Um 1900 bekamen Frauen in Deutschland durchschnittlich etwa fünf Kinder, heute sind es nur noch 1,3. Obwohl der Staat Milliarden für die Familienpolitik ausgibt, sinkt die Geburtenrate seit Jahrzehnten. Was sagen die Ökonomen dazu? Von Philip Plickert
Solange wir Durst haben, schmeckt uns das Bier. Aber nach ein paar Gläsern werden andere Wünsche wichtiger. Der deutsche Ökonom Hermann Heinrich Gossen hat sich vor über hundert Jahren ein paar Gedanken dazu gemacht. Von Ulrich van Suntum
Ob im Theater oder bei der Bahn: Überall zahlen Rentner weniger. Dabei sind sie gar nicht so bedürftig. Doch die Idee der Seniorenrabatte stammt aus einer anderen Zeit. Von Carsten Germis
Mit vielen Geschenken macht die Entwicklungspolitik arme Länder zu Bittstellern. So kommt die arme Welt nie auf die Beine. Eine Chance haben die Länder nur, wenn sie einen stabilen rechtsstaaltichen Rahmen bekommen und in den Weltmarkt integriert werden. Von Heike Göbel
In Amerika hat die Suche nach den Schuldigen für die Finanzkrise begonnen. Der frühere Währungshüter Alan Greenspan wird auch immer wieder genannt. Nun wehrt er sich gegen die Vorwürfe: Blasen seien in einer Marktwirtschaft unvermeidlich Von Claus Tigges
Spezial Wer mit dem Internet zu tun hatte und von Wachstumsperspektiven redete, konnte sein Unternehmen an der Börse brillant verkaufen. In den Jahren 1998 bis 2000 sorgte das Schlagwort New Economy für Faszination unter den Anlegern. Zahlreiche Millionäre und Milliardäre wurden für kurze Zeit geschaffen. Das meiste war nur ein schöner Traum. Von Daniel Mohr
Es hat viel für sich, Mitarbeiter dauerhaft in einem Unternehmen zu beschäftigen. Denn andernfalls müsste man jeden Morgen neue Leute suchen. Das ist teuer und unbequem. Von Thomas Straubhaar
Profigolfer spielen schlecht, wenn Superstar Tiger Woods an einem Turnier teilnimmt. Der Effekt lässt sich aufs Büro übertragen: Nichts ist weniger anspornend für Arbeitskräfte als die Anwesenheit desjenigen, der auf seinem Gebiet der Beste ist. Von Jürgen Kalwa
Gehen die Amerikaner mit der Kreditkrise richtig um? Makroökonom Harald Uhlig, seit Herbst in Chicago, kritisiert die Risiken einer Politik, die den Banken hilft, aber neue Probleme schafft. Ein Interview über die Inflationssteuer zugunsten der Banken.
Dank des festen Euro sind viele Waren in New York, Zürich, London und Tokio für Besucher aus dem Euro-Raum billiger geworden, berichten F.A.Z.-Korrespondenten. Doch ist die Gemeinschaftswährung nicht schon überbewertet? Von Stefan Ruhkamp
Spezial Erst bebte Tokio, dann die Börse und schließlich die gesamte Wirtschaft. Japan erlebte im Jahr 1927 die bis dahin schwerste Bankenkrise seiner Geschichte. Von Stephan Finsterbusch
Über Jahre galt Alan Greenspan als der Zauberer unter den Notenbankern. Inzwischen sehen Kritiker in seiner Politik des billigen Geldes den entscheidenden Grund für die Finanzkrise. Wie staatliche Notenbanken die Blasenwirtschaft fördern. Von Philip Plickert
Spezial Als der Sonnenkönig Ludwig XIV. im Jahre 1715 starb, drohte Frankreich der Bankrott. Der Schotte John Law versprach Rettung und kreierte eine wilde Aktienspekulation. Von Gerald Braunberger
Der Crash von 1929 gilt als der Vater aller Börsenkräche: Selten hat ein Ereignis an den Finanzmärkten so lange nachgewirkt. Er mündete in eine Rezession, der jahrelang die Weltwirtschaft lähmte. In Deutschland beförderte die Krise sogar den Aufstieg der Nazis. Von Hanno Mußler