
Der Knackpunkt bei einem Abkommen, wie es in Kopenhagen vorgesehen (war) ist die bindende Verpflichtung der einzelnen Länder, was die Menge des für jedes Land einzusparenden CO2 betrifft
Dies mag in der EU noch akzeptabel sein, für die aufstrebenden Länder wie die der Apec Gruppe und Indien, ist CO2 Begrenzung gleichbedeutend mit Begrenzung des Energieausstosses, was ja auch in der EU teilweise so gesehen wird: CO2 Reduzierung gleichgesetzt mit Energiereduzierung.
Die aufstrebenden Länder z.B. Asiens wollen natürlich nicht auf dem jetzigen ökonomischen Niveau verharren, zumal sie noch mit dem Problem einer teilweisen Bevölkerungsexplosion zu tun haben.
Der Beschluss der Apec mag ja manchen überrascht haben, vorauszusehen war diese Entwicklung schon längere Zeit.
Aber offenbar haben die Ökologen wie unsere Bundeskanzlerin daran nicht denken wollen.
Nun will sie in Kopenhagen helfen, das Abkommen zu retten. Es ist davon auszugehen, dass sich in in der Ablehnung des Abkommens nichts ändern wird. Dies wird natürlich in einem Schwall von Statements untergehen.
Man hat gekämpft, wenn auch verloren.

Es ist bisweilen unerträglich, mit welcher Arroganz manch einer hierzulande meint, die Welt verstanden zu haben. Keine Frage, dass der Mensch das Klima beeinflusst. Möglicherweise trägt er zur Erderwärmung bei. Dieser Prozess dauert aber schon seit der letzten Eiszeit an. Es gibt wissenschaftlich hinreichend berechtigte Zweifel an der gängigen Klimakatastrophentheorie. Leider jedoch findet eine sachliche und objektive Auseinandersetzung hierzu nicht statt. Wer den Dogmas der hiesigen 68er-Meinungsführer widerspricht, oder es nur wagt, sie nicht kritiklos nachzuplappern, wird auf einem medialen Scheiterhaufen verbrannt und mundtot gemacht. In diesem Millieu wuchert mittlerweile sogar die einst stolze, bürgerlich-liberale FAZ; und wettert brav im Einheitstenor gegen Asiaten und Amerikaner, dass diese doch tatsächlich so "böse" sind, ihre Politik und Wirtschaft nicht vollständig einer bisweilen religiös anmutenden Links-Europäischen Welterklärer-Ideologie zu unterwerfen. Wo ist blos die Meinungsfreiheit hin in diesem Land? Wo Objektivität? Gründlichkeit? Dichter und Denker? Manchmal könnte man meinen, das Erbe der Massenmedien ist ein haufen gleichgeschalteter Hohlköpfe. Das hätte so manch ein Nazi nicht besser planen können...

Deutschland - das Wirtschaftswunderland von vor 40 Jahren - ist versunken in einem Ozean des Irrationalismus. Allen Ernstes glaubt eine Mehrheit der Bevölkerung, sie verursachten mit Spraydosen über der Antarktis das allwinterliche "Ozonloch", und versinkt fast in Ehrfurcht, wenn die Politiker verkünden, sie müßten und könnten "das Klima retten".
Vom naturwissenschaftlichen Standpunkt aus ist das alles Blödsinn. Eine CO2-Erderwärmung auch nur um ein Zehntelgrad ist physikalisch ausgeschlossen, weil die Energiebilanz der Erde das gar nicht zuläßt. Denn jede Erderwärmung führt zu erhöhter Abstrahlung der Erde ins All, sodaß die Erwärmung nur durch zusätzliche HEIZLEISTUNG bewirkt werden kann. Heizleistung aber kann nur von der Sonne kommen, und nicht aus dem CO2.
Damit kommt die Frage nach den politischen Konsequenzen. Da es die behauptete CO2-Gefahr gar nicht gibt, ist es Unsinn, die Welt durch Rituale, Gehirnwäsche an den Kindern, kostspielige Mammutkonferenzen oder gar ein weltweites Zwangssystem á la Kyoto/Kopenhagen davor "schützen" zu wollen.
Die Entscheidung der APEC-Staaten kommt daher zu uns wie ein Signal der Befreiung! Hier bei uns aber wird es Zeit, daß die BÜRGER die Politiker zur Rede stellen. Und die Presse.

Wer kommt auf solchen Unsinn? Der Prokopfausstoß an Treibhausgasen in Asien ist um Größenordnungen geringer als im Musterstaat Deutschland. Realistisch wären Forderungen, beim Prokopfausstoß innerhalb der Ziele der reichen Industriestaaten bleiben. Dummerweise würde dann aber auffallen, dass eine weltweite Reduzierung des Ausstoßes der Treibhausgase um 50% für Deutschland eben nicht eine 50%iger Reduzierung bedeutet, sondern viel mehr! Einfach mal darüber nachdenken, was das bedeuten würde.
Nicht zu unrecht wird von den Entwicklungsländern weiter darauf hingewiesen, dass sie selbst an bereits in der Atmosphäre befindlichen Treibhausgasen praktisch gar keinen Anteil haben. Die Klimaerwärmung wäre insofern ein Problem des Westens.
Es wird keine internationalen Vereinbarungen geben, bei denen sich Entwicklungs- und Schwellenländer auf eine absolute Reduzierung ihres Ausstoßes verpflichten. Wenn doch, muss dass vom Westen bezahlt werden, oder die Verpflichtung wäre wertlos. Darauf sollten wir uns endlich einstellen und zur Vernunft zurückkehren.

Wie zu erwarten war, hat China auf der APEC bestätigt, dass der chinesische Yuan weiterhin zum gleichen niedrigen Kurs an den US-Dollar gekoppelt bleibt. Europas Proteste verhallten ungehört. Solange der Euro also hoch und der Dollar niedrig steht, verbleiben die Exportbedingungen für China ebenso günstig wie für die USA.

Die Dramatik, die im ersten Absatz des Artikels anklingt, erschließt sich mir beim Lesen des weiteren Artikels nicht - zumindest nicht in Bezug auf den Klimaschutz. Ich habe nicht ganz verstanden, weshalb der Gipfel denn nun als Anti-Klima-Gipfel angesehen wird.