtlich nicht möglich sein soll,will mir nicht einleuchten -Merke :Auch das VerfG hat nicht immer recht !).
Wenn ich diese Leserbriefe richtig verstehe, sollte ich nun Angst haben, dass es Menschen in prekären Verhältnissen gibt, wegen 25/21 Euro, weitere Kinder in die Welt setzen? Entschuldigung, aber wenn jemand angeblich wegen dem erhöhten Kindergeld Kinder bekommt, so ist das doch nur Stammtischgeschwätz und eine Milchmädchenrechnung. Denn jemanden, der sich aus diesem Grunde reproduziert, wird dies nicht wegen 21 Euro tun. Und die rückläufigen Geburtszahlen drücken schließlich aus, dass es auch nicht geholfen hat, dass eine Umlage des Elterngeldes zum Vorteil der arbeitenden Bevölkerung stattfand. Allerdings sehe ich auch keine deutliche Verbesserung der finanziellen Situation der Familien, wenn sie 25/21 Euro mehr Kindergeld erhalten. Besser wäre es doch, diese freiwerdenden Mittel in die Schulsysteme zu pumpen, damit die Kosten, die durch Fehlzeiten der Lehrkräfte, zu großes Arbeitspensum (wenn man denn Wert auf eine breitgefächerte Allgemeinbildung legt) und Nachhilfe (G8 läßt grüßen) entstehen, abgebaut würden. Einen Zuschuss zum Mittagstisch in den Schulen, nachmittäglichen AGs oder sportlichen Veranstaltungen, die die Eltern nicht mehr mit Zusatzkosten belasteten, das wäre doch mMn deutlich sinnvoller.
Zitat aus dem Artikel: "Das Kindergeld ist stets Teil der Steuerschätzung. Obwohl es sich eigentlich um Ausgaben des Staates handelt, wird es direkt mit anderen Steuereinnahmen verrechnet." Das hat wohl damit zu tun, daß das Kindergeld eben keine reine Sozialleistung ist, sondern mit wachsendem Einkommen mehr und mehr Steuerrückzahlung ist! Ab einem Einkommen von ca. 58.000 € zahlt ein Familie ihr Kindergeld selber vorher als Steuern... siehe auch wikipedia-Eintrag zum Kindergeld
Die deutsche Gesellschaft sollte den ohnehin geringen Anteil der gemessen am BIP für den Nachwuchs ausgegeben wird (verglichen mit anderen Ländern) nicht noch weiter dadurch senken, daß weniger Kinder geboren werden. Denn wer soll da mal in ein paar Jahren all die alten Menschen versorgen und pflegen ? Endlich mal ein guter Vorschlag von der FDP !
Nicht die Verteilung von Kindergeld ist der richtige Weg, sondern die Schaffung von kostenlosen Bildungseinrichtungen, Universitäten und einer kostenlosen gesunden Schulspeisung, sowie die Ganztagsschule nebst bester Förderung um uns weitere Pisa-Blamagen zu ersparen. Die derzeitige Kindergeldpolitik hat versagt. Akademiker verzichten immer mehr auf Kinder. Dieses wird auf Dauer unsere Gesellschaft aus dem Gleichgewicht werfen. Auch ist es den Kindern gegenüber ein Verbrechen, wenn sie in die Unterschicht geboren werden und man alles dafür tut, dass sie auch dort bleiben. Dieser Staat kann nur überleben, wenn wir eine breite Mittelschicht haben. Diese muss gestützt werden. Das bedeutet einerseits, dass möglichst alle die Möglichkeit haben müssen, aus der Unterschicht aufzusteigen weiterhin darf Zugehörigkeit zur Mittelschicht nicht durch die Geburt von Kindern gefährdet werden. Die Verarmung des Mittelstandes stellt für unsere Gesellschaft eine Gefahr dar, wie sie 1000 Bin Ladens niemals erreichen könnten. Die Bundesrepublik Deutschland wird nur durch eine Gesundung des Mittelstandes gesunden.
Ich bin dagegen das Kindergeld zu erhöhen. Soll das Kindergeld lieber auf der Höhe belassen werden und dafür eine direkte Steuerliche Ersparniss für Familien mit Kindern geschaffen werden! Den so werden arbeitende Familien belohnt und nicht die Nichtstuenden! Es steht ausser Frage das Familien an sich gefördert werden sollten, allerdings sollten die arbeitenden Familien wesentlich mehr als die Arbeitslosen gefördert werden, das wäre soziale Gerechtigkeit von der jeder Politiker so vollmundig spricht!
An dieser FDP kann man eigentlich nur verzweifeln, denn auf ähnliche Art und Weise arbeitet sie genau wie die Linken: Jedem in der weitgefassten Zielgruppe wird alles versprochen, also gleichzeitig Steuersenkung, Kindergelderhöhung und Abbau der Staatsverschuldung. Wer soll ihr da eigentlich noch wirtschaftspolitischen oder finanzpolitischen Sachverstand abnehmen? Wenn man schon die Staatsausgaben steigern will, dann bitte an den Stellen, an denen es dringend notwendig ist, nämlich bei Infrastruktur, Bildung und Forschung.