Führen mehr Kitas dazu, dass die Mütter wieder mehr arbeiten gehen? Eine norwegische Studie sagt: nein!

Beruf und Karriere

Kinder im Hort, Mütter am Herd

Staatliche Kinderbetreuung bringt nicht mehr Frauen in Arbeit. Aber sie nützt den Kleinen. Das zumindest haben norwegische Forscher in einer Studie herausgefunden. Von Claus Tigges

Ist genug für alle da? Thomas Malthus war sich da nicht so sicher

Serie: Wie wir reich wurden (8)

Essen die Kinder uns arm?

Werden die Menschen reicher, kriegen sie mehr Kinder - und die essen alles wieder auf. Das war die Theorie von Thomas Malthus. Lange traf sie zu, doch zum Glück stimmt sie nicht mehr. Denn heute ist es egal, ob in einem Land 5 oder 50 Millionen leben. Von Hans-Joachim Voth

Wer mitbestimmen darf, produziert wie am Fließband

Serie: Wie wir reich wurden (7)

Die Mitbestimmung macht Firmen profitabel

Es waren die Arbeitgeber, die sich für Mitbestimmung eingesetzt haben - und das ohne staatliche Geburtshilfe. Weil sie erkannten, dass Mitarbeiter loyaler sind, wenn sie sich fair behandelt fühlen. Das steigert den Profit. Von Werner Abelshauser

Die Einkommenseinbußen nach einem Jobverlust sind nachhaltig

Arbeitsmarkt

Entlassene verdienen noch nach 15 Jahren weniger

Wer in einer Wirtschaftskrise arbeitslos wird, bekommt die finanziellen Folgen noch Jahrzehnte später zu spüren. Diese Ergebnisse gehen aus Langzeitstudien zu Deutschland und den Vereinigten Staaten hervor, die der F.A.Z. vorliegen. Von Corinna Budras und Sven Astheimer

Ein lässiger Nobelpreisträger: George Akerlof bei einem Deutschland-Besuch in der Lobby des Hotels Steigenberger Metropolitan in Frankfurt

Ökonom George Akerlof

Die meisten Ökonomen nutzen simple Mathematik

Der amerikanische Wirtschaftswissenschaftler George Akerlof ist einer der wenigen Ökonomen, der die Finanzkrise vorhergesehen hat. Im Interview lobt er Deutschland dafür, mit der Kurzarbeit vorbildlich auf die Krise reagiert zu haben. Für die Zukunft fordert er: Die Ökonomie muss noch mathematischer werden.

Steuerpolitik

Wann Steuersenkungen sich selbst finanzieren

Die neue schwarz-gelbe Regierung startet mit Milliardenentlastungen in ihre Amtszeit. Gleichzeitig macht sie mit dem Schuldenmachen weiter. Wie ist das zu bewerten? Wichtig ist dabei vor allem die Frage: Finanzieren sich Steuersenkungen zum Teil selbst? Und wie soll das funktionieren? Von Philip Plickert

Wer hat bloß die langen Hälse erfunden? Zufall? Masterplan?

Serie: Wie wir reich wurden (6)

Wie der Wettbewerb die Evolution antreibt

In der Wirtschaft ist es wie in der Natur: Neue Ideen wollen alte verdrängen. Doch jede dieser Mutationen ist einem Ausleseprozess unterworfen. Die Grundgedanken der Evolution lassen sich auf die Wirtschaft übertragen. Und dabei geht es nicht um einen kruden Sozialdarwinismus. Von Thomas Straubhaar

Im 16. Jahrhundert galt die Gemeinschafts-Weide („Allmende”) als Auslaufmodell. In den Alpen gibt es sie heute immer noch

Wirtschafts-Nobelpreis

Die klugen Almbauern

Spezial Wenn alle Bauern ihre Kühe auf eine Wiese schicken, wächst dort bald kein Gras mehr. Passen die Bauern ein bisschen auf, dann muss es nicht so schlimm kommen. Für diese Einsicht erhielt Elinor Ostrom den Nobelpreis. Daraus lässt sich auch etwas für den Schutz von Luft, Wasser und dem Weltraum lernen. Von Alexander Armbruster und Christian Siedenbiedel

Unternehmen

Die Aktionäre mobilisieren gegen die Vorstände

Vorstände suchen sich ihre Aufsichtsräte am liebsten selbst aus. Es wird gemauschelt und getrickst. Jetzt schlagen die Eigentümer Alarm. Und fordern mehr Mitbestimmung. Von Georg Meck und Melanie Amann

John D. Rockefeller: Sein asketischer Lebenswandel ließ ihn 97 Jahre alt werden

Serie: Wie wir reich wurden (5)

Der Größenwahn des John D. Rockefeller

John D. Rockefeller war der reichste Mann Amerikas. Sein Geld verdankte er dem Öl und einer pfiffigen Idee: Wer viel verdienen will, braucht einen Riesenkonzern. Denn er hatte schon früh verstanden, dass man entweder wächst - oder untergeht. Von Lisa Nienhaus

Ökonomie

Wofür es 2009 den Nobelpreis gab

In diesem Jahr erhielten die Ökonomen Elinor Ostrom und Oliver Williamson den Wirtschafts-Nobelpreis. Wofür eigentlich? Wir haben zwei Wissenschaftler gebeten, uns die wichtigsten Forschungsergebnisse der Preisträger zu erläutern. Von Theresia Theurl und Hartmut Kliemt

„Ich weiß die Ehre zu schätzen, die erste Frau zu sein - aber ich werde nicht die letzte sein“: Elinor Ostrom

Wirtschafts-Nobelpreis

Erstmals eine Frau ausgezeichnet

Der Nobelpreis für Wirtschaft geht in diesem Jahr an Elinor Ostrom und Oliver E. Williamson. Das teilte das Preiskomitee am Montag in Stockholm mit. Mit der Umweltökonomin Ostrom gewinnt erstmals in der Geschichte des Wirtschafts-Nobelpreises eine Frau die Auszeichnung.

Erst als die Bauern ihre eigenen Herren wurden, konnte der Hunger des Volkes besiegt werden

Serie: Wie wir reich wurden (4)

Nur freie Bauern ernähren die Menschheit

Wenn Bauern nicht den Boden besitzen, den sie bewirtschaften, ackern sie nur mit halber Kraft. Darum hat der preußische König Friedrich Wilhelm III. die Bauern 1810 befreit. Plötzlich gab es keine Hungersnöte mehr. Von Werner Plumpe

Im Labor nachgewiesen: Der “Kollegen-Effekt“.

Arbeiten

Der Unsinn des Home Office

Der Traum vom Arbeitsplatz daheim ist so alt wie die moderne Bürowelt. Viele glauben, dass man zu Hause effizienter arbeitet. Nur Lehrer wissen, dass das ein Irrtum ist - und mittlerweile sind auch die Ökonomen informiert. In Teams arbeiten Menschen produktiver als allein. Die Guten ziehen die Schlechten mit.

13.11.2009 | 23:59
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