
"Wie konnten die Menschen nur so irren?" fragen sich Parteitagsteilnehmer - doch wer soll geirrt haten, die SPD oder die Wähler? Jetzt erinnert sich die SPD ihrer ro-ten Wurzeln: der Sozialneid wird mit der Forderung nach Vermögenssteuer be- dient, obwohl sie das BVerfG als unzulässig erklärt hat. Hartz IV muß weg, damit Faulenzer, Drückeberger und Unfähige genauso sozial abgesichert sind wie unver-schuldet arbeitslos Gewordene; die "Anderen" sollen das bezahlen. Doch warum sollte jemand das Abziehbild SPD wählen, wenn er die linke Dreifaltigkeit Gregor,
Lothar und Oscar samt der kommunistischen Plattform, den früheren SED-Apparat-schiki, und den anderen linken Spinnern direkt wählen kann? Die haben ja eine ganze OSRAM-Fabrik von Erleuchtung verschluckt, wenn es darum geht, wer das alles bezahlen soll: die "Reichensteuer" soll es bringen, wobei dadurch maximal
90 Milliarden hereinkämen, während die versprochenen Wohltaten rund 300 Milli-arden kosten würden.
A propos: Der Einsatz von 10.000 Betriebsprüfern mehr (wenn sie denn einmal aus-gebildet sind) würde etwa 1 Milliarde € im Jahr kosten, 10.000 Jobs bringen und geschätzte 30 Milliarden € pro Jahr an Steuermehreinnahmen erbringen. Auf so eine Idee kommt aber die Linke nicht!

Aber Sigmar, dann hat die FDP ja doch recht, dass sich Leistung lohnen muss. Oder warum sollte sich jemand sonst schinden?
Warum also nicht gleich so? Und warum dann die Verunglimpfung des politischen Gegners, wenn sie genau das gleiche verlangen wie dieser? Weil die SPD verlogen ist? Schlimm, schimm.